Reha: Wunsch- und Wahlrecht durchsetzen

von
Frederik

Es gibt ein Wunsch- und Wahlrecht - doch die Erfolgsquote erscheint mir gering. Welche Tipps können die mit Praxiswissen beschlagenen User mir geben, dass ich genau in die Reha-Klinik komme, die ich mir wünsche?

Begleit-Indikationen angeben, die nur wenige Kliniken anbieten?
Mit Höhenluft argumentieren?
Das günstige Bahn-Ticket?

Ich will nach Bad Reichenhall, habe COPD.

Experten-Antwort

Hallo Frederik,

es mag Ihnen zwar so vorkommen, doch die Erfolgsquote bei der Ausübung des Wunsch- und Wahlrechts ist nicht gering. Geben Sie bei der Antragstellung einfach die Klinik und/oder den Rehabilitationsort an, in dem Sie im Fall einer Bewilligung die Rehabilitationsleistung durchführen möchten. Hilfreich kann natürlich sein, wenn Sie Neben-Indikationen angeben, die in der von Ihnen ausgewählten Klinik ebenfalls behandelt werden können. Auch der Hinweis Ihres behandelnden Arztes im Befundbericht, dass er eine Klimaveränderung (Höhenluft) für erforderlich hält, ist wichtig.

Versuchen Sie es einfach. Die Rentenversicherungsträger wissen um das Wunsch- und Wahlrecht Ihrer Versicherten und beachten dies auch, sofern nicht andere Gründe, die gegen die vom Versicherten ausgesuchte Klinik sprechen, eine Einweisung in diese Klinik unmöglich machen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg
Ihr Experte

von
Ulli

Wie der Experte schon sagt: in quasi allen Fällen wird dem Wunsch und Wahlrecht nachgekommen.
Man braucht es auch gar nicht zu begründen, einfach Zettel beilegen und gut ist

von
StS

Zitiert von: Ulli
Wie der Experte schon sagt: in quasi allen Fällen wird dem Wunsch und Wahlrecht nachgekommen.
Man braucht es auch gar nicht zu begründen, einfach Zettel beilegen und gut ist

Gibt es darüber Statistiken, welche das belegen?

Oft liest man hier von Usern, bei denen das eben nicht der Fall war und die sich dann hilfesuchend an das Forum hier wenden. Da würde mich dann die Aussage wundern, dass in quasi "allen Fällen" dem Wunsch-/Wahlrecht nachgekommen wird.