Mütterrente und Versorgungsausgleich

von
Geschiedener

Bei meiner Scheidung musste ich Entgeltpunkte an meine Exfrau abgeben. Sie müsste jetzt aber durch das neue Gesetz mehr Zeiten für die Erziehung unserer Kinder bekommen und dadurch eine höhere Rente.
Davon steht mir doch aber auch die Hälfte zu, oder?
Wo kann ich das beantragen bzw. wie soll ich am besten vorgehen?

von
KSC

Diese Fragen wurden bereits seit Sommer 2014 tausendfach gestellt als statt 1 Jahr 2 Jahre Kindererziehungszeit angerechnet wurde.
Ich empfehle die Suchfunktion im Forum.

Wenn Sie meinen das tun zu müssen, wenden Sie sich bitte an das Familiengericht und beantragen die Abänderung des Versorgungsausgleiches. Sobald der Richter ein neues Urteil rechtskräftig gesprochen hat, setzt die DRV das um.

PS: bei der kommenden Änderung erhöht jedes Kind vor 1992 die Rente Ihrer EX um ca. 16 € - es geht für Sie also um 8 € pro Kind.......

Experten-Antwort

Hallo Geschiedener,

wie KSC bereits geschrieben hat, kann eine Abänderung der Entscheidung über den Versorgungsausgleich nur beim Familiengericht beantragt werden.
Die individuellen Auswirkungen eines neuen Urteils können hier nicht beurteilt werden.

von
W*lfgang

Zitiert von: Geschiedener
wie soll ich am besten vorgehen?

Hallo Geschiedener,

gehen Sie zunächst zwingend in eine Beratungsstelle, bevor Sie da blind - nur wg. der Erziehungszeiten - in ein Abänderungsverfahren beim Familiengericht auflaufen. Ggf. sind alle alten Ausgleichsansprüche neu zu berechnen ...schon bei den aus Betriebsrenten kann man böse auf die Schnauze fallen/zahlt am Ende drauf.

Gehen Sie über die Forensuchen 'mütterrente versorgungsausgleich' und Sie werden genug Lesestoff Pro/Contra finden.

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forensuche.html

Gruß
w.

von
Berater

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Geschiedener
wie soll ich am besten vorgehen?

Hallo Geschiedener,

gehen Sie zunächst zwingend in eine Beratungsstelle, bevor Sie da blind - nur wg. der Erziehungszeiten - in ein Abänderungsverfahren beim Familiengericht auflaufen. Ggf. sind alle alten Ausgleichsansprüche neu zu berechnen ...schon bei den aus Betriebsrenten kann man böse auf die Schnauze fallen/zahlt am Ende drauf.

Gehen Sie über die Forensuchen 'mütterrente versorgungsausgleich' und Sie werden genug Lesestoff Pro/Contra finden.

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forensuche.html

Gruß
w.


Diese Beratungsstelle möchte ich aber gerne mal sehen die diese Berechnung aus dem Ärmel schütteln kann...

von
Kaiser

Zitiert von: Berater
Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Geschiedener
wie soll ich am besten vorgehen?

Hallo Geschiedener,

gehen Sie zunächst zwingend in eine Beratungsstelle, bevor Sie da blind - nur wg. der Erziehungszeiten - in ein Abänderungsverfahren beim Familiengericht auflaufen. Ggf. sind alle alten Ausgleichsansprüche neu zu berechnen ...schon bei den aus Betriebsrenten kann man böse auf die Schnauze fallen/zahlt am Ende drauf.

Gehen Sie über die Forensuchen 'mütterrente versorgungsausgleich' und Sie werden genug Lesestoff Pro/Contra finden.

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forensuche.html

Gruß
w.


Diese Beratungsstelle möchte ich aber gerne mal sehen die diese Berechnung aus dem Ärmel schütteln kann...

W*lfgang könnte das bestimmt oder? Diesbezüglich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle zu verweisen ist wirklich blanker Unsinn.

von
W*lfgang

Zitiert von: Berater
gehen Sie _zunächst_ zwingend in eine Beratungsstelle

Hallo Berater,

es geht nicht um die allumfassende Beurteilung aller auszugleichen Ansprüche in Summe, sondern _zunächst_ um eine Bestandsaufnahme aus dem alten Urteil/Beschluss ...mit Handlungsempfehlungen. Und ja, da kommt auch der Hinweis auf Fachanwälte, weil die Ausgleichslage jenseits der DRV kaum erkennbar ist - und die neue/zeitratierliche Bewertung von Betriebsrenten schon gar nicht zu unserem Geschäft gehört! Da bin ich vollends bei Ihnen! ...erfährt der Kunde _zunächst_ in der Beratungsstelle - mit ganz grober Ersteinschätzung, oder? ;-)

Gruß
w.