< content="">

Rentenhöhe bei 63ziger Regel+Beitragspflichtiger Weiterbeschäftigung

von
Leo

Hallo,
ich könnte jetzt nach 45 Arbeits-/Beitragsjahren, mit 63 Jahren die Rente ohne Abzüge beantragen.
Werde aber noch 1 -2 Jahre weiter arbeiten und auch die Beiträge bezahlen.
Wie wirken sich diese ergänzenden Jahre auf meine spätere Rentenhöhe aus ?
Um welchen Betrag erhöht sich für jedes Jahr die Rente?

MfG
Leo

von
Sohn

Wenn man 1 Jahr durchschnittlich verdient und einzahlt, also vom Lohn abgezogen und vom Arbeitgeber in die RV eingezahlt wird, erhält man monatlich ca.30 € mehr. Der durchschnittliche Lohn wird jedes Jahr neu festgelegt, ganz grob, ca. 35.000 €. Also bei ca.17.500 € im Jahr = 15€ mehr Rente - von allem ca. 10% für Kranken-und Pflege Vers. ab. (alle Zahlen grob gerundet)
Ob sich das rechnet nach 45 Jahren schuften und mit 63 Jahren....?

Experten-Antwort

Hallo Leo,

bei einer weiteren Beitragszahlung aus einem monatlichen Bruttoarbeitsentgelt von ca. 3000 Euro über einen Zeitraum von 2 Jahren, können Sie mit einer Rentensteigerung von insgesamt etwa 60 Euro monatlich (Brutto) rechnen. Bei geringerem oder höherem Arbeitsentgelt entsprechend mehr oder weniger.

Ob Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte zum frühestmöglichen Zeitpunkt beanspruchen oder erst zu einem späteren Zeitpunkt oder ggf. auch die Regelaltersrente abwarten wollen, ist letztlich Ihre persönliche Entscheidung. Interessant wäre in diesem Zusammenhang aber auch die Möglichkeit, mit einer Teilrente einen gleitenden Übergang in den Ruhestand zu wählen - somit also zwar die Rente bereits zu beanspruchen, aber trotzdem in vermindertem Umfang weiter zu arbeiten. Über die entsprechenden Möglichkeiten und Varianten sollten Sie sich ggf. in einer Auskunfts- und Beratungsstelle eines Rentenversicherungsträgers persönlich und individuell beraten lassen.