Reha-Bericht hat falsche Diagnosen

von
TheaV

Hallo,
ich war wegen Wirbelsäulenproblemen in der Reha und habe nun einen Abschlußbericht bekommen. Dort steht u.a. das man bei der Abschlußuntersuchung keine Probleme hinsichtlich der Schultern festgestellt hat, kein Hinweis auf ein Impignmentsyndrom. Schulterprobleme waren bei der Reha nicht Thema, deshalb war ich nicht krankgeschrieben und das wurde dort nicht behandelt. Steht aber jetzt im Bericht. Das ist grundsätzlich falsch, denn ich habe Probleme mit der Schulter. Diese sind zwar besser geworden, auch durch die Reha-Anwendungen, aber ich habe auch Röntgenbilder und Befunde von Ärzten, die ein Impignment festgestellt haben.
Um künftigen Nachteilen vorzubeugen, sollte ich gegen eine solche Formulierung/Diagnose Einspruch erheben? Sollte oder kann man eine Richtigstellung verlangen oder sollte ich selbst ein Schreiben aufsetzen? Macht das überhaupt Sinn?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo TheaV,

ob es Sinn macht, kann man natürlich so pauschal nicht sagen. Sollte aktuell die Frage einer Rente im Raum stehen, würde ich eine Richtigstellung auf jeden Fall für erforderlich halten. Ansonsten kann es sicher nicht schaden, wenn Sie die Diagnose bei der Klinik hinterfragen bzw. auf Ihre Einwände hinweisen. Bei einer künftigen Rentenentscheidung würden aber immer alle vorliegenden Befunde berücksichtigt und dann vor allem die zu dem Zeitpunkt aktuellen, sodass möglicherweise die jetzt aus Ihrer Sicht fehlerhafte Aussage keine große Auswirkung haben wird.