Rentenverlust

von
Marshaal

Hallo zusammen,

ich wüsste gerne um wie viel Euro sich der gestzliche Rentenanspruch monatlich verringert, wenn sich das Bruttogehalt um 204,00€ verringert.

Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!

von
Klugpuper

Hallo Marshaal.

Knapp 15 Cent.
Bei den heute gültigen Werten und abschlagsfreier Rente nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung.

von
Marshaal

Danke für die schnelle Antwort Klugpuper!

Hatte eine Kleinigkeit vergessen:
und zwar würde ich gern wissen, um wie viel Euro sich der gesetzliche Rentenanspruch monatlich verringert, wenn das Bruttogehalt monatlich um 204,00€ verringert wird.

Vielleicht könntet Ihr mir auch darstellen, wie Ihr zu dem Ergebnis kommt. Würde mich echt sehr interessieren.

von
Klugpuper

204/37103×30,45×0,89

Minderung Bruttoentgelt / Durchschnittsentgelt 2017
× aktueller Rentenwert × Faktor für Abzug KV und PV

von
KSC

Was meinen Sie genau?

Verdienen Sie jährlich 204 € weniger, dann stimmt die Rechnung von Klugpuder- dann gehts aber wirklich um peanuts....mit jedem Jahr 15 cent weniger Rentenzuwachs :)

Verdienen Sie monatlich 204 € weniger, dann multiplizieren Sie den Betrag mit 12 und mit jedem Jahr steigert sich die Monatsrente eben um 12 x 15 cent (=knapp 2 €)

Eigentlich auch nicht nennenswert....

von
W*lfgang

Hallo Marshaal,

wenn das Jahresgehalt um 2448 EUR sinkt, gehen Ihnen aktuell 0,0660 Entgeltpunkte 'verloren', die bei aktuellem Rentenwert (West) 2,01 EUR Monatsrente ergeben - vor etwaigem Abzug bei vorzeitigem Rentenbeginn, vor Abzug KV/PV. Und daneben kann die 'Absenkung' des Durchschnittswerts aller Versicherungszeiten auch (negativen) Einfluss auf die Bewertung beitragsfreier und beitragsgeminderter Zeiten haben. Andererseits, wenn der allgemeine Durchschnittswert damit unter 75 % sinkt, kann es sogar wieder zusätzliche Punkte für die Zeiten vor 1992 geben.

Sie sehen, es ist zwar eine pauschale Aussage - rein am verminderten Einkommen gemessen - möglich, individuell können damit aber andere Faktoren deutlicher beeinflusst werden. Daher sollten Sie das individuell vor Ort prüfen lassen.

Gruß
w.

von
Herz1952

Hallo Klugpuper.

Sie haben den Monatsbetrag von 204 Euro ins Verhältnis gesetzt mit dem Jahresbetrag.

Ich bekomme nämlich das ca. 10-Fache raus, nämlich 1,8 Euro. Abzüglich SV/PV ergibt dies ca. 1,50.

Marshaal hat im 2. Beitrag korrigiert und der Minderbetrag ist 12 x 204 Euro = 2248/Jahr weniger.

Für Kleinigkeiten übernehme ich für meine Berechnung allerdings keine Haftung :-).

Ich habe mir solange den Kopf zerbrochen, dass er müde geworden ist :-)

Schönes Wochenende an beide.

von
Konrad Schießl

Magere Angaben erzeugen magere Ergebnisse, trotzdem:

Angenommen m Jahr 36267 Bruttoverdienst ergeben 30,45 Bruttorente Wert.Minus 10,95% Ab-
züge 3,33 und Netto 27,12.
36267 minus 2448 33819 neues Brutto. Euro 30,45 : 36267 mal 33819 28,39 Brutto minus
10,95% Abzüge 3,11 ( 28,39 - 3,11) 25,28 statt Netto 27,12 1,84 Euro je Entgeltpunkt weniger.

MfG.

von
Herz1952

Hallo KSC, Hallo W*lfgang,

warum haben Sie nicht früher geantwortet? Ich zermartere mir "stundenlang" den Kopf und zweifle an meinen Berechnungen (was natürlich immer angebracht ist :-) ).

Aber so kann ich Ihnen auch ein schönes Wochenende wünschen und natürlich auch unserem äußerst genauem K.S.

von
W*lfgang

Zitiert von: Herz1952
warum haben Sie nicht früher geantwortet?
Herz1952,

Autowaschen, Rasenmähen, ...Nickerchen ;-) Lass es die anderen doch auch mal versuchen ...

Und, schubsen Sie KS mal ins Jahr 2017, sonst rechnet er weiterhin mit dem Durchschnittseinkommen aus 2016 ;-)

Gruß
w.
PS: > Ich zermartere mir "stundenlang" den Kopf
...wozu? Als reine Denksportaufgabe sehen Sie die Antwort quasi schon beim Lesen - ok, 'wir' werden dafür ja auch bezahlt *g Merken Sie sich einfach als 'Faustformel': 10000 EUR Brutto-Einkommen = rd. 8 EUR Brutto-Monatsrente, passt schon, dann abgeleitet.

von
Klugpuper

Noch der Hinweis:

Das ganze ist dynamisch. Mit steigendem aktuellen Rentenwert wird die Differenz größer.
Aber das ist den Beteiligten ja wohl klar.

von
W*lfgang

Zitiert von: Klugpuper
Das ganze ist dynamisch.
...mit statischer Dynamik, oder sich potenzierender - gemessen an dem Kapitaleinbehalt zwecks Verwertung in anderer Form?
Nur für die Rechenkünstler unter uns mal nachgefragt ;-)

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Marshaal,

die Verringerung des Bruttoentgeltes wirkt sich auf die mtl. Bruttorentenhöhe wie folgt aus:

2.448,- € (204,- € x 12)
/ 37.103,- € (vorl. Durchschnittsentgelt)
= 0,0659 EP
x 30,45 € (aRW)
= 2,01 € mtl. Bruttorente