Rentenzahlung ohne Konto

von
Heidemarie krienke

Kann meine Altersrente auch von der Post ausgezahlt werde,,da ich kein Girokonto habe.Wenn ncit,möchte ich um eine Alternative bitten(falls es es diese gibt).Auch würde ich gerne wissen,ob es Banken gibt die Kunden auch mit Schufa eintrag nehmen. Vielen Dan k im Voraus und mfG .

von
Scheck

Zitiert von: Heidemarie krienke

Kann meine Altersrente auch von der Post ausgezahlt werde,,da ich kein Girokonto habe.Wenn ncit,möchte ich um eine Alternative bitten(falls es es diese gibt).Auch würde ich gerne wissen,ob es Banken gibt die Kunden auch mit Schufa eintrag nehmen. Vielen Dan k im Voraus und mfG .

ja. Einfach bei der Antragstellung so angeben.

von
Schorsch

Zitiert von: Heidemarie krienke

Auch würde ich gerne wissen,ob es Banken gibt die Kunden auch mit Schufa eintrag nehmen.

Versuchen Sie mal Ihr Glück bei einer Sparkassenfiliale und erkundigen Sie sich dort nach einem "Bürgerkonto":

https://www.sparkasse.de/service/finanzlexikon/buergerkonto.html

MfG

von
sdfdsf

Wenn Sie keine Bankverbindung angeben, wird die Rente per Scheck ausgezahlt.
das heißt, sie bekommen einmal im Monat einen Scheck zugesandt und rennen mit dem dann jedes Mal in die nächste Postfiliale und lassen ihn sich auszahlen.

von
Herz1952

Seit 2012 können Sie ein Bürgerkonto auch mit Pfändungsschutz beantragen.

Wird, soweit mir bekannt ist, auf Guthaben Basis geführt und es müssten auch Überweisungen von diesem Konto möglich sein.

von
Onkel Otto

Es gibt durchaus die Möglichkeit trotz schlechter SCHUFA ein Konto, z.B. auf Guthabenbasis zu Eröffnen.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=konto+auf+guthabenbasis

Ich finde es nicht sinnvoll, in Zeiten ansteigender Kriminalität die Rente an einem Postschalter auszahlen zu lassen und dann mit dem Geld durch die Gegend zu laufen.

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Seit 2012 können Sie ein Bürgerkonto auch mit Pfändungsschutz beantragen.

Aber nur bei Sparkassen.
Zitiert von: Herz1952

Wird, soweit mir bekannt ist, auf Guthaben Basis geführt und es müssten auch Überweisungen von diesem Konto möglich sein.

Wenn Sie meinen etwas weiter oben gesetzten Link öffnen würden, wüssten Sie es ganz genau.

von Experte/in Experten-Antwort

Grundsätzlich sollen Rentenzahlungen auf ein Konto erfolgen.
Wenn Sie kein Konto haben, wird die Rente mit Scheck ausgezahlt.

Über die Modalitäten einzelner Banken kann Ihnen der Rentenversicherungsträger leider keine Auskünfte geben.

von
Schießl Konrad

Noch ist es nicht Pflicht, dass eine Bank/Sparkasse , eine Kontoeröffnung nicht ablehnen darf.

MfG.

von
Banker

Zitiert von: Herz1952

Seit 2012 können Sie ein Bürgerkonto auch mit Pfändungsschutz beantragen.

Wer sich für ein P-Konto entscheidet, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass er damit dauerhaft seine Kreditwürdigkeit aufs Spiel setzt.

Seine Hausbank wird ihm selbst geringste Kontoüberziehungen verweigern und da die Einrichtung eines P-Kontos ebenfalls bei der Schufa gespeichert wird, dürften Ratenkäufe oder sogar ganz normale Rechnungs-Käufe, sowie Handy-Verträge sehr schwierig bis unmöglich sein.

Denn wer ein P-Konto möchte, beabsichtigt offenbar, seinen Vertragspartnern zustehende Gelder zu verweigern.

Das P-Konto war keine besonders gute Idee des Gesetzgebers!

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

im Link steht doch, dass sich die Sparkassen (zumindest diese) verpflichtet haben, jedem ein Bürgerkonto "anzubieten". Gut, das Gesetz allgemein ist noch nicht in Kraft.

Was ich noch persönlich festgestellt habe ist, dass für mich (bei der Sparkasse), für Überziehungen bis zum Kreditlimit der gleiche Zinssatz (10,xx%) gilt, wie bei einer Überziehung darüber hinaus. Das ist doch "großzügig", oder? (smile).

Mein Beitrag war auch nur ein "kann".

@Banker,

das kann schon stimmen, aber was, wenn es nicht anders geht? Soll derjenige notfalls verhungern, wenn kein Pfändungsschutz besteht? Oder vielleicht sein Taxi zu Dialyse nicht zahlen kann und keine andere Möglichkeit hat?

Ich denke allerdings (hoffe), dass dies im vorliegenden Fall nicht nötig ist.

Ich denke auch an den Fall von Insolvenzen selbständiger Handwerker, die aufgrund von Forderungsausfällen in diese Situation geraten sind, womöglich noch durch Zahlungsverzögerungen der "öffentlichen Hand".

Bei manchen geht es natürlich auch nach dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert" und wer mir noch etwas liefert ist selbst schuld. Die Wohnungseinrichtung ist dann fein, aber nur "geliehen". (smile).

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

im Link steht doch, dass sich die Sparkassen (zumindest diese) verpflichtet haben, jedem ein Bürgerkonto "anzubieten".

Ich habe nichts anderes behauptet.
Zitiert von: Herz1952

Gut, das Gesetz allgemein ist noch nicht in Kraft.

Ein Gesetz ist dafür nicht notwendig, weil sich die Sparkassen bereits 2012 freiwillig dazu entschlossen haben.

MfG

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

@Banker,

das kann schon stimmen, aber was, wenn es nicht anders geht? Soll derjenige notfalls verhungern, wenn kein Pfändungsschutz besteht? Oder vielleicht sein Taxi zu Dialyse nicht zahlen kann und keine andere Möglichkeit hat?


Wie ging es denn bevor dieses "P-Konto-Gesetz" in Kraft trat?
Sozialleistungen wie Sozialhilfe oder Hartz4 waren unpfändbar, sofern sie innerhalb einer Woche abgehoben wurden.
Nun aber haben die kleinen Handwerksbetriebe, die auf pünktliche Zahlungen angewiesen sind, das Nachsehen, während sich die P-Konto-Inhaber ganz gelassen zurücklehnen können, weil sie noch nicht einmal mehr Fristen zum Abheben einhalten müssen.

MfG

von
Schießl Konrad

Die Zahlung mit Scheck abzutun ist mir zu einfach.
Beim herkömmlichen Scheck könnte es aus Gründen der Sicherheit nur ein Verrechnungsscheck sein.Die Einlösung
setzt wieder voraus, dieser müsste wiederum über ein Bankkonto laufen.

Handelt es sich um einen Postbarscheck, ist die Diskussion über die Handlungsweise verschiedener Banken über-
flüssig, da nur die Post hierfür zuständig ist.

MfG.