Minijob 45 Jahre

von
Papa Trumpf

Wenn ich die Minijobzentrale richtig verstanden habe, könnte mein Sohn bei seinen Großeltern das Rasenmähen in Form eines Minijobs erledigen. Ab 13 geht das scheinbar.

Dann sollte es später für ihn nicht ganz so knifflig werden, die 45 Jahre voll zu bekommen, richtig?

Das einzige Risiko wäre, dass im Falle einer Erwerbsminderung die Rentenberechnung wohl ungünstiger würde, oder?

von
Mama Trumpf

Zitiert von: Papa Trumpf
Wenn ich die Minijobzentrale richtig verstanden habe, könnte mein Sohn bei seinen Großeltern das Rasenmähen in Form eines Minijobs erledigen. Ab 13 geht das scheinbar.

Dann sollte es später für ihn nicht ganz so knifflig werden, die 45 Jahre voll zu bekommen, richtig?

Das einzige Risiko wäre, dass im Falle einer Erwerbsminderung die Rentenberechnung wohl ungünstiger würde, oder?

Ja, Sie haben richtig verstanden. Vorschlag: Mähen Sie doch den Rasen. Dann ist alles in Butter.

von
=//=

Zitiert von: Papa Trumpf
Wenn ich die Minijobzentrale richtig verstanden habe, könnte mein Sohn bei seinen Großeltern das Rasenmähen in Form eines Minijobs erledigen. Ab 13 geht das scheinbar.

Dann sollte es später für ihn nicht ganz so knifflig werden, die 45 Jahre voll zu bekommen, richtig?

Das einzige Risiko wäre, dass im Falle einer Erwerbsminderung die Rentenberechnung wohl ungünstiger würde, oder?

Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder? Lassen Sie den Buben mit Freunden spielen und seine Freizeit genießen. Wie stellen Sie sich das mit dem Minijob vor? 1 oder 2 Mal im Monat den Rasen mähen für wieviel Kohle? Und dann den Minijob noch versicherungspflichtig machen (anders macht es gar keinen Sinn)?

Eine richtige Schnapsidee ist das. :-)

Ich würde auch vorschlagen, dass Papa den Rasen mäht und somit kostenlos eine gute Tat an den Großeltern vollbringt.

von
Genervter

Entweder Sie wollen die Leser dieses Forums auf den Arm nehmen oder man müsste Ihnen das Sorgerecht entziehen.

von
W*lfgang

Zitiert von: Genervter
Entweder Sie wollen die Leser dieses Forums auf den Arm nehmen oder man müsste Ihnen das Sorgerecht entziehen.

Sie, wie auch die Vorantwortenden, haben Sie den Sinn/Ernsthaftigkeit der Frage nicht verstanden und labern einfach dran vorbei ...das 'Antwortrecht' muss man Ihnen trotzdem nicht entziehen *g

> Papa Trumpf: Dann sollte es später für ihn nicht ganz so knifflig werden, die 45 Jahre voll zu bekommen, richtig?

Richtig ...Pflichtbeiträge sind Pflichtbeiträge. Ob das später mal von Bedeutung *) ist, nunja - ich werde es Ihnen/Ihrem Sohn nicht mehr erklären können :-)

> Das einzige Risiko wäre, dass im Falle einer Erwerbsminderung die Rentenberechnung wohl ungünstiger würde, oder?

Auch richtig, wenn in diesem speziellen Fall/EM der Gesamtleistungswert (Durchschnittswert aller bisherigen Pflichtbeiträge) durch die Mini-Pflichtbeiträge/Minijob kleiner ausfällt. Andererseits kann man dem entgegenhalten, dass er ohne diese Pflichtbeiträge vielleicht gar nicht erst einen EM-Rentenanspruch hätte. Alternativ kann Opa ja für die kleine Gefälligkeit auch ein Festeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze vereinbaren :-)

Wenn es daher möglich ist, rein in den versicherungspflichtigen Minijob - meine Ansicht! Und zu den 'Bedenkenträgern' hier ...Sohnemann bewacht einfach den Rasenrobbi bequem aus dem Liegestuhl auf der Terasse, braucht keine Sicherheitsschuhe, und hat das Unfall/EM-Risiko minimiert - Opa sorgt für die Pflichtbeiträge und die 1. Rentenschritte sind abgesichert.

*) Wenn Sie heute schon wissen, ob Ihr Sohn mal ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis anstrebt, selbständig tätig wird, eine berufsständische Laufbahn einschlägt oder gar Versicherungsfreier/Beamter wird, wäre das auch hilfreich, eine 'Prognose' abzugeben ...'schwierig' eben – Stand heute: machen Sie/Opa ihn versicherungspflichtig.

Gruß
w.

von
KPJMK

Hallo. Ich denke für 60€ im Jahr kann der Sohn dann auch noch selbst Riestersparen und eigene Zulagen erhalten.
Die Kinderzulage erhalten die Eltern auch weiter.

von
Genervter

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Genervter
Entweder Sie wollen die Leser dieses Forums auf den Arm nehmen oder man müsste Ihnen das Sorgerecht entziehen.

Sie, wie auch die Vorantwortenden, haben Sie den Sinn/Ernsthaftigkeit der Frage nicht verstanden und labern einfach dran vorbei ...das 'Antwortrecht' muss man Ihnen trotzdem nicht entziehen *g

> Papa Trumpf: Dann sollte es später für ihn nicht ganz so knifflig werden, die 45 Jahre voll zu bekommen, richtig?

Richtig ...Pflichtbeiträge sind Pflichtbeiträge. Ob das später mal von Bedeutung *) ist, nunja - ich werde es Ihnen/Ihrem Sohn nicht mehr erklären können :-)

> Das einzige Risiko wäre, dass im Falle einer Erwerbsminderung die Rentenberechnung wohl ungünstiger würde, oder?

Auch richtig, wenn in diesem speziellen Fall/EM der Gesamtleistungswert (Durchschnittswert aller bisherigen Pflichtbeiträge) durch die Mini-Pflichtbeiträge/Minijob kleiner ausfällt. Andererseits kann man dem entgegenhalten, dass er ohne diese Pflichtbeiträge vielleicht gar nicht erst einen EM-Rentenanspruch hätte. Alternativ kann Opa ja für die kleine Gefälligkeit auch ein Festeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze vereinbaren :-)

Wenn es daher möglich ist, rein in den versicherungspflichtigen Minijob - meine Ansicht! Und zu den 'Bedenkenträgern' hier ...Sohnemann bewacht einfach den Rasenrobbi bequem aus dem Liegestuhl auf der Terasse, braucht keine Sicherheitsschuhe, und hat das Unfall/EM-Risiko minimiert - Opa sorgt für die Pflichtbeiträge und die 1. Rentenschritte sind abgesichert.

*) Wenn Sie heute schon wissen, ob Ihr Sohn mal ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis anstrebt, selbständig tätig wird, eine berufsständische Laufbahn einschlägt oder gar Versicherungsfreier/Beamter wird, wäre das auch hilfreich, eine 'Prognose' abzugeben ...'schwierig' eben – Stand heute: machen Sie/Opa ihn versicherungspflichtig.

Gruß
w.

Diese Argumentation kann nur von einem alleinstehenden, frustriertem alten Mann ohne Nachwuchs kommen, der keine Ahnung von Erziehung und kindlichem aufwachsen hat und ausschließlich rentenrechtliche Aspekte im Blick hat. Eben W*lfgang!

von
Mama Trumpf

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Genervter
Entweder Sie wollen die Leser dieses Forums auf den Arm nehmen oder man müsste Ihnen das Sorgerecht entziehen.

Sie, wie auch die Vorantwortenden, haben Sie den Sinn/Ernsthaftigkeit der Frage nicht verstanden und labern einfach dran vorbei ...das 'Antwortrecht' muss man Ihnen trotzdem nicht entziehen *g

> Papa Trumpf: Dann sollte es später für ihn nicht ganz so knifflig werden, die 45 Jahre voll zu bekommen, richtig?

Richtig ...Pflichtbeiträge sind Pflichtbeiträge. Ob das später mal von Bedeutung *) ist, nunja - ich werde es Ihnen/Ihrem Sohn nicht mehr erklären können :-)

> Das einzige Risiko wäre, dass im Falle einer Erwerbsminderung die Rentenberechnung wohl ungünstiger würde, oder?

Auch richtig, wenn in diesem speziellen Fall/EM der Gesamtleistungswert (Durchschnittswert aller bisherigen Pflichtbeiträge) durch die Mini-Pflichtbeiträge/Minijob kleiner ausfällt. Andererseits kann man dem entgegenhalten, dass er ohne diese Pflichtbeiträge vielleicht gar nicht erst einen EM-Rentenanspruch hätte. Alternativ kann Opa ja für die kleine Gefälligkeit auch ein Festeinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze vereinbaren :-)

Wenn es daher möglich ist, rein in den versicherungspflichtigen Minijob - meine Ansicht! Und zu den 'Bedenkenträgern' hier ...Sohnemann bewacht einfach den Rasenrobbi bequem aus dem Liegestuhl auf der Terasse, braucht keine Sicherheitsschuhe, und hat das Unfall/EM-Risiko minimiert - Opa sorgt für die Pflichtbeiträge und die 1. Rentenschritte sind abgesichert.

*) Wenn Sie heute schon wissen, ob Ihr Sohn mal ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis anstrebt, selbständig tätig wird, eine berufsständische Laufbahn einschlägt oder gar Versicherungsfreier/Beamter wird, wäre das auch hilfreich, eine 'Prognose' abzugeben ...'schwierig' eben – Stand heute: machen Sie/Opa ihn versicherungspflichtig.

Gruß
w.

Von Ihnen hätte ich mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Über Sinn und Unsinn lässt sich bekanntlich streiten. Was meinen Sie, wieviel Trollbeiträge kursieren hier?
Sie sind der Größte!

Mfg

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Papa Trumpf,
über Sinn und Nichtsinn der Anstellung als versicherungspflichtiger Minijobber ist einiges zu lesen gewesen. Fakt bleibt : die Zeiten der Versicherungspflicht sind auf die 45 Jahre und auch auf alle anderen Wartezeiten anrechenbar, eine möglicherweise ungünstige Auswirkung auf die Rentenberechnung ist möglich, Anspruch auf Riesterzulagen kann bestehen. Nun liegt die Entscheidung bei Ihnen, als Erziehungsberechtigten.
Allerdings könnte es durchaus sein, dass die Minijob-Zentrale prüft, ob der Arbeitsvertrag nur zum Schein abgeschlossen wurde, weil eine familienhafte Mitarbeit vorliegt.

von
Papa Trumpf

Vielen Dank für die aufschlussreichen Antworten, auch wenn diese teilweise mehr über den Antwortenden verraten als über die zugrundeliegende Frage.

von
Unwissende

Hallo Papa Trumpf,

Sie wollen jetzt bereits Vorsorge treffen, dass Ihr Sohn nach 45 Jahren einen Anspruch auf eine ganz bestimmte Altersrente hat?

Gehen Sie einfach mal genau 10 Jahre zurück und sehen Sie sich an, unter welchen Voraussetzungen man damals eine Altersrente bekommen konnte. Sie werden keine einzige Altersrente finden, die die gleichen Anspruchsvoraussetzungen hatte, wie die Altersrenten von heute!

Wie gesagt: Nur 10 Jahre zurück ...

... und Sie wollen für 45 Jahre voraus planen!?!

Mein Tipp: Lassen Sie Ihren Sohn lieber auf dem Rasen spielen!