Rente VOR dem 01.07. beginnen lassen und damit von regulärer Rentenerhöhung profitieren?

von
=//=

Es können eigentlich nur Arbeitgeber mit der Flexirente Probleme haben, die ihre Arbeitnehmer mit Erreichen der jeweiligen Altersgrenze (ist ja schon längst nicht mehr stur das 65. Lebensjahr!) los werden wollen. Und es kann mir niemand erzählen, dass das die Überzahl der Arbeitgeber ist, gerade beim Bezug einer vorzeitigen Altersrente, also nicht der Regelaltersrente.

Insofern gebe ich @W*lfgang Recht. Denn einem Arbeitgeber kann es völlig schnuppe sein, ob sein Arbeitnehmer ein oder mehrere Monate weiterarbeitet und nebenbei eine Altersrente bezieht. Es soll sogar Arbeitgeber geben, die ganz gerne Altersrentner einstellen bzw. weiterbeschäftigen, weil sie ein ganz anderes Wissen haben und dazu noch gute Erfahrungen haben als junge Mitarbeiter, die gerade kurz nach der Ausbildung sind.

Den Rentenbeginn wegen der Rentenanpassung ab 01.07. hinauszuschieben, halte ich allerdings für völlig sinnfrei.

von
Fastrentner

Zitiert von: =//=
Es können eigentlich nur Arbeitgeber mit der Flexirente Probleme haben, die ihre Arbeitnehmer mit Erreichen der jeweiligen Altersgrenze (ist ja schon längst nicht mehr stur das 65. Lebensjahr!) los werden wollen. Und es kann mir niemand erzählen, dass das die Überzahl der Arbeitgeber ist, gerade beim Bezug einer vorzeitigen Altersrente, also nicht der Regelaltersrente.

Insofern gebe ich @W*lfgang Recht. Denn einem Arbeitgeber kann es völlig schnuppe sein, ob sein Arbeitnehmer ein oder mehrere Monate weiterarbeitet und nebenbei eine Altersrente bezieht. Es soll sogar Arbeitgeber geben, die ganz gerne Altersrentner einstellen bzw. weiterbeschäftigen, weil sie ein ganz anderes Wissen haben und dazu noch gute Erfahrungen haben als junge Mitarbeiter, die gerade kurz nach der Ausbildung sind.

Den Rentenbeginn wegen der Rentenanpassung ab 01.07. hinauszuschieben, halte ich allerdings für völlig sinnfrei.

Niemand hat behauptet, dass die Arbeitgeber im Recht sind. Oft ist es auch Unwissenheit oder Ignoranz.
Deshalb kann man dieses aber auch nicht ignorieren.
Es bleibt dabei, ein vorheriges Gespräch mit dem Arbeitgeber kann Probleme verhindern.
Dass der Arbeitnehmer im Endeffekt im Recht ist, schützt ggf. auch nicht vor Ärger.

von
W*lfgang

Zitiert von: senf-dazu
@W*lfgang: Diese Klausel ist beileibe nicht verstaubt

Hallo senf-dazu,

in der Tat interessanter Hinweis, geht in Richtung (neuzeitlich) befristeter Arbeitsvertrag in gegenseitigem Einvernehmen, also völlig ok.

> Fastrentner:

Sie scheinen den Bezug zur Praxis völlig verloren zu haben. Daher nochmal der Hinweis, vor entsprechenden Flexiplanungen mit dem Arbeitgeber sprechen.
Die Theorie eines W*lfgangs schützt nämlich nicht vor eventuellen Problemen mit dem Arbeitgeber.

Keine Sorge Fastrentner, in der Praxis lasse ich die potentiellen Flexirentner die 'Gewohnheiten' des AG hinterfragen, sofern der AG/TV noch nicht auf meiner 'Positivliste' steht. Ggf. gibt es sogar noch die richtige/vorformulierte Frage schriftlich mit auf den Weg, damit das vom Versicherten rechtlich einwandfrei vorgetragen werden kann. Das ganze können Sie auch noch mit einem kurzen Antwortbogen in Ankreuzform ergänzen (Durchschrift für den AG beilegen nicht vergessen), und Sie (und ich) haben ein ruhiges Gewissen, alles richtig gemacht zu haben ;-)

Ihren Einwand kann ich dahingehende durchaus akzeptieren, dass Details _immer_ vor Ort zu klären sind und ggf. Gedankenansätze hier lediglich als Unterstützung mitzunehmen sind.

Gruß
w.