Rente im Klageverfahren

von
Daniel

Hallo.Ich habe da mal eine Frage: meine Rente ist im Klageverfahren und ich soll in die Reha.Was passiert mir wenn ich sage ich möchte die Rente nicht mehr.Kann mir das Sozialamt Hartz4 sperren deswegen?

MfG

von
tzzzzz

auch im Zuge des ALG II haben Sie Mitwirkungspflichten und sie dürfen sicher sein, wenn ein anderer Leistungsträger dem grunde nach leistungspflichtig sein könnte, ist das Jobcenter/Sozialamt in der Regel schnell dabei sich die Kohle wiederholen zu wollen...gerade weil Sie vor Gericht sind, sollten Sie sich nicht sperren...macht ja auch bei den Richtern keinen guten Eindruck...nur weil die Reha unter Umständen Ihre Leistungsfähigkeit wiederherstellen kann um ganz aus dem ALG-II-Loch zu kommen und dies dem Nichtstun konsequent entgegensteht...macht ja auch Sinn sich aus Steuergeldern finanzieren zu lassen als selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen....

von
Daniel

was haben sie für ein Problem?Es war eine ganz normale Frage weil ich wieder versuchen will zu arbeiten und sie stellen mich als jemand da der nur von Steuergeldern leben will.Am besten sie antworten nicht mehr hierauf den auf solche Kommentare kann ich verzichten

von
=//=

Wenn Ihnen die Reha-Maßnahme bereits bewilligt wurde, sollten Sie diese antreten. Das Klageverfahren ruht automatisch, weil dann das Ergebnis der Reha-Maßnahme abgewartet wird. Lassen Sie die Finger weg von einer Rücknahme. Das SA oder JC kann Ihnen unter Umständen Schwierigkeiten machen und das Hartz IV kürzen oder sperren.

von
Groko

Zitiert von: Daniel

was haben sie für ein Problem?Es war eine ganz normale Frage weil ich wieder versuchen will zu arbeiten und sie stellen mich als jemand da der nur von Steuergeldern leben will.Am besten sie antworten nicht mehr hierauf den auf solche Kommentare kann ich verzichten

Wenn Du wieder arbeiten willst warum fragst Du dann nach H4?

von
Herr Z.

55 Jahre immer 43 Stunden pro Woche zum Mindest-Lohn gibt Rente wie Hartz IV
EUR 2.500 brutto pro Monat durch EUR 8,50 Mindest-Lohn = ca. 294 Arbeits-Stunden pro Monat

EUR 2.500 brutto pro Monat X 12 Monate X 35 Jahre = EUR 1.050.000

geteilt durch 55 Jahre = ca. EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 12 Monate = EUR 1.590,91 brutto

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 187 Stunden pro Monat

geteilt durch 30 Tage = ca. 6 Stunden 10 Minuten pro Kalender-Tag

ca. 187 Stunden pro Monat geteilt durch 8 Stunden = 23,375 Arbeits-Tage pro Monat

EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 52 Wochen = EUR 367,13

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 43 Arbeits-Stunden pro Woche

Wer 55 Jahre lang für 43 Stunden pro Woche Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto verdient, bekommt nach 55 Jahren Rente auf Höhe von Hartz IV.

"Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erheblich höher als bislang bekannt. Ab dem Jahr 2030 erhielten selbst Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums."

Quelle und Volltext:
http://www.tagesschau.de/inland/altersarmut116.html

EUR 1.590,91 brutto

= EUR 1.144,83 netto

minus EUR 300 Frei-Beträge

= EUR 844,83 anrechnungs-fähig

minus EUR 391 Regel-Bedarf

= EUR 453,83

Vergleichs-Wert Wohn-Geld Mieten-Stufe VI EUR 407 plus 10 % = EUR 447,70

Fehlen noch EUR 6,13 bis zur Berechtigung zum Aufstocken, was z.B. bei Mehr-Bedarf für Warmwasser (EUR 8,99) schon der Fall wäre.

http://www.harald-thome.de/media/files/RB-Warmwasser-Mehr-Bedarf-2011-2012-2013-2014.pdf

Also 55 Jahre jeweils 43 Stunden pro Woche arbeiten zum Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto ist Hartz IV-Niveau während der Arbeits-Jahre und auch als Rentner.

Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=2007849

Herr Z.

von
Trolljäger

Mal wieder die übliche gequirlte Sch****e vom selbsternannten Oberexperten mit Null Ahnung, vollkommen ohne Bezug zur Frage noch dazu. Z, geh endlich einmal im Leben arbeiten, dann kommst Du nicht mehr aus Langweile auf Deine verqueren Postings ohne Sinn und Verstand. Aber Arbeit ist ja ein Fremdwort für Dich, hatte ich ja ganz vergessen.

von
HotRod

Zitiert von: Trolljäger

Mal wieder die übliche gequirlte Sch****e vom selbsternannten Oberexperten mit Null Ahnung, vollkommen ohne Bezug zur Frage noch dazu. Z, geh endlich einmal im Leben arbeiten, dann kommst Du nicht mehr aus Langweile auf Deine verqueren Postings ohne Sinn und Verstand. Aber Arbeit ist ja ein Fremdwort für Dich, hatte ich ja ganz vergessen.

Der geniale Herr Z. invstierte bisher enorm viel Zeit in seine Gutachten und seine unermüdlichen Klagen bis hin zum Bundesverfassungsgericht.
Obwohl das Bundesverfassungsgericht versucht hat, ihn mit mehreren als Mißbrauchsgebühren getarnten Geldstrafen ab zu wimmeln, macht er unermüdlich weiter mit seinen kompetenten Sach-Aufklärungen.

Ihn als Troll oder als arbeitsscheu zu bezeichnen, ist völlig inakzeptabel !

von
KSC

Lieber Daniel, natürlich können Sie die Klage zurückziehen.

Aber so wie Sie gefragt haben brauchen Sie sich doch über "komische Kommentare" wirklich nicht wundern.

Sie scheinen von ALG II zu leben, haben Rente beantragt (wohl weil Sie glauben nicht mehr arbeiten zu können), gegen die Ablehnung wehren Sie sich erst mit Widerspruch und dann mit Klage.
So ein Verfahren läuft erfahrungsgemäß mindestens seit einem Jahr.

Und dann will "so ein Langzeitarbeitsloser" plötzlich die Klage sein lassen?

Warum klagen Sie denn dann bisher, wenn Sie nun wieder der Meinung sind, dass Sie die Rente nicht benötigen? Das kann doch nur bedeuten, dass auch Sie glauben, dass Sie arbeiten können, oder?

Warum dann das bisherige Gedöhns mit Rentenantrag, Widerspruch und Klage?

Wenn Sie das nüchtern betrachten, ist die Fragestellung schon eigenartig und fordert "gewisse Vermutungen" nach Arbeitsunwilligkeit nahezu heraus.

Aber vielleicht interpretiere ich auch alles falsch und tue Ihnen unrecht - dann nehmen Sie nur den 1. Satz meiner Antwort zur Kenntnis.

von Experte/in Experten-Antwort

Zuerst einmal muss gesagt werden, dass solange Sie sich im Klageverfahren befinden, die Rente noch nicht bewilligt ist.

Mit der Rehabilitation soll der aktuelle Gesundheitszustand festgestellt und Ihnen bei einem Start oder Neustart ins Arbeitsleben geholfen werden. Die gesetzliche Rentenversicherung folgt immer dem Grundsatz "Reha vor Rente".
Dies bedeutet, dass eine erfolgreiche Rehabilitationsmaßnahme dazu beitragen kann, die Gewährung einer Erwerbsminderungsrente zu vermeiden.

Wenn Sie wirklich eine Rente bewilligt bekämen und diese nicht wollten, müssten Sie dies unbedingt mit dem Jobcenter/ der Agentur für Arbeit abklären! Sie können nicht auf eine Sozialleistung (die Rente) verzichten um damit eine andere Leistung (z. B. Krankengeld oder Arbeitslosengeld) zu bekommen. Dies gilt unabhängig von der Höhe der jeweiligen Leistungen. Gesetzlich ist dies geregelt im § 46 SGB I.

von
Herz1952

Hallo Daniel,

machen Sie die Reha auf jeden Fall mit, wenn es geht. Erstens könnte sich dadurch Ihr Gesundheitszustand bessern und weil Sie ja wieder arbeiten wollen, wäre dies von Vorteil.

Zweitens sollte die Reha nichts bringen und Sie würden sogar Rente bekommen, bräuchten Sie vielleicht gar nicht mehr arbeiten, könnten es aber doch tun im Rahmen der Hinzuverdienste. Auch wenn die Rente nicht reicht, würde dann das Sozialamt aufstocken und Sie hätten auch mit Hartz 4 nichts mehr zu tun (Ausnahme: evtl. bei Arbeitsmarktrente voll bzw. Teilrente).

Ich sehe für Sie in dieser Situation eigentlich nur Vorteile. Außerdem, wenn Sie wieder arbeiten wollen und bekommen doch keinen Arbeitsplatz, was dann?

Noch was, falls es zur Rente kommen sollte ist das "je früher, desto besser", sonst sinkt nämlich auch die Rente.

Viel Glück für Ihre Gesundheit und bei der Arbeitssuche.

von
W*lfgang

Zitiert von: HotRod
Ihn als Troll oder als arbeitsscheu zu bezeichnen, ist völlig inakzeptabel !
Hotrod,

es steht Ihnen - und ihm natürlich auch - frei, seine Lebens-/Arbeitsbiographie hier zu eröffnen ...bin mal gespannt, ob Sie jetzt mehr als nur Backenpusten machen, um dem 'Normalversicherten' zu beweisen, wie einfach das mit Arbeit /Beiträgen /Rentenpunkten /meine Rente ist ...welche Schicksalsschläge sie 'verminderten'/nicht bei qualifizierter Arbeit auf Normalniveau haben anwachsen lassen?

Und ja, wenn Sie da 'oben' eine Drohne haben, die Sie bereits wohlgenährt als Hampelmann agieren lässt - ohja, dann fangen Sie nicht jetzt erst bereits an zu denken, warum muss ich datt Bienchen sein ... viel 'Spaß' mit Ihren weiteren erkennenden/grübelnden Gedanken - aber, lassens das Ihren 'Führer' nicht merken. Ich denke, Sie sind eh dieselbe Person! ...Und der Verfassungsschutz /BND /NSA /FBI /Mi5 /FSB /Mossad - hab ich einen von denen Sie via Alu-Hütchenträger-Geschützen vergessen? - haben Sie eh auf Plan ;-)

Machen Sie mal _eigene_ geniale Gedanken frei – aber, das wäre neu, los, Sie haben bis zum Morgengrauen Zeit, bis Sie der Tilt-Modus ereilt ...Feigling oder Schosshündchen? ;-)

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

Ich denke, Sie sind eh dieselbe Person! ...

Na dann vergleichen Sie doch mal:

http://forum.tacheles-sozialhilfe.de/forum/search.asp?QryUsrId=38187&Replies=1

http://forum.tacheles-sozialhilfe.de/forum/search.asp?QryUsrId=20883&Replies=1

Beide "Sozialrechts-Experten" sind "genial".
Aber jeder auf seine ganz besondere Art. ;-)

MfG

von
Trolljäger

Zitiert von: Schorsch

Beide "Sozialrechts-Experten" sind "genial".

Stimmt, genial daneben.

von
Schorsch

Zitiert von: Trolljäger

Zitiert von: Schorsch

Beide "Sozialrechts-Experten" sind "genial".

Stimmt, genial daneben.


Immerhin beherrschen diese beiden Komiker die Kunst des "sich zum Deppen machen" so gut wie kaum ein Anderer.;-)

MfG

von
W*lfgang

Zitiert von: Schorsch
(...)
..."Der Schwarze Kanal" von Sudel-Ede als frühe Form der Comedy find ich vergleichend unterhaltsamer ;-)

Gruß
w.