rückwirkende befristete Erwerbsminderungsrente

von
Katja

Hallo zusammen,

ich brauche Ihre Unterstützung.

Letztes Jahr habe ich zusammen mit meinem Arzt einen Rehaantrag Anfang Mai 2017 gestellt, welcher auch im Mai 2017 bewilligt wurde und ich ab Mai auch in Anspruch genommen habe. Hier habe ich Übergangsgeld von der DRV erhalten. Nach der Reha war bzw. bin ich weiterhin krankgeschrieben bis September 2018.

Nun habe ich einen von der Krankenkasse einen Brief mit Hinweis auf § 51 SGB V Antrag auf Leistungen zur Teilhabe und § 116 SGB VI Besonderheiten bei Leistungen zur Teilhabe.

Nun meine Frage:
Kann ich Einfluss auf den Rentenbeginn nehmen?
Also Rentenbeginn ab 01.05.2017 (wegen Datum Reha-Antrag) oder zum 7.Monat (01.11.2017) als Versicherungsfall?

Hintergrund ist der, dass ich im Mai mit 62 zwar noch bis Juni Zurechnungszeiten hätte- aber dafür auch Rentenabschläge.

Ab November gäbe es keine Abschläge mehr, da ich hier in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte hätte gehen könnnen?

Eigentlich war geplant zum 01.01.2019 (Antrag habe ich im Juli 2018 gestellt) in Rente zu gehen, dies ist aber ja jetzt hinfällig.

Herzlichen Dank für die Hilfe

von
???

Wenn die Reha bereits im Mai durchgeführt wurde, sollte von der DRV nichts mehr wegen einer Umdeutung in einen Rentenantrag kommen. Ihre Krankenkasse kann Sie dann nur noch zu einer erneutem Antrag auf Teilhabe-Leistungen auffordern. Sollte das Schreiben eine solche Aufforderung sein, stellen Sie halt einfach wieder einen Antrag und schreiben Sie ganz dick darauf, dass Sie bereits den Antrag auf Altersrente am xx.xx.xxxx gestellt haben und jetzt nur wegen Ihrer Krankenkasse einen neuen Antrag stellen. Das sollte eigentlich ausreichen um auf schnellstem Weg eine Ablehnung zu bekommen. Wenn Sie die Sache auf die Spitze treiben wollen, beantragen Sie statt einer Reha LTA-Leistungen.

Falls die DRV doch noch mit der Idee der Umdeutung ankommt, würde ich die Krankenkasse auf den bereits gestellten Altersrentenantrag verweisen (aber dann bitte nicht bis zum letzten Tag warten). Die Krankenkasse hat nämlich durchaus ein Ermessen und ein bereits gestellter Altersrentenantrag könnte da vielleicht positiv für Sie sein.

Experten-Antwort

Hallo Katja,

den Ausführungen von ??? schließen wir uns voll an.

von
Katja

Zitiert von: ???
Wenn die Reha bereits im Mai durchgeführt wurde, sollte von der DRV nichts mehr wegen einer Umdeutung in einen Rentenantrag kommen. Ihre Krankenkasse kann Sie dann nur noch zu einer erneutem Antrag auf Teilhabe-Leistungen auffordern. Sollte das Schreiben eine solche Aufforderung sein, stellen Sie halt einfach wieder einen Antrag und schreiben Sie ganz dick darauf, dass Sie bereits den Antrag auf Altersrente am xx.xx.xxxx gestellt haben und jetzt nur wegen Ihrer Krankenkasse einen neuen Antrag stellen. Das sollte eigentlich ausreichen um auf schnellstem Weg eine Ablehnung zu bekommen. Wenn Sie die Sache auf die Spitze treiben wollen, beantragen Sie statt einer Reha LTA-Leistungen.

Falls die DRV doch noch mit der Idee der Umdeutung ankommt, würde ich die Krankenkasse auf den bereits gestellten Altersrentenantrag verweisen (aber dann bitte nicht bis zum letzten Tag warten). Die Krankenkasse hat nämlich durchaus ein Ermessen und ein bereits gestellter Altersrentenantrag könnte da vielleicht positiv für Sie sein.

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Auskünfte.

Herzliche Grüße