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LTA

von
Wissenssuchender

Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

von
Manuel

Eine Zwangseinweisung in eine WfbM ist nicht zulässig.

Wichtig bei der der Bewilligung einer LTA ist immer, ob die (volle) Erwerbsminderung durch die LTA ganz oder teilweise behoben werden kann.
Zu Verdeutlichung zitiere ich aus der Arbeitsanweisung (http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_9ANL1)

wesentliche Besserung: eine nicht nur geringfügige oder nicht nur kurzzeitige Steigerung der durch gesundheitliche Beeinträchtigungen geminderten Leistungsfähigkeit des Versicherten im Erwerbsleben; eine wesentliche Besserung der Erwerbsfähigkeit liegt nicht vor, wenn
- nur eine Linderung des Leidens oder eine sonstige Erleichterung in den Lebensumständen erreicht wird oder

- volle Erwerbsminderung bestehen bleibt, unbeschadet der Sonderregelungen für Versicherte in einer Werkstatt für Behinderte,

Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit: dass die Minderung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben dauerhaft behoben wird

In der Praxis wird bei LTA-Anträgen bei festgestellte Erwerbsminderung diese Möglichkeit der Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit im Großteil der Fälle verneint.

von
Angela

Zitiert von: Wissenssuchender
Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Nimm Dein Leben selbst in die Hand und such Dir eine anständige Arbeit

Experten-Antwort

Hallo Wissensuchender,

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können nur erbracht werden, wenn die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Da Sie dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, können Sie diese Voraussetzung nicht erfüllen (weil Sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mehr unter 3 Stunden einsetzbar sind).

Eine Leistung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) kommt in Betracht, wenn Ihnen der allgemeine Arbeitsmarkt aufgrund der Schwere Ihrer Behinderung verschlossen ist und Sie eine angemessene Tätigkeit nur im geschützten Rahmen einer WfbM ausüben können. Dies dürfte in Ihrem Fall gegeben sein. Ob Sie eine entsprechende Maßnahme in Anspruch nehmen, ist Ihre freie Entscheidung.

von
Wissenssuchender

Hm, also habe ich keine Hilfe vom Staat und den sozialen Institutionen zu erwarten. Andere Möglichkeiten habe ich auch schon geprüft, aber alle gelten nur für erwerbsfähige Personen. Das Sozialamt gibt für meinesgleichen auch keine Hilfen zur Erlangung einer Erwerbstätigkeit oder wenigstens einer Arbeitsgelegenheit außerhalb einer Wfbm, im Gegensatz zum Jobcenter oder Arbeitsagentur( der Reha-Berater hat auch nur die Wfbm vorgeschlagen).
Da werde ich wohl Angelas Rat befolgen und mir selbst eine Erwerbstätigkeit suchen. Wenn man bedenkt, was für Summen der Staat in eine solche Werkstatt reinpumpt und diejenigen, die erwerbstätig sein wollen, im Stich lässt.
Nun ja, dann eben Selbsthilfe.
Trotzdem, Danke an die Ratgeber, besonders Angela

Wissenssuchender

von
Ursual S.

Zitiert von: Wissenssuchender
Hm, also habe ich keine Hilfe vom Staat und den sozialen Institutionen zu erwarten. Andere Möglichkeiten habe ich auch schon geprüft, aber alle gelten nur für erwerbsfähige Personen. Das Sozialamt gibt für meinesgleichen auch keine Hilfen zur Erlangung einer Erwerbstätigkeit oder wenigstens einer Arbeitsgelegenheit außerhalb einer Wfbm, im Gegensatz zum Jobcenter oder Arbeitsagentur( der Reha-Berater hat auch nur die Wfbm vorgeschlagen).
Da werde ich wohl Angelas Rat befolgen und mir selbst eine Erwerbstätigkeit suchen. Wenn man bedenkt, was für Summen der Staat in eine solche Werkstatt reinpumpt und diejenigen, die erwerbstätig sein wollen, im Stich lässt.
Nun ja, dann eben Selbsthilfe.
Trotzdem, Danke an die Ratgeber, besonders Angela

Wissenssuchender

Angela ist und bleibt asozial. Kassiert selbst aber Hartz IV!

von
Angela

Zitiert von: Ursual S.
Zitiert von: Wissenssuchender
Hm, also habe ich keine Hilfe vom Staat und den sozialen Institutionen zu erwarten. Andere Möglichkeiten habe ich auch schon geprüft, aber alle gelten nur für erwerbsfähige Personen. Das Sozialamt gibt für meinesgleichen auch keine Hilfen zur Erlangung einer Erwerbstätigkeit oder wenigstens einer Arbeitsgelegenheit außerhalb einer Wfbm, im Gegensatz zum Jobcenter oder Arbeitsagentur( der Reha-Berater hat auch nur die Wfbm vorgeschlagen).
Da werde ich wohl Angelas Rat befolgen und mir selbst eine Erwerbstätigkeit suchen. Wenn man bedenkt, was für Summen der Staat in eine solche Werkstatt reinpumpt und diejenigen, die erwerbstätig sein wollen, im Stich lässt.
Nun ja, dann eben Selbsthilfe.
Trotzdem, Danke an die Ratgeber, besonders Angela

Wissenssuchender

Angela ist und bleibt asozial. Kassiert selbst aber Hartz IV!

Tut das weh?

von
=//=

Zitiert von: Wissenssuchender
Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Was haben Sie eigentlich gegen eine Beschäftigung in einer WfB? Dort wird gearbeitet wie in jedem anderen Betrieb auch, allerdings unter sehr erleichterten Bedingungen, vor allem ohne Zeitdruck!

Eine andere Frage:
Wären Sie ein Arbeitgeber, würden Sie dann jemanden einstellen, der eigentlich nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann? Ich glaube kaum. Durch die bei Ihnen festgestellte volle Erwerbsminderung gibt es für eine andere Art der LTA keine Möglichkeit.

Sie können es ja auch erst einmal mit einem leichten Minijob versuchen, um zu testen, ob Sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt noch arbeiten können.

von
Wissenssuchender

Zitiert von: =//=
Zitiert von: Wissenssuchender
Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Was haben Sie eigentlich gegen eine Beschäftigung in einer WfB? Dort wird gearbeitet wie in jedem anderen Betrieb auch, allerdings unter sehr erleichterten Bedingungen, vor allem ohne Zeitdruck!

Eine andere Frage:
Wären Sie ein Arbeitgeber, würden Sie dann jemanden einstellen, der eigentlich nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann? Ich glaube kaum. Durch die bei Ihnen festgestellte volle Erwerbsminderung gibt es für eine andere Art der LTA keine Möglichkeit.

Sie können es ja auch erst einmal mit einem leichten Minijob versuchen, um zu testen, ob Sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt noch arbeiten können.

Ich habe eben sehr schlechte Erfahrungen in einer Wfbm gemacht. Mein Arbeitsbereich war Recycling und die Arbeit dort war genauso, wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn, sind 7 Stunden am Tag exklusive 1 Stunde Pause die ganze Woche Kühlschränke schleppen, mit Schneidbrennern Geräte auseinander schneiden oder kompliziert aufgebaute Elektronik auseinanderbauen, und dies im Akkord(enge Zeitvorgaben), in Ihren Augen sehr erleichterte Bedingungen und ohne Zeitdruck? Es war übrigens kein Außenarbeitsplatz, sondern der Arbeitsbereich der hiesigen Wfbm! Und das für unter 190,- Euro pro Monat? Ich arbeite normal und benötige Grundsicherung bei Erwerbsminderung? Und vor allem, ein Übergang auf dem ersten Arbeitsmarkt war nicht vorgesehen( nach 30 Monaten dort), denn, wie meinte der Herr Geschäftsführer? " Dies ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung!" ! Das war der Grund, das ich dort gekündigt habe. Und, was meinen Sie, was da los war, was die versucht haben, um mich zu halten? Sogar einen Betreuer wollten die mir bestellen, Aufgabenbereich Aufenthaltsbestimmung und so! Glücklicherweise hatte ich eine gute Richterin und die Kündigung zog ich durch.
Sie sehen, ich habe meine Gründe für mein Vorgehen.
Aber, trotzdem, danke für den Hinweis mit dem Minijob.

MlG
Wissenssuchender

von
Angela

Zitiert von: Wissenssuchender
Zitiert von: =//=
Zitiert von: Wissenssuchender
Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Was haben Sie eigentlich gegen eine Beschäftigung in einer WfB? Dort wird gearbeitet wie in jedem anderen Betrieb auch, allerdings unter sehr erleichterten Bedingungen, vor allem ohne Zeitdruck!

Eine andere Frage:
Wären Sie ein Arbeitgeber, würden Sie dann jemanden einstellen, der eigentlich nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann? Ich glaube kaum. Durch die bei Ihnen festgestellte volle Erwerbsminderung gibt es für eine andere Art der LTA keine Möglichkeit.

Sie können es ja auch erst einmal mit einem leichten Minijob versuchen, um zu testen, ob Sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt noch arbeiten können.

Ich habe eben sehr schlechte Erfahrungen in einer Wfbm gemacht. Mein Arbeitsbereich war Recycling und die Arbeit dort war genauso, wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn, sind 7 Stunden am Tag exklusive 1 Stunde Pause die ganze Woche Kühlschränke schleppen, mit Schneidbrennern Geräte auseinander schneiden oder kompliziert aufgebaute Elektronik auseinanderbauen, und dies im Akkord(enge Zeitvorgaben), in Ihren Augen sehr erleichterte Bedingungen und ohne Zeitdruck? Es war übrigens kein Außenarbeitsplatz, sondern der Arbeitsbereich der hiesigen Wfbm! Und das für unter 190,- Euro pro Monat? Ich arbeite normal und benötige Grundsicherung bei Erwerbsminderung? Und vor allem, ein Übergang auf dem ersten Arbeitsmarkt war nicht vorgesehen( nach 30 Monaten dort), denn, wie meinte der Herr Geschäftsführer? " Dies ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung!" ! Das war der Grund, das ich dort gekündigt habe. Und, was meinen Sie, was da los war, was die versucht haben, um mich zu halten? Sogar einen Betreuer wollten die mir bestellen, Aufgabenbereich Aufenthaltsbestimmung und so! Glücklicherweise hatte ich eine gute Richterin und die Kündigung zog ich durch.
Sie sehen, ich habe meine Gründe für mein Vorgehen.
Aber, trotzdem, danke für den Hinweis mit dem Minijob.

MlG
Wissenssuchender

Boa eh, Du bist ja ein richtiger Held.

von
Men in Black

Zitiert von: Angela
Zitiert von: Wissenssuchender
Zitiert von: =//=
Zitiert von: Wissenssuchender
Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Was haben Sie eigentlich gegen eine Beschäftigung in einer WfB? Dort wird gearbeitet wie in jedem anderen Betrieb auch, allerdings unter sehr erleichterten Bedingungen, vor allem ohne Zeitdruck!

Eine andere Frage:
Wären Sie ein Arbeitgeber, würden Sie dann jemanden einstellen, der eigentlich nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann? Ich glaube kaum. Durch die bei Ihnen festgestellte volle Erwerbsminderung gibt es für eine andere Art der LTA keine Möglichkeit.

Sie können es ja auch erst einmal mit einem leichten Minijob versuchen, um zu testen, ob Sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt noch arbeiten können.

Ich habe eben sehr schlechte Erfahrungen in einer Wfbm gemacht. Mein Arbeitsbereich war Recycling und die Arbeit dort war genauso, wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn, sind 7 Stunden am Tag exklusive 1 Stunde Pause die ganze Woche Kühlschränke schleppen, mit Schneidbrennern Geräte auseinander schneiden oder kompliziert aufgebaute Elektronik auseinanderbauen, und dies im Akkord(enge Zeitvorgaben), in Ihren Augen sehr erleichterte Bedingungen und ohne Zeitdruck? Es war übrigens kein Außenarbeitsplatz, sondern der Arbeitsbereich der hiesigen Wfbm! Und das für unter 190,- Euro pro Monat? Ich arbeite normal und benötige Grundsicherung bei Erwerbsminderung? Und vor allem, ein Übergang auf dem ersten Arbeitsmarkt war nicht vorgesehen( nach 30 Monaten dort), denn, wie meinte der Herr Geschäftsführer? " Dies ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung!" ! Das war der Grund, das ich dort gekündigt habe. Und, was meinen Sie, was da los war, was die versucht haben, um mich zu halten? Sogar einen Betreuer wollten die mir bestellen, Aufgabenbereich Aufenthaltsbestimmung und so! Glücklicherweise hatte ich eine gute Richterin und die Kündigung zog ich durch.
Sie sehen, ich habe meine Gründe für mein Vorgehen.
Aber, trotzdem, danke für den Hinweis mit dem Minijob.

MlG
Wissenssuchender

Boa eh, Du bist ja ein richtiger Held.

Was ist daran heroisch?
Der von Wissenssucher beschriebene Sachverhalt ist äußerst untypisch für
eine solche Einrichtung, aber es gibt so etwas.
Eigentlich ist das von Seiten der Werkstattleitung begangener Betrug an Wissenssuchender und der Allgemeinheit.
Der Mann knallt normal Produktion in Vollschicht, obwohl er amtlicerseits keine drei Stunden am Tag
arbeiten kann? Das ist ein Hammer und ich glaube ihm.
Mit den gezeigten Fähigkeiten wäre der nicht Grundsicherungsbedürftig,
sondern würde im Bereich der Arbeitsagentur oder Jobcenter richtig
angesiedelt.

Mein Rat an Sie, lieber Wissenssuchender, besorgen Sie sich von der DRV
das damalige Gutachten für die festgestellte Erwerbsminderung
und lassen Sie das mal überprüfen.
Da stimmt was ganz und gar nicht. Sie arbeiten 7 Stunden und amtlicherweise können sie keine drei.
Notfalls mit Rechtsanwalt sich beraten über die weitere Vorgehensweise
und wenn die DRV das Gutachten nicht rausrücken will, dann
Klage vor dem Verwaltungsgericht.
So geht das rechtlich nicht, denn die Werkstatt kostet dem Steuerzahler
viel Geld, was in Ihrem Fall unnütz verschleudert wurde.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Erfolg
in Ihrem weiteren Lebensweg und bei dieser Ochsentour.

von
Genervter

Zitiert von: Men in Black
Zitiert von: Angela
Zitiert von: Wissenssuchender
Zitiert von: =//=
[quote=287481]Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Was haben Sie eigentlich gegen eine Beschäftigung in einer WfB? Dort wird gearbeitet wie in jedem anderen Betrieb auch, allerdings unter sehr erleichterten Bedingungen, vor allem ohne Zeitdruck!

Eine andere Frage:
Wären Sie ein Arbeitgeber, würden Sie dann jemanden einstellen, der eigentlich nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann? Ich glaube kaum. Durch die bei Ihnen festgestellte volle Erwerbsminderung gibt es für eine andere Art der LTA keine Möglichkeit.

Sie können es ja auch erst einmal mit einem leichten Minijob versuchen, um zu testen, ob Sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt noch arbeiten können.

Ich habe eben sehr schlechte Erfahrungen in einer Wfbm gemacht. Mein Arbeitsbereich war Recycling und die Arbeit dort war genauso, wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn, sind 7 Stunden am Tag exklusive 1 Stunde Pause die ganze Woche Kühlschränke schleppen, mit Schneidbrennern Geräte auseinander schneiden oder kompliziert aufgebaute Elektronik auseinanderbauen, und dies im Akkord(enge Zeitvorgaben), in Ihren Augen sehr erleichterte Bedingungen und ohne Zeitdruck? Es war übrigens kein Außenarbeitsplatz, sondern der Arbeitsbereich der hiesigen Wfbm! Und das für unter 190,- Euro pro Monat? Ich arbeite normal und benötige Grundsicherung bei Erwerbsminderung? Und vor allem, ein Übergang auf dem ersten Arbeitsmarkt war nicht vorgesehen( nach 30 Monaten dort), denn, wie meinte der Herr Geschäftsführer? " Dies ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung!" ! Das war der Grund, das ich dort gekündigt habe. Und, was meinen Sie, was da los war, was die versucht haben, um mich zu halten? Sogar einen Betreuer wollten die mir bestellen, Aufgabenbereich Aufenthaltsbestimmung und so! Glücklicherweise hatte ich eine gute Richterin und die Kündigung zog ich durch.
Sie sehen, ich habe meine Gründe für mein Vorgehen.
Aber, trotzdem, danke für den Hinweis mit dem Minijob.

MlG
Wissenssuchender

Boa eh, Du bist ja ein richtiger Held.

Was ist daran heroisch?
Der von Wissenssucher beschriebene Sachverhalt ist äußerst untypisch für
eine solche Einrichtung, aber es gibt so etwas.
Eigentlich ist das von Seiten der Werkstattleitung begangener Betrug an Wissenssuchender und der Allgemeinheit.
Der Mann knallt normal Produktion in Vollschicht, obwohl er amtlicerseits keine drei Stunden am Tag
arbeiten kann? Das ist ein Hammer und ich glaube ihm.
Mit den gezeigten Fähigkeiten wäre der nicht Grundsicherungsbedürftig,
sondern würde im Bereich der Arbeitsagentur oder Jobcenter richtig
angesiedelt.

Mein Rat an Sie, lieber Wissenssuchender, besorgen Sie sich von der DRV
das damalige Gutachten für die festgestellte Erwerbsminderung
und lassen Sie das mal überprüfen.
Da stimmt was ganz und gar nicht. Sie arbeiten 7 Stunden und amtlicherweise können sie keine drei.
Notfalls mit Rechtsanwalt sich beraten über die weitere Vorgehensweise
und wenn die DRV das Gutachten nicht rausrücken will, dann
Klage vor dem Verwaltungsgericht.
So geht das rechtlich nicht, denn die Werkstatt kostet dem Steuerzahler
viel Geld, was in Ihrem Fall unnütz verschleudert wurde.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Erfolg
in Ihrem weiteren Lebensweg und bei dieser Ochsentour.

Interessant welche Freaks hier am Wochenende rumtreiben.

von
Angela

Zitiert von: Men in Black
Zitiert von: Angela
Zitiert von: Wissenssuchender
Zitiert von: =//=
Zitiert von: Wissenssuchender
Führt ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei unbefristet voll Erwerbsgeminderten ohne EM-Rentenanspruch immer in eine Werkstatt für behinderte Menschen oder gibt es für diesen Personenkreis auch andere Möglichkeiten? Kann eine Zuweisung in eine Wfbm vom Antragssteller wirksam ausgeschlossen werden, also er erklärt, das eine Beschäftigung in einer Wfbm nicht erwünscht ist?

Mfg

Was haben Sie eigentlich gegen eine Beschäftigung in einer WfB? Dort wird gearbeitet wie in jedem anderen Betrieb auch, allerdings unter sehr erleichterten Bedingungen, vor allem ohne Zeitdruck!

Eine andere Frage:
Wären Sie ein Arbeitgeber, würden Sie dann jemanden einstellen, der eigentlich nur noch unter 3 Stunden arbeiten kann? Ich glaube kaum. Durch die bei Ihnen festgestellte volle Erwerbsminderung gibt es für eine andere Art der LTA keine Möglichkeit.

Sie können es ja auch erst einmal mit einem leichten Minijob versuchen, um zu testen, ob Sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt noch arbeiten können.

Ich habe eben sehr schlechte Erfahrungen in einer Wfbm gemacht. Mein Arbeitsbereich war Recycling und die Arbeit dort war genauso, wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Denn, sind 7 Stunden am Tag exklusive 1 Stunde Pause die ganze Woche Kühlschränke schleppen, mit Schneidbrennern Geräte auseinander schneiden oder kompliziert aufgebaute Elektronik auseinanderbauen, und dies im Akkord(enge Zeitvorgaben), in Ihren Augen sehr erleichterte Bedingungen und ohne Zeitdruck? Es war übrigens kein Außenarbeitsplatz, sondern der Arbeitsbereich der hiesigen Wfbm! Und das für unter 190,- Euro pro Monat? Ich arbeite normal und benötige Grundsicherung bei Erwerbsminderung? Und vor allem, ein Übergang auf dem ersten Arbeitsmarkt war nicht vorgesehen( nach 30 Monaten dort), denn, wie meinte der Herr Geschäftsführer? " Dies ist keine Arbeit, sondern eine Beschäftigung!" ! Das war der Grund, das ich dort gekündigt habe. Und, was meinen Sie, was da los war, was die versucht haben, um mich zu halten? Sogar einen Betreuer wollten die mir bestellen, Aufgabenbereich Aufenthaltsbestimmung und so! Glücklicherweise hatte ich eine gute Richterin und die Kündigung zog ich durch.
Sie sehen, ich habe meine Gründe für mein Vorgehen.
Aber, trotzdem, danke für den Hinweis mit dem Minijob.

MlG
Wissenssuchender

Boa eh, Du bist ja ein richtiger Held.

Was ist daran heroisch?
Der von Wissenssucher beschriebene Sachverhalt ist äußerst untypisch für
eine solche Einrichtung, aber es gibt so etwas.
Eigentlich ist das von Seiten der Werkstattleitung begangener Betrug an Wissenssuchender und der Allgemeinheit.
Der Mann knallt normal Produktion in Vollschicht, obwohl er amtlicerseits keine drei Stunden am Tag
arbeiten kann? Das ist ein Hammer und ich glaube ihm.
Mit den gezeigten Fähigkeiten wäre der nicht Grundsicherungsbedürftig,
sondern würde im Bereich der Arbeitsagentur oder Jobcenter richtig
angesiedelt.

Mein Rat an Sie, lieber Wissenssuchender, besorgen Sie sich von der DRV
das damalige Gutachten für die festgestellte Erwerbsminderung
und lassen Sie das mal überprüfen.
Da stimmt was ganz und gar nicht. Sie arbeiten 7 Stunden und amtlicherweise können sie keine drei.
Notfalls mit Rechtsanwalt sich beraten über die weitere Vorgehensweise
und wenn die DRV das Gutachten nicht rausrücken will, dann
Klage vor dem Verwaltungsgericht.
So geht das rechtlich nicht, denn die Werkstatt kostet dem Steuerzahler
viel Geld, was in Ihrem Fall unnütz verschleudert wurde.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Erfolg
in Ihrem weiteren Lebensweg und bei dieser Ochsentour.

Und Du glaubst den Sermon. Gratuliere.

von
=//=

Wenn in dieser WfB tatsächlich solche Zustände und Arbeitsbedingungen herrschen, sollten Sie dies mit Hilfe Ihres Anwalts anzeigen. Ich habe noch NIE von so was gehört!

Eine LTA über die DRV in einer WfB läuft vermutlich auch ganz anders ab. Da müssen Berichte an die DRV gefertigt werden. Es gibt ja wohl mehr als eine WfB.