LTA, EW-Rente, Übergangsgeldberechnung

von
Weisse

Liebes Expertenteam,

ich war auf Aufforderung der Krankenkasse nochmals in medizinischer ambulanter orthopädischer und psychosomatischer REHA vom 14.09.2017 bis zum 12.10.2017. Am 15.08.2017 wurde ich von der KK Ausgesteuert nach Bezug von Krangengeldhöchstdauer und ging ohne Berücksichtigung der Nahtlosigkeitsregelung (Ablehnung nach Aktenlage der AFA-Gutachter) in den Bezug von ALG1 am 16.08.2017 über. Es wurde vor med. REHA-Beginn im zweiten Gutachten der AFA angeregt danach evt. LTA zu überprüfen. Aus der med. REHA wurde ich am 12.10.2017 für "auf Dauer für untervollschichtig Leistungsfähig für die letzte Tätigkeit und untervollschichtig für das positive Leistungsbild entlassen und aktuell arbeitsunfähig", 3-6 Stunden sind angekreutzt bei "Letzte sozialversicherungspflichtige Tätigkeit". Laut Seite 1 soll die Rentenversicherung Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben prüfen - ich habe bis heute nichts gehört von der DRV Bund bezüglich LTA.
Zwischenzeitlich hatte mir die AFA ab März 2018 eine normale Weiterbildungsmassnahme mit Weiterbezug von ALG1 ermöglicht, welche am 17. Oktober 2018 endet. Diese fand in Teilzeit statt, weil mein ALG1 auch nur nach einem TZ-Job berechnet wurde. Das ALG1 endet nun im Dezember 2018.
Mehrere Fragestellungen dazu:
1: LTA über DRV laut REHA-Entlassungsbericht: Hätte ich selbst einen Antrag auf LTA stellen müssen? Bericht geht doch automatisch an DRV, oder? (15 Jahre sind erfüllt)
2. LTA über AFA beantragen?
3. Soll ich einen Antrag wegen halber Erwerbsminderungsrente bei DRV stellen?
4. Wenn LTA, wie wird dann Übergangsgeld LTA berechnet? Alg1 sehr gering wegen vorheriger Teilzeitarbeit. Trifft die höhere Vergleichsrechnung zu?

Herzlichen Dank für Ihre Einschätzung!

Experten-Antwort

Hallo Weisse,

bitte setzen Sie sich zeitnah mit der Reha-Sachbearbeitung Ihres Rentenversicherungsträgers in Verbindung und lassen Ihre Fragen im Detail durch eine individuelle Beratung beim Reha-Berater ären. In diesem Forum können wir Ihren persönlichen Einzelfall nicht einschätzen und damit auch keine Bewertung der bei Ihnen erforderlichen Veranlassungen zu Ihrer beruflichen Zukunft (LTA bzw. Rente etc.)vornehmen.