Kündigen oder nicht Kündigen?

von
Mrs. Smith

Ich bin seit 9 Monaten wegen Depressionen zu Hause und bekomme Krankengeld. Nächsten Monat beginne ich eine berufliche Reha, die 9 Monate geht. In meine alte Firma kann ich eh nicht zurück, gibt ja einen Grund für die Reha. Soll ich kündigen oder nicht?

von
santander

Niemals selbst kündigen.

von
;-)

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/archiv/detail/eigenkuendigung-nach-reha-waehrend-krankengeldbezug-sperre.html

von
schwierig

Die Frage ist wohl eher was für Arbeitsrechtler.

Kriterien für die Entscheidung wären z.B. kann ich dort nochmal arbeiten, will ich dort nochmal arbeiten, könnte ich finanzielle Einbußen durch die Kündigung haben, welche Probleme macht mir dar alte Arbeitgeber evtl. während der Maßnahme, was tue ich, wenn ich kurzfristig einen neuen Arbeitsvertrag abschließen kann, welche Kündigungsfristen habe ich?

Hier die richtige Entscheidung zu treffen ist schwierig und nicht immer ist das krampfhafte Festhalten am Altem die richtige Lösung. Sie sollten daher einen Spezialisten fragen.

Experten-Antwort

Hallo Mrs. Smith,

wie Sie bereits der vorangegangenen Antwort entnehmen konnten, kann Ihre Frage in diesem Forum nicht beantwortet werden.
Für die bevorstehende Reha wünsche ich Ihnen alles Gute!

von
Mrs. Smith

Zitiert von: Experte/in
Hallo Mrs. Smith,

wie Sie bereits der vorangegangenen Antwort entnehmen konnten, kann Ihre Frage in diesem Forum nicht beantwortet werden.
Für die bevorstehende Reha wünsche ich Ihnen alles Gute!

Nun hatte ich ein Gespräch mit der rentenstelle und die haben mir gesagt dass ich in gekündigter Stellung sein muss bevor ich die Reha antrete...

Jetzt habe ich natürlich nicht mehr so viel Zeit zum kündigen.

von
Siehe hier

Zitiert von: Mrs. Smith
Zitiert von: Experte/in
Hallo Mrs. Smith,

wie Sie bereits der vorangegangenen Antwort entnehmen konnten, kann Ihre Frage in diesem Forum nicht beantwortet werden.
Für die bevorstehende Reha wünsche ich Ihnen alles Gute!

Nun hatte ich ein Gespräch mit der rentenstelle und die haben mir gesagt dass ich in gekündigter Stellung sein muss bevor ich die Reha antrete...

Jetzt habe ich natürlich nicht mehr so viel Zeit zum kündigen.

Da fragen Sie lieber noch einmal mehr bei der zuständigen DRV nach!

Hier im Forum kann man es leider nicht abschließend beantworten, weil hier keiner Ihrer genauen Unterlagen kennt.
Aber eine Umschulung kann auch dazu führen, dass man in der 'alten' Firma in einem neuen Bereich weiter arbeitet, da muss nichts gekündigt werden! Sofern dies so mit dem Arbeitgeber verabredet wurde und er Ihnen die entsprechenden Möglichkeiten bietet.

Klären Sie das verbindlich, bevor Sie voreilig selbst kündigen!!
DAS sollten Sie nämlich NICHT von sich aus machen!

von
anderer Sachverhalt

"Aber eine Umschulung kann auch dazu führen, dass man in der 'alten' Firma in einem neuen Bereich weiter arbeitet, da muss nichts gekündigt werden! Sofern dies so mit dem Arbeitgeber verabredet wurde und er Ihnen die entsprechenden Möglichkeiten bietet.

Klären Sie das verbindlich, bevor Sie voreilig selbst kündigen!!"

Nach den bisherigen Angaben handelt es sich um eine 9monatige Maßnahme. Das ist wohl eher eine Praktikumsmaßnahme als eine Umschulung. Und Mrs. Smith schließt eine Rückkehr zum alten Arbeitgeber selbst aus. Wieso soll sie denn dann über eine Weiterbeschäftigung verhandeln?

von
Siehe hier

Zitiert von: anderer Sachverhalt
"Aber eine Umschulung kann auch dazu führen, dass man in der 'alten' Firma in einem neuen Bereich weiter arbeitet, da muss nichts gekündigt werden! Sofern dies so mit dem Arbeitgeber verabredet wurde und er Ihnen die entsprechenden Möglichkeiten bietet.

Klären Sie das verbindlich, bevor Sie voreilig selbst kündigen!!"

Nach den bisherigen Angaben handelt es sich um eine 9monatige Maßnahme. Das ist wohl eher eine Praktikumsmaßnahme als eine Umschulung. Und Mrs. Smith schließt eine Rückkehr zum alten Arbeitgeber selbst aus. Wieso soll sie denn dann über eine Weiterbeschäftigung verhandeln?

Das ist Ihre 'Vermutung', dass es ein Praktikum ist...
Es kann sich aber auch um eine (verkürzte) Umschulungsmaßnahme handeln mit Ausrichtung, weiter in dem Betrieb zu verbleiben.

Wissen wir nicht....

Aber auch für ein Praktikum wäre dann eine Kündigung (die der Arbeitnehmer selbst ausspricht und damit sämtliche Ansprüche gegen den Arbeitgeber verliert) nicht notwendig. Sofern die Maßnahme von der DRV bewilligt wurde und noch ein Arbeitsplatz vorhanden ist, ist vorrangiges Ziel, diesen zu erhalten.
Allenfalls sollte also der Rehafachberater mit dem Arbeitgeber verhandeln und nicht der Antragstellerin mitteilen, sie 'muss' kündigen, damit die Maßnahme durchgeführt werden kann.
(auch wenn die Fragestellerin selbst in dem Betrieb zurzeit keine weitere Zukunft für sich sieht).

Deshalb war meine Empfehlung, dies nochmals genau zu hinterfragen, denn am Ende würde dann sonst der (zurzeit noch vorhandene) Arbeitsplatz 'selbstverschuldet' weg sein. Zahlt dann die DRV weiter??

von
anderer Sachverhalt

Zitiert von: Siehe hier

Das ist Ihre 'Vermutung', dass es ein Praktikum ist...
Es kann sich aber auch um eine (verkürzte) Umschulungsmaßnahme handeln mit Ausrichtung, weiter in dem Betrieb zu verbleiben.

Wissen wir nicht....

Aber auch für ein Praktikum wäre dann eine Kündigung (die der Arbeitnehmer selbst ausspricht und damit sämtliche Ansprüche gegen den Arbeitgeber verliert) nicht notwendig. Sofern die Maßnahme von der DRV bewilligt wurde und noch ein Arbeitsplatz vorhanden ist, ist vorrangiges Ziel, diesen zu erhalten.
Allenfalls sollte also der Rehafachberater mit dem Arbeitgeber verhandeln und nicht der Antragstellerin mitteilen, sie 'muss' kündigen, damit die Maßnahme durchgeführt werden kann.
(auch wenn die Fragestellerin selbst in dem Betrieb zurzeit keine weitere Zukunft für sich sieht).

Deshalb war meine Empfehlung, dies nochmals genau zu hinterfragen, denn am Ende würde dann sonst der (zurzeit noch vorhandene) Arbeitsplatz 'selbstverschuldet' weg sein. Zahlt dann die DRV weiter??

Ich habe nicht behauptet, dass Mrs. Smith jetzt kündigen soll. Das Szenario, dass Sie entworfen haben, hat halt nur nichts mit der Situation der Fragestellerin zu tun. So ignorieren Sie immer noch, dass Mrs. Smith nicht mehr bei ihrem bisherigen Arbeitgeber arbeiten will, dort wahrscheinlich sogar die Ursache für ihre gesundheitliche Problematik liegt. Übernehmen Sie die Haftung, wenn sie dort wieder arbeitet und dann endgültig erwerbsgemindert wird?

von
Siehe hier

https://www.ihre-vorsorge.de/gesundheit/rehabilitation-ziele-arten-ablauf/berufliche-reha-leistungen-zur-teilhabe-am-arbeitsleben.html

von
anderer Sachverhalt

Habe ich gelesen. Ist eine allgemeine Darstellung von Zielen, Voraussetzungen und Möglichkeiten von LTA.
Es geht hier aber um einen Einzelfall! Und wenn in 99 anderen Fällen der Erhalt des Arbeitsverhältnisses die richtige Lösung sein mag, bei Mrs. Smith ist es halt leider nicht so.

von
Siehe hier

Zitiert von: anderer Sachverhalt
Habe ich gelesen. Ist eine allgemeine Darstellung von Zielen, Voraussetzungen und Möglichkeiten von LTA.
Es geht hier aber um einen Einzelfall! Und wenn in 99 anderen Fällen der Erhalt des Arbeitsverhältnisses die richtige Lösung sein mag, bei Mrs. Smith ist es halt leider nicht so.

Nun denn, da scheinen Sie ja mehr Einblicke in die Akte von Mrs. Smith zu haben als es hier im Forum möglich ist...

Ich habe ihr lediglich geraten, noch einmal bei ihrer Rehafachberatung genau nachzufragen, mehr nicht.

Bisher scheint Mrs. Smith da nur eine telefonische Auskunft bekommen zu haben, dass sie kündigen 'muss'.
Und ob das so richtig ist, kann jedenfalls 'ich' nicht beurteilen, denn ich kenne nur die hier gemachten Äußerungen.
Inklusiv der Bemerkung, dass Mrs. Smith selbst keine Zukunft mehr sieht in der alten Firma.

Wenn Sie es können... Glückwunsch.
Dann können Sie Mrs. Smith bestimmt dann aber auch zusichern, dass sie dann nach der Maßnahme auch weiterhin unterstützt wird und dies vor allem auch finanziell???

Aber auch wenn Sie das nun hier machen würden, gibt dies rechtlich Mrs. Smith keine Sicherheit.

Also bleibe ich bei meiner Empfehlung, dass Mrs. Smith noch einmal direkt mit ihrer zuständigen DRV abklären soll, welche Folgen es für sie persönlich (also für diesen Einzelfall) hat, wenn sie nun auf 'Zuruf' voreilig selbst kündigt.

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