Leistungsfall ?

von
Bernd

Guten Abend.

Bei Erwerbsminderung gilt der Leistungsfall eingetreten, ab dem Tag ab dem man nicht mehr arbeiten kann.

Tritt mit einer darauf folgenden Altersrente dann wieder ein neuer Leistungsfall ein ?

Vielen Dank für Auskunft !

von
Siehe hier

Zitiert von: Bernd
Guten Abend.

Bei Erwerbsminderung gilt der Leistungsfall eingetreten, ab dem Tag ab dem man nicht mehr arbeiten kann.

Tritt mit einer darauf folgenden Altersrente dann wieder ein neuer Leistungsfall ein ?

Vielen Dank für Auskunft !

Hallo Bernd,
nein, der Anspruch auf eine dann folgende (vorgezogene) Altersrente hängt dann nur von dem notwendigen Alter ab und ob die 35 Beitragsjahre erfüllt sind, bei einer Rente wegen Schwerbehinderung außerdem ein GdB von >= 50.

Anders sähe es aus, wenn Sie jetzt z.B. eine halbe EM-Rente erhalten und sich ihr Gesundheitszustand verschlimmert hat, so dass Sie eine volle EM-Rente beantragen wollen. Hier würde dann der 'Leistungsfall' der Verschlimmerung festgestellt (aber das wäre dann ja noch nicht die Altersrente, nach der Sie fragten).

Wenn Sie direkt von einer vollen EM-Rente in eine vorgezogene Altersrente wechseln, darf die 'neue' Rente nicht niedriger sein als die bisherige EM-Rente. Hier gibt es einen Besitzschutz.
Die bei der EM-Rente berücksichtigten Zurechnungszeiten (aber auch die Abschläge) bleiben Ihnen also erhalten.
Es wird aber dann auch korrekt neu berechnet bzw. verglichen, falls Sie z.B. noch Nebeneinkünfte hatten nach Eintritt der EM-Rente, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden. Der höhere Betrag wird dann zur 'Altersrente'.

Für einen Wechsel müssten Sie einen Antrag stellen. Nur bei Erreichen des Regelrentenalters würde die EM-Rente 'automatisch' zur Regelaltersrente.

Für die Berechnung des Steueranteils der nachfolgenden Rente bleibt auch der %-Satz erhalten, der für das Jahr gilt, in dem die EM-Rente ursprünglich begann.

Wenn Sie sich noch nicht ganz schlüssig sind, ob Sie wechseln wollen, können Sie sich eine Probeberechnung bei Ihrer zuständigen DRV erstellen lassen und dort dann (auch telefonisch) den Antrag stellen.

Alles Gute!

von
Bernd

Vielen Dank "Siehe hier", ich kämpfe darum es zu verstehen.
Ich habe vor kurzem hier schon gefragt, wußte aber einiges noch nicht richtig.

Dachte bisher, der Leistungsfall wäre ab dem Tag, zu dem zurückdatiert die EM-Rente bezahlt wird.
Aber es ist der Tag, ab dem die Zurechnungszeiten beginnen, bei mir der erster Krankenscheintag, der zur EM-Rente führte.

Es ist nun so, dass meine Einzahlungen für den Ausgleich der Abschläge, doch nach dem Leistungsfall für die EM-Rente waren.
Konkret haben die Zurechnungszeiten gerundet 12 Rentenpunkte gebracht.
Meine Einzahlungen nach dem Leistungsfall 6 Rentenpunkte.
Diese 6 Rentenpunkte wurden bei der EM-Rente nicht berücksichtigt.

Jetzt habe ich Angst, dass mir die 6 gekauften Rentenpunkte gar nichts bringen werden, das war für mich sehr viel Geld.
Denn wenn diese Vergleichsrechnung gemacht wird, ob die EM-Rente höher ist als die Schwerbehindertenrente mit Abschlägen + gekaufte 6 Rentenpunkte zum Ausgleich, wird bei mir die EM-Rente trotzdem höher sein, ohne die gekauften 6 Rentenpunkte.

Oder werden diese 6 Rentenpunkte dann doch noch irgendwie oben drauf geschlagen, auch wenn die EM-Rente höher ist ?
Weil ich habe diese gerade wegen der zu erwartenden Abschläge gekauft, zu dem Zeitpunkt war mir noch gar nicht klar, dass meine Erkrankung zur EM-Rente führen wird.

Kann man generell sagen, meine Altersrente wird mit den 6 Rentenpunkten auf jeden Fall höher sein als ohne diese ? Oder wird das nicht der Fall sein ?

Durch meine Ertaubung trotz Implantat OPs, habe ich eine totale Angst vor der verbalen Kommunikation mit Menschen entwickelt.
Dadurch entsteht ein Informationsdefizit, das mich immer öfters in Schwierigkeiten bringt.

von
KSC

Sobald Sie in Altersrente gehen wird die AR nach den dann geltenden Vorschriften berechnet (sollte das demnächst möglich sein, könnte eine Probeberechnung Sinn machen).

Die Entgeltpunkte für die "eingekauften Zeiten" liegen dann wohl parallel zur bewerteten Zurechnungszeit und bringen dann möglicherweise nicht viel oder gar nichts.

Aber das sehen Sie aus der Probeberechnung....im schlimmsten Fall haben Sie dann Pech gehabt.....dafür erhalten Sie jedoch die Zurechnungszeit "geschenkt" für die Sie ja auch nichts geleistet haben.

Hätte n Sie gewusst das Sie krank werden, hätten Sie vielleicht nicht eingezahlt - aber "hätte, hätte,.....

Schönes WE

von
Siehe hier

Zitiert von: Bernd
...

Es ist nun so, dass meine Einzahlungen für den Ausgleich der Abschläge, doch nach dem Leistungsfall für die EM-Rente waren.
Konkret haben die Zurechnungszeiten gerundet 12 Rentenpunkte gebracht.
Meine Einzahlungen nach dem Leistungsfall 6 Rentenpunkte.
Diese 6 Rentenpunkte wurden bei der EM-Rente nicht berücksichtigt.
...
Kann man generell sagen, meine Altersrente wird mit den 6 Rentenpunkten auf jeden Fall höher sein als ohne diese ? Oder wird das nicht der Fall sein ?
...

Hallo Bernd,
in Ihrem Beitrag vor einigen Tagen hatten Sie angegeben

"Daher habe ich vor Jahren die zu erwartenden Abschläge durch Einzahlung ausgeglichen, das hat 6 Rentenpunkte ergeben."
...
"Inzwischen habe ich eine befristet volle Erwerbsminderungsrente (Arbeitsmarktrente) bewilligt bekommen."

Um Ihnen also noch genaueres dazu sagen zu können, wären ein paar mehr Angaben von Ihnen notwendig.

Geburtsmonat/-Jahr
Angaben aus Ihrem Bescheid:
'Leistungsfall' der EM-Rente
Zurechnungszeit nach Leistungsfall in Monaten
Summe aller Entgeltpunkte
Zugangsfaktor
Rente befristet bis

Und wann genau haben Sie die Ausgleichzahlung geleistet
Betrag der Ausgleichzahlung

Mit etwas Glück findet sich dann hier jemand - der sich die Zeit nimmt - und das dann so schon rechnen bzw. Ihnen sagen kann, ob dann die Ausgleichzahlung sich noch positiv auswirkt, auch wenn die Zurechnungszeit der EM-Rente bereits ja zusätzlich EP gebracht hat.

(Ich meine, neulich hier mal etwas gelesen zu haben, dass eine Ausgleichszahlung für Abschläge einer späteren Rente nicht wie sonst bei freiwilligen Beiträgen einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet werden, sondern erst dann, wenn sie zum Tragen kommen.
Aber da gibt es einige im Forum hier, die das 'genau' wissen.)

Aber wenn der Zeitpunkt einer möglichen Schwerbehindertenrente nicht mehr so weit weg ist (danke @KSC für den Hinweis, dass erst dann eine Proberechnung tatsächlich sinnvoll ist), können Sie sich auch alle Angaben hier sparen und direkt bei Ihrer zuständigen DRV dies ausrechnen lassen.

von
King Kong

Es ist nun so, dass meine Einzahlungen für den Ausgleich der Abschläge, doch nach dem Leistungsfall für die EM-Rente waren.

Auszug aus der GRA §76a SGB VI

Umrechnungsfaktor bei Fiktion über einen früheren Zahlungszeitpunkt

Anstelle des Zeitpunkts der tatsächlichen Zahlung ist gegebenenfalls ein früherer Zeitpunkt der Zahlung anzunehmen (Zahlungsfiktion), wenn die Beitragszahlung fristgerecht nach Erhalt der Auskunft nach § 109 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 5 S. 4 SGB VI beziehungsweise der Zulassung der Beitragszahlung erfolgte. Die Frist für die Zahlung der Beiträge beträgt bei gewöhnlichem Aufenthalt im Inland drei Monate und bei gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland sechs Monate. Gelten die Beiträge zu einem früheren Zeitpunkt als gezahlt, so ist auch der Umrechnungsfaktor für die Ermittlung der Zuschläge an Entgeltpunkten/Entgeltpunkte (Ost) aus den gezahlten Beiträgen nach diesem früheren Zeitpunkt zu bestimmen (AGFAVR 6/96, TOP 2).

Ist die Beitragszahlung nach § 187a SGB VI innerhalb der maßgeblichen Frist nach Erhalt der Auskunft beziehungsweise der Zulassung der Beitragszahlung erfolgt, sind grundsätzlich folgende Zahlungszeitpunkte anzunehmen:

- Tag des Antrags auf Auskunft nach § 109 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 5 S. 4 SGB VI oder Tag des Antrags auf Zahlung von Beiträgen nach § 187a SGB VI,
- der Zeitpunkt der Auskunftserteilung, wenn sich dadurch ein geringerer Beitragsaufwand als im Zeitpunkt der Antragstellung ergibt, oder
- der Zeitpunkt, in dem die zunächst nicht mitwirkende versicherte Person ihre Mitwirkungspflichten nachgeholt hat.

Die Anwendung der Zahlungsfiktion soll sicherstellen, dass die der Auskunft nach § 109 Abs. 5 S. 4 SGB VI vorausgegangene Bearbeitungszeit des Rentenversicherungsträgers nicht zulasten der versicherten Person geht. Eine zwischenzeitliche Erhöhung des Beitragsaufwands wirkt sich für die versicherte Person daher nicht aus.

von
Siehe hier

Zitiert von: King Kong
...

- Tag des Antrags auf Auskunft nach § 109 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 5 S. 4 SGB VI oder Tag des Antrags auf Zahlung von Beiträgen nach § 187a SGB VI,
- der Zeitpunkt der Auskunftserteilung, wenn sich dadurch ein geringerer Beitragsaufwand als im Zeitpunkt der Antragstellung ergibt, oder
- der Zeitpunkt, in dem die zunächst nicht mitwirkende versicherte Person ihre Mitwirkungspflichten nachgeholt hat.
...

Das bedeutet für Bernd also:

Bitte auch angeben, wann genau Sie den Antrag auf die Ausgleichzahlung gestellt haben und wann dann die Bestätigung dazu kam und dann noch, wann Sie tatsächlich genau bezahlt haben.

von
King Kong

Zitiert von: Siehe hier
Zitiert von: King Kong
...

- Tag des Antrags auf Auskunft nach § 109 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 5 S. 4 SGB VI oder Tag des Antrags auf Zahlung von Beiträgen nach § 187a SGB VI,
- der Zeitpunkt der Auskunftserteilung, wenn sich dadurch ein geringerer Beitragsaufwand als im Zeitpunkt der Antragstellung ergibt, oder
- der Zeitpunkt, in dem die zunächst nicht mitwirkende versicherte Person ihre Mitwirkungspflichten nachgeholt hat.
...

Das bedeutet für Bernd also:

Bitte auch angeben, wann genau Sie den Antrag auf die Ausgleichzahlung gestellt haben und wann dann die Bestätigung dazu kam und dann noch, wann Sie tatsächlich genau bezahlt haben.

Ja genau!

von
Bernd

Vielen Dank, dass Sie mir so zahlreich helfen !

Geburtsmonat/-Jahr
09.1962

Angaben aus Ihrem Bescheid:
'Leistungsfall' der EM-Rente
27.12.2018, ab da beginnen die Zurechnungszeiten

Zurechnungszeit nach Leistungsfall in Monaten
113 Monate und 18 Tage

Summe aller Entgeltpunkte
53,7352

Zugangsfaktor
0,892

Rente befristet bis
31.05.2022

Und wann genau haben Sie die Ausgleichzahlung geleistet
Betrag der Ausgleichzahlung
44.024,93 EUR - gezahlt am 28.01.2019
1.195,37 EUR - gezahlt am 15.04.2019

Bitte auch angeben, wann genau Sie den Antrag auf die Ausgleichzahlung gestellt haben
14.09.2018

und wann dann die Bestätigung dazu kam
11.10.2018

Vielen Dank !

von
Ärgerlich

Zwar OT aber ganz schön mies, den Leistungsfall auf den 27.12.2018 zu bekommen. Ab 01.01.2019 hätte es erheblich mehr Geld gegeben, wegen der längeren Zurechnungszeit, bis 65 Jahre und 8 Monate.

von
Bernd

Hallo Ärgerlich !
Am 14.06.2028, bis wo hin die Zurechnungszeiten gerechnet wurden, bin ich fast 58 Jahre und 8 Monate alt.
Genau, 58 Jahre 7 Monate und 18 Tage.

von
Siehe hier

Zitiert von: Bernd
Hallo Ärgerlich !
Am 14.06.2028, bis wo hin die Zurechnungszeiten gerechnet wurden, bin ich fast 58 Jahre und 8 Monate alt.
Genau, 58 Jahre 7 Monate und 18 Tage.

Aha...dann stimmt aber etwas mit dem Geburtsjahr nicht?

Zuvor angegeben 09/1962

??

von
KSC

Dann waren Sie ja noch nicht mal 50 Jahre alt als Sie die Ausgleichszahlung für die Abschläge gemacht haben.

Im Gesetz steht doch dass das erst ab 50 möglich ist? (wenn einer das unbedingt vor 50 wollte wurde es zugelassen).

Somit haben Sie das unbedingt gewollt und damit vielleicht wirklich ein "klassisches Eigentor" erzielt .

Und einen Trost habe ich noch für Sie: bis eine Altersrente (frühestens mit 62) möglich ist kann sich noch ganz viel ändern.

von
Peter T.

2018 war die Zurechnungszeit 62 Jahre und ein paar Monate. Also kann da auch etwas nicht stimmen, mit 58 Jahren und 8 Monaten...

von
King Kong

@Bernd,

noch im Forum? Ihre Angaben werfen einige Fragen auf.

von
Bernd

Ich war 2019 56 Jahre alt, als ich die Einzahlungen tätigte.

Ich wußte da nicht, dass meine Erkrankung bis zur Erwerbsminderung führt.
Ich weiß auch nicht, ob ich im Mai eine Verlängerung bekomme.

Mein Geburtsdatum oben stimmt.
Ich bin jetzt 58 und werde nächsten Monat 59.

Habe mich verrechnet, am 14.06.2028 bin ich 65 Jahre und 9 Monate alt.

Oder ich stehe jetzt total auf dem Schlauch ?

von
Siehe hier

Zitiert von: Bernd
Ich war 2019 56 Jahre alt, als ich die Einzahlungen tätigte.

Ich wußte da nicht, dass meine Erkrankung bis zur Erwerbsminderung führt.
Ich weiß auch nicht, ob ich im Mai eine Verlängerung bekomme.

Mein Geburtsdatum oben stimmt.
Ich bin jetzt 58 und werde nächsten Monat 59.

Habe mich verrechnet, am 14.06.2028 bin ich 65 Jahre und 9 Monate alt.

Oder ich stehe jetzt total auf dem Schlauch ?

Sie kennen Ihr Geburtsdatum, wir aber nicht :-)

Also 14.9.1962. Dann könnte eine Rente für Schwerbehinderte ab 06.2024 beginnen.

Soweit erst einmal dazu.
Das mit der Verlängerung wird sich schon klären.
Nun muss ja erst mal noch heraus gefunden werden, wie Sie auf 113 Monate und 18 Tage Zurechnungszeit.
Die wäre nämlich bei Rentenbeginn in 2018 nur 75 Monate.

Ist natürlich blöd, dass hier nun keiner Ihren Bescheid 'mitlesen' kann...

von
Bernd

Rentenbeginn ist der 01.01.2020
Effektive Zahlungen aufs Konto bekomme ich ab 08.2021, also diesen Monat.
Die Zurechnungszeiten, also der Leistungsfall wurde auf den 27.12.2018 gelegt, das war der erste Tag meiner Krankschreibung.
Ich bin genau am 15.09.1962 geboren und heute stocktaub.

von
Siehe hier

Zitiert von: Bernd
Rentenbeginn ist der 01.01.2020
Effektive Zahlungen aufs Konto bekomme ich ab 08.2021, also diesen Monat.
Die Zurechnungszeiten, also der Leistungsfall wurde auf den 27.12.2018 gelegt, das war der erste Tag meiner Krankschreibung.
Ich bin genau am 15.09.1962 geboren und heute stocktaub.

Hallo Bernd,
dafür haben ich und die anderen, die bisher geantwortet haben, ja Verständnis und versuchen Ihnen dennoch zu helfen. Lesen geht aber doch, oder? Sonst wird es hier wirklich schwierig.

Wenn der Rentenbeginn der 1.1.2020 ist, müsste aber Ihre eigene Einzahlung mit eingerechnet sein. Das, so schreiben Sie, sei aber nicht der Fall.
Nun ist es aber plötzlich auch ein anderer Rentenbeginn als noch vorhin....

von
Bernd

Hallo Siehe hier,

der Renten beginn ist am 01.01.2020.
Der Leistungsfall, ab dem die Zurechnungszeiten anfangen zu zählen, wurde auf den 27.12.2018 gelegt.
Nach dem Rentenbeginn wurde oben nicht gefragt.
Das was die DRV rückwirkend zahlen mußte, wurde alles mit der Krankenkasse und dem Amt für Arbeit verrechnet.

Mir geht es ja darum, wird mein "Zuschlag aus der Zahlung von Beiträgen bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer Rente wegen Alters" bei der Altersrente, bei mir die Schwerbehindertenrente mit Abschlägen, am 06/2024 dann aufgezahlt.
Weil der Name sagt es ja schon, Rente wegen Alters, dafür habe ich das Geld auch bezahlt.

Der Experte sagte damals:
"Experten-Antwort

Hallo Bernd,

der Betrag, den Sie zum Ausgleich Ihrer Rentenabschläge eingezahlt haben, wird sich bei einer späteren Altersrente rentensteigernd auswirken, so dass Sie eine entsprechend den gezahlten Beiträgen erhöhte Altersrente erhalten werden – auch dann, wenn Sie später als ursprünglich geplant von der Erwerbsminderungsrente in die Altersrente wechseln werden.
Auf die Erwerbsminderungsrente selbst wirkt sich die Ausgleichszahlung nicht aus."

Ich will ja gar keine höhere EM-Rente, aber die Abschläge weg haben, wenn die EM-Rente in die Altersrente über geht, nach meinem Antrag.
Dafür habe ich bezahlt.

Ich bin jetzt halt total irritiert, weil die anderen Experten hier danach wieder was anderes schrieben, schrieben.
Was stimmt denn jetzt ?

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