Möchte nach erreichen der Regelaltersrente Vollzeit weiter arbeiten..........

von
Manfred

.... bekomme also vollen Lohn plus Rente. Da ich einige Jahre im Ausland gelebt habe, fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge. Diese werde ich nun soweit aufarbeiten, also 47 Monate um in der gesetzlichen Krankenversicherung Versichert bin.
Wie ist es nun wenn ich nächstes Jahr ab 1.ß6.2019 meine Rente beziehe, ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle.
Wie hoch wäre in dem Fall meine Netto-Rente?
Wer hat Erfahrungen in dieser Situation gemacht?
Über Antworten würde ich mich freuen.....

von
Rentenschmied

Hallo,
also grundsätzlich steht dem Weiterarbeiten nach Erreichen der Regelaltersgrenze nichts im Wege. Eine Anrechnung des Arbeitslohnes auf die Regelaltersrente findet nicht statt.
Zur Rentenhöhe ist zu sagen, dass das KV-Verhältnis natürlich von der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse geprüft wird. Liegt eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner vor, ist auch von der Rente Beitrag zu zahlen, und ob man für die Beschäftigung u.U. schon Beiträge zahlt, interessiert dabei nicht.
Liegt keine Versicherungspflicht vor, wird die Rente Brutto wie Netto ausgezahlt.
Besteht eine freiwillige Krankenversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung oder bei einer Privatkasse gibt es zur Rente noch einen Beitragszuschuss nach § 106 Sozialgesetzbuch (SGB) VI. Der Zuschuss entspricht von der Höhe dem Anteil den der RV-Träger bei Versicherungspflicht zu tragen hätte. Für die freiwillige oder private Pflegeversicherung gibt es keinen Zuschuss.
Wie gesagt, die Entscheidung über den Status in der Kranken-/Pflegeversicherung liegt bei der zuletzt zuständigen gesetzlichen Kranken-(Ersatz-)kasse oder in Ermangelung einer solchen bei der örtlich zuständigen AOK.
Beste Grüsse

von
Groko

Zitiert von: Manfred
.... bekomme also vollen Lohn plus Rente. Da ich einige Jahre im Ausland gelebt habe, fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge. Diese werde ich nun soweit aufarbeiten, also 47 Monate um in der gesetzlichen Krankenversicherung Versichert bin.
Wie ist es nun wenn ich nächstes Jahr ab 1.ß6.2019 meine Rente beziehe, ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle.
Wie hoch wäre in dem Fall meine Netto-Rente?
Wer hat Erfahrungen in dieser Situation gemacht?
Über Antworten würde ich mich freuen.....

Wenn die Rente bereits gezahlt wird nützt Dir das weiter arbeiten, bezüglich der KK zugehörigkeit nichts.

von
Rentenschmied

Hallo Groko,

woher beziehst Du das Wissen? Bist Du Mitarbeiter einer Krankenkasse? Sind von der neben der Regelaltersrente ausgeübten Beschäftigung Beiträge an die KV zu entrichten? Wird die Erfüllung der Voraussetzungen zur KVdR zum Rentenbeginn geprüft oder bei weiterer Beitragsentrichtung (siehe vor) evtl. auch zu einem späteren Zeitpunkt(KVRV-Datensatz Meldegrund 20 "Änderung im KV/PV-Verhältnis)?
Also nicht nur Pauschalsatz sondern Fakten liefern, alles andere ist elektronische Umweltverschmutzung.

Beste Grüsse

von
memyself

wozu fehlen denn die 47 monate? verstehe ich irgendwie nicht

von
chi

Zitiert von: memyself
wozu fehlen denn die 47 monate? verstehe ich irgendwie nicht

Zur KVdR-Berechtigung vermutlich (Voraussetzung: mindestens 90% der zweiten Hälfte des Erwerbslebens gesetzlich versichert gewesen).

von
Fortitude one

Zitiert von: Manfred
.... bekomme also vollen Lohn plus Rente. Da ich einige Jahre im Ausland gelebt habe, fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge. Diese werde ich nun soweit aufarbeiten, also 47 Monate um in der gesetzlichen Krankenversicherung Versichert bin.
Wie ist es nun wenn ich nächstes Jahr ab 1.ß6.2019 meine Rente beziehe, ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle.
Wie hoch wäre in dem Fall meine Netto-Rente?
Wer hat Erfahrungen in dieser Situation gemacht?
Über Antworten würde ich mich freuen.....

Hallo Manfred,

Rentenschmied hat Dir schon einiges dazu geschrieben. Deine Rente wirst du unterm Strich nicht als Netto erhalten. Das wäre zu Schön um Wahr zu sein. Warum zahlen alle AN von Ihrem 13. Gehalt auch die KV Beiträge!
Und vergiss nicht bei Deiner Einkommensteuer Erklärung, da wird einiges fällig. Deine Rente wird trotzdem versteuert, obwohl von Deinem Gehalt bereits Lohnsteuer einbehalten wird.

Aber:

Du zahlst zunächst vermutlich zu hohe Krankenkassenbeiträge (weil Arb.geber und RV sich diesbezüglich nicht kontaktieren) und solltest deine Kasse beizeiten darauf hinweisen, dass hier eine Verrechnung stattzufinden hat.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

von
Groko

Zitiert von: Rentenschmied
Hallo Groko,

woher beziehst Du das Wissen? Bist Du Mitarbeiter einer Krankenkasse? Sind von der neben der Regelaltersrente ausgeübten Beschäftigung Beiträge an die KV zu entrichten? Wird die Erfüllung der Voraussetzungen zur KVdR zum Rentenbeginn geprüft oder bei weiterer Beitragsentrichtung (siehe vor) evtl. auch zu einem späteren Zeitpunkt(KVRV-Datensatz Meldegrund 20 "Änderung im KV/PV-Verhältnis)?
Also nicht nur Pauschalsatz sondern Fakten liefern, alles andere ist elektronische Umweltverschmutzung.

Beste Grüsse

Worte um der Worte willen?

Das Labern überlass Ich gerne Dir.

von
Besser wäre

nach erreichen des Rentenalters ohne Rentenbezug ohne Rentenantrag normal weiterarbeiten. Die Rente erhöht sich dadurch !

Gruss

Experten-Antwort

Um den ungefähren Betrag Ihrer Bruttorente erfahren zu können, empfehle ich Ihnen ein Beratungsgespräch bei der Deutschen Rentenversicherung in Ihrer Nähe. Diese Daten dürfen in Ihrem eigenen Interesse aufgrund des Sozialgeheimnisses weder über das Telefon noch im Internet kommuniziert werden. Bitte halten Sie für die Beratung den Personalausweis bereit.

Angaben zur zu erwartenden Nettorente kann die Deutsche Rentenversicherung nur unverbindlich machen. Es ist möglich während des Beratungsgesprächs, zu berechnen, wie hoch die Nettorente wäre, wenn Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner vorliegen würde oder auch für den Fall, dass keine Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner vorliegen würde - jeweils unter Berücksichtigung des aktuell geltenden Beitragssatzes. Die Entscheidung, ob die entsprechenden Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllt sind, trifft allein die Krankenkasse. Ich empfehle Ihnen daher auch eine Beratung bei der für Sie zuständigen Krankenkasse.

Liegen Rentenbezug und Entgeltbezug parallel nebeneinander vor, sind in jedem Fall alle Einnahmen für die Bemessung Ihres Beitrags zur Krankenversicherung maßgebend.

von
W*lfgang

Zitiert von: Manfred
fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge. Diese werde ich nun soweit aufarbeiten, also 47 Monate um in der gesetzlichen Krankenversicherung Versichert bin.

Hallo Manfred,

die KVdR wird zum Rentenbeginn/Ihre bereits laufende Regelaltersrente (richtig: bereits zum Rentenantrag) geprüft - und demzufolge fehlen auch weiterhin die 47 Monate für die 9/10-Belegung an erforderlichen GKV-Zeiten für die Pflichtversicherung als Rentner ...da können Sie bis zum Sanktnimmerleinstag parallel neben der Rente weiterarbeiten.

Bis dahin sind Sie aus dem Beschäftigungsverhältnis GKV-versichert - geben Sie das auf, greift die Feststellung zur weiteren KV aus der dann nur noch laufenden Rente = ist bei Rentenantrag nicht pflicht-, sondern mangels 9/10-Voraussetzung dann freiwilliges Mitglied der GKV (was finanziell nicht zwingend eine Mehrbelastung sein muss) .

Sie können natürlich auf Ihre parallele Regelaltersrente verzichten, um mit dem nächsten Rentenantrag versuchen, dann die KVdR-Voraussetzungen zu erfüllen ...das rechnen Sie mal lieber selber durch, welche finanziellen Auswirkungen das hat ;-)

Nebenbei, ist in Ihren knappen Aussagen hier zu viel Spekulation, um dazu eine abschließende Antwort geben zu können - das Beraterteam Ihrer GKV wird Sie daher eher über die hier skizzierten Möglichkeiten informieren können.

Gruß
w.

von
Narin

Wieder ein "Schlaumeier", der versucht sich um die (hohen) Privat-Krankenkassen-Beiträgen "ausklinken" will, obwohl er sich das selbst eingebrockt hat.

von
W*lfgang

Zitiert von: Narin
Wieder ein "Schlaumeier", der versucht sich um die (hohen) Privat-Krankenkassen-Beiträgen "ausklinken" will, obwohl er sich das selbst eingebrockt hat.

...über aktuell GKV/PKV hat @Manfred bisher gar nichts gesagt. Und, PKV muss bei hohen Alterseinkünften gar nicht mal ein Nachteil sein/wird eher billiger als GKV!

Mit halbgaren Anfragen kann man einfach keine zielführende Antwort geben - nun, seine Anfrage/die Antworten, scheint Ihn aber nicht weiter zu interessieren.

Gruß
w.

von
Narin

Zitiert von: Manfred
.... bekomme also vollen Lohn plus Rente. Da ich einige Jahre im Ausland gelebt habe, fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge. Diese werde ich nun soweit aufarbeiten, also 47 Monate um in der gesetzlichen Krankenversicherung Versichert bin.
Wie ist es nun wenn ich nächstes Jahr ab 1.ß6.2019 meine Rente beziehe, ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle.
Wie hoch wäre in dem Fall meine Netto-Rente?
Wer hat Erfahrungen in dieser Situation gemacht?
Über Antworten würde ich mich freuen.....

...fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge....

...ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle....

Das zeigt doch, dass es um hohe PKV Beiträge geht.

von
Manfred

Zitiert von: memyself
wozu fehlen denn die 47 monate? verstehe ich irgendwie nicht

Ich war 47 Monate in den USA beschäftigt und dort Privatversichert.

von
Manfred

Zitiert von: Rentenschmied
Hallo,
also grundsätzlich steht dem Weiterarbeiten nach Erreichen der Regelaltersgrenze nichts im Wege. Eine Anrechnung des Arbeitslohnes auf die Regelaltersrente findet nicht statt.
Zur Rentenhöhe ist zu sagen, dass das KV-Verhältnis natürlich von der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse geprüft wird. Liegt eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung der Rentner vor, ist auch von der Rente Beitrag zu zahlen, und ob man für die Beschäftigung u.U. schon Beiträge zahlt, interessiert dabei nicht.
Liegt keine Versicherungspflicht vor, wird die Rente Brutto wie Netto ausgezahlt.
Besteht eine freiwillige Krankenversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung oder bei einer Privatkasse gibt es zur Rente noch einen Beitragszuschuss nach § 106 Sozialgesetzbuch (SGB) VI. Der Zuschuss entspricht von der Höhe dem Anteil den der RV-Träger bei Versicherungspflicht zu tragen hätte. Für die freiwillige oder private Pflegeversicherung gibt es keinen Zuschuss.
Wie gesagt, die Entscheidung über den Status in der Kranken-/Pflegeversicherung liegt bei der zuletzt zuständigen gesetzlichen Kranken-(Ersatz-)kasse oder in Ermangelung einer solchen bei der örtlich zuständigen AOK.
Beste Grüsse

Vielen Dank, damit kann ich etwas anfangen

von
Manfred

Zitiert von: Narin
Zitiert von: Manfred
.... bekomme also vollen Lohn plus Rente. Da ich einige Jahre im Ausland gelebt habe, fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge. Diese werde ich nun soweit aufarbeiten, also 47 Monate um in der gesetzlichen Krankenversicherung Versichert bin.
Wie ist es nun wenn ich nächstes Jahr ab 1.ß6.2019 meine Rente beziehe, ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle.
Wie hoch wäre in dem Fall meine Netto-Rente?
Wer hat Erfahrungen in dieser Situation gemacht?
Über Antworten würde ich mich freuen.....

...fehlen mir 47 Monate Krankenkasse Beiträge....

...ist sie dann Netto da ich ja weiterhin Vollzeit beschäftigt bin und somit auch Krankenkassen Beiträge bezahle....

Das zeigt doch, dass es um hohe PKV Beiträge geht.

Was soll das? Auf diese Art Anwort verzichte ich gerne. Es geht hier um eine minimale Rente und nicht um tausende Euro. Die 47 Monate fehlen um weiterhin gesetzlich Versichert zu bleiben.

von
Manfred

Zitiert von: Experte/in
Um den ungefähren Betrag Ihrer Bruttorente erfahren zu können, empfehle ich Ihnen ein Beratungsgespräch bei der Deutschen Rentenversicherung in Ihrer Nähe. Diese Daten dürfen in Ihrem eigenen Interesse aufgrund des Sozialgeheimnisses weder über das Telefon noch im Internet kommuniziert werden. Bitte halten Sie für die Beratung den Personalausweis bereit.

Angaben zur zu erwartenden Nettorente kann die Deutsche Rentenversicherung nur unverbindlich machen. Es ist möglich während des Beratungsgesprächs, zu berechnen, wie hoch die Nettorente wäre, wenn Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner vorliegen würde oder auch für den Fall, dass keine Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Rentner vorliegen würde - jeweils unter Berücksichtigung des aktuell geltenden Beitragssatzes. Die Entscheidung, ob die entsprechenden Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllt sind, trifft allein die Krankenkasse. Ich empfehle Ihnen daher auch eine Beratung bei der für Sie zuständigen Krankenkasse.

Liegen Rentenbezug und Entgeltbezug parallel nebeneinander vor, sind in jedem Fall alle Einnahmen für die Bemessung Ihres Beitrags zur Krankenversicherung maßgebend.

Vielen Dank, das habe ich gemacht. Ich war auch wie geraten, bei meiner Krankenkasse. Die sagten mir das von der Rente keine weiteren Beträge abgehen da ich von meinem Lohn bereits Krankenkasse Beiträge zahlen würde.

von
Manfred

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Narin
Wieder ein "Schlaumeier", der versucht sich um die (hohen) Privat-Krankenkassen-Beiträgen "ausklinken" will, obwohl er sich das selbst eingebrockt hat.

...über aktuell GKV/PKV hat @Manfred bisher gar nichts gesagt. Und, PKV muss bei hohen Alterseinkünften gar nicht mal ein Nachteil sein/wird eher billiger als GKV!

Mit halbgaren Anfragen kann man einfach keine zielführende Antwort geben - nun, seine Anfrage/die Antworten, scheint Ihn aber nicht weiter zu interessieren.

Gruß
w.

Tut mir Leid wenn sie den Eindruck haben die Antworten würden mich nicht interessieren. Leider ist es mir nicht möglich täglich ins Internet zu gehen. Ihnen möchte ich danken für ihre Antwort.

von
Manfred

Zitiert von: Narin
Wieder ein "Schlaumeier", der versucht sich um die (hohen) Privat-Krankenkassen-Beiträgen "ausklinken" will, obwohl er sich das selbst eingebrockt hat.

Was sind sie denn für ein Schlaumeier. Schreiben sie nicht von etwas von dem sie keine Ahnung haben! Oder kennen sie sich damit aus??????????