LTA Abbruch oder Unterbrechung?

von
Trainee

Ein Bekannter befindet sich zur Zeit in einer Maßnahme "berufliches Training", da der letzte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Eine Umschulung wurde bisher abgelehnt. Das berufliche Training hat das Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt.
Nun hat er ein Arbeitsangebot bekommen, welches er gern annehmen möchte.
Der Maßnahmeträger ist der Meinung, dass es nach 3 Monaten Teilnahme dort noch zu früh ist und man nicht mehr zurück in die Massnahme kann, wenn das mit der Arbeit doch nicht so klappt.
Kennt sich jemand aus?
Ist das so? Falls nein, muss er bei der DRV eine Verlängerung der Bewilligung beantragen?
Muss er bis einen Tag vor Arbeitsaufnahme seine Zeit in der Maßnahme "absitzen"?

von
???

Zur Teilnahme an einer Maßnahme kann man nicht gezwungen werden. Von daher ist es alleine die Entscheidung des Rehabilitanden, ob und ggf. wann er die Maßnahme abbricht und die angebotene Beschäftigung aufnimmt.
Schwierig wird es halt dann, wenn es mit der neuen Arbeit nicht funktioniert und ihm gekündigt wird. Von daher sollte man die Bedenken des Trägers durchaus ernst nehmen und auf ihre Stichhaltigkeit prüfen. Ein Gespräch mit dem Reha-Fachberater sollte auch zwingend vorher geführt werden. Der kann auch am besten sagen, ob eine Wiederaufnahme in die Maßnahme theoretisch möglich wäre bzw. welche Alternativen es gibt, falls die Beschäftigungsaufnahme scheitert.

von Experte/in Experten-Antwort

Konkrete Einzelfälle können in diesem Forum nicht abschließend beurteilt werden.
Es sollte umgehend Kontakt mit dem zuständigen Rehabilitations-Fachberater bzw. der Sachbearbeitung des Rehabilitationsträgers Kontakt aufgenommen werden, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
Es geht nicht darum, "zwangsweise" eine Leistung gegen den Willen des Betroffenen bis zum planmäßigen Ende durchzuziehen, sondern vielmehr darum, eine geeignete und sinnvolle Leistung anzubieten, um letztlich beruflich wieder Fuß zu fassen.

von
Trainee

Zitiert von: Experte/in
Konkrete Einzelfälle können in diesem Forum nicht abschließend beurteilt werden.
Es sollte umgehend Kontakt mit dem zuständigen Rehabilitations-Fachberater bzw. der Sachbearbeitung des Rehabilitationsträgers Kontakt aufgenommen werden, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
Es geht nicht darum, "zwangsweise" eine Leistung gegen den Willen des Betroffenen bis zum planmäßigen Ende durchzuziehen, sondern vielmehr darum, eine geeignete und sinnvolle Leistung anzubieten, um letztlich beruflich wieder Fuß zu fassen.

Vielen Dank für die Antworten. Der zuständige Berater wird natürlich kontaktiert, es ist nur immer schwierig, jemand dort zu erreichen.