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Minijob und Altersrente und Verzicht

von
Claudia K.

Hallo,

ich habe zur Zeit einen Minijob (seit 2009), bei dem ich auf die Versicherungsfreiheit verzichtet habe, um in die Rente einzuzahlen und beziehe gleichzeitig seit einiger Zeit eine volle Altersrente. Ab 06.06.2017 erreiche ich die Regelaltersgrenze, will aber im Minijob weiter Beiträge für eine höhere Rente zahlen. Geht das? Muss ich etwas unternehmen oder mein Arbeitgeber. Mein Arbeitgeber behauptet, dass ich keine Beiträge mehr zahlen darf.
Danke!

von
Gutenmorgen

Sie beziehen seit einiger Zeit volle Arbeitsrente? Oder meinen Sie eine volle Erwerbsminderungsrente? Sollten Sie Ihre vorzeitige AR beziehen, dann sind Sie ja offizielle Rentnerin. Ganz ehrlich, daß was Sie durch Ihren Minijob verdienen, würde ich mir davon schöne Dinge kaufen. Lassen Sie sich doch mal in der Beratungsstelle der DRV/RV ausrechnen, wieviel mehr Rente Sie seit 2009 mehr bekämen? Sie werden staunen.

von
Schade

Seit wann sind Sie denn in Altersrente?

Ich frage deshalb weil bis 31.12.2016 der Altersrentner versicherungsfrei war und von Rentenbeginn bis 31.12.2016 keine Minijobbeiträge von Ihnen bezahlt werden mussten.

Ab Januar 2017 haben sich hier die Gesetze geändert.......haben Sie da schon irgendwie reagiert?
Irgendwelche Erklärungen beim AG seit 2017 abgegeben? Durch die Flexirente wäre das nämlich möglich.

Experten-Antwort

Sehr geehrte Claudia K.,
für die Beantwortung Ihrer Frage ist wichtig, ob Sie bereits am 31.12.2016 vorgezogene Altersrente bezogen und Ihren (diesen) Minijob ausgeübt haben. Sollte dies der Fall gewesen sein, stellt sich darüber hinaus als Nächstes die Frage, ob Sie bereits in der Zeit vom 01.01.2017 bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze eine Erklärung über den Verzicht auf Versicherungsfreiheit abgegeben haben, d.h. ob Sie aktuell bereits an der Beitragszahlung/-tragung aus Ihrem Minijob beteiligt sind?