REHA abgelehnt

von
Reha

Zitiert von: ???
Ok, und Sie sind der Meinung, dass Sie nach der Reha wieder arbeiten gehen können. Verstehe ich das richtig?
DAS wird sie wohl nicht wollen...

von
Schorsch

Zitiert von: Eva

was sind schon 2 x die Woche 20 Minuten

Bei der ambulanten Physiotherapie werden Anleitungen zur Selbsthilfe gegeben.
Jeder seriöse Physiotherapeut weißt seine Patienten darauf hin, dass die Behandlungen nur dann Sinn machen, wenn die Übungen zuhause fortgesetzt werden.
Zitiert von: Eva

habe jetzt 30 Anwendungen hinter mir und muss jetzt ausserhalb des Regelfalls beantragen

30 Behandlungen sind schon eine ganze Menge.
Mit einer aussagekräftigen Begründung Ihres Arztes könnte eine VO außerhalb des Regelfalles durchaus erfolgreich sein .
(Vielleicht aber auch nicht!)
Zitiert von: Eva

Leistungsentscheidung insgesamt innerhalb von 9 Wochen

Von Blödsinn kann ja nicht die Rede sein hier steht es schwarz auf weis


Das was da steht, bezieht sich auf den Erst-Antrag aber nicht auf einen Widerspruch.
Widerspruchs-/Klageverfahren dürfen sogar mehrere Monate oder sogar Jahre dauern, ohne dass der Widerspruchsführer Gelder zurückfordern darf.

Lesen können reicht eben nicht immer aus, wenn man die Details nicht versteht.

MfG

von
Eva

Nein das hat nix mit arbeiten gehen zu tun hab schon seit 10 Jahren EU Rente und die ist auf Dauer (hab ja leider noch andere Baustellen) aber darum geht es ja auch nicht denn auch Rentner haben Anspruch auf Reha wenn ihr "Leiden" durch eine Reha verbessert werden kann und bei mir handelt es sich ja um die Fortsetzung der Reha die mir nach der OP bewilligt wurde und ohne neine Schuld unterbrochen werden musste

von
Eva

Das bezog sich ja auch auf den Erst Antrag der bei mir ja über 3 Monate gedauert hat bevor er dann abgelehnt wurde und ich mache Übungen zu Hause aber wie gesagt durch die Orthese die ich 5 Wochen tragen musste waren keine großartigen Übungen machbar

von
???

Zur Ihrer Information:
§ 10 SGB VI Persönliche Voraussetzungen

(1) Für Leistungen zur Teilhabe haben Versicherte die persönlichen Voraussetzungen erfüllt,
1.
deren Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert ist und
2.
bei denen voraussichtlich
a) bei erheblicher Gefährdung der Erwerbsfähigkeit eine Minderung der Erwerbsfähigkeit durch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben abgewendet werden kann,
b) bei geminderter Erwerbsfähigkeit diese durch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben wesentlich gebessert oder wiederhergestellt oder hierdurch deren wesentliche Verschlechterung abgewendet werden kann,
c) bei teilweiser Erwerbsminderung ohne Aussicht auf eine wesentliche Besserung der Erwerbsfähigkeit durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
aa) der bisherige Arbeitsplatz erhalten werden kann oder
bb) ein anderer in Aussicht stehender Arbeitsplatz erlangt werden kann, wenn die Erhaltung des bisherigen Arbeitsplatzes nach Feststellung des Trägers der Rentenversicherung nicht möglich ist.

Für eine Reha durch die DRV ist immer eine Erfolgsaussicht = Antragsteller kann weiter/wieder arbeiten nötig.
Anders bei einer Reha durch die Krankenkasse: Die soll "einfach" den bestmöglichen Gesundheitszustand herstellen.

Aus meiner Sicht verplempern Sie mit dem Widerspruch nur Ihre Zeit. Der richtige Ansprechpartner wäre Ihre Krankenkasse.

von
Schorsch

Zitiert von: ???

Aus meiner Sicht verplempern Sie mit dem Widerspruch nur Ihre Zeit. Der richtige Ansprechpartner wäre Ihre Krankenkasse.

Das sehe ich auch so!

MfG

von
Eva

Nein das hat nix mit wieder arbeiten gehen zu tun ich habe seit über 10 Jahren EU Rente (hab leider mehrere Baustellen) aber auch Renter haben Anspruch auf REHA wenn sich das Krankheitsbild dadurch bessert ausserdem geht es ja hier darum das dies ja eigentlich nur um die bereits bewilligte REHA geht die ohne meine Schuld abgebrochen werden musste da die Gefahr bestand das die Hüfte wieder luxiert deshalb auch die Orthese

von
Daniela

Du bekommst Erwerbsminderungsrente

von
Eva

Das ist schon richtig das im normal Fall die Krankenkasse zuständig wäre aber da die AHB Anschlussheilbehandlung nach OP) von der DRV bewilligt wurde ist eben nicht die Krankenkasse zuständig das wurde vorher abgeklärt wie gesagt es geht eigentlich nur um die Fortsetzung der bewilligten AHB REHA und der Antrag lag der DRV bereits am 25.10 18 vor

von
Eva

Das ist schon richtig das im normal Fall die Krankenkasse zuständig wäre aber da die AHB Anschlussheilbehandlung nach OP) von der DRV bewilligt wurde ist eben nicht die Krankenkasse zuständig das wurde vorher abgeklärt wie gesagt es geht eigentlich nur um die Fortsetzung der bewilligten AHB REHA und der Antrag lag der DRV bereits am 25.10 18 vor

von
Eva

Das ist schon richtig das im normal Fall die Krankenkasse zuständig wäre aber da die AHB Anschlussheilbehandlung nach OP) von der DRV bewilligt wurde ist eben nicht die Krankenkasse zuständig das wurde vorher abgeklärt wie gesagt es geht eigentlich nur um die Fortsetzung der bewilligten AHB REHA und der Antrag lag der DRV bereits am 25.10 18 vor

von
Eva

Das ist schon richtig das im normal Fall die Krankenkasse zuständig wäre aber da die AHB Anschlussheilbehandlung nach OP) von der DRV bewilligt wurde ist eben nicht die Krankenkasse zuständig das wurde vorher abgeklärt wie gesagt es geht eigentlich nur um die Fortsetzung der bewilligten AHB REHA und der Antrag lag der DRV bereits am 25.10 18 vor

von
Eva

Das ist schon richtig das im normal Fall die Krankenkasse zuständig wäre aber da die AHB Anschlussheilbehandlung nach OP) von der DRV bewilligt wurde ist eben nicht die Krankenkasse zuständig das wurde vorher abgeklärt wie gesagt es geht eigentlich nur um die Fortsetzung der bewilligten AHB REHA und der Antrag lag der DRV bereits am 25.10 18 vor

von
Daniela

Sorry ein Teil meines Beitrags wurde verschluckt.
Die DRV hat zurecht abgelehnt, da die Krankenkasse dein zuständigen Kostenträger ist.
Warum sagst du nicht gleich, das du Erwerbsminderungsrente bekommst?
Und wer um himmelswillen hat Dir geraten, die Reha bei der DRV zu beantrage????
Mit den Widerspruch wirst du null Chancen haben

von
Eva

Sorry jetzt hat das Handy das 4 x hochgeladen war nicht meine Absicht
Und ja ich bekomme seit über 10 Jahren EU Rente hab leider viele Baustellen

von
???

"Nein das hat nix mit wieder arbeiten gehen zu tun"

... und deshalb ist die DRV nicht zuständig. Lesen und informieren Sie sich bitte über § 10 SGB VI. Dort ist der Grundanspruch auf eine Reha durch die DRV geregelt.

"aber auch Renter haben Anspruch auf REHA wenn sich das Krankheitsbild dadurch bessert"

Da haben sich eindeutig Recht. Aber die Besserung des Gesundheitszustandes ist nun mal Sache der Krankenkasse.

"ausserdem geht es ja hier darum das dies ja eigentlich nur um die bereits bewilligte REHA geht die ohne meine Schuld abgebrochen werden musste"

Bei der ursprünglichen Reha handelte es sich um eine AHB. Da geht es bei der Bewilligung im Interesse des Erkrankten gerne mal drunter und drüber was die Zuständigkeit betrifft. Sollte einmal der falsche Kostenträger gezahlt haben, wird das später intern wieder ausgeglichen. Der Patient kriegt das gar nicht mit. Dieser erste Bescheid ist aber durch den Antritt verbraucht. Ob komplett durchlaufen oder nach 3 Tagen abgebrochen: Daraus können Sie keine Ansprüche mehr herleiten.
Bei dem neuen Antrag wurde, da keine AHB, nun die Anspruchsvoraussetzungen geprüft. Und die sind nach Ihrer eigenen Aussage halt nicht erfüllt.

von
Valzuun

Eigentlich ist die Rentenversicherung aus dem o.g. Grund (keine Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit) unzuständig. Sinnvoll wäre daher tatsächlich der der (neue) Antrag bei der Krankenkasse gewesen.
Eigentlich hätte das auch schon bzgl. der ersten, abgebrochenen Reha gegolten (da hat im AHB-Schnellverfahren eventuell jemand die laufende EM-Rente übersehen)

Aber:
Falls Rehabedarf (nach dem Recht der gesetzlichen KV) besteht hätte die DRV den Antrag dorthin innerhalb von 2 Wochen weiterleiten müssen. Da sie das versäumt hat muss sie nun (auch) die Leistungen erbringen die die gesetzlich Krankenkasse sonst erbracht hätte (vereinfacht ausgedrückt).

Wenn...
..sie allerdings privat krankenversichert sind haben sie (wahrscheinlich) ein echtes Problem.

von
Eva

Genauso ist das die DRV hätte das innerhalb von 2 Wochen an die Krankenkasse weiterleiten müssen und das ist nicht geschehen daher sind sie jetzt zuständig man hat sich über 3 Monate Zeit gelassen den Antrag abzulehnen vielleicht sollte ich noch erwähnen das in der Begründung geschrieben wurde das nach Prüfung der DRV auch kein anderer Kostenträger zuständig wäre und normale Physiotherapie ausreichen würde was mein Arzt aber verneint er hält es für unbedingt erforderlich das die Reha stattfindet

von
Valzuun

Was den medizinischen Teil betrifft, also insbesondere ob eine Physio nun ausreicht oder nicht, wird sich hier im Forum keine Lösung finden lassen. Schließlich gibt es hier keine Ärzte, und wenn doch dann werden die seriöser Weise keine "Fernbeurteilung" abgegeben.

Für die Notwendigkeit der Reha spricht natürlich, dass diese nach der ersten OP gesehen wurde. Aber ein "Beweis" das dies auch im 2. Fall gilt ist es nicht.

So bleibt Ihnen tatsächlich nur den Widerspruchsbescheid (oder mit Glück den Abhilfebescheid) abzuwarten, oder eben doch noch mal versuchen den Sachbearbeiter zu erreichen um nach dem Sachstand zu fragen.

von
Jonny

Zitiert von: Eva
...und normale Physiotherapie ausreichen würde was mein Arzt aber verneint er hält es für unbedingt erforderlich das die Reha stattfindet

Was Ihr Arzt meint ist völlig irrelevant, da Ärzte bekanntermaßen fast immer im Interesse Ihrer Patienten bzw. KUNDEN handeln.

Seit 18 Jahren mache ich Woche für Woche ambulante Krankengymnastik in einer Reha-Klinik und bekam schon sehr oft mit, mit welchen falschen Erwartungen einige stationäre Patienten dorthin gekommen sind.

Zunächst wurden sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt um eine Reha bewilligt zu bekommen und kaum ist die erste Woche rum, gehen die Nörgeleien los.

Wenn bei Ihnen 30 ambulante Physio-Einheiten erfolglos waren, wird Ihnen auch keine stationäre Reha helfen können.
Zaubern können die dortigen Therapeuten nämlich auch nicht.