Riester Rente: Vertragsübertragung, insbesondere bei Todesfall

von
W-Rentnerin 2018

Hallo liebe Forumsmitglieder,

nach einer sehr positiven Erfahrung mit einer früheren Frage, habe ich erneut Informationsbedarf und hoffe auf Hilfe.

Nach dem Tod des Ehemannes ist eine Riester Kleinstrente der Witwe und eine Riester Rente des verstorbenen Mannes bei derselben Gesellschaft vorhanden.

Nach bisherigen Informationen gehe ich davon aus, dass die Riester Rente des Verstorbenen förderunschädlich übertragen werden kann.
Möglich scheint eine Umschreibung des vorhandenen Vertrags auf die Witwe und ein Übertrag in eine eigene Riester Rente.
Nach dem was ich bisher gelesen habe besteht zudem die Möglichkeit extra für den Übertrag eine Riester Rente abzuschließen,
allerdings immer mit dem Zusatz „Soweit noch keine eigene Riester Rente vorliegt“.

Kann ich trotz vorliegendem eigenem Vertrag extra für den Übertrag eine weitere Riester Rente abschließen (falls ich einen Anbieter finde)?

Einige Regelungen, insbesondere steuerliche Regeln zielen auf eine Vertragslaufzeit von 12 Jahren ab.
Wie verhält es sich bei den oben genannten Übertragungswegen mit der Vertragslaufzeit im Sinne der Gesetze, gilt hier der ursprüngliche Abschluss des Verstorbenen/der Witwe, bei:

- Übertrag auf vorhandenen eigenen Vertrag?

- Umschreibung des vorhandenen Vertrags?

- Neuabschluss eines Vertrages zur/mit anschließender Übertragung des vorhandenen Guthabens?

Wie verhält es sich bei Übertragung des Guthabens aus eigenem Vertrag zu einem neuen Anbieter, beginnt die 12 Jahres Frist hier von Neuem?

Insbesondere geht es mir um die steuerlichen Regelungen, ich bin aber für jeden Hinweis über zu beachtende Umstände im Zusammenhang mit der dargestellten Konstellation dankbar.

Über informative Antworten, gerne auch mit Quellenangaben würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

RH

von
Steuerberater

Zitiert von: W-Rentnerin 2018
Hallo liebe Forumsmitglieder,

nach einer sehr positiven Erfahrung mit einer früheren Frage, habe ich erneut Informationsbedarf und hoffe auf Hilfe.

Nach dem Tod des Ehemannes ist eine Riester Kleinstrente der Witwe und eine Riester Rente des verstorbenen Mannes bei derselben Gesellschaft vorhanden.

Nach bisherigen Informationen gehe ich davon aus, dass die Riester Rente des Verstorbenen förderunschädlich übertragen werden kann.
Möglich scheint eine Umschreibung des vorhandenen Vertrags auf die Witwe und ein Übertrag in eine eigene Riester Rente.
Nach dem was ich bisher gelesen habe besteht zudem die Möglichkeit extra für den Übertrag eine Riester Rente abzuschließen,
allerdings immer mit dem Zusatz „Soweit noch keine eigene Riester Rente vorliegt“.

Kann ich trotz vorliegendem eigenem Vertrag extra für den Übertrag eine weitere Riester Rente abschließen (falls ich einen Anbieter finde)?

Einige Regelungen, insbesondere steuerliche Regeln zielen auf eine Vertragslaufzeit von 12 Jahren ab.
Wie verhält es sich bei den oben genannten Übertragungswegen mit der Vertragslaufzeit im Sinne der Gesetze, gilt hier der ursprüngliche Abschluss des Verstorbenen/der Witwe, bei:

- Übertrag auf vorhandenen eigenen Vertrag?

- Umschreibung des vorhandenen Vertrags?

- Neuabschluss eines Vertrages zur/mit anschließender Übertragung des vorhandenen Guthabens?

Wie verhält es sich bei Übertragung des Guthabens aus eigenem Vertrag zu einem neuen Anbieter, beginnt die 12 Jahres Frist hier von Neuem?

Insbesondere geht es mir um die steuerlichen Regelungen, ich bin aber für jeden Hinweis über zu beachtende Umstände im Zusammenhang mit der dargestellten Konstellation dankbar.

Über informative Antworten, gerne auch mit Quellenangaben würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

RH

Hinsichtlich Ihrer steuerrechtlichen Fragen ist die DRV nicht zuständig.
Wenden Sie sich an einen Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein oder ergänzend an Ihren Vertragsanbieter (falls der steuerrechtlich Auskunft geben kann).

Experten-Antwort

Hallo W-Rentnerin 2018,

wie Steuerberater bereits geschrieben hat können wir keine Auskünfte zu steuerrechtlichen Fragen geben.