REHA abgelehnt

von
Eva

Ich hatte am 06.09.18 eine Hüft OP.Die anschließende AHB vom 21.09.18 musste ich abbrechen da am 25.09.18 die Hüfte luxiert und reponiert wurde. Die Reha sollte nach 6 Wochen fortgefürt werden.Der Antrag hierzu wurde ewig nicht bearbeitet und am 06.02.19 bekam ich die Ablehnung was ich nicht nachvollziehen kann,das ich immernoch unter den Folgen der OP bzw. der daraus folgenden Schonhaltung zu leiden habr. Mein Widerspruch vom 09.02 19 wird wieder schleppend bearbeitet was kann ich noch tun ??
Danke

Experten-Antwort

Hallo Eva,

für die Verzögerung im Widerspruchsverfahren kann es mehrere Gründe geben. Eventuell muss der Rentenversicherungsträger erst noch weitere medizinische Befunde beiziehen, um sich so ein Bild von Ihrem aktuellen Gesundheitszustand verschaffen zu können. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass Ihr Fall bereits an den Widerspruchsausschuss weitergeleitet wurde und - in Abhängigkeit von der Anzahl der zu entscheidenden Widerspruchsfälle - Ihr Fall erst auf der nächsten oder übernächsten Sitzung im Widerspruchsausschuss verhandelt wird.

Da ich aber aus der Ferne nur Vermutungen anstellen kann, würde ich Ihnen empfehlen, sich bei Ihrem Rentenversicherungsträger nach dem Sachstand Ihres Widerspruchs zu erkundigen.

von
Eva

Danke für die Antwort aber beim Rententräger bekomme ich nur die Auskunft der Widerspruch ist in Bearbeitung

von
Schorsch

Zitiert von: Eva
Danke für die Antwort aber beim Rententräger bekomme ich nur die Auskunft der Widerspruch ist in Bearbeitung

Dann müssen Sie sich eben so lange gedulden, bis die Bearbeitung abgeschlossen ist.

Sollte der Widerspruch tatsächlich an den Widerspruchsausschuss weitergeleitet worden sein, bedeutete das schon mal, dass der zuständige Sachbearbeiter Ihrer Widerspruchsargumentation nicht gefolgt ist.

Bis der Widerspruchsausschuss entschieden hat, KÖNNEN erfahrungsgemäß durchaus 10 bis 12 Wochen vergehen.

MfG

von
Daniela

Ich würde sagen, das der DRV Mitarbeiter nicht richtig gelesen hat, was wirklich passiert ist.
Viel erfolgreicher für eine zeitnahe Bearbeitung wäre ein Anruf direkt beim Sacharbeiter

von
Eva

Ich weis ja nicht wer nein Sachbearbeiter ist hab ja nur die Nummer von der Serviceabteilung und die geben keine Auskunft ich versteh ja die ganze Ablehnung nicht es handelt sich ja eigentlich nur um eine Fortführung der Anschlussheilbehandlung die ich abbrechen musste weil die Hüfte rausgesprungen ist
Gruss Eva

von
Amtsschimmel

Zitiert von: Daniela

Viel erfolgreicher für eine zeitnahe Bearbeitung wäre ein Anruf direkt beim Sacharbeiter

Dafür dürfte es wohl zu spät sein, wenn der Vorgang bereits dem Widerspruchsausschuss vorliegt.

Der verantwortliche Sachbearbeiter wird wohl kaum aufgrund eines Anrufs die angelaufene Maschinerie stoppen.

von
Eva

Ich weis ja nicht ob der Widerspruch schon beim Ausschuss ist das war ja nur die Vermutung vom Experten und warten tu ich ja schon seit Oktober 18 hab mal irgendwo gelesen das die Rentenversicherung spätestens nach 9 Wochen entscheiden muss sonst kann man sich selbst eine Rehaklinik suchen und die Kosten zurück fordern aber wer hat schon soviel Geld um die Kosten auszulegen

von

Zitiert von: Eva
Ich weis ja nicht ob der Widerspruch schon beim Ausschuss ist das war ja nur die Vermutung vom Experten und warten tu ich ja schon seit Oktober 18 hab mal irgendwo gelesen das die Rentenversicherung spätestens nach 9 Wochen entscheiden muss sonst kann man sich selbst eine Rehaklinik suchen und die Kosten zurück fordern aber wer hat schon soviel Geld um die Kosten auszulegen

Was man nicht so alles gelesen haben will. Völliger Unsinn! Sie werden das Widerspruchsverfahren abwarten müssen.

von
Schorsch

Zitiert von: Eva
...hab mal irgendwo gelesen das die Rentenversicherung spätestens nach 9 Wochen entscheiden muss sonst kann man sich selbst eine Rehaklinik suchen und die Kosten zurück fordern

So einen Unsinn schreibt noch nicht einmal die Blöd-Zeitung.

MfG

von
Eva

Bearbeitungsdauer Rehaleistung - auf einen Blick

Erster Kostenträger ist zuständig, Gutachten ist nicht erforderlich

Leistungsentscheidung innerhalb von 3 Wochen
Erster Kostenträger ist zuständig, Gutachten ist erforderlich

Gutachten muss unverzüglich in Auftrag gegeben werden
Medizinischer Sachverständiger muss innerhalb von 2 Wochen ein Gutachten erstellen
Kostenträger trifft innerhalb von 2 Wochen nach Eingang der gutachterlichen Stellungnahme eine Entscheidung
Leistungsentscheidung insgesamt innerhalb von 7 Wochen
Erster Kostenträger ist nicht zuständig

Weiterleitung innerhalb von 2 Wochen
Weiterleitung an zweiten Kostenträger, Gutachten ist nicht erforderlich

Leistungsentscheidung innerhalb von 3 Wochen nach Eingang des Antrags
Leistungsentscheidung insgesamt innerhalb von 5 Wochen
Weiterleitung an zweiten Kostenträger, Gutachten ist erforderlich

Gutachten muss unverzüglich in Auftrag gegeben werden
Medizinischer Sachverständiger muss innerhalb von 2 Wochen ein Gutachten erstellen
Kostenträger trifft innerhalb von 2 Wochen nach Eingang der gutachterlichen Stellungnahme eine Entscheidung
Leistungsentscheidung insgesamt innerhalb von 9 Wochen

Eine abermalige Weiterleitung findet nicht statt, auch für den Fall dass der zweite Kostenträger nicht zuständig sein sollte.

Von Blödsinn kann ja nicht die Rede sein hier steht es schwarz auf weis

von
Eva

Vorgehen bei Fristüberschreitung
(§ 15 SGB IX)

Kann ein Rehaträger eine Entscheidung nicht innerhalb der geltenden Frist fällen, muss er dies dem Versicherten unter Angabe der Gründe rechtzeitig mitteilen.

Wenn der Rehaträger es versäumt, den Versicherten zu informieren oder der mitgeteilte Grund unzureichend ist, haben Leistungsberechtigte nach Bekanntgabe und Ablauf einer angemessenen Frist, die Möglichkeit sich die Rehaleistung auf eigene Kosten selbst zu beschaffen. Der Rehabilitationsträger muss unter Beachtung des Wirtschaftlichkeits- und Sparsamkeitsgebots die Leistungen erstatten.

Eine Erstattungspflicht besteht auch, wenn ein Rehaträger eine Leistung zu Unrecht ablehnt oder eine nicht aufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbracht werden kann.
Zur Info für alle denen es ähnlich ergeht und sie ewig auf irgendwelche Bescheide warten müssen
Mfg

von

Sie sind ja eine ganz schlaue Person (oder vielleicht doch nicht?)!

Legen Sie fest, ob der Rehaträger es versäumt hat, sie zu informieren oder welcher Grund dafür verantwortlich ist und welche Frist gilt?
Wohl eher nicht.

Personen wie Sie, die nur Ihre „angeblichen“ Rechte sehen, werden schneller auf den Boden geholt als Sie glauben.
Machen Sie ruhig so weiter, die Realität wird auch Sie schnell einholen.
Sie sind nicht der Mittelpunkt der Welt.

Ein Widerspruchsverfahren wird für Sie persönlich sicherlich beschleunigt.

von
Nicky

Um seine Rechte zu wissen und gut recherchiert zu haben, ist immer wichtig. Und Voraussetzung für alle weiteren Schritte. Danke für die Info. Und gut, wenn man das gesundheitlich noch schafft und nicht auf Gedeih und Verderb anderen ausgeliefert ist. Was denn daraus wird, ist ein anderer Schuh. Das liegt manchmal nicht mehr in unserer Hand. Da können einem doch so neidische Hä-Gesellen nix anhaben, die das Denken dann doch lieber anderen überlassen (sollten). Mit Recht.

von
Eva

Das hat nix mit Mittelpunkt der Welt zu tun die Friste sind gesetzlich festgelegt und Kommentare die einen persönlich angreifen haben in einem Forum nix verloren und helfen keinem weiter die oben angegebenen Fristen kann jeder nach googlen

von
Bärbel

Ich verstehe das ganze Vorgehen nicht. Ich war in ein Riesen Rehazentrum, nur für Hüften und Knie. 250 Betten. Und natürlich kam es auch dort mal vor, das es zu einer Hüftgelenk Luxation kam.
Jedoch keiner von denen hat die Reha abgebrochen, ganz im Gegenteil: es war wichtig, das die Reha gleich nach der reponierung weiter ging.
Den Leuten, den das passiert war ( also 2 während meines Aufenhalt), bekamen aufgrund der 2-3 fehlenden Rehatage aufgrund des Krankenhausaufenhaltes eine sofortige Verlängerung von einer Woche und danach waren die fit, wie alle anderen auch.
Eine Hüftreha zu den Zeitpunkt zu bekommen, wo man schon längst wieder hätte auf Arbeit sein sollen, halte ich für schwierig, zumal es ja auch Physiotherapie und Irena Nachsorge zu Hause gibt.
Deswegen kann dich die DRV verstehen, das hier erheblicher Zweifel an der Notwendigkeit des Rehaabbruches gibt.

von
Eva

Ich hätte ja weitergemacht aber das lag nicht in meiner Entscheidung der Arzt im Krankenhaus und auch die Ärztin in der Reha Klinik haben entschieden das die Reha abgebrochen wird und nach 6 Wochen fortgesetzt werden soll.
Ich musste ja 5 Wochen eine Orthese tragen und da ist eine normale Reha wohl nicht möglich

von
der anderen

Mit welcher Begründung wurde denn der Antrag abgelehnt?
Und wie lange lief die Reha zu diesem Zeitpunkt schon?

von
Eva

Die Reha lief erst 3 Tage und abgelehnt wurde mit der Begründung da ich EU Rente beziehe würde eine Reha meine Arbeitskraft nicht wiederherstellen und daher sind sie der Meinung normale Physiotherapie würde ausreichen. Die mache ich ja auch aber das reicht eben nicht (sieht mein Orthopäde genauso)aus was sind schon 2 x die Woche 20 Minuten habe jetzt 30 Anwendungen hinter mir und muss jetzt ausserhalb des Regelfalls beantragen
Mfg

von
???

Ok, und Sie sind der Meinung, dass Sie nach der Reha wieder arbeiten gehen können. Verstehe ich das richtig?