Rentenmonate aus den 1980ern

von
Alter Schwede2

Hallo,
in meiner Studienzeit 1984 hatte ich für 3 Monate (2 Monate + 1 Monat Verlängerung tagfolgend) einen Job(Urlaubsvertretung)und es wurden Rentenbeiträge abgeführt, sind im Versicherungsverlauf genannt.
1985 hatte ich den gleichen Job für 2 Monate und es sind wohl keine Beiträge abgeführt worden,da im Verlauf nicht erwähnt.Arbeitsverträge von damals sind vorhanden.

Weiß hier noch,daß es seitens der Personalabt. wohl einen Unterschied zwischen 2 und 3 oder mehr monatigem Job gab.

Weiterhin hatte 1982 ich für eine Woche einen Job,mit Versicherungsnachweis.

Ist es möglich diese 2+1 Monate anerkannt zu bekommen, da mir 9 Monate zu einer abschlagsfreien 45er Rente zu kommen.

Danke für Ihre Kommentare.

von
Schade

In den 80ern waren Jobs die auf 2 Monate bzw. maximal 50 Arbeitstage begrenzt waren versicherungsfrei - das dürfte in Ihrem Fall wohl so gewesen sein.

Und wenn dem so war zählt das natürlich auch nicht mit bei den 45 Jahren.

von
Student der 90er

Hallo Schade,
wie war diese Regelung in den 90ern?
ich hätte da während meines Studiums auch mehrere Kurzzeitjobs - teilweise mehrere innerhalb eines Kalenderjahres. Für diese wurden auch keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt.
War das überhaupt korrekt, wenn ich mehrere Jobs in einem Kalenderjahr hätte?

Danke
Student der 90er

von
Keine Trickserei

Zitiert von: Student der 90er
Hallo Schade,
wie war diese Regelung in den 90ern?
ich hätte da während meines Studiums auch mehrere Kurzzeitjobs - teilweise mehrere innerhalb eines Kalenderjahres. Für diese wurden auch keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt.
War das überhaupt korrekt, wenn ich mehrere Jobs in einem Kalenderjahr hätte?

Danke
Student der 90er

Wenn damals Beiträge gezahlt wurden, muss Du es nachweisen.Kannst Du das nicht, ist von Beitragsfreiheit auszugehen, was insbesondere, auch heute noch, für kurzfristige Beschäftigungen während eines Studiums gilt.
Fazit: Du bist in der Beweispflicht, dass damals Beiträge gezahlt wurden!

von
Student der 90er

Zitiert von: Keine Trickserei
Zitiert von: Student der 90er
Hallo Schade,
wie war diese Regelung in den 90ern?
ich hätte da während meines Studiums auch mehrere Kurzzeitjobs - teilweise mehrere innerhalb eines Kalenderjahres. Für diese wurden auch keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt.
War das überhaupt korrekt, wenn ich mehrere Jobs in einem Kalenderjahr hätte?

Danke
Student der 90er

Wenn damals Beiträge gezahlt wurden, muss Du es nachweisen.Kannst Du das nicht, ist von Beitragsfreiheit auszugehen, was insbesondere, auch heute noch, für kurzfristige Beschäftigungen während eines Studiums gilt.
Fazit: Du bist in der Beweispflicht, dass damals Beiträge gezahlt wurden!

Hallo Keine Trickserei,

ich will mir nicht unrechtmäßig Rente erschleichen. Ich will wissen, ob die damalige mehrfache Beitragsfreiheit korrekt war oder ob im Rahmen des anstehenden Kontenklärungsverfahrens aufkommen könnte, dass ich oder auch die Arbeitgeber hier Nachzahlungen leisten dürfen/müssen.

Können Sie mir diese Frage bitte beantworten. Danke im Voraus.

von
Keine Trickserei

Für den Beitragseinzug ist die Krankenkasse und nicht die Rentenversicherung zuständig und anhand des Versicherungsverlaufes kann der Rententräger nur feststellen, ob Beiträge entrichtet wurden oder nicht. Sollten keine Beiträge gezahlt worden sein, wird von der Rentenversicherung von Amts wegen keine Überprüfung der Rechtmäßigkeit erfolgen.
Selbst wenn damals Beiträge hätten gezahlt werden müssen, was ich für sehr unwahrscheinlich halte, dürfte das der Verjährung zum Opfer fallen.
Der Experte wird Ihnen am Montag noch antworten.

von
Schade

Wenn Sie keine Belege für gezahlte Beiträge haben können Sie das vergessen.

Vielleicht könnte die damalige gestzliche Krankenkasse (falls Sie pflichtversichert waren) innerhalb von 30 Jahren noch Angaben machen, die Aufbewahrungspflichten der Arbeitgeber sind längst verstrichen.

Aber das (Beiträge nachfordern) ist zum einen verjährt, selbst wenn damals Fehler gemacht wurden.
Zum anderen waren damals sowohl Arbeitgeber wie Studierende immer bemüht Verträge in den Grenzen der Geringfügigkeit / Kurzfristigkeit zu halten. Für beide Seiten war es interessant eben keinen Beitrag für die Rente abgezogen zu bekommen (weniger Lohnkosten für AG, mehr netto für den Studenten).

Und in meiner Freizeit werde ich jetzt sicher nicht in den alten Vorschriften kramen und mir überlegen wann in den letzten 30 Jahren welche Vorschrift zur Versicherungspflicht geändert wurde.

Schönen Tag noch

von
Student der 90er

Hallo Schade, hallo Keine Trickserei,

vielen Dank für Ihr Antworten.

Mit den Aussagen, dass die beitragsfreien Arbeitsverhältnisse so normal waren und eine eventuelle Nachforderung jetzt sowieso verjährt ist, sind meine Fragen beantwortet.

Vielen Dank für Ihre Mühe.

von
W°lfgang

Zitiert von: Student der 90er
wie war diese Regelung in den 90ern?

Hallo Student der 90er,

80er/90er ...die Regelungen zu diesen Job waren identisch. Sie wurden erst 2000+ erweitert - was noch mehr Versicherungsfreiheit im gut bezahlten 'Studentenjob' zur Folge hatte -> was wiederum keine Beiträge für die 45 Jahre bedeutet.

Gruß
w.

von
Student der 90er

Hallo Wolfgang,
von den 45 Jahren bin ich weit entfernt;aber auch Ihnen Danke.

Experten-Antwort

Eine Beschäftigung, die innerhalb eines Jahres seit ihrem Beginn auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich begrenzt ist, war nach den seinerzeit geltenden Bestimmungen als sogenannte kurzfristige Beschäftigung versicherungsfrei. Eine Ausnahme davon wäre nur gegeben, wenn die Tätigkeit berufsmäßig ausgeübt worden wäre. Diese Versicherungszeit kann demnach nicht im Versicherungsverlauf berücksichtigt werden. Kann für eine Beschäftigung die Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen nachgewiesen werden, ist diese regelmäßig im Versicherungsverlauf aufzunehmen. Der Nachweis über die Beitragszahlung kann z.B. über die Meldung bei der Einzugsstelle (Krankenkasse) oder die Lohnabrechnung geführt werden.

von
W°lfgang

Zitiert von: Experte/in
Eine Beschäftigung, die innerhalb eines Jahres seit ihrem Beginn auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage

Frage:

ist dachte, wir sind aktuell bei 3/70 ?

Gruß
w.

von
Vorlesehilfe

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: Experte/in
Eine Beschäftigung, die innerhalb eines Jahres seit ihrem Beginn auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage

Frage:

ist dachte, wir sind aktuell bei 3/70 ?

Gruß
w.

Hallo W*lfgang,

da Sie anderen Forumsteilnehmern so gerne raten, die Vorlesehilfe der DRV oder der örtlichen Rathäuser/Versicherungsämter in Anspruch zu nehmen, möchte ich Ihnen hiermit meine Hilfe anbieten.

Der Experte schrieb oben den (kompletten) Satz "Eine Beschäftigung, die innerhalb eines Jahres seit ihrem Beginn auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich begrenzt ist, WAR NACH DEN SEINERZEIT GELTENDEN BESTIMMUNGEN als sogenannte kurzfristige Beschäftigung versicherungsfrei."

Dies bedeutet,dass der Experte sich auf die Vorschriften der 80er und 90er Jahre bezieht; und das war ja auch die Frage. Wie die Vorschriften heute sind, ist zwar schön zu wissen, war aber nicht gefragt.

Falls Ihnen weiter nicht klar ist, warum Ihr Einwand hier nicht angebracht war, fragen Sie ruhig nochmal nach. Dann versuche ich das ganze für Sie nochmal in 'Einfacher Sprache' zu formulieren...

Viele Grüße
Ihre Vorlesehilfe

von
W°lfgang

Zitiert von: Vorlesehilfe
Hallo W*lfgang,

Hallo Vorlesehilfe,

ich weiß ja nicht, ob der Beitrag auf mich bezogen sein soll ;-)

Trotzdem Danke für die Korrekturlesung - ja, ich hab den nachfolgenden Halbsatz des Expertenteams übersehen ...*Asche

Gruß
w.
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