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minijob!

von
Steffi

hallo,

ich bekomme schon einige jahre volle emr, unbefristet.
ich hatte immer einen minijob neben der emr.
jetzt nach einigen jahren pause, wo ich meine eltern gepflegt habe, fange ich wieder
einen neuen minijob an.

der minijob ist easy going, die arbeitszeit ist flexibel, und auf meine bedürfnisse angepasst.

die emr habe ich damals aufgrund einer schweren rheuma erkrankung bekommen.
im laufe der zeit kam ms dazu, wovon die drv noch nicht informiert ist.

ich wurde in all den jahren nie überprüpft.

wenn ich den neuen minijob der drv mitteile, sollte ich gleichzeitig von der neu bestehenden
ms berichten, und befunde beilegen?

danke!

von
W*lfgang

Zitiert von: Steffi
wenn ich den neuen minijob der drv mitteile, sollte ich gleichzeitig von der neu bestehenden ms berichten, und befunde beilegen?
Steffi,

also ehrlich - pragmatisch gedacht - ist Ruhe Seitens der DRV bereits wegen der unbefristeten EM. Die DRV wollen Sie doch wohl nicht mit überflüssigen Nachfragen noch weiter über den Horizont Ihrer bereits derzeitigen Arbeitsbelastung mit solch einer Mitteilung zur Höchstleistung treiben? :-)

Natürlich sind Sie zur Mitteilung ausweislich Ihres Rentenbescheides wieder verpflichtet - und ja, dann geben Sie bitte auch die neuen Einschränkungen ein ...wenn Sie 'gnädig' sind, 'ersparen' Sie das denen.

Fragen Sie mich offiziell: Mitteilung machen mit allem Drumunddran ...ist auch der rechtssichere Weg!

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Steffi,

die Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von weniger als 15 Stunden und einem Verdienst unter 450,00 Euro ist für den Bezug einer Rente wegen voller Erwerbsminderung in der Regel unschädlich und führt nicht zu einer Überprüfung des Rentenanspruchs an sich.
Wie Sie bereits richtig angegeben haben, müssen Sie den Rentenversicherungsträger allerdings informieren, wenn Sie die geringfügige Beschäftigung aufnehmen.
Wir empfehlen Ihnen daher, teilen Sie dem zuständigen Rentenversicherungsträger mit einem kurzen Schreiben mit, dass Sie eine geringfügige Beschäftigung bei dem Arbeitgeber XY aufgenommen haben, wie hoch der monatliche Verdienst ist und wie viele Stunden Sie in der Woche arbeiten werden.
Die Vorlage weiterer Gutachten, die eine "Verschlechterung" Ihres Gesundheitszustandes dokumentieren, halten wir für nicht erforderlich.
Eine Mitteilungspflicht besteht bei Bezug einer Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Dauer nur, wenn es Anhaltspunkte für eine Besserung des Gesundheitszustandes und damit für einen möglichen Wegfall der vollen Erwerbsminderung gibt.

Mit freundlichen Grüßen