Mütterrente die 2 te.

von
Mutter2

Legende:
Geschieden, zwei Kinder geb. v. d. Jahr 1992.

Nach der ersten Einführung d. Mütterrente wurde von mir die nachträgliche Änderung d. Versorgungsausgleich beantragt und durch mein zuständiges Fam. Gericht auch durchgeführt.

Nunmehr erfolgt eine zweite gesetzl. Änderung d. Mütterrente. Für Geburten vor 1992 werden nunmehr 2,5 statt 2 Entgeltpunkte angerechnet. Die monatliche Rente erhöht sich dadurch pro Kind um rund 16 Euro.

Frage bitte :

Erhalte ich nunmehr aufgrund der bereits durchgeführten – Änderung d. Versorgungsausgleich – die anteilig 8.- Euro monatlich automatisch, oder muss erneut ein Änderung d. Vers. Ausgleich beim Fam. Gericht beantragt werden.

von
KSC

Die DRV kann von sich aus Entscheidungen der Familiengerichte über den VAG nicht einfach so abändern.

Sie kennen vom letzten Mal den Weg zum Erfolg, genauso können Sie ab Januar 19 wieder vorgehen (und wenn es dann -gefühlt im nächsten Wahlkampf - auch noch um das letzte halbe Jahre geht, können Sie das Gericht erneut bemühen.........viel Spaß, der Richter wird ne Freude haben, er/sie hat ja sonst nichts zu tun.

von
Schlaubi

Zitiert von: Mutter2
Legende:
Geschieden, zwei Kinder geb. v. d. Jahr 1992.

Nach der ersten Einführung d. Mütterrente wurde von mir die nachträgliche Änderung d. Versorgungsausgleich beantragt und durch mein zuständiges Fam. Gericht auch durchgeführt.

Nunmehr erfolgt eine zweite gesetzl. Änderung d. Mütterrente. Für Geburten vor 1992 werden nunmehr 2,5 statt 2 Entgeltpunkte angerechnet. Die monatliche Rente erhöht sich dadurch pro Kind um rund 16 Euro.

Frage bitte :

Erhalte ich nunmehr aufgrund der bereits durchgeführten – Änderung d. Versorgungsausgleich – die anteilig 8.- Euro monatlich automatisch, oder muss erneut ein Änderung d. Vers. Ausgleich beim Fam. Gericht beantragt werden.

Bei zwei Kindern handelt sich sich um insges. 12 Monate Kindererziehungszeiten. Diese fallen unter den Betrag, bei dem das Gericht tätig wird...

von
W*lfgang

Hallo Mutter2,

...oder sollte Ihr Name hier doch eher Vater-Ex sein - da Sie extra eine Abänderung via Familiengericht haben vornehmen lassen, um die Auswirkungen der 'Mütterrente' Ihrem Rentenkonto wg. Versorgungsausgleich zugutekommen lassen haben? ;-) Denn, regelmäßig wird fast ausschließlich bei 'Mutter' die Neuregelung automatisch ins Rentenkonto eingebaut, ohne Gerichtsverfahren.

Beachten Sie den Hinweis von @Schlaubi

> Bei zwei Kindern handelt sich sich um insges. 12 Monate Kindererziehungszeiten. Diese fallen unter den Betrag, bei dem das Gericht tätig wird...

mit der Ergänzung: Natürlich wird das Familiengericht 'tätig' /@Mutter2 stellt Antrag /Gebührenbescheid folgt /alles wird wieder neu gerechnet. Erst dann ergibt sich, dass der Antrag wg. Geringfügigkeit der Ausgleichsrechte abzuweisen wäre - mit dem Angebot, den Antrag zurückzuziehen ...die Kosten werden trotzdem fällig/nicht erstattet.

Gruß
w.

von
HotRod

Zitiert von: W*lfgang
Hallo Mutter2,

...oder sollte Ihr Name hier doch eher Vater-Ex sein - da Sie extra eine Abänderung via Familiengericht haben vornehmen lassen, um die Auswirkungen der 'Mütterrente' Ihrem Rentenkonto wg. Versorgungsausgleich zugutekommen lassen haben? ;-) Denn, regelmäßig wird fast ausschließlich bei 'Mutter' die Neuregelung automatisch ins Rentenkonto eingebaut, ohne Gerichtsverfahren.


Vielleicht handelt es sich um eine Lesben-Ehe wie bei AfD-Frontfrau Weidel, die mit einer Frau zusammenlebt und gemeinsam mit ihr 2 Kinder erzieht.

von
Mutter2

Einmal abgesehen von den in Teilen dümmlichen Antworten auf die ich gerne verzichten kann -

( KSC ) Die DRV kann von sich aus Entscheidungen der Familiengerichte über den VAG nicht einfach so abändern.

Das war auch nicht meine Frage:

Durch den abgeänderten Versorgungsausgleich wurde ja auch mein Rentenkonto betr. Kinder berichtigt – oder nicht?

Daraus resultierend meine Frage, ob nunmehr bei der erneuten Erhöhung der Entgeltpunkte ( bei 2 Kinder 1,0 ) ab d. 01.01.2019 nunmehr automatisch auch meinem Konto weitere 0,5 Punkte zugeschrieben werden – ergo sich meine Rente um die dann Euro 8.- ebenda automatisch erhöht.

Oder muss ich wieder eine neues Verfahren v. d. Fam. Gericht anstrengen.

von
DRV

Zitiert von: Mutter2
Einmal abgesehen von den in Teilen dümmlichen Antworten auf die ich gerne verzichten kann -

( KSC ) Die DRV kann von sich aus Entscheidungen der Familiengerichte über den VAG nicht einfach so abändern.

Das war auch nicht meine Frage:

Durch den abgeänderten Versorgungsausgleich wurde ja auch mein Rentenkonto betr. Kinder berichtigt – oder nicht?

Daraus resultierend meine Frage, ob nunmehr bei der erneuten Erhöhung der Entgeltpunkte ( bei 2 Kinder 1,0 ) ab d. 01.01.2019 nunmehr automatisch auch meinem Konto weitere 0,5 Punkte zugeschrieben werden – ergo sich meine Rente um die dann Euro 8.- ebenda automatisch erhöht.

Oder muss ich wieder eine neues Verfahren v. d. Fam. Gericht anstrengen.

Genau andersherum! Der VAG wurde aufgrund Ihres veränderten Rentenkontos und Ihres darauf resultierenden Antrags geändert.
2019 werden je 0,5 EGPT pro vor 1992 geborenem Kind (rund 16 €) Ihrem Rentenkonto gutgeschrieben, was ohne einen Antrag von Ihnen keinerlei Auswirkungen auf den bestehenden VAG hat und wie man schon erläutert hat, wird dieser Wert selbst bei einem Abänderungsantrag von Ihnen aufgrund der Geringfügigkeit keine Änderung zur Folge haben und damit nur Kosten für Sie verursachen.
Sollte Ihnen das Ganze immer noch nicht einleuchten, wäre es sinnvoll, sich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle der Rentenversicherung zu wenden.

von
KSC

Dümmliche Antwort Teil 2:

Wenn Sie das erneut abgeändert haben wollen müssen Sie erneut beim Familiengericht vorstellig werden.
(aber das hatte ich Ihnen ja bereits mitgeteilt - was war da nicht zu verstehen, bzw. dümmlich?)

Experten-Antwort

Bei der Umsetzung der von Ihnen genannten Abänderung des Versorgungsausgleichs aufgrund der ersten Verlängerung der Kindererziehungszeiten wurden in Ihrem Versicherungskonto keine Kindererziehungszeiten gutgeschrieben. Die Deutsche Rentenversicherung hat lediglich die vom Familiengericht entschiedene Änderung des Versorgungsausgleiches umgesetzt. Aufgrund der gesetzlichen Änderung zum 01.01.2019 werden Ihrem Versicherungskonto nicht automatisch zusätzliche Entgeltpunkte für Kindererziehung gutgeschrieben. Wie bereits beim vorigen Mal ist ein entsprechendes Verfahren zur Abänderung des Versorgungsausgleichs beim Familiengericht erforderlich.