Reha abgelehnt, neuer Arztbericht erforderlich

von
Nuna

Hallo zusammen,

ich hoffe, jemand kann mir helfen, was meinen Antrag zur Reha anbetrifft. Tel. ist beim Rentenbund leider nur schlecht jemand erreichbar.

Folgender Sachverhalt:
- Rehamaßnahme (zur Joberhaltung) mit meiner Hausärztin gemeinsam beantragt
- seit etwa 3 Jahren Nacken,Schulterverspannung und Lendenwirbel Schmerzen durch Bürojob und schlechter körperlicher Konstitution. (Becken leicht schief, Schulter leicht hoch eine Seite, Skoliose, Halswirbel schief etc.)
-eine Ablehnung erhalten und einen Widerspruch eingeleitet
- Brief erhalten, dass ich den Bericht, den die Hausärztin bereits ausgefüllt hatte, noch einmal an einen Facharzt Orthopädie weiterzuleiten, mit der Bitte um Einschätzung eines Facharztes.

Jetzt das Problem:
Ich habe keinen festen Orthopäden der mich behandelt hat in den letzten 3 Jahren. Die Orthopäden die ich besucht habe, waren a) unfähig und machtlos und haben mir lediglich Schmerzmittel und Massagen verabreicht b) Termin hat man Wochen später bekommen und deswegen bin ich stets zum Erstbesten, der Zeit hatte, wenn ich Beschwerden hatte die akut waren. Der letzte Orthopäde hat mir mitgeteilt, dass ich schon alles so richtig mache und er mir auch nicht weiterhelfen kann. Dann hat er mir Massage und Ibu 600 verschrieben und das wars.

Dieser Arzt wird nun wohl kaum meinen Bericht ausfüllen und eine Einschätzung abgeben können/wollen. Die einzigen, die mich wirklich bis heute betreuen sind, mein alter und mein neuer Hausarzt. Die Diagnose Skoliose etc. wurde auch damals über meinen alten Hausarzt diagnostiziert und dieser hat mich auch zum Röntgen geschickt und KG + Massagen verschrieben.

Meint ihr ich hab noch eine Chance, oder sollte ich einfach aufgeben? Ich denke, der Rentenbund wird auf einen Facharztbericht bestehen..

Aktuell bin ich arbeitsfähig und es wird nach und nach je nach Tagesform besser. Die Reha hätte ich gern ergänzend wahrgenommen, aber ich schaffe es hoffentlich, im Falle einer endgültige Absage, auch ohne.
Momentan mach ich Yoga,Pilates, Fitness und Wärmetherapie und das alles auf eigener Faust.

Bin etwas ratlos, was ich nun tun soll. Danke im Voraus.

von
=//=

Teilen Sie das so, wie Sie es hier beschrieben haben, der DRV schriftlich mit. Und bieten Sie gleichzeitig an, sich von einem Facharzt der DRV untersuchen zu lassen.

Ob man Ihrer Bitte dann nachkommt, kann ich nicht beurteilen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Nuna,

eine schriftliche Schilderung der Problematik im laufenden Widerspruchsverfahren ist tatsächlich ratsam.

von
Schorsch

Zitiert von: Nuna

Jetzt das Problem:
Ich habe keinen festen Orthopäden der mich behandelt hat in den letzten 3 Jahren.

Auch bei mir war die DRV damals nicht mit den eingereichten Befundberichten zufrieden und teilte mir daher mit, dass ohne ausführlichere Diagnostik keine Reha bewilligt werden konnte und dass ich miich daher zunächst bei einem DRV-Gutachter vorstellen sollte.

Dieser veranlasste dann weitere fachärztliche Untersuchungen, die zunächst ambulant und dann stationär im Krankenhaus durchgeführt wurden.

Daraufhin wurde mir anstandslos eine AHB bewilligt.
Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Monate arbeitsunfähig und es bestand akute "Rentengefahr".

MfG