Rehaantrag abgelehnt

von
Rehaxy

Hallo,

Ich bräuchte einen Rat wie ich am Besten weiter vorgehe und in welcher Reihenfolge.
Zu meinem Problem:
Ich bin Apotheker und zahle in eine berufsständische Rentenversorgung ein, bin seit über 10 Jahren von der Versicherungspflicht in der deutschen Rentenversicherung befreit. Die berufsständische Rentenversorgung übernimmt, wenn überhaupt, nur einen Teil der Kosten für eine Reha. Deshalb habe ich eine Stationäre Rehamassnahme bei der Krankenkasse beantragt(bereits durchgeführte AHBˋs liefen immer über die Krankenkasse). In einem Telefonat wurde mir von der Krankenkasse bestätigt, dass diese zuständig ist. Ein paar Tage später erhielt ich die Nachricht der Krankenkasse, dass sie die Antragsunterlage zur DRV geschickt haben.
Nach mehreren Telefonaten wurde mir mitgeteilt, dass das nicht mehr rückgängig zu machen ist, dass die DRV jetzt entscheiden muss (2ter angegangener Träger muss entscheiden).
Dann musste ich erneut Formulare ausfüllen, danach bekam ich nun eine Ablehnung der Rehamassnahme mit der Begründung dass ich ja nicht bzw. nie in die Rentenversicherung eingezahlt habe und sie deshalb die Maßnahme nicht bewilligen.

Wie gehe ich jetzt vor?

Vielen Dank für Rückmeldungen

von
Pegasus

Da hat Ihre KK sich ein klassische Eigentor geschossen.
Sie stellen unter Hinweis auf den Ablehnungsbescheid der RV einen Reha-Antrag bei Ihrer KK und hoffen, dass diese so schlau ist, den Antrag nicht an die RV (noch einmal) abzugeben, um sich Arbeit zu sparen.

von
Ambulante Versorgung

Zitiert von: Rehaxy
Hallo,

Ich bräuchte einen Rat wie ich am Besten weiter vorgehe und in welcher Reihenfolge.
Zu meinem Problem:
Ich bin Apotheker und zahle in eine berufsständische Rentenversorgung ein, bin seit über 10 Jahren von der Versicherungspflicht in der deutschen Rentenversicherung befreit. Die berufsständische Rentenversorgung übernimmt, wenn überhaupt, nur einen Teil der Kosten für eine Reha. Deshalb habe ich eine Stationäre Rehamassnahme bei der Krankenkasse beantragt(bereits durchgeführte AHBˋs liefen immer über die Krankenkasse). In einem Telefonat wurde mir von der Krankenkasse bestätigt, dass diese zuständig ist. Ein paar Tage später erhielt ich die Nachricht der Krankenkasse, dass sie die Antragsunterlage zur DRV geschickt haben.
Nach mehreren Telefonaten wurde mir mitgeteilt, dass das nicht mehr rückgängig zu machen ist, dass die DRV jetzt entscheiden muss (2ter angegangener Träger muss entscheiden).
Dann musste ich erneut Formulare ausfüllen, danach bekam ich nun eine Ablehnung der Rehamassnahme mit der Begründung dass ich ja nicht bzw. nie in die Rentenversicherung eingezahlt habe und sie deshalb die Maßnahme nicht bewilligen.

Wie gehe ich jetzt vor?

Vielen Dank für Rückmeldungen

Und was hat das mit Rente zu tun? Ein Apotheker gehört mit zu den bestverdienenden.

Experten-Antwort

Rehaantrag abgelehnt

Hallo, Rehaxy,

wenden Sie sich unter Vorlage des abgelehnten Reha-Antrages wieder an Ihre Krankenkasse. Für das weitere Verfahren bleibt die Krankenkasse zuständig. Sollten Sie sich nun die Frage stellen, warum die Krankenkasse den Vorgang an die DRV abgegeben hat, werden sie diese Frage ebenfalls dort beantwortet bekommen.

von
Rehaxy

Und was hat das mit Rente zu tun? Ein Apotheker gehört mit zu den bestverdienenden. [/quote]

Natürlich hat es nichts mit der Rente zu tun, ist aber auch nicht meine Frage gewesen. Ob ich gut verdiene oder nicht tut ebenfalls nichts zur Sache.
Ich wollte nur einen Rat bezüglich meines Rehaantrages bzw. der oben geschilderten Problematik.

von
W*lfgang

Zitiert von: Rehaxy
Ich wollte nur einen Rat bezüglich meines Rehaantrages bzw. der oben geschilderten Problematik.

Hallo Rehaxy,

Ihre KK hat wohl nur 'vorsorglich' an die DRV verwiesen, da die immer erstrangig für Reha-Maßnahmen zuständig ist - und erst dann bei nicht erfüllter Versicherungsbedingungen für die Reha zuständig ist/bleibt.

"Wir/KK sind erst bei Ablehnung der DRV leistungspflichtig/brauchen eine rechtliche gesicherte Entscheidung/Ablehnung der DRV"

Theoretisch hätten Sie ja mit einer rentenversicherungspflichtigen Nebenbeschäftigung die Reha-Bedingungen der DRV erfüllen können. Insofern ist die Handlungsweise der KK nicht zur nachvollziehbar, sondern sogar erforderlich ...auch wenn es ein *Scheiß-Verwaltungsaufwand ist ;-)

Gruß
w.