Kinderkur

von
Jam1980

worin besteht für mich als Versicherter oder für mein kind der Unterschied ob die Kur über die Krankenkasse oder durch die Rentenversicherung bewilligt wird/wurde.

von
Leitender Verwaltungsdirektor

Am Briefkopf der bescheiderteilenden Stelle und bei einer möglichen Beitragserstattung nach § 26 SGB IV. Die Beiträge wären dann nur bei dem Träger "kaputt", der die Maßnahmen zur medizinischen Rehabilitation getragen hat.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Jam1980,

grundsätzlich richtet sich die Bearbeitung des Antrages zunächst einmal nach der Zuständigkeit zwischen Rentenversicherungsträger und Krankenkasse.
Im Normalfall ist immer erstmal der Rentenversicherungsträger zuständig und wenn dieser die Rehabilitationsmaßnahme ablehnt, dann erfolgt die Antragstellung bei der Krankenkasse.
Von Seiten der Rentenversicherung können wir nicht beurteilen, ob es Unterschiede bei der Durchführung einer Reha durch die Rentenversicherung oder durch die Krankenkasse gibt.

von
=//=

Zitiert von: Jam1980
worin besteht für mich als Versicherter oder für mein kind der Unterschied ob die Kur über die Krankenkasse oder durch die Rentenversicherung bewilligt wird/wurde.

Für ein Kinderheilverfahren sind BEIDE - also KK und DRV - gleichermaßen zuständig. Es kann somit bei der KK oder der DRV der Antrag gestellt werden.

Für eine Mutter-Kind-Kur ist NUR die KK zuständig.

Für eine Reha-Maßnahme einer/eines Versicherten ist die DRV zuständig, nicht aber für eine "Genesungs-Kur". Es müssen bei der Reha über die DRV auch persönliche (§ 10 SGB VI) versicherungsrechtliche (§ 11 SGB VI)Voraussetzungen erfüllt sein.

von
=//=

Ergänzung:
Die Krankenkassen belegen andere Kliniken als die RV-Träger. Ob diese besser oder schlechter als die von der DRV sind, läßt sich nicht beurteilen.