Rente für besonders langjährig Versicherte; finanzieller Verlust zur Regelaltersrente?

von
Sieglinde181

Meine Regelaltersrente beginnt ab 01.01.2026, ich bin am 04.10.1959 geboren. 45 Jahre Rentenbeiträge zahle ich aber bereits 2024 (1979 habe ich mit der Ausbildung/Arbeit begonnen) und demnach könnte ich - nehme ich an - bereits zum 01.01.2024 die Rente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen. Sehe ich das richtig? Falls ja, habe ich dadurch einen finanziellen Verlust zu erwarten, weil ich zwei Jahre weniger arbeite. Mich interessiert, wie viel das ausmachen könnte. Ich habe etwas von 50 Euro mtl. im Kopf, weiß aber nicht, ob das so stimmt.

von
senf-dazu

Wenn die 45 Jahre Wartezeit voll sind, könnten Sie zum 1.1.2024 in die Rente für besonders langjährig Versicherte.
Logischerweise zahlen Sie dann 2024 und 2025 nicht mehr in die Rentenversicherung ein, dadurch ist Ihre Rente niedriger als derzeit in der Renteninformation als Regelaltersrente angegeben.
Wenn Sie etwa den Durchschnitt aller Versicherten verdienen (derzeit ca. 40500 Euro), dann kommen dadurch insgesamt etwa 2 EP nicht Ihrem Rentenkonto zugute, das macht mit dem aktuellen Rentenwert von 2020 etwa 70 Euro Monatsrente.
Verdienen Sie über der BBG, so sind das jährlich etwa 2 EP, also insgesamt umgerechnet 150 Euro monatliche Rente.

von
PeterT

Stimmt. Der Rentenbeginn für besonders langjährige würde 1/2024 beginnen.

Der Rentenzuwachs ist abhängig vom Einkommen. 2020 beträgt das Jahresbrutto 38901 € um EINEN Rentenpunkt zu machen. ( Alte Bundesländer ) Der Rentenwert liegt bei 34,19€ pro Punkt BRUTTO.

Der Rest ist jetzt eine Rechenaufgabe.

von
PeterT

Ach ja...... nicht zu verachten ist natürlich auch der "Verlust" des Arbeitsentgeltes wenn die Rente zum 01/2024
( also 2 Jahre früher ) in Anspruch genommen wird.

von
Sieglinde181

Herzlichen Dank Ihnen allen!!!! Ich glaube, ich habe es jetzt auch verstanden :)

Experten-Antwort

Hallo Sieglinde181,

Ihre Anfrage wurde ja inzwischen bereits beantwortet.

von
Retep

Zitiert von: PeterT
Ach ja...... nicht zu verachten ist natürlich auch der "Verlust" des Arbeitsentgeltes wenn die Rente zum 01/2024
( also 2 Jahre früher ) in Anspruch genommen wird.
Dafür ist es mit der Steuer etwas weniger.

von
W°lfgang

Zitiert von: Retep
Zitiert von: PeterT
Ach ja...... nicht zu verachten ist natürlich auch der "Verlust" des Arbeitsentgeltes wenn die Rente zum 01/2024
( also 2 Jahre früher ) in Anspruch genommen wird.
Dafür ist es mit der Steuer etwas weniger.

= "Milchmädchenrechnung", da nur der steuerliche Freibetrags-%Satz etwa geringer ausfällt und zunächst nichts über die Höhe der steuerlichen Mehrbelastung aussagt. Daneben der Mehrbetrag an Monatsrente - und, wie schon oben erwähnt - ggf. noch ein üppiges Gehalt bis zum späteren Rentenbeginn.

Gruß
w.

von
Leere Kassen

Zitiert von: Sieglinde181
Meine Regelaltersrente beginnt ab 01.01.2026, ich bin am 04.10.1959 geboren. 45 Jahre Rentenbeiträge zahle ich aber bereits 2024 (1979 habe ich mit der Ausbildung/Arbeit begonnen) und demnach könnte ich - nehme ich an - bereits zum 01.01.2024 die Rente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen. Sehe ich das richtig? Falls ja, habe ich dadurch einen finanziellen Verlust zu erwarten, weil ich zwei Jahre weniger arbeite. Mich interessiert, wie viel das ausmachen könnte. Ich habe etwas von 50 Euro mtl. im Kopf, weiß aber nicht, ob das so stimmt.

Ob es die Altersrente für besonders langjährig Versicherte noch am 01.01.2024 geben wird, ist nicht in Stein gemeisselt. Schliessen Sie eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht absolut aus. Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln.

von
W°lfgang

Zitiert von: Leere Kassen
Ob es die Altersrente für besonders langjährig Versicherte noch am 01.01.2024 geben wird, ist nicht in Stein gemeisselt. Schliessen Sie eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht absolut aus. Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln.

...das dürfte eher ein Thema für Jg. 64+ sein (Sie wissen schon: 'Übergangsfristen'), also machen Sie hier nicht in 'Panik' + 'Verschwörungstheorien'!

Achtung "Trash":

> Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln.

... also nur DANN hätte der Fragesteller eine Chance auf Verlängerung der Lebensarbeitszeit - wenn er das will/kann man so machen - mit Ihrer Logik ;-)

Gruß
w.

von
Leere Kassen

...das dürfte eher ein Thema für Jg. 64+ sein (Sie wissen schon: 'Übergangsfristen'), also machen Sie hier nicht in 'Panik' + 'Verschwörungstheorien'!

Achtung "Trash":

> Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln.

... also nur DANN hätte der Fragesteller eine Chance auf Verlängerung der Lebensarbeitszeit - wenn er das will/kann man so machen - mit Ihrer Logik ;-)

Gruß
w.[/quote]

Gibt ja kaum Kurzarbeit und durch die Coronamassnahmen werden ja beitragspflichtige Arbeitsverhältnisse noch und nöcher geschaffen. Enorm steigende Staatsverschuldung ist ja auch zu vernachlässigen. Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung sinkt ja auch von Jahr zu jähr. Alles wird gut (Ironie off) Na, schau'n mer mal, dann sehen wir schon.

von
Oh Mann

Zitiert von: Leere Kassen

...das dürfte eher ein Thema für Jg. 64+ sein (Sie wissen schon: 'Übergangsfristen'), also machen Sie hier nicht in 'Panik' + 'Verschwörungstheorien'!

Achtung "Trash":

> Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln.

... also nur DANN hätte der Fragesteller eine Chance auf Verlängerung der Lebensarbeitszeit - wenn er das will/kann man so machen - mit Ihrer Logik ;-)

Gruß
w.

Gibt ja kaum Kurzarbeit und durch die Coronamassnahmen werden ja beitragspflichtige Arbeitsverhältnisse noch und nöcher geschaffen. Enorm steigende Staatsverschuldung ist ja auch zu vernachlässigen. Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung sinkt ja auch von Jahr zu jähr. Alles wird gut (Ironie off) Na, schau'n mer mal, dann sehen wir schon.[/quote]

Und hast Du schon genug Nahrungsmittel und Toilettenpapier für den Weltuntergang gehortet?