Rente bei 45 Beitragsjahren?

von
Anna L.

Ich bin Sept.59 geb., komme in 2020 auf meine 45 Beitragsj. Wollte danach nicht mehr arbeiten gehen, kümmere mich lieber um meine Enkel. Wann kann ich mit und ohne Abschlag in Rente? Mal sehen ob ich mich auch dann erstmal arbeitslos melden kann. Da ich ja nicht gekündigt werde gibt es ja diese Sperrfrist. Danke für eine Auskunft

von
Rentenschmied

Hallo,
leider sind Sie derzeit für eine Altersrente noch zu jung. Geben Sie doch ihren Geburtstag in nebenstehenden Rechner ein dann sind Sie schon etwas schlauer.
Mit besten Grüßen

von
Heidi K.

Zitiert von: Anna L.
Ich bin Sept.59 geb., komme in 2020 auf meine 45 Beitragsj. Wollte danach nicht mehr arbeiten gehen, kümmere mich lieber um meine Enkel. Wann kann ich mit und ohne Abschlag in Rente? Mal sehen ob ich mich auch dann erstmal arbeitslos melden kann. Da ich ja nicht gekündigt werde gibt es ja diese Sperrfrist. Danke für eine Auskunft

Hallo,

du wirst dieses Jahr 60 . Willkommen im Club der sechziger. Obwohl du die 45Jahre Beitragsjahre voll hast, musst du noch ein bisschen Geduld haben mit der Rente. Ich gehe demnächst in die AR für schwerbehinderte und mit Abschlägen.

Gruß

von
PeterT

Zitiert von: Anna L.
Ich bin Sept.59 geb., komme in 2020 auf meine 45 Beitragsj. Wollte danach nicht mehr arbeiten gehen, kümmere mich lieber um meine Enkel. Wann kann ich mit und ohne Abschlag in Rente? Mal sehen ob ich mich auch dann erstmal arbeitslos melden kann. Da ich ja nicht gekündigt werde gibt es ja diese Sperrfrist. Danke für eine Auskunft

45 Beitragsjahre ist nur ein Teil der Vorraussetzungen um als besonders langjährig zu gelten.
Der andere Teil ist dein Geburtsdatum. Davon ist es abhängig wann du überhaupt in Rente gehen kannst. Frühestens mit 63 plus Abschläge.

Ihr Geburtsdatum 01.09.1959 (59 Jahre)
Bezug der Regelaltersrente
ab 11/2025 (66 Jahre + 2 Monate)

Rente für besonders langjährig Versicherte
ab 11/2023 (64 + 2 Monate)

Frühestmöglicher Rentenbeginn mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) ab 9/2022 (63 Jahre)

Der Abschlag auf die Rente zum 63. Lebensjahr beträgt für den gesamten Rentenbezug 11,40 %

von
Anna L.

Danke, aber ich werde mit 61 J. nicht mehr arbeiten, gehe dann mit 64 u 2 Monaten ohne Abschlag in Rente.

von
W*lfgang

Zitiert von: Anna L.
Danke, aber ich werde mit 61 J. nicht mehr arbeiten, gehe dann mit 64 u 2 Monaten ohne Abschlag in Rente.

Hallo Anna L.

dann haben Sie ja erst/schon in rd. 9 Jahren den Verzicht auf die Rente mit Abschlag ab 63 wieder raus - kann man/frau so machen. GKV nach Beschäftigungsaufgabe gesichert? - der Ehemann sichert Sie kostenfrei mit ab, oder nur die eigene Schatzkiste? BAV steht auch nicht an/geht 14 Monate verlustig, da an den Rentenbeginn gebunden?

Mit ALG die letzten 2 Jahre vor 64 + 2 wäre das eine finanziell überbrückende/interessante Alternative, wenn Sie sich 2 Jahre lang von der AfA 'bespaßen' lassen möchten ;-)

Fühlen Sie sich jetzt verunsichert, ob Sie den frühestmöglichen Rentenbeginn mit Abschlag tatsächlich um 14 Monate aufschieben sollten, informieren Sie sich rechtzeitig vor Ort in den Beratungsstellen.

Gruß
w.

von
Anna L.

Danke Ihnen Wolfgang, ist es nicht so das mein Mann-Rentner, seine Krankenkasse mich mitversichern kann? Da ich ja nur 600 Euro Netto im Monat habe, kann ich mit meiner kleinen Lebensvers. diese 3 J. bis zur Rente ohne Abschlag überbrücken. Auch sagte mein Berater der Rentenvers. wir hätten wenn ich nicht mehr arbeite keine Steuernachzahlung mehr. Danke nochmal

von
DRV

Zitiert von: Anna L.
Danke Ihnen Wolfgang, ist es nicht so das mein Mann-Rentner, seine Krankenkasse mich mitversichern kann? Da ich ja nur 600 Euro Netto im Monat habe, kann ich mit meiner kleinen Lebensvers. diese 3 J. bis zur Rente ohne Abschlag überbrücken. Auch sagte mein Berater der Rentenvers. wir hätten wenn ich nicht mehr arbeite keine Steuernachzahlung mehr. Danke nochmal

Vorsicht bei Aussagen zu Steuern durch Mitarbeiter der Rentenversicherung. Dafür sind diese nicht zuständig und daher häufig auch nicht ausreichend kompetent. Für steuerrechtliche Fragen sollten Sie sich an Ihr Finanzamt, einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfverein wenden.

von
W*lfgang

Zitiert von: Anna L.
ist es nicht so das mein Mann-Rentner, seine Krankenkasse mich mitversichern kann?

Hallo Anna L.,

sofern er als Rentner gesetzlich + kranken_pflicht_versichert ist, ja. *)

Im Ausnahmefall, dass er nur freiwilliges Mitglied der GKV ist und was dann an Beitragzahlungen auf Sie zukommt, besprechen Sie dann mit Ihrer Krankenkasse.

*) ob eine Pflichtversicherung bei der GKV besteht, können Sie bereits seiner letzten Rentenanpassungsmitteilung 01.07.2018 entnehmen - Abzüge für KV/PV, dann ist er grundsätzlich *) Pflichtmitglied und Sie rutschen da mit rein.

*) auch hier bewusst 'wage' gehalten, da ein in der Rentenanpassungsmitteilung erfolgter KV/PV-Abzug nicht zwingend auf eine Pflichtmitgliedschaft im Rahmen der Krankenversicherung(spflicht) als Rentner zu werten ist.

Kurzum: Fragen Sie ihre Krankenkassen, was in der 'Übergangsphase' bis zu Ihrem Rentenbeginn möglich/erforderlich ist.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Anna L.

wie ich sehe, konnte W*lfgang bereits Ihre Frage klären. Vielen Dank!