Reha Klinik

von
foxdm

Heute habe ich bescheid bekommen, wo meine REHA hingehen soll.
Laut Psychosomatischen Befundes meiner Ärztin, soll die REHA wohnortfern gemacht werden.
Das scheint aber die DRV nicht zu interessieren und man will mich in eine 30 Minuten entferne Klinik schicken, obwohl von ärztlicher als auch von meiner Seite her, zwei Kliniken genannt wurden, per Wunsch und Wahlrecht. Ich weiß gar nicht, was die sich denken. Man hat schon seine psychischen Probleme und wenn du einmal vor die Tür gehst, laufen dir lauter Bekannte über den Weg.
Ich finde das schon echt dreist.
Bei der letzten Kur auch. Wunsch und Wahlrecht geäußert, da wurde keine Rücksicht genommen. Ich wollte gerne nach Bad Kissingen, man schickte mich nach Wiesbaden. Einspruch eingelegt, mit der Bitte nach Bad Kissingen. Ergebnis, man wollte mich nach Bad.... Soden Salmünster schicken.
Ich verliere echt den Glauben. Für was zahlt man eigentlich so einen Haufen Kohle in die Rentenversicherung ein?
Mein Wochenende ist schon wieder gelaufen, und psychisch geht es einem jetzt noch schlechter.
Hat jemand etwas Ähnliches hinter sich?

von
KSC

Wenn es nicht Ihre erste Reha ist, wissen Sie doch wie es geht.......versuchen Sie eine Umeinweisung zu bekommen, indem Sie mit der Sachbearbeitung Ihres RV Trägers Kontakt aufnehmen.

Günstig wäre natürlich eine entsprechende Bestätigung vom Arzt, wenn Ihre Ärztin das ebenso sieht, wird sie Sie sicher mit der Begründung unterstützen.....

Ich frage mich allerdings ob Sie mit Ihrer Befürchtung "in der 30 Minuten entfernten Klinik laufe ich ständig Bekannten über den Weg" nicht ziemlich übertreiben - oder meinen Sie mit 30 Minuten zu den Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad, also nur 2-3 km?

PS: Wahlrecht bedeutet nicht, dass die DRV auf jeden Kundenwunsch eingehen "muss".

von
Dirk

Nein, das ist keine Übertreibung, bei 25 KM Entfernung, wenn die meisten Ärzte der Umgebung dort sitzen. Und wenn es im Befund als erforderlich steht, das man wohnortfern untergebracht werden soll, dann finde ich, sollte man das berücksichtigen. Sowas schreibt die nicht, weil ihr langweilig ist.

von
Herz1952

Immer diese psychosomatischen Patienten mit ihren kleinen Befindlichkeiten." Mir passt dies nicht, mir passt das nicht..."

von
foxdm

D...-Schwätzer

von
Herz1952

Hallo Dirk,

ich kann Sie gut verstehen. Wenn jemand psychisch krank ist, gilt er gleich als "geistesgestört", obwohl die meisten psychisch Kranken sehr intelligent sind.

Ich habe leider schon erlebt, dass die angeblich normalen schon Kranke beinahe durch ihre Dummheit in den Tod getrieben haben.

Vielleicht können Sie dieses Argument erwähnen, wenn es Ihnen peinlich ist, dass Sie z.B. Bekannten über den Weg laufen könnten. Vielleicht wird Ihrem Wunsch darauf hin entsprochen.

Andererseits habe ich auch schon erlebt, dass Psychische Reha Maßnahmen möglichst "weit weg vom Schuss" durchgeführt wurden und sogar ohne Kontaktaufnahme zur Familie.

Dieses ganze System ist unfähig, zu entscheiden, was für den einzelnen wirklich erforderlich wäre.

Leider.

Alles gute für Ihre Gesundheit.

von
Herz1952

Hallo Foxdm,

Leider kann jeder D...schwätzer in Diesem Forum den Namen eines anderen verwenden.

Ich habe mich jetzt auch getäuscht und Sie mit Dirk angesprochen, weil ich annahm, es sei Ihre Antwort gewesen.

Sehen Sie es bitte so, dass Sie jetzt 2 Unterstützer haben, nämlich Dirk und mich.

von
=//=

Wie kommt es eigentlich, dass viele psychisch kranke Versicherte ihre Reha unbedingt ambulant durchführen wollen, obwohl eine solche Reha niemals zielführend sein kann? Erkläre das mal einem(r) Versicherten, da wirst du noch angeblökt. Schickt man jemanden extra weit weg, damit er/sie aus dem sozialen Umfeld rauskommt, beschwert er/sie sich aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen. Oder er/sie möchte alle Kinder mit in die psychosomatische Klinik mitnehmen. Toll, da bleibt ja unheimlich viel Zeit für den/die Kranke selbst. Leider kann man in vielen Fällen gerade mit "diesen" Kranken selten vernünftig sprechen/argumentieren.

Man kann es einfach niemandem Recht machen.

Soviel nur zu dem Beitrag vom echten oder falschen Herz1952: "Dieses ganze System ist unfähig, zu entscheiden, was für den einzelnen wirklich erforderlich wäre."

Wenn Sie, @foxdm, tatsächlich nicht in diese Klinik gehen möchten, sprechen Sie mit der Sachbearbeitung und erklären - möglichst sachlich - den Grund. Die MA der DRV sind doch auch nur Menschen und können bestimmt eine Änderung der Klinik vornehmen. Natürlich muß eine Wunschklinik medizinisch "passen" und dem Qualitätsstandard der DRV entsprechen. Widerspruch würde ich nicht einlegen, denn Sie sind ja grundsätzlich nicht beschwert (eine Reha wurde bewilligt). Das verzögert außerdem den ganzen Sachverhalt.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

von
foxdm

Sind ja mal einige Antworten.
Entfernung mach wirklich Sinn, denn es spielt sich ja vieles im Kopf ab. Wie kann man abschalten und runterkommen, wenn man immer im Hinterkopf hat, das man ja in einer halben Stunde zu Hause sein kann, oder die Familie beim Patienten. Ich persönlich finde das schwierig, dabei die Konzentration auf die Reha zu richten.
Mit dem Sachbearbeiter habe ich gesprochen und da wurde mir gesagt, das sowas nicht auf dem kleinen Dienstweg geht. Also, verschiebt sich der ganze Kram um 3 Wochen nach hinten.

von
GroKo

Zitiert von:

Heute habe ich bescheid bekommen, wo meine REHA hingehen soll.
Laut Psychosomatischen Befundes meiner Ärztin, soll die REHA wohnortfern gemacht werden.
Das scheint aber die DRV nicht zu interessieren und man will mich in eine 30 Minuten entferne Klinik schicken, obwohl von ärztlicher als auch von meiner Seite her, zwei Kliniken genannt wurden, per Wunsch und Wahlrecht. Ich weiß gar nicht, was die sich denken. Man hat schon seine psychischen Probleme und wenn du einmal vor die Tür gehst, laufen dir lauter Bekannte über den Weg.
Ich finde das schon echt dreist.
Bei der letzten Kur auch. Wunsch und Wahlrecht geäußert, da wurde keine Rücksicht genommen. Ich wollte gerne nach Bad Kissingen, man schickte mich nach Wiesbaden. Einspruch eingelegt, mit der Bitte nach Bad Kissingen. Ergebnis, man wollte mich nach Bad.... Soden Salmünster schicken.
Ich verliere echt den Glauben. Für was zahlt man eigentlich so einen Haufen Kohle in die Rentenversicherung ein?
Mein Wochenende ist schon wieder gelaufen, und psychisch geht es einem jetzt noch schlechter.
Hat jemand etwas Ähnliches hinter sich?

Auswandern wäre das Beste für Dich.

von
Donald

Zitiert von:

Zitiert von:

Heute habe ich bescheid bekommen, wo meine REHA hingehen soll.
Laut Psychosomatischen Befundes meiner Ärztin, soll die REHA wohnortfern gemacht werden.
Das scheint aber die DRV nicht zu interessieren und man will mich in eine 30 Minuten entferne Klinik schicken, obwohl von ärztlicher als auch von meiner Seite her, zwei Kliniken genannt wurden, per Wunsch und Wahlrecht. Ich weiß gar nicht, was die sich denken. Man hat schon seine psychischen Probleme und wenn du einmal vor die Tür gehst, laufen dir lauter Bekannte über den Weg.
Ich finde das schon echt dreist.
Bei der letzten Kur auch. Wunsch und Wahlrecht geäußert, da wurde keine Rücksicht genommen. Ich wollte gerne nach Bad Kissingen, man schickte mich nach Wiesbaden. Einspruch eingelegt, mit der Bitte nach Bad Kissingen. Ergebnis, man wollte mich nach Bad.... Soden Salmünster schicken.
Ich verliere echt den Glauben. Für was zahlt man eigentlich so einen Haufen Kohle in die Rentenversicherung ein?
Mein Wochenende ist schon wieder gelaufen, und psychisch geht es einem jetzt noch schlechter.
Hat jemand etwas Ähnliches hinter sich?

Auswandern wäre das Beste für Dich.

D bist einfach nur ein ...........

von
foxdm

Was bin ich?

von
KSC

Donald hat wahrscheinlich GroKo gemeint.......

aber auch egal, Sie haben ja jetzt mit der Sachbearbeitung gesprochen, die prüfen das, und dass die Prüfung nicht innerhalb weniger Minuten abläuft ist klar.......

Somit ist die Frage aus "Forensicht eigentlich erledigt" - keiner weiß was rauskommt, Sie werden warten müssen bis die DRV geprüft hat.

Wenn es mit dem Änderungswunsch nichts wird, können Sie immer nochüberlegen ob Sie in die Reha gehen oder alles sein lassen.

Sie werden ja nicht gezwungen, sondern gehen "freiwillig".

Schönes WE - und "dreist" ist das Verwaltungshandeln nicht, aus Verwaltungssicht wurde Ihr Antrag bewilligt, nur halt nicht in der Wunschklinik; das ist weder "dreist" noch braucht man sich wundern "was die da denken"......Ihr Antrag ist nur einer von vielen. Nicht mehr und nicht weniger.

von
GroKo

Zitiert von:

Zitiert von:

Zitiert von:

Heute habe ich bescheid bekommen, wo meine REHA hingehen soll.
Laut Psychosomatischen Befundes meiner Ärztin, soll die REHA wohnortfern gemacht werden.
Das scheint aber die DRV nicht zu interessieren und man will mich in eine 30 Minuten entferne Klinik schicken, obwohl von ärztlicher als auch von meiner Seite her, zwei Kliniken genannt wurden, per Wunsch und Wahlrecht. Ich weiß gar nicht, was die sich denken. Man hat schon seine psychischen Probleme und wenn du einmal vor die Tür gehst, laufen dir lauter Bekannte über den Weg.
Ich finde das schon echt dreist.
Bei der letzten Kur auch. Wunsch und Wahlrecht geäußert, da wurde keine Rücksicht genommen. Ich wollte gerne nach Bad Kissingen, man schickte mich nach Wiesbaden. Einspruch eingelegt, mit der Bitte nach Bad Kissingen. Ergebnis, man wollte mich nach Bad.... Soden Salmünster schicken.
Ich verliere echt den Glauben. Für was zahlt man eigentlich so einen Haufen Kohle in die Rentenversicherung ein?
Mein Wochenende ist schon wieder gelaufen, und psychisch geht es einem jetzt noch schlechter.
Hat jemand etwas Ähnliches hinter sich?

Auswandern wäre das Beste für Dich.

D bist einfach nur ein Genie.

von
Herz1952

Hallo =//=,

ich hätte schreiben sollen, dass es sehr schwierig ist, für die Ärzte, zu entscheiden was wirklich hilft. Dies ist leider bei diesen komplexen Erkrankung so. Da ist eigentlich jeder überfordert. Es dauert oft Monate bis Jahre, bis eine gesicherte Diagnose gestellt werden kann. Zwischendurch kann es natürlich sein, dass sachlich falsche Maßnahmen in die Wege geleitet bzw. durchgeführt werden. Das stellt sich meistens erst bei einer Reha-Maßnahme annährend heraus, bzw. ob die durchgeführte Maßnahme richtig oder falsch war.

Da ist (leider) vollkommen normal.

von
=//=

Zitiert von:

Hallo =//=,

ich hätte schreiben sollen, dass es sehr schwierig ist, für die Ärzte, zu entscheiden was wirklich hilft. Dies ist leider bei diesen komplexen Erkrankung so. Da ist eigentlich jeder überfordert. Es dauert oft Monate bis Jahre, bis eine gesicherte Diagnose gestellt werden kann. Zwischendurch kann es natürlich sein, dass sachlich falsche Maßnahmen in die Wege geleitet bzw. durchgeführt werden. Das stellt sich meistens erst bei einer Reha-Maßnahme annährend heraus, bzw. ob die durchgeführte Maßnahme richtig oder falsch war.

Da ist (leider) vollkommen normal.

Es ist normal, dass eine psychische Erkrankung schwerer zu diagnostizieren ist als z.B. eine orthopädische Erkrankung (die ist "sichtbar"). Dafür gibt es aber beim SMD auch Fachärzte. Und je genauer und ausführlicher die behandelnden Ärzte, Psychiater, Psychologen und/oder Psychotherapeuten im Reha-Verfahren Stellung nehmen, desto einfacher ist es auch für den SMD.

Dass man bei der zuständigen DRV für eine Umeinweisung aber den "großen" Dienstweg braucht, kann ich aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen.

Welche Klinik jetzt besser geeignet ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist auch in der Klinik in Bad Kissingen erst in ferner Zukunft ein Bett frei? Die psychosomatischen Kliniken haben in der Regel eine sehr lange Wartezeit. Und - was spricht eigentlich gegen die Klinik in Bad Soden?

von
Schorsch

Zitiert von:

Dieses ganze System ist unfähig, zu entscheiden, was für den einzelnen wirklich erforderlich wäre.

Sie sollten endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass Ihre (angeblichen) Erfahrungen mit "diesem System" nicht unbedingt mit allen anderen Fällen vergleichbar sind.
In den allermeisten Fällen läuft nämlich Alles unproblematisch ab.

Allerdings gibt es auch immer wieder Leute, die harmlose Lappalien als Skandale darstellen.
Manche glauben sogar klüger zu sein als ihre Ärzte, nur weil sie ein paar Ärztezeitungen abonniert haben....

MfG

von
foxdm

Zu Euer aller Info.
Die aufnehmende Klinik sagt bei 30km Entfernung, das geht gar nicht, wenn der Arzt eine wohnortferne Klinik empfiehlt.
Und die DRV Hessen sagt, ohne Wechselantrag geht gar nix. Aber da hier viele der Meinung sind, das man zufrieden sein soll, ist es müssig hier zu diskutieren. Trotzdem danke an diejenigen die helfen wollten.

von Experte/in Experten-Antwort

Da wir uns an den wilden Spekulationen, ob und welche Klinik in welcher Entfernung nun die richtige ist, nicht beteiligen werden, bleibt auch für uns nur der Hinweis ggfs. eine Umweisung in eine andere Klinik zu beantragen, ggfs. mit entsprechenden fundierten (ärztlichen) Stellungnahmen.
Ob es letztlich dann zu einer Verzögerung kommen wird, kann hier im Forum nicht gesagt werden. Da die betreffende Klinik in einem gesonderten Anschreiben den beabsichtigten Aufnahmetermin erst noch mitteilen wird.

von
Friedhelm

Was der behandelnde Arzt "empfiehlt", ist übrigens nicht verpflichtend.
Wenn der medizinische Dienst der DRV eine andere Meinung vertritt, kann der behandelnde Arzt empfehlen was er will.

Mein Arzt hat mich z.B. für erwerbsunfähig erklärt und der DRV "empfohlen" volle Erwerbsminderungsrente zu zahlen.
Allerdings waren die DRV-Ärzte und ein vom Sozialgericht bestellter Gutachter anderer Meinung.

Fazit: Eine Empfehlung des eigenen Arztes ist eben nur eine Empfehlung......