Klärung Rentenkonto 4 Monate fehlen.

von
Schneewitchen

Hallo,
bräuchte bitte mal Hilfestellung zum Versicherungsverlauf,
bzw. klärende Antwort(en) zum Rentenkonto an die DRV.

Es kam ein Schreiben der DRV, das mir mitteilte, das eine Lücke von 4 Monaten im Versicherungs- verlauf ungeklärt sind. Soweit ich mich erinnere, habe ich noch Krankenunterlagen darüber, zu dieser Zeit war ich insgesamt maximal 2 Jahre privat krankenversichert und hatte durch eine physische Erkrankung, heute spricht man von burn-out, eine berufliche Auszeit mit teils stationärem Aufenthalt.

Durch die private KV war ich ab dem 43. Krankheitstag mit einem Tagegeld abgesichert, das die Höhe meines derzeitigem monatlichen Einkommens absicherte. Rentenversicherungsbeiträge wurden in dieser Zeit nicht weitergezahlt, nach den 6 Wochen Gehaltszahlung seitens des Arbeitgebers.

Nach der Gesundung arbeitete ich erstmal für 2 Monate halbtags zur Wiedereingliederung in Einvernehmen des AG und wechselte zurück in eine gesetzliche KV durch den geringeren Verdienst. Danach wieder voll bis einschl. heute. In der gesetzlichen KV bin ich danach als freiwilliges Mitglied geblieben. Meine Frage: Bringt mir das in punkto Beitragszeit Nachteile, wenn ich es darauf beruhen lasse, statt 12 Monate Rentenbeiträge nur 8 Monate? Eigentlich logisch, keine Einzahlung, keine anteiligen EP. Als Ausfallzeiten werden diese 4 Monate bestimmt nicht bewertet? Was soll ich denen schreiben? Ich bedanke mich im Voraus für hilfreiche Antworten.

von
=//=

Schreiben Sie es so, wie Sie es hier geschrieben haben. Für die AU-Zeiten während der privaten KV sowie für die Klinikaufenthalte fügen Sie Kopien der Ihnen vorliegenden Unterlagen bei.

Besser eine Anrechnungszeit als gar nichts. :-)

von
Katha

Hallo Schneewittchen,

leider gibt es auch keine Anrechnungszeiten, wenn Sie während der Arbeitsunfähigkeit privat krankenversichert waren (§ 58 Abs.3 SGB VI). Sie hätten sich hier auf Antrag pflichtversichern müssen.

Sie werden mit der Lücke im Versicherungskonto leben müssen.

Experten-Antwort

Eventuell wäre die Berücksichtigung von Zeiten der Krankheit als Anrechnungszeit möglich. Die Berücksichtigung einer solchen rentenversicherungsrelevanten Zeit ist immer besser als eine „Lücke“. Eine entsprechende Prüfung erfolgt durch Ihren Rentenversicherungsträger nach Vorlage entsprechender Unterlagen i.V.m. einer entsprechender Schilderung, so wie hier von Ihnen gemacht.