Rentenerhöhung

von
Bernd Liebscher

Hallo!
wäre es nicht gerechter bei einer jährlichen Rentenerhöhung , den Betrag nicht prozentual ,sondern auf alle Rentner gleich aufzuteilen.
Rentner leisten ja keinen eigenen Beitrag für Ihre Rente!!!!
das würde auch nichts zusätzlich kosten!!! davon würden auch die kleinen Renten provitieren!!!!!!!!!!
Meine Frau hat 4 Kinder erzogen und 40 Jahre Beiträge eingezahlt und bekommt nächstes Jahr eine Rente von 505,00 Euro.
ist das Gerecht????
Bitte um eine Antwort!!
MfG
Bernd Liebscher

von
W*lfgang

Zitiert von: Bernd Liebscher
Rente von 505,00 Euro. ist das Gerecht????
Bernd Liebscher,

die Hälfte der Rente besteht aus den allgemein staatlich finanzierten Pflichtbeiträgen für Kindererziehungszeiten. Man muss sich fragen, wie sie mit 40 Jahren Beitragszahlung auf den bescheidenen erarbeiteten Rentenanspruch von nur 250 EUR gekommen ist? Das wird sicher auch familiär-finanzielle Gründe gehabt haben, dass Ihre Frau ihre Berufstätigkeit zugunsten Ihrer Karriere zurückstellen musste/wollte ;-)

Auch die Rente ist ein System der eigenen Leistung und Gegenleistung, wo nicht/wenig reingeht, kommt auch nichts/wenig raus.

Ihre Idee der Festbetragserhöhung/Gießkannenprinzip statt % Anpassung ist sicher interessant, aber es spiegelt nicht den systemorientierten Leistungsgedanken wider - und wenn es nicht reicht, gibt es mit der 'Gießkanne' Grundsicherung oben drauf.

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: Bernd Liebscher

Meine Frau hat 4 Kinder erzogen und 40 Jahre Beiträge eingezahlt und bekommt nächstes Jahr eine Rente von 505,00 Euro.
ist das Gerecht????
Bitte um eine Antwort!!

Die Rentenhöhe ist bestimmt gerecht.
Wer nur Minimal-Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, kann eben keine überdurchschnittlich hohe Rente erwarten.

Ungerecht wäre höchstens, wenn Rentner mit relativ hohen Renten auf einen Teil ihrer zustehenden Erhöhungen verzichten müssten, damit Rentner, die keine nennenswerten Beiträge eingezahlt haben, mehr Geld bekommen.

Aber am 24. September sind ja wieder Bundestagswahlen.
Da können Sie der bisherigen Regierung einen gehörigen Denkzettel verpassen.;-)

MfG

von
Julius B.

Sie haben schon ein bischen Recht, wenn man 40 Jahre einzahlt, sollten schon ein bischen mehr Rente herauskommen, auch wenn die Beiträge gering waren.

Andererseits muß auch Leistung sein, sonst bekommen sie in ihrem Lebensmittelladen bald nur noch leere Regale zu sehen (siehe ehemalige DDR)

Wenn man das Rentenniveau der ehemaligen BRD ansieht, kommt allerdings zum Ausdruck, daß hier viel sachfremde Erwägungen im Spiel sind und in der Vergangenheit waren. Was heißt, das Rentenniveau könnte generell höher sein, wenn man die politischen Prioritäten ändern würde.

Also bei den nächsten Wahlen besser die Augen auf!

von
asd

Zitiert von: Julius B.

ehemaligen BRD ansieht

ehemalige BRD? Hab ich da was verpasst?
P.S.: seit DVBT abgeschalten wurde, schaue ich tatsächlich kein fernsehen mehr. Kann mich da jemand auf den neusten Stand bringen?

von
Julius B.

Zitiert von: asd

Zitiert von: Julius B.

ehemaligen BRD ansieht

ehemalige BRD? Hab ich da was verpasst?
P.S.: seit DVBT abgeschalten wurde, schaue ich tatsächlich kein fernsehen mehr. Kann mich da jemand auf den neusten Stand bringen?

da haste echt was verpaßt. Da gab es keine Staatsverschuldung, der Herr Weigel hat sie nämlich auf Null gebracht. Man brauchte kein 2. Arbeitsverhältnis. Das erste Arbeitsverhältnis reichte zum Leben mehr als genug. Die Rentner hatten durchweg eine üppige Rente.
Da haben sie vieles verpaßt.

Und mit Gorbatschow (oder wie dieser Herr aus der ehemaligen Sowjetunion hieß) und mit der Wiedervereinigung (die wir ja alle so sehr wollten) kam das große Ungemach!

von
KSC

Wenn - Kinder herausgerechnet - bei 40 Beitrgsjahren nur 250 € herausspringen hat die Dame aber die komplette Zeit immer nur knapp über dem Mindestbeitrag eingezahlt oder aus heutiger Sicht durchweg nur wenig mehr als 450 € verdient.

Da zu sagen "ich habe 40 Jahre gearbeitet" ist nicht ganz fair, hätten Sie geschrieben dass die Frau über 40 Jahre lang immer nur stundenweise und viel weniger als halbtags gearbeitet hat, würde sich das Bedauern doch stark in Grenzen halten.

von
W*lfgang

Zitiert von: asd
seit DVBT abgeschalten wurde
...offensichtlich haben Sie aber weiterhin einen uneingeschränkten Internetzugang - und somit auch Zugriff auf 'Fernsehen', sogar auf den unverschlüsselten Empfang aller Sender.

Gruß
w.

von
Mike Bogner

KSC

Da zu sagen "ich habe 40 Jahre gearbeitet" ist nicht ganz fair, hätten Sie geschrieben dass die Frau über 40 Jahre lang immer nur stundenweise und viel weniger als halbtags gearbeitet hat, würde sich das Bedauern doch stark in Grenzen halten.

Das hört sich ja fast wie eine Arbeitsfrau aus der ehemaligen DDR an, obwohl kann ja nicht sein da die durch ihre dauernden Anwessendheit eine viel höhere Rente bekommen.

von Experte/in Experten-Antwort

Um die Rentner an der Entwicklung der Löhne und Gehälter zu beteiligen, werden ihre Renten regelmäßig zum 1. Juli eines Jahres angepasst, soweit vom Gesetzgeber nichts anderes beschlossen wird.
Die Höhe einer Rente richtet sich vor allem nach der Höhe der während des Versicherungslebens durch Beiträge versicherten Arbeitsentgelte und Arbeitseinkommen.
Ob die Gesetzeslage gerecht ist, kann hier im Forum nicht erörtert werden.

von
K. Rubel

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Bernd Liebscher

Meine Frau hat 4 Kinder erzogen und 40 Jahre Beiträge eingezahlt und bekommt nächstes Jahr eine Rente von 505,00 Euro.
ist das Gerecht????
Bitte um eine Antwort!!

Die Rentenhöhe ist bestimmt gerecht.
Wer nur Minimal-Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, kann eben keine überdurchschnittlich hohe Rente erwarten.

Ungerecht wäre höchstens, wenn Rentner mit relativ hohen Renten auf einen Teil ihrer zustehenden Erhöhungen verzichten müssten, damit Rentner, die keine nennenswerten Beiträge eingezahlt haben, mehr Geld bekommen.

Aber am 24. September sind ja wieder Bundestagswahlen.
Da können Sie der bisherigen Regierung einen gehörigen Denkzettel verpassen.;-)

MfG

Von wegen Denkzettel. Wenn sie die Landtagswahlen verfolgen und die Wahlprognosen, werden sie feststellen, daß man mit dem Wahlergebnis eher ihnen einen Denkzettel verpaßt.

Es wird sich nichts gravierendes ändern. Es bleibt wie es ist.

von
Konrad Schießl

Die Rente entsteht durch die jährlichen Entgeltpunkte, die durch die Jahres
Durchschnittsverdienste erworben werden.
Gerade bei solch geringen Beträge sollte man neben der monatlichen Rente
auch immer Brutto-oder Nettorente vermerken, schließlich ist doch der Unter-
schied mit ca. 10,95% Abzüge für Kranken/Pflegeversicherung nicht unwesent-
lich.
Gehe mal von 505,-- Bruttorente aus, minus 30,45 x 2 x 4 Kinder von 243,60
Bruttto aus. Verbleiben von 505 Euro noch 261,40 für anteilig finanzierte
Beiträge mit je 9,35%.Ausgehend von 261,40 monatlich : 30,45 derzeit
Rentenwert ergeben sich 8,5846 Entgeltpunkte ohne Kindererziehungszeiten
für 40 Jahre Arbeitseinkommen. Beim Eckrentner sind es in 40 Jahren a/ 30,45
40 Entgeltpunkte a/ 30,45 und 1218,-- monatliche Rente.
Es wäre nicht in Ordnung, bei jährlichen Anpassungen von der Prozenterhöhung
abzuweichen.
Entsprechender Ausgleich für "Geringverdiener" sorgt die sogenannte Grund-
sicherung, statt am Rentenniveau zu maulen, bietet sich die Grundsicherung
dafür an.
Wie sagte doch ein früherer NWR Minister, seit Einführung der Grundsicherung
bekommt meine Schwiegermutter eine höhere Rente, na also.
Es wird auch nach der Bundestagswahl-gleich welche Besetzung-keine Än-
derung , höchstens die Streichung der Dämpfungs Faktoren.

MfG.

von
Schorsch

Zitiert von: K. Rubel

Von wegen Denkzettel. Wenn sie die Landtagswahlen verfolgen und die Wahlprognosen, werden sie feststellen, daß man mit dem Wahlergebnis eher ihnen einen Denkzettel verpaßt.

Es wird sich nichts gravierendes ändern. Es bleibt wie es ist.


Wenn das des Wählers Wille ist, muss man das eben akzeptieren.
Und wenn die Mehrheit der Wahlberechtigten keine Linkspartei auf der Regierungsbank sitzen sehen will, muss man das ebenfalls akzeptieren.

MfG

von
Egon Korte

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: K. Rubel

Von wegen Denkzettel. Wenn sie die Landtagswahlen verfolgen und die Wahlprognosen, werden sie feststellen, daß man mit dem Wahlergebnis eher ihnen einen Denkzettel verpaßt.

Es wird sich nichts gravierendes ändern. Es bleibt wie es ist.


Wenn das des Wählers Wille ist, muss man das eben akzeptieren.
Und wenn die Mehrheit der Wahlberechtigten keine Linkspartei auf der Regierungsbank sitzen sehen will, muss man das ebenfalls akzeptieren.

MfG

Solange bei der Auszahlung der Stimmen in den Wahllokalen nicht gemogelt ist, mag das in Ordnung sein.

Aber daran glaube ich ehrlich nicht mehr.

Auch bei der Stimmenauszählung wird beschissen und ist in der Vergangenheit bekanntermaßen schon beschissen worden.

Wahrscheinlich sind auch schon ein paar Asylanten bei der Stimmenauszahlung mit von der Partie. Die sind ja durch die Hintertür hereingekommen Und wie die zählen, weiß man ja.

von
KSC

Da die Qualität des Beitrages vom Korte Egon nicht mehr getoppt werden kann, sollten wir jetzt mit diesem Thema Feierabend machen.

Sonst fängt zusammen mit Asylanten und Flüchtlingen noch der türkische Geheimdienst an bei der Bundestagswahl mitzuzählen und Putin und Trump zählen auch mit, nicht auszudenken.

Lustig, aber klar wir haben Wochenende und die Hobbytrolle haben nichts besseres zu tun.

von
angewidert

Zitiert von: Egon Korte

rechte Hetze

Die Stimmenauszählung ist öffentlich. Jeder kann dabei sein und sich von der Richtigkeit überzeugen. Natürlich müsste man dazu den Arsch vom Sofa hochkriegen anstatt den ganzen Tag über andere zu meckern.
Suchen Sie sich doch einfach noch ein paar andere von Ihrem Schlag und gehen in jedes der ca. 1.700 Wahllokale und überzeugen sich selbst. Und wenn Sie nur ein bisschen Ahnung hätten - denn es vermutlich auf Ihrem Lieblingssender Russia Today (RT) anders propagiert - wüssten Sie, dass nur Wahlhelfer in Wahllokalen aktiv sein dürfen und die Stimmen auszählen, die auch das Wahlrecht inne haben. Auf die von Ihnen angesprochenen "paar Asylanten" wird dies wohl kaum zutreffen.

von
Roter Hering

Gilt das Reichswahlgesetz überhaupt in der BRD mbH?

von
Blaue Makrele

Zitiert von: Roter Hering

Gilt das Reichswahlgesetz überhaupt in der BRD mbH?

Das Forum soll insbesondere bei Sachfragen rumd um die gesetzliche Altesrente helfen......

von
G. Sibbe

Zitiert von: angewidert

Zitiert von: Egon Korte

rechte Hetze

Die Stimmenauszählung ist öffentlich. Jeder kann dabei sein und sich von der Richtigkeit überzeugen. Natürlich müsste man dazu den Arsch vom Sofa hochkriegen anstatt den ganzen Tag über andere zu meckern.
Suchen Sie sich doch einfach noch ein paar andere von Ihrem Schlag und gehen in jedes der ca. 1.700 Wahllokale und überzeugen sich selbst. Und wenn Sie nur ein bisschen Ahnung hätten - denn es vermutlich auf Ihrem Lieblingssender Russia Today (RT) anders propagiert - wüssten Sie, dass nur Wahlhelfer in Wahllokalen aktiv sein dürfen und die Stimmen auszählen, die auch das Wahlrecht inne haben. Auf die von Ihnen angesprochenen "paar Asylanten" wird dies wohl kaum zutreffen.

Echt angewidert:

„Es besteht nicht der leiseste Anlaß über Wahlbeobachter nachzudenken“, sagt der Politologe Wolfgang Seibel. Offenbar sind dem Professor für Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz die „Einzelfälle“ aus Bremen, Stendal, Köln und Hamburg entgangen.

Auch in Halle/Saale gab es in der Vergangenheit einen aktenkundigen Fall von Wahlmanipulation. Am Abend der Europawahl 2014 kam es zu einem Fall von Wahlfälschung – zugunsten der Linkspartei. Damals gingen 101 Stimmen mehr ein, als überhaupt Wahlberechtigte im betroffenen Wahllokal erschienen sind. Der Wahlvorsteher persönlich mogelte die Stimmzettel hinzu, welche überwiegend mit Kreuzen für die Linkspartei versehen waren. Der ganze Betrug flog auf, weil ein Wahlhelfer seinen Verdacht der Stadt meldete!

Trotz der bereits offenkundigen Unstimmigkeiten regte sich in der Stadt wochenlang nichts. Die Staatsanwaltschaft wurde nicht eingeschaltet. Der Wahlhelfer selbst mußte erst eine Anzeige erstatten, bis der Gemeindewahlleiter der Staatsanwaltschaft die nötigen Dokumente übergab. Erst danach konnte eine Prüfung der Straftat erfolgen. Der engagierte Wahlhelfer erstatte daraufhin noch Anzeige gegen den Stadtwahlleiter. Er warf der Stadt vor, die Aufklärung des Falls zu verzögern und den Gemeindewahlausschuß nicht über die weiteren Unregelmäßigkeiten während der Wahl informiert zu haben.

So habe der Wahlleiter bewußt auf das Vieraugenprinzip beim Auszählen der Stimmen verzichtet. Zudem seien die Wahlhelfer bereits bei Dienstantritt gebeten worden, die Wahlniederschrift zu unterschreiben. Von besonderer Bedeutung ist damit auch, daß die Alternative für Deutschland (AfD) nach der ersten Auszählung null Stimmen im Wahlbezirk erhielt. Wie sich später herausstellte, waren es jedoch 42 Stimmen für die AfD. Der Wahlvorstand hat das Ergebnis somit zunächst falsch durchgegeben.

Später wurde vom Stadtwahlleiter eine Neuauszählung veranlaßt und das Ergebnis korrigiert. Im gleichen Wahlbezirk wird am 13. März auch der neue Landtag gewählt. Umso dringlicher ist nun angeraten, der etablierten Politik und ihren Helfern auf die Finger zu schauen.

von
Fastrentner

Leute, sucht Euch in Eurem Umfeld Personen, die sich Eure Argumente und/oder Euer Gejammer anhören, aber entfernt Euch aus diesem Forum.
Hier möchte man individuelle Fragen zum Rentenrecht beantworten und nicht diskutieren!!