Schwanger während Umschulung

von
Anonym

Sehr geehrte Damen und Herren,

während einer durch die DRV bewilligten Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben (betrieblichen Umschulung) wurde ich schwanger. Inwieweit habe ich dahingehend eine sofortige Mitteilungspflicht ggü. der DRV. mir ist bewusst, dass ich grundsätzlich eine Schwangerschaft angeben muss. Allerdings sind in den ersten drei Monaten die Abort-Risiken sehr groß, sodass ich Sorge davor habe, dass die DRV die Maßnahme sofort beendet und ich bei einer Fehlgeburt ohne Beides dastehe. Nicht umsonst behält man eine Schwangerschaft im direkten Umfeld erstmal häufig für sich.

Ich bitte, auf Kommentare i.d.Form "warum wird man Schwanger zu beginn der Umschulung" zu verzichten. Mir ist die Problematik bewusst. Allerdings ist eine Schwangerschaft aus medizinischer Sicht eigentlich nicht möglich, sodass auch ich aus "allen Wolken gefallen" bin.

Vielen Dank vorab,
Anonym

von
Offen

Sollte die Umschulung länger dauern und eine Schwangerschaft eine erfolgreiche Beendigung nicht zulassen, sollten Sie dies frühzeitig mitteilen.
Irgendwann werden Sie es doch nicht mehr verheimlichen können.
Warum also warten?

von
Schade

Für diesen Fall gibt es keine geregelten Mitteilungsfristen.
Demzufolge kann Ihnen niemand von außen einen Rat geben. Vor allem auch deshalb nicht weil wir Einzelheiten der Umschulung nicht kennen. Hat die gerade erst begonnen oder ist die demnächst schon rum?

Sie müssen also selbst entscheiden. Und auch die Frage ob und wann Sie mit Kind die Umschulung abschließen können müssen Sie entscheiden - auch da kennt niemand Ihre Situation im Einzelfall.

Irgendwann sieht es eh jeder.......aber was solls?

Ist halt wieder mal eine Frage die nicht so recht fürs Forum geeignet ist.

von
L.C.

Zitiert von: Anonym
Sehr geehrte Damen und Herren,

während einer durch die DRV bewilligten Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben (betrieblichen Umschulung) wurde ich schwanger. Inwieweit habe ich dahingehend eine sofortige Mitteilungspflicht ggü. der DRV. mir ist bewusst, dass ich grundsätzlich eine Schwangerschaft angeben muss. Allerdings sind in den ersten drei Monaten die Abort-Risiken sehr groß, sodass ich Sorge davor habe, dass die DRV die Maßnahme sofort beendet und ich bei einer Fehlgeburt ohne Beides dastehe. Nicht umsonst behält man eine Schwangerschaft im direkten Umfeld erstmal häufig für sich.

Ich bitte, auf Kommentare i.d.Form "warum wird man Schwanger zu beginn der Umschulung" zu verzichten. Mir ist die Problematik bewusst. Allerdings ist eine Schwangerschaft aus medizinischer Sicht eigentlich nicht möglich, sodass auch ich aus "allen Wolken gefallen" bin.

Vielen Dank vorab,
Anonym

Sie sind mir ein Clown. In der Tat "allen Wolken gefallen".
Vielen Dank vorab.

von
???

Es ist sicher unproblematisch, wenn Sie die ersten "unsicheren" Monate abwarten. Sie sollten allerdings die Zeit nutzen, um sich darüber klar zu werden, wie es weitergehen soll. Falls Sie z.B. nach der Geburt erst mal zu Hause bleiben wollen/müssen, macht die Umschulung derzeit keinen weiteren Sinn. Wenn Sie nach der Mutterschutzfrist die Umschulung fortführen möchten, ist ein Abbruch der Umschulung nicht nötig.

von
!!!

Ich bin mir sicher, dass Ihnen ein Reha-Berater/eine Reha-Beraterin zur Seite steht bzw. Sie bereits mit einem solchen/einer solchen Kontakt hatten. Deshalb bitte vertrauensvoll mit diesem/dieser Kontakt aufnehmen und das freudige Ereignis besprechen!

Abgesehen davon sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie sich Ihre zukünftige familiäre/berufliche Situation vorstellen! Diese Frage wird Ihnen u. a. bestimmt auch gestellt...und da schadet es nicht, wenn Sie wissen, was Sie wollen!

Für Ihre weitere Zukunft alles Gute!

Experten-Antwort

Hallo Anonym,

eine grundsätzliche Verpflichtung, den RV-Träger über die Schwangerschaft in Kenntnis zu setzen, besteht nicht. Allerdings wäre aus meiner Sicht eine Beratung mit dem zuständigen Reha-Fachberater durchaus empfehlenswert, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Im Hinblick auf die gesetzlichen Mutterschutzfristen und die sich anschließende Elternzeit wäre zu klären, ob nicht vorerst der Abbruch der Maßnahme sinnvoller ist und dann nach Beendigung der Elternzeit eine Fortführung oder ein Neubeginn der Maßnahme in Frage kommt.

Die Entscheidung über einen Abbruch oder eine Fortführung der Leistung müsste auf jeden Fall unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls getroffen werden.