Neue zusätzliche Erkrankung bei voller EMR

von
Cork

Hallo,

während mein EMR Verlängerungsantrag in Bearbeitung war, wurde bei mir eine weitere zusätzliche Erkrankung diagnostiziert. Ich habe den Befundbericht an die DRV geschickt. Zwei Tage später habe ich meine weitere drei Jahre EMR Verlängerung erhalten. Somit ist die jetzige ernsthafte Erkrankung gar nicht berücksichtigt worden (hat sich überschnitten). Es hätte ja eventuell eine EMR auf unbestimmte Zeit werden können. Was könnte/sollte man in einem solchen Fall tun? Abwarten bis zum nächsten Verlängerungsantrag oder Widerspruch einlegen?

Grüße
Cork

von
SuchenUndFragen

Ich würde mir den Streß mit dem Widerspruch nicht antun und auf den nächsten Verlängerungsantrag warten.

An der Höhe der Rente ändert sich ja nichts, und auch Renten auf "unbestimmte Zeit" können von Zeit zu Zeit überprüft werden...

von
dfdf

Wenn Sie sich für auf Dauer erwerbsgemindert halten und keine Hoffnung mehr auf Besserung der eigenen Erwerbsfähigkeit haben, k ö n n e n Sie Ihren Widerspruch entsprechend schriftlich begründen.

Experten-Antwort

Hallo Cork,

gegen die Befristung der Rente können Sie natürlich Widerspruch einlegen, wobei anzumerken ist, dass EM-Renten (grundsätzlich) zu befristen sind. Das steht so ausdrücklich im Gesetz.

Die Entscheidung, ob Sie Widerspruch einlegen, kann Ihnen in diesem Forum wohl niemand abnehmen. Der neue Befundbericht liegt der DRV vor und wird daher beim nächsten Weitergewährungsantrag berücksichtigt. Ob die Berücksichtigung der zusätzlichen Erkrankung andererseits dazu führt, dass Ihnen eine Rente auf Dauer zugesprochen wird, ist ungewiss.

von
Cork

Vielen Dank für die nützlichen Tipps und Ratschläge.

Beste Grüße
Cork

von
W*lfgang

Hallo Cork,

fragen Sie einfach formlos nach (also nicht als Widerspruch), ob die "zusätzlich eingereichten Befunde, die sich mit der Bescheiderteilung offenbar überschnitten haben, noch Einfluss auf die Entscheidung haben".

So 'verschwindet' das nicht einfach in den Akten und ist noch auszuwerten ...was eigentlich bei gewissenhafter Sachbearbeitung sowieso geschehen sollte, auch wenn bei bereits abgeschlossener Bearbeitung da so eine kleine Ader am Hals schwellen könnte ;-)

Gruß
w.

von
Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

fragen Sie einfach formlos nach (also nicht als Widerspruch)

Und welchen Vorteil hat eine formlose Nachfrage gegenüber einem Widerspruch?

Ich sehe nur einen Nachteil: Der Bescheid wird derweil bindend und dadurch wird mir der Rechtsweg verschlossen.

von
=//=

Zitiert von: Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

fragen Sie einfach formlos nach (also nicht als Widerspruch)

Und welchen Vorteil hat eine formlose Nachfrage gegenüber einem Widerspruch?

Ich sehe nur einen Nachteil: Der Bescheid wird derweil bindend und dadurch wird mir der Rechtsweg verschlossen.

Wenn die Rechtsmittelfrist nach 1 Monat verstrichen ist, können Sie jederzeit einen Antrag auf Überprüfung des Bescheides nach § 44 SGB X stellen. Das ist völlig problemlos. Begründung schreiben Sie wie bei einem Widerspruch.

von
Unwissende

Zitiert von: =//=

Wenn die Rechtsmittelfrist nach 1 Monat verstrichen ist, können Sie jederzeit einen Antrag auf Überprüfung des Bescheides nach § 44 SGB X stellen. Das ist völlig problemlos.

Sehr sinnvoll! Ich setzte also zuerst mein formloses Schreiben an die Rentenversicherung auf und verfasse nach Ablauf der Widerspruchsfrist ein weiteres Schreiben in Form eines Überprüfungsantrags mit derselben Intention und damit wohl auch mehr oder weniger demselben Inhalt. Statt eines einzigen Schreibens (Widerspruch) verfasse ich also zwei Schreiben. Also doppelte Arbeit. Wo liegt denn da der Vorteil, nach dem ich gefragt habe?

Zitiert von: =//=

Begründung schreiben Sie wie bei einem Widerspruch.

Auch bei dieser Aussage haben Sie wohl meine Frage völlig aus den Augen verloren. Sie lautete: Wo liegt der Vorteil gegenüber einem Widerspruch?

Wenn Sie einen Überprüfungsantrag stellen, den Sie genauso begründen, wie einen Widerspruch, dann ergibt sich insoweit ganz offensichtlich kein Vorteil gegenüber einem Widerspruch!

Ich kann allerdings einen weiteren klaren Nachteil bei dem von Ihnen vorgeschlagenen Überprüfungsantrag erkennen: Die Rechtsposition in einem Überprüfungsverfahren ist deutlich schwächer als in einem Rechtsbehelfsverfahren!

von
W*lfgang

Zitiert von: Unwissende
Und welchen Vorteil hat eine formlose Nachfrage gegenüber einem Widerspruch?
Unwissende,

diese 'Nachfrage' wäre im Zweifelsfall als Widerspruch zu werten, auch wenn da nicht 'Widerspruch' draufsteht - sie könnte den Arbeitsablauf etwas verkürzen/entschleunigen und kann schon zum erhofften Ergebnis führen.

Machen Sie es so, wie Sie es für richtig halten.

Gruß
w.

von
Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

... diese 'Nachfrage' wäre im Zweifelsfall als Widerspruch zu werten ...

Also doch ein Widerspruch! Jetzt beißt sich die Katze also in den Schwanz!

Und sollte der Rentenversicherungsträger Zweifel haben, ob es sich um eine Anfrage handelt oder einen Widerspruch, wird er wohl direkt nachfragen und das ganze nicht im Dunkeln lassen. Dann teile ich ihm mit, dass es ein Widerspruch ist, oder nicht? Diese weitere Mitteilung könnte ich mir sparen, wenn ich meine formlose Anfrage gleich als Widerspruch deklariere. Kostet mich überhaupt nichts.

Es bleibt dabei: Ein Vorteil, das ganze als zweifelhafte Anfrage zu formulieren, ergibt sich nicht.

Zitiert von: W*lfgang

... sie könnte den Arbeitsablauf etwas verkürzen/entschleunigen und kann schon zum erhofften Ergebnis führen.

Stimmt. Ich helfe damit jedem betriebsblinden, ignoranten oder unwissenden Sachbearbeiter (der nicht rafft, dass er nachfragen muss, ob es sich um einen Widerspruch handelt), seinen Arbeitsablauf zu verkürzen. Zumindest vorübergehend. Dem wissenden und gewissenhaft arbeitenden Sachbearbeiter helfe ich hingegen nicht. Den zwinge ich vielmehr zu einer Nachfrage, bevor er dann weiterarbeiten kann. Mein eigener Arbeitsablauf wird ebenfalls nicht kürzer (s. o.).

Warum bzw. wie das ganze zu einer "Entschleunigung" beitragen soll, verstehe ich allerdings nicht. Müssen Widersprüche im Gegensatz zu formlosen Anfragen beschleunigt bearbeitet werden? Würde es mir einen Vorteil bringen, wenn meine Anfrage langsamer (= entschleunigt) bearbeitet wird?

Ich weiß nicht wie Sie es sehen, lieber W*lfgang, aber ich bekomme lieber eine zeitnahe Antwort.

Meine Ausgangsfrage bleibt also offen: Wo liegt der Vorteil?

Zitiert von: W*lfgang

Machen Sie es so, wie Sie es für richtig halten.

Tolle Antwort! Erst geben Sie Tipps, wie man vorgehen soll, und wenn jemand diese Tipps hinterfragt, versuchen Sie, ihn abzuwürgen?

Wer gerne kritisiert und hinterfragt, sollte auch selbst Kritik oder Nachfragen akzeptieren können!

von
Genervter

Zitiert von: Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

... diese 'Nachfrage' wäre im Zweifelsfall als Widerspruch zu werten ...

Also doch ein Widerspruch! Jetzt beißt sich die Katze also in den Schwanz!

Und sollte der Rentenversicherungsträger Zweifel haben, ob es sich um eine Anfrage handelt oder einen Widerspruch, wird er wohl direkt nachfragen und das ganze nicht im Dunkeln lassen. Dann teile ich ihm mit, dass es ein Widerspruch ist, oder nicht? Diese weitere Mitteilung könnte ich mir sparen, wenn ich meine formlose Anfrage gleich als Widerspruch deklariere. Kostet mich überhaupt nichts.

Es bleibt dabei: Ein Vorteil, das ganze als zweifelhafte Anfrage zu formulieren, ergibt sich nicht.

Zitiert von: W*lfgang

... sie könnte den Arbeitsablauf etwas verkürzen/entschleunigen und kann schon zum erhofften Ergebnis führen.

Stimmt. Ich helfe damit jedem betriebsblinden, ignoranten oder unwissenden Sachbearbeiter (der nicht rafft, dass er nachfragen muss, ob es sich um einen Widerspruch handelt), seinen Arbeitsablauf zu verkürzen. Zumindest vorübergehend. Dem wissenden und gewissenhaft arbeitenden Sachbearbeiter helfe ich hingegen nicht. Den zwinge ich vielmehr zu einer Nachfrage, bevor er dann weiterarbeiten kann. Mein eigener Arbeitsablauf wird ebenfalls nicht kürzer (s. o.).

Warum bzw. wie das ganze zu einer "Entschleunigung" beitragen soll, verstehe ich allerdings nicht. Müssen Widersprüche im Gegensatz zu formlosen Anfragen beschleunigt bearbeitet werden? Würde es mir einen Vorteil bringen, wenn meine Anfrage langsamer (= entschleunigt) bearbeitet wird?

Ich weiß nicht wie Sie es sehen, lieber W*lfgang, aber ich bekomme lieber eine zeitnahe Antwort.

Meine Ausgangsfrage bleibt also offen: Wo liegt der Vorteil?

Zitiert von: W*lfgang

Machen Sie es so, wie Sie es für richtig halten.

Tolle Antwort! Erst geben Sie Tipps, wie man vorgehen soll, und wenn jemand diese Tipps hinterfragt, versuchen Sie, ihn abzuwürgen?

Wer gerne kritisiert und hinterfragt, sollte auch selbst Kritik oder Nachfragen akzeptieren können!

Haben Sie sich jetzt genug ausgeheult?
Schreiben Sie einen Widerspruch oder bitten Sie um Überprüfung der EM-Rente aufgrund des neuen Sachverhalts.
Beides führt letztendlich zum gleichen Ergebnis.
Sie können natürlich auch weiter im Forum rummeckern, eine andere Anwort auf Ihre Bagatellfrage werden Sie nicht erhalten!

von
Genervter

Zitiert von: Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

... diese 'Nachfrage' wäre im Zweifelsfall als Widerspruch zu werten ...

Also doch ein Widerspruch! Jetzt beißt sich die Katze also in den Schwanz!

Und sollte der Rentenversicherungsträger Zweifel haben, ob es sich um eine Anfrage handelt oder einen Widerspruch, wird er wohl direkt nachfragen und das ganze nicht im Dunkeln lassen. Dann teile ich ihm mit, dass es ein Widerspruch ist, oder nicht? Diese weitere Mitteilung könnte ich mir sparen, wenn ich meine formlose Anfrage gleich als Widerspruch deklariere. Kostet mich überhaupt nichts.

Es bleibt dabei: Ein Vorteil, das ganze als zweifelhafte Anfrage zu formulieren, ergibt sich nicht.

Zitiert von: W*lfgang

... sie könnte den Arbeitsablauf etwas verkürzen/entschleunigen und kann schon zum erhofften Ergebnis führen.

Stimmt. Ich helfe damit jedem betriebsblinden, ignoranten oder unwissenden Sachbearbeiter (der nicht rafft, dass er nachfragen muss, ob es sich um einen Widerspruch handelt), seinen Arbeitsablauf zu verkürzen. Zumindest vorübergehend. Dem wissenden und gewissenhaft arbeitenden Sachbearbeiter helfe ich hingegen nicht. Den zwinge ich vielmehr zu einer Nachfrage, bevor er dann weiterarbeiten kann. Mein eigener Arbeitsablauf wird ebenfalls nicht kürzer (s. o.).

Warum bzw. wie das ganze zu einer "Entschleunigung" beitragen soll, verstehe ich allerdings nicht. Müssen Widersprüche im Gegensatz zu formlosen Anfragen beschleunigt bearbeitet werden? Würde es mir einen Vorteil bringen, wenn meine Anfrage langsamer (= entschleunigt) bearbeitet wird?

Ich weiß nicht wie Sie es sehen, lieber W*lfgang, aber ich bekomme lieber eine zeitnahe Antwort.

Meine Ausgangsfrage bleibt also offen: Wo liegt der Vorteil?

Zitiert von: W*lfgang

Machen Sie es so, wie Sie es für richtig halten.

Tolle Antwort! Erst geben Sie Tipps, wie man vorgehen soll, und wenn jemand diese Tipps hinterfragt, versuchen Sie, ihn abzuwürgen?

Wer gerne kritisiert und hinterfragt, sollte auch selbst Kritik oder Nachfragen akzeptieren können!

Haben Sie sich jetzt genug ausgeheult?
Schreiben Sie einen Widerspruch oder bitten Sie um Überprüfung der EM-Rente aufgrund des neuen Sachverhalts.
Beides führt letztendlich zum gleichen Ergebnis.
Sie können natürlich auch weiter im Forum rummeckern, eine andere Anwort auf Ihre Bagatellfrage werden Sie nicht erhalten!

von
Cork

Hallo Leute,

bleibt cool und seit nett zueinander. Ich war der Jenige der die Frage gestellt hat. Ich werde die Füße still halten und bis zum nächsten Weitergewährungsantrag abwarten.
Nochmals Danke an Alle.

Das Glück beginnt, wo man die Zeit vergisst.

Grüße
Cork

von
Unwissende

Zitiert von: Genervter

Haben Sie sich jetzt genug ausgeheult?
Schreiben Sie einen Widerspruch oder bitten Sie um Überprüfung der EM-Rente aufgrund des neuen Sachverhalts.
Beides führt letztendlich zum gleichen Ergebnis.
Sie können natürlich auch weiter im Forum rummeckern, eine andere Anwort auf Ihre Bagatellfrage werden Sie nicht erhalten!

Wenn Sie sich gestört fühlen, dann schalten Sie doch einfach Ihren Computer aus. Vielleicht sind Sie dann ja kein "Genervter" mehr!

von
Anus

Zitiert von: Unwissende

Wenn Sie sich gestört fühlen, dann schalten Sie doch einfach Ihren Computer aus. Vielleicht sind Sie dann ja kein "Genervter" mehr!

Das könnte man machen.
Man darf aber auch nicht jede unsinnige Wortmeldung unkommentiert stehen lassen.

Daher kommt man leider nicht drum rum, auch nervende Beiträge zu lesen.

von
W*lfgang

Zitiert von: Unwissende
Wer gerne kritisiert und hinterfragt, sollte auch selbst Kritik oder Nachfragen akzeptieren können!
Unwissende,

kann ich, beides sogar. Insofern beinhalteten meine Antworten bereits beide nachfragenden Teile.

Darf ich mich auf Ihre Aussage

> "betriebsblinden, ignoranten oder unwissenden Sachbearbeiter (der nicht rafft,"

berufen, wenn ich meine abschließenden Antworten nicht erneut wiederholen möchte? ...ohne das jetzt so perfekt formatiert zu zitieren, wie Sie das in Ihren Beiträgen beherrschen ;-)

Gruß
w.

von
Unwissende

Zitiert von: Anus

Man darf aber auch nicht jede unsinnige Wortmeldung unkommentiert stehen lassen.

Ach so, das darf man nicht. Steht wahrscheinlich so im Gesetz.

Deswegen machen wir auch so weiter, Anus!

von
Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

kann ich, beides sogar.

Glauben Sie.

Zitiert von: W*lfgang

Insofern beinhalteten meine Antworten bereits beide nachfragenden Teile.

Sind Sie immer noch bei den alten Antworten? Ich war schon etwas weiter...
Zitiert von: W*lfgang

... wenn ich meine abschließenden Antworten nicht erneut wiederholen möchte?

Wenn das schon der Abschluss war, warum schreiben Sie dann überhaupt noch?
Zitiert von: W*lfgang

...ohne das jetzt so perfekt formatiert zu zitieren, wie Sie das in Ihren Beiträgen beherrschen ;-)

Kompliment zurück: Ihre Smileys an allen erdenklichen Stellen und in allen erdenklichen Situationen sind ebenfalls perfekt!
Sie spiegeln wahrscheinlich Ihren wahrhaft sonnigen Charakter wider!

von
W*lfgang

Zitiert von: Unwissende
Sie spiegeln wahrscheinlich Ihren wahrhaft sonnigen Charakter wider!
Unwissende,

ja, ich sehe ZUERST das Positive ...und Sie lassen sich mit jedem kleines Piekser ob Ihrer 'Gefühle' zum Negativen hinreißen - sicher, kann Frau so machen, macht Sie dann aber mit der eigenen verinnerlichten Gefühlswelt alleine aus/jetzt fang ich an zu toben, ohne noch das Wesentliche/Logische zu erfassen, was Ihnen bereits mehrfach hier mitgeteilt worden ist.

Gruß
w.
...ohne Smiley - Sie haben wohl ein (vermeintlich tieferes) Problem/Abneigung gegen nicht für _Sie_ zufriedenstellende Antworten in nur einem Forum (ohne verbindliche Aussage-, gar Rechtskraft/dafür ist der schr. Kontakt zur DRV erforderlich!), was man im Forum nicht klären kann. Seisdrum, damit soll es für mich zu der Ausgangsfrage hier beendet sein!

Machen Sie einfach auch mal auf 'Sonne' :-)