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Krankenkasse

von
Besserwisser

Nach siebenwöchiger Reha wurde ich arbeitsunfähig entlassen. Mein
Arzt hat mich weiter 4 Wochen krank geschrieben.Im Entlassungs-
bericht steht unter sozialmedizinische Leistungsbeurteilung:
6 Stunden und mehr Arbeitszeit.
Welche Auswirkungen hat das für mich?

von
Schorsch

Zitiert von: Besserwisser
Im Entlassungs-
bericht steht unter sozialmedizinische Leistungsbeurteilung:
6 Stunden und mehr Arbeitszeit.
Welche Auswirkungen hat das für mich?

Sie sind nach Ansicht der Reha-Ärzte nicht rentenrelevant erwerbsgemindert, können aber trotzdem vorübergehend arbeitsunfähig in Ihrem Beruf sein.

Wie lange Sie arbeitsunfähig sind, entscheidet (zunächst) Ihr behandelnder Arzt.
Bei länger andauernder AU wird Ihre Krankenkasse eventuell ein MDK-Gutachten veranlassen,(sofern noch nicht geschehen), und Sie dazu auffordern, eine berufliche Reha-Maßnahme zu beantragen.

MfG

Experten-Antwort

Hallo User Besserwisser,

derzeit hat die Arbeitsunfähigkeit für keine Auswirkungen. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit bestimmt Ihr Arzt.

Sollte die Arbeitsunfähigkeit jedoch noch längere Zeit andauern (wie lange, liegt im Ermessen Ihrer Krankenkasse), kann Ihre Krankenkasse Sie schriftlich auffordern, entweder nochmals eine Reha-maßnahme oder eine Rente wegen Erwerbsminderung zu beantragen.
Die Reha-maßnahme ist dann eine medizinische und keine berufliche Maßnahme.

Auch kann, wie User Schorsch es beschreiben hat, ein Gutachten durch den MDK erstellt werden.

von
SB-GKV

Zitiert von: Experte/in

Die Reha-maßnahme ist dann eine medizinische und keine berufliche Maßnahme.

Wurde bereits erfolglos eine medizinische Reha-Maßnahme absolviert, darf die GKV durchaus dazu auffordern, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu beantragen, was man auch als "Leistungen zur beruflichen Rehabilitation" bezeichnen kann.

Nicht alles, was den GKV-Versicherten nicht gefällt, muss rechtswidrig sein.

Freundliche Grüße

von
W*lfgang

Zitiert von: SB-GKV
(...)

Hallo SB-GKV,

für Sie als 'DRV-Fremder' würde ich es sehr begrüßen, wenn Sie dem DRV-Forum, eben auch aus GKV-Sicht, erhalten bleiben würden und so die ein oder andere Frage/Meinung 'korrigierend' begleiten würden, die aus dem SGB 5 abzuleiten ist und ins SGB 6 Einwirkungen hat.

Mit Nennung der Rechtsquellen zu Ihren Beiträgen wäre das natürlich optimal/nachvollziehbar :-)

Gruß
w.