< content="">

Rentenminderung Versorgungswerk AKNW

von
Bernd Weiss

das versorgungwerk der aknw hat ab 2017 die verzinsung der rentenbeiträge von 4% auf 2% gesenkt. dies wirkt sich bei so stark aus, dass meine voraussichtliche altersrente am 66 jahren und 10 monaten um ca. 400,- gemindert wird. die beiträge bis heute bleiben dabe unberührt, werden also weiterhin mit 4% verzinst. eingezahlt habe ich bereits ca. 23 jahre, es verbleiben noch 16 jahre und 4 monate. die rente wurde von 2750,- auf 2350,- reduziert. ich zweifele diese berechnung an. berechnet man die nakten zinsen ab jetzt mit dem neuen zins und zinseszins, so ergibt sich eine differenz des kontostandes von ca. -35.000,- gegenüber einer berechnung mit 4%. legt mann diese differenz zugrunde, so ergeben sich bei 35.000,- eine rentenzahlungsdauer von nur ca. 7,5 jahren. das kann doch nicht sein. wer kennt sich aus?

von
Horst Schwarz

Zitiert von: Bernd Weiss

wer kennt sich aus?

...die vom AKNW

von
Bernd Weiss

die interessiert das aber wenig

von
Meenzer

AKNW = Allgemeiner Karnevalclub Neustadt Weinstraße ?

Experten-Antwort

Hallo Herr Weiss,

im Rahmen dieses Forums können wir Ihnen zu dieser Thematik leider nicht weiterhelfen.

von
Bernd Weiss

ok, danke. warum steht da experten antwort? kann man den beitrag löschen?

von
Meenzer

Deutsche Rentenversicherung steht da ganz oben.... wer lesen kann ist klar im Vorteil.

von
W*lfgang

Zitiert von: Bernd Weiss
ok, danke. warum steht da experten antwort? kann man den beitrag löschen?
Bernd Weiss,

Versorgungswerke 'arbeiten' mit Ihren Beiträge und versuchen die bestmöglichen Erträge für eine später laufende Versorgung zu erzielen. Die DRV ist da anders, die legt Ihr Geld nicht an, um aus dem erwirtschafteten Kapital die beste Rendite zu erzielen – das System Rente funktioniert ganz anders.

Ist der Finanzmarkt in 'Unordnung', geraten Kapitalanlagen in Schieflage und ehemalige Zusagen können nicht mehr mit verfügbaren Mitteln aufgebracht werden. ABER, das ist Sache Ihres Versorgungswerkes, der Aufsichtsgremien Ihnen das zu erklären.

Nebenbei, eine Verzinsung der künftigen Beiträge mit 2 % ist doch auch noch ganz anständig - fragen Sie mal bei Ihrer Bank nach, was die Ihnen derzeit bietet.

Natürlich können Sie sich zwecks Beschwerde auch an die Bafin:

https://www.bafin.de/DE/Startseite/startseite_node.html

wenden, um die 'gerechte' reduzierte Verzinsung zu hinterfragen.

Gruß
w.

von
paulina

Lieber Herr Weiss,
der Zins wurde schon 2014 auf 2,5 Prozent gesenkt.Es soll auch am 8. märz in der Kammerversammlung über eine Neufassung der Satzung entschieden werden.Dies bedeutet ein wenig weg vom kapitalgedeckten System.Nachzulesen in Apotheke ADHOC 15.02.2017
"ein bisschen Umlage kommt".Ihre Frage wird wahrscheinlich nur ein "Spezialist des Versorgungswerks beantworten können.Sorry ,dass wir das Rentenforum ein wenig missbraucht
haben für unsere Sorgen.Uns eint ,egal ob Versorgungswerk oder DRV,es wird viel weniger an Rente gezahlt werden, als man sich erhofft hat.

von
einefrage

Zitiert von: paulina

Lieber Herr Weiss,
der Zins wurde schon 2014 auf 2,5 Prozent gesenkt.Es soll auch am 8. märz in der Kammerversammlung über eine Neufassung der Satzung entschieden werden.Dies bedeutet ein wenig weg vom kapitalgedeckten System.Nachzulesen in Apotheke ADHOC 15.02.2017
"ein bisschen Umlage kommt".Ihre Frage wird wahrscheinlich nur ein "Spezialist des Versorgungswerks beantworten können.Sorry ,dass wir das Rentenforum ein wenig missbraucht
haben für unsere Sorgen.Uns eint ,egal ob Versorgungswerk oder DRV,es wird viel weniger an Rente gezahlt werden, als man sich erhofft hat.

Man kann es für den Threadersteller auch positiv formulieren: Immerhin werden alte Anwartschaften, die ursprünglich mit 4% kalkuliert werden, nicht gekürzt, obwohl die 4% derzeit nicht zu erwirtschaften sind. Letztlich ist das eine Umverteilung der heutigen Beitragszahler hin zu denen, die "alte" Anwartschaften haben.

Grundsätzlich gilt: Es gibt mal "gute Zeiten" für kapitalgedeckte Altersvorsorge und "gute Zeiten" für umlagefinanzierte Systeme. Derzeit fährt man mit der Umlagefianzierung besser. Immerhin habe die Versorgungswerke (im Gegensatz zu einer privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge) die Möglichkiet durch Umlageelemente "schlechte Zeiten" etwas abzumildern.