LTA genehmigt, aber...

von
LizziRatlos

Im März 2017 habe ich aus der medizinischen Reha heraus einen Antrag auf LTA gestellt. Da ich aus der Reha teil-arbeitsfähig entlassen wurde, musste ich ALG 1 beantragen. Dann kam ein Ablehnungsbescheid, gegen den ich Widerspruch eingelegt habe. Ab dem Moment hat mich die Agentur für Arbeit angefangen so unter Druck zu setzen, dass ich mich abgemeldet habe und trotz laufenden Widerspruchsverfahren mit Minijobs, Gespartem und der Hilfe meines Ehemannes über Wasser gehalten habe. Nun kommt heute der positive Bescheid meiner LTA. Wie geht das jetzt finanziell für mich weiter? Bekomme ich trotzdem für die Dauer der LTA Übergangsgeld? Darf ich weiter einen Minijob machen? ZurErklärung: ich habe die letzten Jahre als Kellnerin gearbeitet, weil ich in meinem erlernten kaufmännischen Beruf keine Arbeit mehr gefunden habe. Nach der medizinischen Reha wurde mir die Arbeitsfähigkeit unter 3 Stunden als Kellnerin bestätigt, aber durchaus arbeitsfähig in meinem alten Beruf. Deshalb der Antrag auf LTA um mich als Buchhalterin neu zu qualifizieren. Die Agentur für Arbeit hat versucht mich wieder als Kellnerin zu vermitteln, weshalb ich aus dem ALG 1 Bezug "geflüchtet" bin.

von
Schorsch

Zitiert von: LizziRatlos
Nach der medizinischen Reha wurde mir die Arbeitsfähigkeit unter 3 Stunden als Kellnerin bestätigt, aber durchaus arbeitsfähig in meinem alten Beruf. Deshalb der Antrag auf LTA um mich als Buchhalterin neu zu qualifizieren. Die Agentur für Arbeit hat versucht mich wieder als Kellnerin zu vermitteln, weshalb ich aus dem ALG 1 Bezug "geflüchtet" bin.

Ihre "Flucht" war leider übereilt.
Denn aufgrund des Reha-Entlassungsberichtes wäre ein professinell formulierter Widerspruch ein Selbstläufer gewesen.

Ob nachträglich etwas zu retten ist, könnte Ihnen ein Fachanwalt für Sozialrecht oder ein Sozialverband wie z.B. der http://www.sovd.de oder der http://www.vdk.de. verraten.

Handeln Sie bitte künftig nicht so übereilt, sondern holen Sie sich zunächst fachkundigen Rat BEVOR Sie handeln.

Viel Glück!

MfG

von
???

Als erstes werden Sie jetzt wohl zu einem Beratungsgespräch eingeladen werden. Dort können Sie Ihre Vorstellungen, welche Unterstützung Sie benötigen, mit dem Reha-Fachberater besprechen. Sollten Sie dann später an einer LTA-Maßnahme teilnehmen, bekommen Sie natürlich Übergangsgeld.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo LizziRatlos,

bitte klären Sie den weiteren Ablauf mit dem zuständigen Fachberater für Rehabilitation.