Rentenantrag UND ReHa

von
Elric

Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich habe mal eine Frage, die mich seit ein paar Stunden bedrückt. Ich plane am 01.12.2019 in Rente zu gehen. Dazu sollte ich den Rentenantrag ca. 3 Monate vorher stellen, das wäre also am 01.09.2019. Mein Problem dabei ist, dass ich gerade einen ReHa-Antrag gestellt habe. Den kann ich, und das ist die Vorbedingung, aber nur noch stellen, wenn ich weder Rente beziehe, noch Rente beantragt habe. Das ist ja im Moment der Fall. Aber bei der DRV sagte man mir, dass die Bearbeitung des ReHa-Maßnahme derzeit ca. 4 Wochen in Anspruch nimmt. Was passiert, wenn mir dann ein Aufenthalt z.B. ab Mitte August bewilligt wird und ca. 4 Wochen dauert? Das würde dann ja mit dem Rentenantrag korrelieren, oder ?? Oder bezieht sich die Vorbedingung auf den Zeitpunkt der ReHa-Beantragung und nicht der Maßnahme an sich?

Vielen Dank im Voraus

Gruß Elric

von
PeterT

Ich denke einen Antrag stellen und einen Antrag bewilligt zu bekommen sind zweierlei.

Ich glaube wenn du den während der REHA einen Rentenantrag stellst, ist das kein Problem.

von
Ulli

Die Erfahrung zeigt, dass es so kurz vor der Rente meist keine Reha mehr gibt, es sei denn du hattest eine Operation.
Aber versuchen kannst du es ja mal

von
Elric

Zitiert von: Ulli
Die Erfahrung zeigt, dass es so kurz vor der Rente meist keine Reha mehr gibt, es sei denn du hattest eine Operation.
Aber versuchen kannst du es ja mal

Ich bin zu 40% behindert.....habe SMA.....und ich denke, die Abteilung, die für ReHa zuständig ist, weiß ja nicht, dass ich Rente beantrage....noch ist sie nicht beantragt und es "KÖNNTE" ja auch sein, dass ich bis 65 +x arbeite

von
oder so

Wenn die Rentenversicherung (RV) die Reha aus 'Altersgründen' nicht bewilligen würde, die Maßnahme aber medizinisch notwendig ist, dann geht das Ganze eben von der RV an die Krankenkasse.
Zudem lautet die Frage im Antrag derzeit: "Beziehen Sie eine Rente oder haben Sie aktuell einen entsprechenden Antrag gestellt?" - somit im Augenblick ein klares 'NEIN'.
Die 3 Monate Vorlauf sind eine Empfehlung - bei einem geklärten Rentenkonto sollte am Ende auch eine kürzere Laufzeit des Verfahrens genügen - im Zweifelsfall sprechen Sie das Thema beim Sozialdienst auf der Reha kurz an.

von
Karl

Auch wenn die Reha am 1.12.19 beginnen sollte, wäre es noch kein "Überschneidungsproblem".
Z.B. Reha ab 01.12.
Rentenantrag Ende Dezember oder Januar(falls Reha bis Jan. ginge)

von
Karl

Auch wenn die Reha am 1.12.19 beginnen sollte, wäre es noch kein "Überschneidungsproblem".
Z.B. Reha ab 01.12.
Rentenantrag Ende Dezember oder Januar(falls Reha bis Jan. ginge)

von
Elric

Zitiert von: Elric
Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich habe mal eine Frage, die mich seit ein paar Stunden bedrückt. Ich plane am 01.12.2019 in Rente zu gehen. Dazu sollte ich den Rentenantrag ca. 3 Monate vorher stellen, das wäre also am 01.09.2019. Mein Problem dabei ist, dass ich gerade einen ReHa-Antrag gestellt habe. Den kann ich, und das ist die Vorbedingung, aber nur noch stellen, wenn ich weder Rente beziehe, noch Rente beantragt habe. Das ist ja im Moment der Fall. Aber bei der DRV sagte man mir, dass die Bearbeitung des ReHa-Maßnahme derzeit ca. 4 Wochen in Anspruch nimmt. Was passiert, wenn mir dann ein Aufenthalt z.B. ab Mitte August bewilligt wird und ca. 4 Wochen dauert? Das würde dann ja mit dem Rentenantrag korrelieren, oder ?? Oder bezieht sich die Vorbedingung auf den Zeitpunkt der ReHa-Beantragung und nicht der Maßnahme an sich?

Vielen Dank im Voraus

Gruß Elric

Ich hätte hier gerne mal eine Expertenmeinung. Danke !!

von
KSC

Wenn Sie die Reha so kurz vor der Rente noch "mitnehmen" möchten dürfen Sie den Rentenantrag halt erst nach der Reha stellen.

Wer auf der einen Seite "so clever" sein will, muss halt dann auch "clever genug" sein mit dem Rentenantrag zu warten.

Oder Sie stellen den Rentenantag frühzeitig und gefährden halt die Reha falls der Antrag vor der Bewilligung eingeht.

PS: Im Sinne des Erfinders handelt der sicher nicht, der so kurz vor der Rente noch ne Reha mitnimmt, legal ist es gleichwohl....ob man das für "Abzocke" hält oder für "Ihr gutes Recht" sehen sicher nicht alle gleich.

von
der anderen

KSC hat schon Recht: solange Sie den Rentenantrag nach der Reha stellen, haben Sie nichts zu „befürchten“.

Die Möglichkeit einer Umdeutung werden Sie ja sicher in Betracht gezogen haben.

Experten-Antwort

Hallo Elric,
die Antwort auf Ihre Frage können Sie online in unseren rechtlichen Arbeitsanweisungen zu § 12 SGB VI / Ausschluss von Leistungen nachlesen. Die Lösung finden Sie unter folgendem Link:
http://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_12R3