Reha-Antrag nicht gewollt

von
Tamara

Sehr geehrte Experten,

mein Arzt hat dem MDK mitgeteilt, dass er zu einer Rehamaßnahme rät.
Ein Brief der Krankenkasse mit der Aufforderung innerhalb von 10 Wochen einen Antrag zu stellen, hat mich sehr geschockt.
Ich befinde mich gerade in therapheutischer Behandlung und das mit Erfolg, ich müsste die Therapie unterbrechen, obwohl ich Fortschritte mache.....

Hab ich als Patient auch Rechte und kann entscheiden, was mir gut tut? MEine Therapeutin unterstützt das und ich muss mir noch einen anderen Arzt suchen.

Ich möchte weiterhin noch mein Krankengeld erhalten, da sehe ich jetzt das negative für miCh.
Ich habe eine harte Zeit hinter mir und muss mich ausruhen.

Was können Sie mir raten?

von
DRV

Teilen Sie Ihre Gründe der Krankenkasse mit. Sollte diese weiter auf die Antragstellung bestehen, ist eine Antragstellung ratsam, sonst kann Ihnen die KK wegen fehlender Mitwirkung das Krankengeld streichen.
Im Antrag können Sie dann Ihre Beweggründe angeben, warum Sie aktuell keine Reha durchführen möchten.
Der Rententräger wird Ihre Argumentation dann prüfen und eine Reha bewilligen oder auch aktuell ablehnen. Das bleibt dann abzuwarten.

von
W*lfgang

Zitiert von: Tamara

Was können Sie mir raten?

Du hast doch deine ganze Fragestellung schon im eigentlich richtigen Forum durchgekaut und so wie ich das beurteilen kann dort super Antworten bekommen.

Hier bist du mit dieser Fragestellung mehr oder weniger falsch.

Findest du nicht das es ein Schlag ins Gesicht derer ist, welche dir schon versuchen so gut zu helfen. Anstatt darauf zu vertrauen das du dort gute Antworten bekommst, missachtest du die Ratschläge und Tipps dort und begibst dich ins falsche Forum.

Ich hoffe von dort wird hier mitgelesen und man zieht seine Schlüsse daraus....

Gruß
w.

von
Ulli

Der Rehaaufforderung musst du nachkommen, sonst wird das Krankengeld gestrichen.
Es nützt nichts, wenn der Arzt mit der Krankenkasse redet, wenn dann muss er schriftlich eine Rehaunfähigkeitsbescheinigung erstellen, die ist aber nur etwa 4 Wochen gültig und die Krankenkasse überprüft, ob man wirklich Rehaunfähig ist.

von
???

Mal von der praktischen Seite gesehen:
Wenn man die 10-Wochenfrist ausnutzt und 2/3 Wochen für die Entscheidung der DRV rechnet, dann ist schon mal ein viertel Jahr rum. Die Einberufungsfristen sind natürlich unterschiedlich, aber in unserer Region ist eigentlich alles ziemlich voll. Selbst AHB's müssen da teilweise über ein Monat warten.
Anders ausgedrückt: Es ist unwahrscheinlich, dass es vor einem halben Jahr mit der Reha was wird. Und wie es Ihnen da geht und wie gerade der "Therapie-Stand" ist, weiß heute noch keiner. Deshalb sollten Sie sich wegen einer schädlichen Unterbrechung der Therapie heute noch keine großen Gedanken machen. Das wird meiner Meinung nach dann interessant, wenn Sie die Einberufung vorliegen haben.

Sie können ja vorsorglich beim Reha-Antrag gleich eine entsprechende Bestätigung Ihrer Therapeutin mitschicken. Vielleicht kommt ja dann eine Ablehnung. Das würde Ihnen ja auch helfen, wenn ich Sie richtig verstanden habe.

von
Kaiser

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Tamara

Was können Sie mir raten?

Du hast doch deine ganze Fragestellung schon im eigentlich richtigen Forum durchgekaut und so wie ich das beurteilen kann dort super Antworten bekommen.

Hier bist du mit dieser Fragestellung mehr oder weniger falsch.

Findest du nicht das es ein Schlag ins Gesicht derer ist, welche dir schon versuchen so gut zu helfen. Anstatt darauf zu vertrauen das du dort gute Antworten bekommst, missachtest du die Ratschläge und Tipps dort und begibst dich ins falsche Forum.

Ich hoffe von dort wird hier mitgelesen und man zieht seine Schlüsse daraus....

Gruß
w.

Jetzt ist hier auch noch ein Pseudow*lfgang unterwegs. Was sind diese, unter anderem Usernamen schreibenden Personen, nur für gestörte Persönlichkeiten. Erschreckend!

von
Kaiser

Zitiert von: Kaiser

Jetzt ist hier auch noch ein Pseudow*lfgang unterwegs. Was sind diese, unter anderem Usernamen schreibenden Personen, nur für gestörte Persönlichkeiten. Erschreckend!

Nimm deine Tabletten Pseudokaiser! Das wird ja immer schlimmer mit dir!

Experten-Antwort

Guten Morgen,
einer Reha-Aufforderung seitens der KK nach § 51 SGB V ist, um Nachteile bei KG-Bezug zu vermeiden, Folge zu leisten.
Werben Sie um Verständnis bei der KK, denn diese hat Ihnen die Aufforderung gesandt.
Freundliche Grüße