Rentenbeiträge 3/5-Regelung

von
Dirk Wassmann

Mir ist bekannt, dass bei der sog. 3/5-Regelung 3 Jahre Pflichtbeiträge Rentenversicherung in den letzten 5 Jahren vor Antragstellung eingezahlt werden müssen. Die zusätzliche Wartezeit von 5 Jahren habe ich erreicht (37 Jahre eingezahlt).

Es sieht so aus:

2012 12 Beiträge aus Verdienst

2013 6 Beiträge aus Krankengeld + 6 Beiträge aus ALG1

2014 6 Beiträge aus ALG 1

2015 10 Beiträge aus Minijobs (450,- €-Job)##

2016 ./.

Das wären zusammen 40 Monate Beiträge in den letzten 5 Jahren.

Haben die Beiträge aus dem Minijob genau soviel Bedeutung wie aus sozialvers. Job, KG, ALG1?

von
W*lfgang

Zitiert von: Dirk Wassmann
Haben die Beiträge aus dem Minijob genau soviel Bedeutung wie aus sozialvers. Job, KG, ALG1?
Dirk Wassmann,

ja, solange es ein versicherungspflichtiger Minijob ist - andernfalls erhalten Sie nur pauschale Wartezeitmonate, die aber für die 36/60(61)-Regelung bei der EM-Rente nicht mitzählen.

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Den Ausführungen ist zuzustimmen.
Durch jeden rentenversicherungspflichtigen Beitrag (Arbeitslosengeld I, Krankengeld) bleibt die 3/5 Belegung bei der Rente wegen Erwerbsminderung erfüllt. Dies gilt auch für eine geringfügig versicherungspflichtige Beschäftigung.

von
Juli

Wenn Sie nach dem Ende des ALG 1 - Bezuges weiterhin sich arbeitslos gemeldet haben, kann hier ein Verlängerungstatbestand vorliegen, wodurch der % Jahres-Zeitraum entsprechend in die Vergangenheit verlängert werden kann, sollte die Wartezeit '3 in 5' nicht an Hand des Leistungsfalles erfüllt sein sollte.