Rentenberechnung

von
Edith

Dann vielleicht mal ein Beitrag aus der Realität.
Auf Anraten bei der Antragsabgabe für Rente für besonders langjährig Versicherte ab 01.01.18 habe ich auf die Hochrechnung verzichtet, Arbeitsverhältnis wurde zum 31.12.17 beendet- SV-Abmeldung erfolgte zum 15.12.17. Letztere wurde der Sachbearbeitung Mitte Januar noch einmal von meiner Seite aus übersandt, nachdem man mir zunächst am Telefon gesagt hatte, man müßte die Jahresmeldung abwarten (was aber im Fall der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zum 31.12. so nicht zutrifft). Egal, ich habe bis zum heutigen Tag trotz zweimaliger Zusagen der Bearbeitung keinen Bescheid.
Es wird langsam finanziell eng....
Gruß
Edith

von
Rentenschmied

Zitiert von: Edith
Dann vielleicht mal ein Beitrag aus der Realität.
Auf Anraten bei der Antragsabgabe für Rente für besonders langjährig Versicherte ab 01.01.18 habe ich auf die Hochrechnung verzichtet, Arbeitsverhältnis wurde zum 31.12.17 beendet- SV-Abmeldung erfolgte zum 15.12.17. Letztere wurde der Sachbearbeitung Mitte Januar noch einmal von meiner Seite aus übersandt, nachdem man mir zunächst am Telefon gesagt hatte, man müßte die Jahresmeldung abwarten (was aber im Fall der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses zum 31.12. so nicht zutrifft). Egal, ich habe bis zum heutigen Tag trotz zweimaliger Zusagen der Bearbeitung keinen Bescheid.
Es wird langsam finanziell eng....
Gruß
Edith

Hallo und Mahlzeit!
Das ist der Grund warum es die Hochrechnung gibt. Die RV muss tatsächlich die Meldung Ihres Arbeitgebers für das Jahr 2017 abwarten, ob das nun Jahresmeldung oder Meldung wg. Aufgabe der Beschäftigung heißt ist dabei egal, weil Sie das so bestimmt haben. Auf die Meldung durch den Arbeitgeber und die Weiterleitung durch die zuständige Einzugsstelle (Krankenkasse) hat der RV-Träger aber leider keinen Einfluß mehr. Die Meldung für 2017 kann auch noch gar nicht am 15.12.2017 abgesetzt worden sein, weil der Lohn für Dezember normalerweise ja erst im Januar 2018 abgerechnet wird. Für die Meldung hat der Arbeitgeber dann bis 31.03.2018 Zeit! Man sollte sich also genau überlegen, ob man wegen einer evtl. Rentenerhöhung im einstelligen Eurobereich zum Rentenbeginn ohne Geld dastehen will. Ich gehe mal davon aus, dass die antragsaufnehmende Stelle das auch explizit erläutert hat.
Mit besten Grüssen

von
=//=

"Für die Meldung hat der Arbeitgeber dann bis 31.03.2018 Zeit! Man sollte sich also genau überlegen, ob man wegen einer evtl. Rentenerhöhung im einstelligen Eurobereich zum Rentenbeginn ohne Geld dastehen will."
Aber jetzt haben wir bereits März und wenn der Arbeitgeber die Meldung so verspätet abgibt (es war ihm doch bekannt, dass eine Altersrente ab 01.01.2018 beantragt wurde!), ist das gelinde gesagt eine S***.

von
Edith

Meine Abmeldung liegt per 15.12.17 vor, auch wenn die letzte Gehaltszahlung für Dezember erst am 31.12.17 erfolgte. Es liegt also nicht an meinem Arbeitgeber. Ich werde leider seit Mitte Januar vom Rententräger immer wieder, wenn auch nett, vertröstet.
Auf die Hochrechnung hatte ich übrigens nur verzichtet, weil ich bei Antragstellung arbeitsunfähig war und die Antragsstelle meinte, wenn ich ins Krankengeld kommen würde, wäre der Verzicht anzuraten. Ist letztlich nicht eingetreten. Ich muss aber leider eingestehen, dass ich bis heute nicht verstanden habe, was die Hochrechnung für Nachteile gehabt hätte. Mein "Ziel" war es aber auf keinen Fall gewesen, ein paar Cent mehr Rente zu bekommen.

von
Fastrentner

Zitiert von: Edith
Meine Abmeldung liegt per 15.12.17 vor, auch wenn die letzte Gehaltszahlung für Dezember erst am 31.12.17 erfolgte. Es liegt also nicht an meinem Arbeitgeber. Ich werde leider seit Mitte Januar vom Rententräger immer wieder, wenn auch nett, vertröstet.
Auf die Hochrechnung hatte ich übrigens nur verzichtet, weil ich bei Antragstellung arbeitsunfähig war und die Antragsstelle meinte, wenn ich ins Krankengeld kommen würde, wäre der Verzicht anzuraten. Ist letztlich nicht eingetreten. Ich muss aber leider eingestehen, dass ich bis heute nicht verstanden habe, was die Hochrechnung für Nachteile gehabt hätte. Mein "Ziel" war es aber auf keinen Fall gewesen, ein paar Cent mehr Rente zu bekommen.

Ihr Fall ist hier durchdiskutiert.
Hier kann niemand mehr etwas für Sie tun.
Sie können sich nur direkt an Ihrem RV-Träger wenden und Ihren Arbeitgeber fragen, ob und wann er die Entgeltmeldung abgegeben hat.

von
W*lfgang

Zitiert von: Fastrentner
Ihr Fall ist hier durchdiskutiert.
Hier kann niemand mehr etwas für Sie tun.
Sie können sich nur direkt an Ihrem RV-Träger wenden und Ihren Arbeitgeber fragen, ob und wann er die Entgeltmeldung abgegeben hat.

Hallo Fastrentner,

manche Sachbearbeiter akzeptieren dann auch die Dez-Abrechnung, um den Fall endlich anzuschließen. Sicher eine nicht ganz saubere Lösung, aber erledigt :-)

Gruß
w.

von
W*lfgang

Zitiert von: Unwissende
Die Realität sieht aber bisweilen ganz anders:

"Seit einigen Jahren kann zunehmend festgestellt werden, dass die Städte und Gemeinden versuchen, unter dem Druck ihrer schlechten Finanzlage sich von ihren Aufgaben
im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung (insbesondere der Entgegennahme
von Rentenanträgen) zurückziehen. (aktuell im Bereich der Regionalträger Hessen,
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg)."

So wortwörtlich nachzulesen in der Sachverhaltsschilderung der bundesweiten Arbeitsgruppe der Rentenversicherungsträger AGABFI 4/2011, TOP 11.

Also schauen Sie ruhig mal über den Tellerrand loben Sie die Versicherungsämter nicht zu Unrecht in den Himmel!

Hallo Unwissende,

solche und ähnliche Wasserstandsmeldungen kenne ich seit Jahrzehnten. Fakt ist dazu: es fehlt an Aufsicht/Kontrolle der Länder, wofür sie (auch) dafür Gelder in die Kommunen schießen ...für so eine doofe Nischenaufgabe im Wege des übertragenen Wirkungskreises schnell mal das Bundesgesetz zur Ausführung an die Kommunen seit Kaisers Zeiten weitergereicht - paah, 40-50-60 Millionen betroffene Versicherte sind doch eine vernachlässigbare Größe ...hier werden keine Gelder bewegt/abgerufen/erstattet, deswegen läuft das eben auch völlig lax ;-)

Fakt ist auch: die DRV selbst hat nicht das leiseste Interesse daran, dahingehend mal 'Hintenrum' so ein bisschen Einfluss geltend zu machen, 'Mia san mia, Rente gehört gefälligst zu uns!' ...nun, diese Einstellung (Politik) dürfen Sie dann einfach mit Wegwuppen, wenn das letzte Versicherungsamt gefallen ist (für A10/11/12 schlicht den eAntrag durchzuklickern ist doch auch anspruchsvoll *fg) - ein kleines unbeugsames Dorf in Gallien hält aber noch ein paar Tage durch ;-)

Gruß
w.