Rente für besonders langjährig Versicherte

von
Barbara

Zitiert von: Experte
Hallo Barbara,

wir gehen auch davon aus, dass die Differenz daran liegt, dass die 30 Monate mit Kindererziehungszeiten und die 30 Monate mit Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung parallel liegen und daher bei den 45 Jahren nicht doppelt angerechnet werden können: Jeder Kalendermonat kann nur einmal angerechet werden, auch wenn er mit zwei (oder mehr) Zeiten belegt ist.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Hallo Expertenteam

Jetzt mißverstehen wir uns. Zwei mal 30 Monate sind hier das Mißverständnis.
Meine Version: /hier: besonders langjährig Versicherte
A: Kinderberücksichtigungszeit 10 Jahre ( oder 120 Monate)
B. Kindererziehungszeit für Kinder vor 1992 bis zu 30 Mon., sogenannte Mütterrente.
Beide Zeiten werden zur Wartezeit angerechnet, also insgesamt 150 Monate in meinem Fall. So wird es auch von der DRV auf ihrem Online-Portal dargestellt.

45 Jahre Wartezeit: nur als abschlagsfreie Rente
Diese Altersrente/n gibt es nur abschlagsfrei. Sie ist eine vorgezogene Altersrente vor der Regelaltersrente. Für sie gelten die Hinzuverdienstregelungen des § 34 SGB VI.
Anrechnungsfrei sind bis zum 30.06.2017 ein Einkommen von 450 € monatlich. Ab dem 01.07.2017 gelten die neuen Regelungen der Flexirente.

45 Jahre Wartezeit: welche Zeiten gelten nun?

Für die 45 Jahre Wartezeit gelten folgende rentenrechtliche Zeiten:
-Pflichtbeitragszeiten aus versicherter Arbeit und Beschäftigung,
-Berufsausbildungszeiten,
-Altersteilzeit und Vorruhestand,
-Wehrdienstzeiten und ähnliches,
-Freiwillige Beitragszeiten für Handwerker, die mindestens 18 Jahre in der Rente pflichtversichert waren, mit der Begrenzung, dass die letzten 2 Jahre vor Renteneintritt nicht mit dazuzählen, wenn gleichzeitig ALG-1Bezug vorliegt ( Frühverrentung vermeiden),

-Kindererziehungszeiten,
-Kinderberücksichtigungszeiten,

Sozialleistungsbezug als Pflichtbeitragszeiten, wobei ALG-1 Zeiten 2 Jahre vor Beginn der Rente nicht zählen, außer bei Geschäftsaufgabe oder Insolvenz des Arbeitgebers
-Schlechtwettergeld, Insolvenzausfallgeld oder Kurzarbeitergeld zählen auch mit,
-Zeiten der ehrenamtlichen Pflege, soweit Versicherungspflicht bestand,
-Zeiten des versicherungspflichtigen Minijobs,
-Nicht dazu zählen: Hartz-IV Zeiten und Arbeitslosenhilfezeiten

Nachdem ich heute nochmals alles im Versichrungsverlauf kontrollierte, komme ich auch ohne "Mütterrente" auf mehr als 520 Monate.

Aber dennoch viele Dank für eure Mühe.

von
Berater

Lassen Sie sich einen telefonischen Beratungstermin geben und ich bin sicher, man wird die Angelegenheit schnell klären können. Da hier niemand Ihren kompletten Versicherungsverlauf vor Augen hat, bleiben nur Spekulationen und die sind ausgeschöpft.
Wieder ein Beweis dafür, dass nicht alle Fragen für ein Forum geeignet sind.

Experten-Antwort

Zitiert von: Barbara

Hallo Expertenteam

Jetzt mißverstehen wir uns. Zwei mal 30 Monate sind hier das Mißverständnis.
Meine Version: /hier: besonders langjährig Versicherte
A: Kinderberücksichtigungszeit 10 Jahre ( oder 120 Monate)
B. Kindererziehungszeit für Kinder vor 1992 bis zu 30 Mon., sogenannte Mütterrente.
Beide Zeiten werden zur Wartezeit angerechnet, also insgesamt 150 Monate in meinem Fall. So wird es auch von der DRV auf ihrem Online-Portal dargestellt.

45 Jahre Wartezeit: nur als abschlagsfreie Rente
Diese Altersrente/n gibt es nur abschlagsfrei. Sie ist eine vorgezogene Altersrente vor der Regelaltersrente. Für sie gelten die Hinzuverdienstregelungen des § 34 SGB VI.
Anrechnungsfrei sind bis zum 30.06.2017 ein Einkommen von 450 € monatlich. Ab dem 01.07.2017 gelten die neuen Regelungen der Flexirente.

45 Jahre Wartezeit: welche Zeiten gelten nun?

Für die 45 Jahre Wartezeit gelten folgende rentenrechtliche Zeiten:
-Pflichtbeitragszeiten aus versicherter Arbeit und Beschäftigung,
-Berufsausbildungszeiten,
-Altersteilzeit und Vorruhestand,
-Wehrdienstzeiten und ähnliches,
-Freiwillige Beitragszeiten für Handwerker, die mindestens 18 Jahre in der Rente pflichtversichert waren, mit der Begrenzung, dass die letzten 2 Jahre vor Renteneintritt nicht mit dazuzählen, wenn gleichzeitig ALG-1Bezug vorliegt ( Frühverrentung vermeiden),

-Kindererziehungszeiten,
-Kinderberücksichtigungszeiten,

Sozialleistungsbezug als Pflichtbeitragszeiten, wobei ALG-1 Zeiten 2 Jahre vor Beginn der Rente nicht zählen, außer bei Geschäftsaufgabe oder Insolvenz des Arbeitgebers
-Schlechtwettergeld, Insolvenzausfallgeld oder Kurzarbeitergeld zählen auch mit,
-Zeiten der ehrenamtlichen Pflege, soweit Versicherungspflicht bestand,
-Zeiten des versicherungspflichtigen Minijobs,
-Nicht dazu zählen: Hartz-IV Zeiten und Arbeitslosenhilfezeiten

Nachdem ich heute nochmals alles im Versichrungsverlauf kontrollierte, komme ich auch ohne "Mütterrente" auf mehr als 520 Monate.

Aber dennoch viele Dank für eure Mühe.


Hallo Barbara,

es ist zwar richtig, dass sowohl Kindererziehungszeiten als auch Berücksichtigungszeiten auf die Wartezeit von 45 jahren anrechenbar sind. Allerdings kann ein Monat, in dem sowohl eine Kindererziehungszeit als auch eine Berücksichtigungszeit vorliegt, nur einmal angerechnet werden.

Beispiel:
Im Jahr 1991 wurde von Januar bis Dezember sowohl eine Kindererziehungszeit als auch eine Berücksichtigungszeit wegen Kindererziehung anerkannt. Sie haben also sowohl 12 Monate mit Kindererziehungszeit anerkannt bekommen als auch 12 Monate mit Berücksichtigungszeit. Für die Wartezeit von 45 Jahren werden allerdings nur 12 Monate angerechnet, da das Jahr 1991 - wie jedes andere Kalenderjahr auch - nur 12 Monate hat. Sie können für ein Kalenderjahr nicht 24 Monate anrechnen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
W°lfgang

Zitiert von: Barbara
Meine Version:(...)

Hallo Barbara,

ich nenne es eher Vision/Selbstinterpretation /jenseits klarer gesetzlicher Regelungen ...so kommen Sie doch nicht weiter, hier rein virtuell ein zielführendes Ergebnis _Ihrer_ Auswertung der Versicherungsdaten bezogen auf die 45 Jahre einzufordern – die DRV kann das BESSER!

Hmm ...gab es hier für Sie etwa schon den Tipp, das konkret vor Ort überprüfen/erklären zu lassen? ;-) UND BITTE, diskutieren Sie dann nicht unendlich Ihre abweichende Sichtweise ...die Telefonverbindung könnte spontan abbrechen – Kupferkabel ist da sehr empfindlich, wenn die Emotionen hochkochen ;-)

Gruß
w.

von
KSC

Alleine können Sie das wohl noch 100 mal für sich durchrechnen - wenn Sie immer den gleichen Denkfehler in der Rechnung hätten, wird das Ergebnis nicht besser.

Ich würde an Ihrer Stelle mal der Telefon- oder Videoberatung vor Ort eine Chance geben.
Wahrscheinlich klärt sich dann alles.

Sie sollten aber dann zumindest auch versuchen es verstehen zu wollen und nicht beratungsresistent auf dem beharren was Sie sich ausgemalt haben.

Der Versuch ist es doch wert, oder?

Vielleicht haben Sie ja auch recht, die DRV korrigiert den "falschen Bescheid" und auch dann wäre alles in Butter.

Hier im Forum werden Sie nicht weiterkommen.

Ich wünsche alles Gute

von
Schade

Warum um nur habe ich das Bild im Kopf, dass @Barbara eine Geschiedene mit Doppelnamen in einem Lehrberuf ist?

Wie komm ich da nur drauf?

von
Jonny

Zitiert von: Schade
Warum um nur habe ich das Bild im Kopf, dass @Barbara eine Geschiedene mit Doppelnamen in einem Lehrberuf ist?

Wie komm ich da nur drauf?


Das mit der .... kann nicht sein. Die würde ein kariertes Blatt nehmen und in die linke Spalte die einzelnen Kalendermonate von der Geburt des Kindes bis zum 10. Lebensjahr setzen. In die Spalte daneben würde sie eintragen: "Kindererziehungszeit" und eine weitere "Kinderberücksichtigungszeit" und daneben noch eine mit der Überschrift „Summe“.

Dann würde sie neben die Spalte mit den Monaten je nachdem ob es sich um eine Kindererziehungszeit oder um eine Kinderberücksichtigungszeit handelt, ein Kreuz machen und sehen, dass manchmal neben dem einen Monat sogar 2 Kreuze stehen. Und mit Hilfe der Summenspalte – in die sie natürlich nur ein Kreuz setzen darf - würde dann der Groschen fallen.

Ich bin aber kein.....

von
Dipl. Ing.

Zitiert von: Jonny
Zitiert von: Schade
Warum um nur habe ich das Bild im Kopf, dass @Barbara eine Geschiedene mit Doppelnamen in einem Lehrberuf ist?

Wie komm ich da nur drauf?


Das mit der .... kann nicht sein. Die würde ein kariertes Blatt nehmen und in die linke Spalte die einzelnen Kalendermonate von der Geburt des Kindes bis zum 10. Lebensjahr setzen. In die Spalte daneben würde sie eintragen: "Kindererziehungszeit" und eine weitere "Kinderberücksichtigungszeit" und daneben noch eine mit der Überschrift „Summe“.

Dann würde sie neben die Spalte mit den Monaten je nachdem ob es sich um eine Kindererziehungszeit oder um eine Kinderberücksichtigungszeit handelt, ein Kreuz machen und sehen, dass manchmal neben dem einen Monat sogar 2 Kreuze stehen. Und mit Hilfe der Summenspalte – in die sie natürlich nur ein Kreuz setzen darf - würde dann der Groschen fallen.

Ich bin aber kein.....

Danke für den Tipp. Das bedeutet ja, dass meine Tochter mit den vor 1992 mitten in einem Monat geborenen Vierlingen auch nur auf 121 Monate kommt. Richtig?

von
W°lfgang

Zitiert von: Dipl. Ing.
Danke für den Tipp. Das bedeutet ja, dass meine Tochter mit den vor 1992 mitten in einem Monat geborenen Vierlingen auch nur auf 121 Monate kommt. Richtig?

Hallo Dipl. Ing.,

das ist richtig. Die jeweils 30 Monate für Pflichtbeitragszeiten für Kindererziehung werden wie eine Perlenkette aneinander gereiht, also max. 10 Jahre.

Die BÜZ parallel kann daher rechnerisch nur max. 121 ergeben, davon ein zusätzlicher Monat übrig bleiben kann ...der am Anfang liegt - sofern der nicht hier bereits von anderer/vorrangiger Versicherungszeit 'überschrieben' wird.

Gruß
w.

von
Luis

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: Dipl. Ing.
Danke für den Tipp. Das bedeutet ja, dass meine Tochter mit den vor 1992 mitten in einem Monat geborenen Vierlingen auch nur auf 121 Monate kommt. Richtig?

Hallo Dipl. Ing.,

das ist richtig. Die jeweils 30 Monate für Pflichtbeitragszeiten für Kindererziehung werden wie eine Perlenkette aneinander gereiht, also max. 10 Jahre.

Die BÜZ parallel kann daher rechnerisch nur max. 121 ergeben, davon ein zusätzlicher Monat übrig bleiben kann ...der am Anfang liegt - sofern der nicht hier bereits von anderer/vorrangiger Versicherungszeit 'überschrieben' wird.

Gruß
w.

??
Wenn - wie in diesem Beispiel die Vierlinge 1992 geboren sind, gibt es pro Kind 36 Monate Kindererziehungszeiten - also insgesamt 144 Monate.
Und 121 Monate Kinderberücksichtigungszeiten, die sich - bis auf den Geburtsmonat - komplett mit den Kindererziehungszeiten überschneiden.

von
Schade

@Luis, das ist falsch!

In der Frage ging es um vor 92 geborene Kinder, da gibt es pro Kind nur 30 Monate KEZ, also insgesamt 120 Monate .......

von
Luis

Zitiert von: Schade
@Luis, das ist falsch!

In der Frage ging es um vor 92 geborene Kinder, da gibt es pro Kind nur 30 Monate KEZ, also insgesamt 120 Monate .......

Sorry - lesen sollte man können

von
Barbara

Zitiert von: Experte
Zitiert von: Barbara

Hallo Expertenteam

Jetzt mißverstehen wir uns. Zwei mal 30 Monate sind hier das Mißverständnis.
Meine Version: /hier: besonders langjährig Versicherte
A: Kinderberücksichtigungszeit 10 Jahre ( oder 120 Monate)
B. Kindererziehungszeit für Kinder vor 1992 bis zu 30 Mon., sogenannte Mütterrente.
Beide Zeiten werden zur Wartezeit angerechnet, also insgesamt 150 Monate in meinem Fall. So wird es auch von der DRV auf ihrem Online-Portal dargestellt.

45 Jahre Wartezeit: nur als abschlagsfreie Rente
Diese Altersrente/n gibt es nur abschlagsfrei. Sie ist eine vorgezogene Altersrente vor der Regelaltersrente. Für sie gelten die Hinzuverdienstregelungen des § 34 SGB VI.
Anrechnungsfrei sind bis zum 30.06.2017 ein Einkommen von 450 € monatlich. Ab dem 01.07.2017 gelten die neuen Regelungen der Flexirente.

45 Jahre Wartezeit: welche Zeiten gelten nun?

Für die 45 Jahre Wartezeit gelten folgende rentenrechtliche Zeiten:
-Pflichtbeitragszeiten aus versicherter Arbeit und Beschäftigung,
-Berufsausbildungszeiten,
-Altersteilzeit und Vorruhestand,
-Wehrdienstzeiten und ähnliches,
-Freiwillige Beitragszeiten für Handwerker, die mindestens 18 Jahre in der Rente pflichtversichert waren, mit der Begrenzung, dass die letzten 2 Jahre vor Renteneintritt nicht mit dazuzählen, wenn gleichzeitig ALG-1Bezug vorliegt ( Frühverrentung vermeiden),

-Kindererziehungszeiten,
-Kinderberücksichtigungszeiten,

Sozialleistungsbezug als Pflichtbeitragszeiten, wobei ALG-1 Zeiten 2 Jahre vor Beginn der Rente nicht zählen, außer bei Geschäftsaufgabe oder Insolvenz des Arbeitgebers
-Schlechtwettergeld, Insolvenzausfallgeld oder Kurzarbeitergeld zählen auch mit,
-Zeiten der ehrenamtlichen Pflege, soweit Versicherungspflicht bestand,
-Zeiten des versicherungspflichtigen Minijobs,
-Nicht dazu zählen: Hartz-IV Zeiten und Arbeitslosenhilfezeiten

Nachdem ich heute nochmals alles im Versichrungsverlauf kontrollierte, komme ich auch ohne "Mütterrente" auf mehr als 520 Monate.

Aber dennoch viele Dank für eure Mühe.


Hallo Barbara,

es ist zwar richtig, dass sowohl Kindererziehungszeiten als auch Berücksichtigungszeiten auf die Wartezeit von 45 jahren anrechenbar sind. Allerdings kann ein Monat, in dem sowohl eine Kindererziehungszeit als auch eine Berücksichtigungszeit vorliegt, nur einmal angerechnet werden.

Beispiel:
Im Jahr 1991 wurde von Januar bis Dezember sowohl eine Kindererziehungszeit als auch eine Berücksichtigungszeit wegen Kindererziehung anerkannt. Sie haben also sowohl 12 Monate mit Kindererziehungszeit anerkannt bekommen als auch 12 Monate mit Berücksichtigungszeit. Für die Wartezeit von 45 Jahren werden allerdings nur 12 Monate angerechnet, da das Jahr 1991 - wie jedes andere Kalenderjahr auch - nur 12 Monate hat. Sie können für ein Kalenderjahr nicht 24 Monate anrechnen.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Ah sooooo.... Jetzt kann ich das auch nachvollziehen. Ja ich war offensichtlich im Irrtum. Das erstemal, daß ich mich mit diesem System befasse. Alle Zeiten, die in den 10 Jahren Kindererziehung liegen, werden nur geldwertig berücksichtigt und nicht nochmal unten hinzu addiert.

Ja das war schwer für mich, das nachzuvollziehen.Allen noch mal Danke für die Mühe, mir das zu erklären.

Einige weitere Fragen habe ich noch: Ist es zu früh einen Antrag für den 1.11.2021 zu stellen?

Bin gerade dabei, eine eID zu beantragen. Kennt ihr die Erfahrungswerte mit dieser Art des Austausch der Informationen wie hochladen von Dokumenten, screenschoots und dergleichen? Funktionieren die Server reibungslos oder sollte ich mich darauf vorbereiten, daß es noch holperig ist und Geduld erforderlich?

Angenehmes Wochenende und bleibt alle gesund.

von
DRV

Glückwunsch Barbara, dass auch bei Ihnen der Groschen gefallen ist. Viele hier im Forum haben daran nicht mehr geglaubt.
Eine Rente sollte 3-4 Monate vor Rentenbeginn beantragt werden, da eine Hochrechnung frühestens 3 Monate vor Rentenbeginn erfolgt. Eine frühere Antragstellung führt daher nicht zu einer früheren Bescheiderteilung.
Ob Sie das nun selber online, telefonisch, in einer Beratungsstelle, einem Versicherungsamt oder über einen ehrenamtlichen Versichertenberater machen, können Sie selbst entscheiden.
Beschweren Sie sich aber später nicht, wenn Sie es selber gemacht haben und dann Rückfragen Ihres Rententrägers zu Verzögerungen führen.
Viel Erfolg.

von
W°lfgang

Zitiert von: Barbara
Kennt ihr die Erfahrungswerte mit dieser Art des Austausch der Informationen wie hochladen von Dokumenten, screenschoots und dergleichen? Funktionieren die Server reibungslos oder sollte ich mich darauf vorbereiten, daß es noch holperig ist und Geduld erforderlich?

Hallo Barbara,

wenn Sie damit meinen, den Rentenantrag selbst online zu stellen:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Dienste/online-dienste_node.html

läuft das. Alle paar Wochen gibt es zwar eine kleine Störung, die ist aber meist innerhalb von 24 Std. behoben. Sie können sich Ihren online gestellten Antrag dann als Beleg ausdrucken.

Sofern Sie Unterlagen/Nachweise uploaden wollen ist zu bedenken, dass die Gesamtgröße auf 1 MB eingeschränkt ist *) ...was sich in einer Beratungsstelle beim Online-Antrag etwas erweitern lässt ;-) - und hier die Antragsaufnahme grundsätzlich unter 30 Min. liegt.

*) es soll Antragsteller geben, die es zwar irgendwie schaffen Ihren winzigen Perso via Smartphone abzufotografieren und dann versuchen 2x2 MB (Vorder-/Rückseite) upzuloaden *g
Gott sei Dank brauche ich diesen visuellen Datenabgleich bei Antragsaufnahme grundsätzlich nicht ...

Gruß
w.

von
;-)

@Barbara

https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/rentenantrag-in-5-schritten-in-den-ruhestand.html

von
-

Liebe Leserinnen und Leser,

ein paar unsachliche Einträge habe ich gelöscht.

Viele Grüße
Ihr Admin

von
Barbara

Zitiert von: ;-)
@Barbara

https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/rentenantrag-in-5-schritten-in-den-ruhestand.html

Danke für den link, mein Konto ist Lückenfrei und geklärt. Habe mich entschieden, keine eID (nur für den rentenantrag) zu beantragen, werde den klassischen Weg gehen, damit die Menschen nin dieser digitalisierten Welt noch ein wenig arbeiten dürfen.

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