Sinn einer "zwingend, dringend erforderliche Untersuchung" im Hause der Rentenversicherung

von
Sascha

Einen wunderschönen guten Abend,

ich habe bei mir ein Schreiben im Briefkasten gehabt dass mein Rentenantrag nicht abschließend bearbeitet werden kann da dafür noch eine "zwingend, dringende erforderliche Untersuchung" IM HAUS der Rentenversicherung statt finden muss.

Da wir allerdins aktuell die Probleme mit Corona haben, kann diese Untersuchung nicht IM HAUS der Rentenversicherung statt finden und somit ist auch die Erledigung des Antrages meines Rentenantrages nicht realisierbar.

Was ich nicht verstehe ist, warum wird die Untersuchung in dem Fall nicht bei mir zu Hause oder in der Praxis meines Arztes hier bei mir im Ort gemacht? Vor allem der betonten zwingenden Dringlichkeit - wie im Schreiben erwähnt wurde. Wenn es so "dringend" ist, warum wird dann alles auf unbestimmte Zeit verschoben und ich hingehalten?

Irgendwie erschließt sich mir diese Logik nicht so ganz!

Mir ist es sowieso nicht möglich an den Ort der Untersuchung zu reisen. Aufgrund meiner Medikamente, die ich einnehme, ist es mir nicht mehr möglich aktiv im Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Außerdem wäre die Hin- und Rückfahrt in Dauer von mindestens 4 Stunden mit dem PKW nicht mehr möglich da ich dieses aufgrund der gesundheitlichen Problme und Nebenwirkungen der Medikamente nicht mehr schaffe. Leider war ich der einzige hier im Haushalt, der alle herum fahren konnte. Das ist nun weg gefallen und ich habe auch niemanden, der mich dann zu dieser Untersuchung fahren könnte oder mich dazu begleiten könnte.

Die Anreise mit ÖPNV, wenn ich diese mit meinen psychichen Problemen durchführen könnte, würde für diese Untersuchung locker 5 Stunden und länger dauern.

Weiter müsste ich auch noch eine Maske anziehen, was mir aufgrund Lungenschaden ernome Problem bereitet und ich Atemnot bekomme.

Ende vom Lied ist, das ich seit über einem Jahr kein Auto mehr fahren darf und ich seit über einem Jahr nicht mehr das Haus verlassen habe und durch Medikamente zwischen 12 und 16 Stunden am Tag schlafe und Dauermüde bin. Dazu leide ich noch unter Sekundenschlaf.
Ich gehe aufgrund der Situation mit der Pandemie, meiner Krankheit und meiner Medikamente nur noch 2 bis 4 mal im Jahr zum Arzt um Medikamente zu holen - meistens bekomme ich das alles nach Hause geschickt und muss nur noch die Krankenkassenkarte pro Quartal abgeben. Krankenschein kommt per Post.

Was sich mir nicht entschließt ist, warum man trotz Einschätzung von unabhängigen Auswertung und Entscheidung des MDK wie auch einer unabhängigen Entscheidung des sozial ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit nun noch eine weitere - meiner Meinung nach - nicht mehr unabhängigen Untersuchung VOR ORT IM HAUS der Rentenversicherung durchführen muss und das auch noch "dringend, zwingend" ??
Zweifelt man die Gutachten von anderen Ärzten an oder möchte man hier einfach nur meinen Rentenantrag abschmettern - so wie einen Antrag zur Kur - und das nur nach dieser "dringend, zwingenden" Untersuchung im Haus durch einen nicht mehr unabhängigen Gutachten erfolgen kann???

Ich finde, das wenn es so dringend wäre, das man dann andere Wege finden kann anstelle alles noch weiter dauern zu lassen.

Anderes Problem ist, das ich ohne eine Begleitung so eine medizinische Untersuchung / Befragung nicht mehr durchführen werde. Soweit ich weiß, habe ich das Recht dazu. Dieses Recht wird mir allerdings im Moment durch die Pandemie ebenfalls verwehrt.

Kann mir jemand erklären, warum nun diese "dringend zwingende Untersuchung" ausgerechnet im Haus der Rentenversicherung trotz den vorran gegangenen Gutachten vom MDK und sozial ärztlichen Dienst von der Agentur für Arbeit durchgeführt werden muss und vielleicht auch noch, wie ich mich dann verhalten soll, wenn ich eine Einladung erhalte aber den Termin gar nicht aufgrund der Medikamente, gesundheitlichen und psychichen Probleme nicht wahrnehmen kann?
Darum habe ich doch diese EM Rente beantragt, weil ich mittlerweile nur noch ein menschliches Wrack bin.

Ich danke euch für einige Tipps und Hinweise.
Bleibt gesund und viele Grüße
Sascha

von
Ludwig

Zitiert von: Sascha
Einen wunderschönen guten Abend,

ich habe bei mir ein Schreiben im Briefkasten gehabt dass mein Rentenantrag nicht abschließend bearbeitet werden kann da dafür noch eine "zwingend, dringende erforderliche Untersuchung" IM HAUS der Rentenversicherung statt finden muss.

Da wir allerdins aktuell die Probleme mit Corona haben, kann diese Untersuchung nicht IM HAUS der Rentenversicherung statt finden und somit ist auch die Erledigung des Antrages meines Rentenantrages nicht realisierbar.

Was ich nicht verstehe ist, warum wird die Untersuchung in dem Fall nicht bei mir zu Hause oder in der Praxis meines Arztes hier bei mir im Ort gemacht? Vor allem der betonten zwingenden Dringlichkeit - wie im Schreiben erwähnt wurde. Wenn es so "dringend" ist, warum wird dann alles auf unbestimmte Zeit verschoben und ich hingehalten?

Irgendwie erschließt sich mir diese Logik nicht so ganz!

Mir ist es sowieso nicht möglich an den Ort der Untersuchung zu reisen. Aufgrund meiner Medikamente, die ich einnehme, ist es mir nicht mehr möglich aktiv im Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Außerdem wäre die Hin- und Rückfahrt in Dauer von mindestens 4 Stunden mit dem PKW nicht mehr möglich da ich dieses aufgrund der gesundheitlichen Problme und Nebenwirkungen der Medikamente nicht mehr schaffe. Leider war ich der einzige hier im Haushalt, der alle herum fahren konnte. Das ist nun weg gefallen und ich habe auch niemanden, der mich dann zu dieser Untersuchung fahren könnte oder mich dazu begleiten könnte.

Die Anreise mit ÖPNV, wenn ich diese mit meinen psychichen Problemen durchführen könnte, würde für diese Untersuchung locker 5 Stunden und länger dauern.

Weiter müsste ich auch noch eine Maske anziehen, was mir aufgrund Lungenschaden ernome Problem bereitet und ich Atemnot bekomme.

Ende vom Lied ist, das ich seit über einem Jahr kein Auto mehr fahren darf und ich seit über einem Jahr nicht mehr das Haus verlassen habe und durch Medikamente zwischen 12 und 16 Stunden am Tag schlafe und Dauermüde bin. Dazu leide ich noch unter Sekundenschlaf.
Ich gehe aufgrund der Situation mit der Pandemie, meiner Krankheit und meiner Medikamente nur noch 2 bis 4 mal im Jahr zum Arzt um Medikamente zu holen - meistens bekomme ich das alles nach Hause geschickt und muss nur noch die Krankenkassenkarte pro Quartal abgeben. Krankenschein kommt per Post.

Was sich mir nicht entschließt ist, warum man trotz Einschätzung von unabhängigen Auswertung und Entscheidung des MDK wie auch einer unabhängigen Entscheidung des sozial ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit nun noch eine weitere - meiner Meinung nach - nicht mehr unabhängigen Untersuchung VOR ORT IM HAUS der Rentenversicherung durchführen muss und das auch noch "dringend, zwingend" ??
Zweifelt man die Gutachten von anderen Ärzten an oder möchte man hier einfach nur meinen Rentenantrag abschmettern - so wie einen Antrag zur Kur - und das nur nach dieser "dringend, zwingenden" Untersuchung im Haus durch einen nicht mehr unabhängigen Gutachten erfolgen kann???

Ich finde, das wenn es so dringend wäre, das man dann andere Wege finden kann anstelle alles noch weiter dauern zu lassen.

Anderes Problem ist, das ich ohne eine Begleitung so eine medizinische Untersuchung / Befragung nicht mehr durchführen werde. Soweit ich weiß, habe ich das Recht dazu. Dieses Recht wird mir allerdings im Moment durch die Pandemie ebenfalls verwehrt.

Kann mir jemand erklären, warum nun diese "dringend zwingende Untersuchung" ausgerechnet im Haus der Rentenversicherung trotz den vorran gegangenen Gutachten vom MDK und sozial ärztlichen Dienst von der Agentur für Arbeit durchgeführt werden muss und vielleicht auch noch, wie ich mich dann verhalten soll, wenn ich eine Einladung erhalte aber den Termin gar nicht aufgrund der Medikamente, gesundheitlichen und psychichen Probleme nicht wahrnehmen kann?
Darum habe ich doch diese EM Rente beantragt, weil ich mittlerweile nur noch ein menschliches Wrack bin.

Ich danke euch für einige Tipps und Hinweise.
Bleibt gesund und viele Grüße
Sascha

Sie haben einen Rentenantrag gestellt und die RV möchte Sie im Rahmen der Entscheidung medizinisch begutachten lassen. Bis dahin ein völlig normaler Vorgang,denn irgendwelche anderen Ärzte können Ihnen keine rentenrelevante Erwerbsminderung bescheinigen. Ihre Begutachtung ist somit auch in Ihrem Interesse und die RV hält Sie für wichtig bei der Entscheidungsfindung. Die Pandemie als Verursacher von Abweichungen und eingeschränkten Möglichkeiten haben Sie doch selbst erkannt. Das ist momentan bei allen Behörden so und nicht um Sie zu ärgern. Im Hause der Rentenversicherung wird der sozialmedizinische Dienst seinen Sitz haben, dass Sie dort hin müssen. Dort sind umfangreiche Untersuchungen möglich, man ist dort medizinisch gut eingerichtet und die Ärzte sind zudem ausgebildete Sozialmediziner. Sicher ist es unschön, dass man derzeit nicht reibungslos zu solchen Terminen gehen kann, aber es nützt Ihnen nichts, wenn die RV das eben für nötig erachtet. Fast jeder mit einem derartigen Anliegen muss zur Begutachtung, trotz Entfernung oder Erkrankungen muss das organisatorisch und menschlich gestemmt werden.

von
Maria

Hallo,
ich wäre froh in Berlin untersucht zu werden (wenn das schon nötig ist). Werde ich aber nicht, da ist die DRV eisern...

Hier unten wird gerne mal eine psychiatrischer Erkrankung vermutet (aber die wird dann nicht näher benannt i.d.R.). Untersucht wurde ich nie und bin in den besten Jahren verrentet worden. Frage mich jetzt, wie ich aus dem Scheiß herauskommen soll, ohne jede Begutachtung und Akteneinsicht bekomme ich auch nicht, da angbl. geistesgestört (vermute ich, weil die DRV BUND mir gar nicht antwortet, und das in Bayern üblich ist, wenn man Jemanden los werden möchte). Keine Panik, bin kerngesund und jung, deswegen ist die Rente auch ein bisschen klein, sonst wäre es tip top so. Sie kämpfen ja darum?

Ich hatte mich über eine rülpsende Frau im Jobcenter Starnberg versucht zu beschweren und wurde deswegen verrentet.
Grüße
Maria

von
Kein gutes Omen

Dieses Forum entwickelt sich mehr und mehr zum Treffpunkt psychisch kranker Menschen, die nur Ihren Frust abladen wollen, denen ein offenes Forum aber keine Hilfe bieten kann. Die Experten können einem leid tun.

von
Paul

Hallo Sascha, es gibt Lösungen für das Problem der Anfahrt, zb ein Taxischein, wenn die gesundheitliche Problematik das so hergibt.
Das mit dem Gutachter im Hause der DRV ist normal.
Da kommen sie nicht herum, aber wenn eine Reisefähigkeit in öffies nicht gegeben ist, bekommen sie eine Fahrt mit dem Taxi. War bei mir auch so. Ich war frisch operiert und hatte EMR eingereicht, da konnte ich mit dem Taxi zum Gutachter und auch zur Reha konnte ich mit dem Taxi ohne was zu bezahlen.
Versuche es einfach mal, am besten gleich mit der medizinischen Begründung.

von
FT

Zitiert von: Kein gutes Omen
Dieses Forum entwickelt sich mehr und mehr zum Treffpunkt psychisch kranker Menschen, die nur Ihren Frust abladen wollen, denen ein offenes Forum aber keine Hilfe bieten kann. Die Experten können einem leid tun.

Ne, in diesem Falle nicht. Das ist der völlig alltägliche Umgang mit Menschen, die krank sind. Erinnert mich grad an den Joke mit den Coronatests...versuchen sie mal, dem Amt zu erklären, dass sie weder Auto fahren noch zu Fuß zum Test hinlaufen können und auch kein Geld für Taxis haben...dabei ist das normal bei Behinderten.

Nein, hier ist die einzig mögliche Antwort, was der User Paul schrieb: Da muss ein Taxischein übernommen werden. Drumrum kommen ist leider nicht, die dürfen das, auch wenn es noch so unsinnnig ist. Manchmal erlebt man aber staunend, dass nach Anforderung eines Transportscheins plötzlich doch eine Untersuchung ortsnah angesetzt wird.

von
Alternativen

Schildern Sie dem Verfasser des Schreiben doch Ihre Situation genau so wie hier und fragen Sie dort nach einer Lösung.
Entweder erhalten Sie dann einen Taxischein oder man beauftragt einen externen Gutachter, der für Sie erreichbar ist oder sogar beides gleichzeitig.

Experten-Antwort

Hallo Sascha,

aufgrund der Corona-Pandemie sind die Rentenversicherungsträger bemüht, ärztliche Untersuchungen im eigenen Haus auf ein Minimum zu reduzieren. Dennoch ist es in Einzelfällen notwendig, Rentenantragsteller einzubestellen. Die Gutachten von Ärzten oder MdK allein sind häufig nicht geeignet, um über einen Rentenantrag entscheiden zu können. Sie enthalten zwar Aussagen über vorliegende Erkrankungen, die Entscheidung, ob eine Erwerbsminderung im Sinne der Rentenversicherung vorliegt, können sie allerdings nicht treffen.

Wenn Sie sich nicht in der Lage sehen, zur geplanten Untersuchung zu fahren, sollten Sie dies Ihrem Rentenversicherungsträger mitteilen. Man wird versuchen eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. Die Übernahme von Taxikosten in Corona-Zeiten sollte dabei kein Problem darstellen.

Viele Grüße, Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Sascha

Zitiert von: Kein gutes Omen
Dieses Forum entwickelt sich mehr und mehr zum Treffpunkt psychisch kranker Menschen, die nur Ihren Frust abladen wollen, denen ein offenes Forum aber keine Hilfe bieten kann. Die Experten können einem leid tun.

Naja so kann man es nicht gerade nennen... die psyschichen Probleme fingen bei mir erst an, nachdem man meinte mich mit Psychopharmaka und anderen chemischen Stoffen zumüllen zu müssen. Man erhoffte sich dadurch einige meiner Krankheiten, welche schon seit 45 Jahren bestehen, heilen oder wenigstens lindern zu können. Intressant wurde es dann, als es Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen unter chronischen Schmerzen wurde. Wenn man Tag ein Tag aus fast rund um die Uhr zum Teil wahnsinnige Schmerzen hat, kann das sehr viel mit einem Menschen anstellen. Leider gingen diese Probleme nicht mehr weg, als die Medikamente nach vielen Jahren abgesetzt wurden. Seit 2 Jahren meinte man mich wieder auf dieses Zeug einstellen zu müssen und seit dem ist es sogar noch schlimmer geworden.

----------------------------------------------------------------

Vielen Dank an alle anderen und dem Experten Team für die ausführliche Erklärung und den sehr guten Tip mit dem Taxi-Schein.

Danach hatte ich schon öfters mal gebeten aber es hatte nie geklappt. Weder bei irgendwelchen Untersuchungen, welche durch den MDK in der Vergangenheit angeordnet wurden noch eine sehr lange Anreise mit mehrfachen Umsteigen unter Zeitdruck für eine Kur.

Bei der letzten Begutachtung wurde mir durch meinen Arzt bescheinigt, dass ich auf unbestimmte Zeit nicht reisefähig bin. Danach war ich für einige Wochen in einer Klinik gewesen. Ein Jahr nach dem Klinikaufenthalt gab es erneut einen Termin für eine Untersuchung durch den MDK worauf mein Arzt mir wieder eine Reiseunfähigkeit auf unbestimmte Zeit bescheinigte. Daraufhin hat man nach Aktenlage entschieden.

Aufgrund der Befunde bin ich nun hier gelandet.

Eine weitere Bescheinigung einer Reiseunfähigkeit würde hier nicht helfen da ohne diese Untersuchung nicht entschieden werden kann... ich verstehe. Na dann warte ich mal ab, bis es einen kronketen Termin gibt und dann hoffe ich auf Verständnis vom Rententräger.

Danke schön
Viele Grüße und bleibt ihr wenigstens alle gesund. Es macht keinen Spaß, alleine zu Hause sitzen zu dürfen und das ganze Leben zu verschlafen - aber man ist relativ sicher vor Covid...

wenigstens mache ich alles mir Mögliche um diese Pandemie zu beenden ;-) *lach* ein bisschen Sarkasmus habe ich zum Glück behalten.

von
Hobbyexperte

Die Mitteilung, dass die Begutachtung im "Haus" der Deutschen Rentenversicherung stattfinden muss, bedeutet nicht zwangsläufig in der Hauptverwaltung. Die Rentenversicherung hat neben den Ärztlichen Begutachtungsstellen in den Hauptverwaltungen auch noch viele, weitere Ärztliche Begutachtungsstellen in der Region.

Warten Sie einfach ab, bis Sie die Einladung erhalten, wo Sie untersucht werden sollen. Vielleicht gestaltet sich die Anreise dann doch nicht so schwierig, wie Sie es zunächst befürchtet haben.

von
Maria

Zitiert von: Sascha
Zitiert von: Kein gutes Omen

Naja so kann man es nicht gerade nennen... die psyschichen Probleme fingen bei mir erst an, nachdem man meinte mich mit Psychopharmaka und anderen chemischen Stoffen zumüllen zu müssen. Man erhoffte sich dadurch einige meiner Krankheiten, welche schon seit 45 Jahren bestehen, heilen oder wenigstens lindern zu können. Intressant wurde es dann, als es Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen unter chronischen Schmerzen wurde. Wenn man Tag ein Tag aus fast rund um die Uhr zum Teil wahnsinnige Schmerzen hat, kann das sehr viel mit einem Menschen anstellen. Leider gingen diese Probleme nicht mehr weg, als die Medikamente nach vielen Jahren abgesetzt wurden. Seit 2 Jahren meinte man mich wieder auf dieses Zeug einstellen zu müssen und seit dem ist es sogar noch schlimmer geworden.

(...gekürzt...)

Hallo, Sascha,
einen schönen, schweren Mercedes und netten Fahrer hätten Sie sich jetzt verdient.
MfG, Maria

von
Maria

Zitiert von: Sascha
Zitiert von: Kein gutes Omen

Naja so kann man es nicht gerade nennen... die psyschichen Probleme fingen bei mir erst an, nachdem man meinte mich mit Psychopharmaka und anderen chemischen Stoffen zumüllen zu müssen. Man erhoffte sich dadurch einige meiner Krankheiten, welche schon seit 45 Jahren bestehen, heilen oder wenigstens lindern zu können. Intressant wurde es dann, als es Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen unter chronischen Schmerzen wurde. Wenn man Tag ein Tag aus fast rund um die Uhr zum Teil wahnsinnige Schmerzen hat, kann das sehr viel mit einem Menschen anstellen. Leider gingen diese Probleme nicht mehr weg, als die Medikamente nach vielen Jahren abgesetzt wurden. Seit 2 Jahren meinte man mich wieder auf dieses Zeug einstellen zu müssen und seit dem ist es sogar noch schlimmer geworden.

(...gekürzt...)

Hallo, Sascha,
einen schönen, schweren Mercedes und netten Fahrer hätten Sie sich jetzt verdient.
MfG, Maria

von
Sascha

Zitiert von: Hobbyexperte
Die Mitteilung, dass die Begutachtung im "Haus" der Deutschen Rentenversicherung stattfinden muss, bedeutet nicht zwangsläufig in der Hauptverwaltung. Die Rentenversicherung hat neben den Ärztlichen Begutachtungsstellen in den Hauptverwaltungen auch noch viele, weitere Ärztliche Begutachtungsstellen in der Region.

Warten Sie einfach ab, bis Sie die Einladung erhalten, wo Sie untersucht werden sollen. Vielleicht gestaltet sich die Anreise dann doch nicht so schwierig, wie Sie es zunächst befürchtet haben.

Ja ich weiß das es mehrere Dienststellen in der Region gibt...
Einfache Strecke meistens knapp unter 2 Stunden für die Anreise mit dem PKW oder Taxi. Mit öffentlichen ist die Anreise noch länger.

Dienststelle 1 = Einfache Strecke 92,5km
Dienststelle 2 = Einfache Strecke 115km
Dienststelle 3 = Einfache Strecke 145km
Dienststelle 4 = Einfache Strecke 148km
Dienststelle 5 = Einfache Strecke 156km

weitere Dienststellen in der "Region" liegen zwischen 220km und mehr von mir entfernt.

Eine Anreise, welche für mich nicht schwierig wäre, wäre eine Untersuchung hier bei mir im Ort, wo ich zu Fuß in unter 30 Minuten hin komme oder das diese Untersuchung hier bei mir zu Hause durchgeführt wird.

Wie läuft so eine Untersuchung ab? Meistens muss man "Hampelmann" vor den Augen des Gutachters spielen, irgendwelche Verränkungen machen, dann bekommt man ein paar Fragen gestellt und der drückt einem vielleicht noch auf dem Bauch herum, hört einen vielleicht noch ab und daraus kann man dann schließen, wie krank oder gesund ich bin.
Dazu benötigt es doch keinen zwingend festgelegten Ort.

Aber ok... abwarten und Tee trinken :D
und danach kann ich mich weiter verrückt machen und Panik schieben...
Ich habe nur Angst, das diese Untersuchung nur den einzigen Grund hat, meinen Rentenantrag ablehnen zu können :/

Vor allem wie ist man ab diesem Zeitpunkt finanziell abgesichert? Da ich ausgesteuert bin, beziehe ich gerade im Rahmen der Nahtlosigkeit von der Agentur für Arbeit mein Geld. Wenn der Antrag für die Rente abgelehnt werden sollte, wer kommt dann für mich auf? Wer ist dann zuständig?
Ich bin ja aufgrund meiner Krankheiten überhaupt nicht vermittelbar und wenn man es schafft, verliere ich die Arbeit eh nach wenigen Monaten aufgrund der Krankheit wieder. Das Spiel mache ich seit fast 30 Jahren schon mit. Man freut sich über Arbeit, macht zwar nicht krank aber kann aufgrund der Krankheit nicht so gut mitlaufen wie gesunde Menschen... und tschüss....

argh und nun mache ich mich wieder verrückt wie es weiter geht und schiebe wieder Panik.

von
Sascha

Zitiert von: Maria

Hallo, Sascha,
einen schönen, schweren Mercedes und netten Fahrer hätten Sie sich jetzt verdient.
MfG, Maria

Danke Maria.

*heul* es ist zwar kein Mercedes aber es sind zwei Oberklasse Limousinen von anderem Hersteller, die bei mir vor der Tür stehen und die Schlüssel hängen bei mir an der Wand. Mit einem ehemaligen Neupreis von 273.000€ für die beiden Wagen hätte man sich sowas als normaler Mensch niemals neu in einem Leben leisten können aber wenn die einige Jahre alt sind, sind diese Luxusfahrzeuge schon finanzierbar gewesen. Das war, seit dem ich mein Führerschein habe, mein Hobby gewesen. Da steckt viel Liebe, Arbeit, Zeit und Geld drin. Dafür bin ich nie feiern gegangen, keine Drogen (Zigaretten / Alkohol) und auch sonst viele Jahre lang nie in Urlaub gewesen.

Und die stehen nun vor der Haustür und ich durfte seit über einem Jahr nicht mehr damit fahren und wer weiß, wann ich es mal wieder kann bzw. ob ich überhaupt noch mal fahren darf. Jedesmal, wenn ich aus dem Fenster schaue, kommen mir die Tränen wenn ich an die schöne Zeit erinnere.
Es gibt nichts schöneres, als mit solchen Fahrzeugen zur Arbeit fahren zu können, während der Fahrt einfach abschalten und entspannen kann und selbst die Chefs auf der Arbeit neidisch sind, weil die solche Fahrzeuge nicht fahren können. Aber dafür habe ich in meinem Leben auch auf alles andere erdenkliche verzichtet.

Tja... dafür hat es in den letzten Monaten stark mit Alkohol angefangen. Es hilft, die Schmerzen irgendwie zu lindern und durchschlafen zu können. Der falsche Weg aber im Moment meine einzige Lösung die ich für mich finden konnte.

von
kgO

Zitiert von: Sascha
Zitiert von: Maria

Hallo, Sascha,
einen schönen, schweren Mercedes und netten Fahrer hätten Sie sich jetzt verdient.
MfG, Maria

Danke Maria.

*heul* es ist zwar kein Mercedes aber es sind zwei Oberklasse Limousinen von anderem Hersteller, die bei mir vor der Tür stehen und die Schlüssel hängen bei mir an der Wand. Mit einem ehemaligen Neupreis von 273.000€ für die beiden Wagen hätte man sich sowas als normaler Mensch niemals neu in einem Leben leisten können aber wenn die einige Jahre alt sind, sind diese Luxusfahrzeuge schon finanzierbar gewesen. Das war, seit dem ich mein Führerschein habe, mein Hobby gewesen. Da steckt viel Liebe, Arbeit, Zeit und Geld drin. Dafür bin ich nie feiern gegangen, keine Drogen (Zigaretten / Alkohol) und auch sonst viele Jahre lang nie in Urlaub gewesen.

Und die stehen nun vor der Haustür und ich durfte seit über einem Jahr nicht mehr damit fahren und wer weiß, wann ich es mal wieder kann bzw. ob ich überhaupt noch mal fahren darf. Jedesmal, wenn ich aus dem Fenster schaue, kommen mir die Tränen wenn ich an die schöne Zeit erinnere.
Es gibt nichts schöneres, als mit solchen Fahrzeugen zur Arbeit fahren zu können, während der Fahrt einfach abschalten und entspannen kann und selbst die Chefs auf der Arbeit neidisch sind, weil die solche Fahrzeuge nicht fahren können. Aber dafür habe ich in meinem Leben auch auf alles andere erdenkliche verzichtet.

Tja... dafür hat es in den letzten Monaten stark mit Alkohol angefangen. Es hilft, die Schmerzen irgendwie zu lindern und durchschlafen zu können. Der falsche Weg aber im Moment meine einzige Lösung die ich für mich finden konnte.

Sag ich doch. Überwiegend psychisch Kranke hier im Forum.

von
Sascha

verstehe... also jemand, der ein ungewöhnliches Hobby hat, dieses aufgrund Krankheiten nicht mehr ausüben kann, hier um Hilfe bzw. Erklärungen zu Abläufen und Schreiben vom Rententräger bittet, ist gleich psyschich krank.

Darf ich fragen was du dann bist, das du dir das Recht heraus nehmen kannst, über andere zu urteilen die du überhaupt nicht kennst und nichts über deren Leidensweg, Krankheiten oder sonstige Probleme kennst?

Tja... in der Anonymität des Internets mit Foren ohne eine Anmeldung mit persönlichen Daten ist das Trollen auf Hilfsbedürftige Menschen besonders einfach

und eigentlich nur traurig. Solche Aussagen sagen übrigens auch viel über die eigene Psyche aus.

von
W°lfgang

Zitiert von: Alternativen
Schildern Sie dem Verfasser des Schreiben doch Ihre Situation genau so wie hier und fragen Sie dort nach einer Lösung.
Entweder erhalten Sie dann einen Taxischein oder man beauftragt einen externen Gutachter, der für Sie erreichbar ist oder sogar beides gleichzeitig.

!

Einzig richtige Antwort, den Urheber des Schreibens zu kontaktieren/auf die möglichen Probleme hinzuweisen und nach einer einvernehmlichen Lösung zu suchen.

Gruß
w.
PS: wenn/simple 'eingewachsene Fußnägel' eine Reise zum Gutachter aus persönlicher Sicht nicht zulassen, dann Verfahren so laufen lassen und im Rechtsbehelfsverfahren sein Glück versuchen. In dieser Situation individuelle Expertisen zu geben, liegt weiter außerdem des Forums ...doch, der Hinweis von @Alternativen + @Experten-Anwort ist alternativlos der beste ;-)

von
Drops

Zitiert von: kgO
Zitiert von: Sascha
Zitiert von: Maria

Hallo, Sascha,
einen schönen, schweren Mercedes und netten Fahrer hätten Sie sich jetzt verdient.
MfG, Maria

Danke Maria.

*heul* es ist zwar kein Mercedes aber es sind zwei Oberklasse Limousinen von anderem Hersteller, die bei mir vor der Tür stehen und die Schlüssel hängen bei mir an der Wand. Mit einem ehemaligen Neupreis von 273.000€ für die beiden Wagen hätte man sich sowas als normaler Mensch niemals neu in einem Leben leisten können aber wenn die einige Jahre alt sind, sind diese Luxusfahrzeuge schon finanzierbar gewesen. Das war, seit dem ich mein Führerschein habe, mein Hobby gewesen. Da steckt viel Liebe, Arbeit, Zeit und Geld drin. Dafür bin ich nie feiern gegangen, keine Drogen (Zigaretten / Alkohol) und auch sonst viele Jahre lang nie in Urlaub gewesen.

Und die stehen nun vor der Haustür und ich durfte seit über einem Jahr nicht mehr damit fahren und wer weiß, wann ich es mal wieder kann bzw. ob ich überhaupt noch mal fahren darf. Jedesmal, wenn ich aus dem Fenster schaue, kommen mir die Tränen wenn ich an die schöne Zeit erinnere.
Es gibt nichts schöneres, als mit solchen Fahrzeugen zur Arbeit fahren zu können, während der Fahrt einfach abschalten und entspannen kann und selbst die Chefs auf der Arbeit neidisch sind, weil die solche Fahrzeuge nicht fahren können. Aber dafür habe ich in meinem Leben auch auf alles andere erdenkliche verzichtet.

Tja... dafür hat es in den letzten Monaten stark mit Alkohol angefangen. Es hilft, die Schmerzen irgendwie zu lindern und durchschlafen zu können. Der falsche Weg aber im Moment meine einzige Lösung die ich für mich finden konnte.

Sag ich doch. Überwiegend psychisch Kranke hier im Forum.

Konventionelle Erkrankungen können sehr schnell psychische Leiden nach sich ziehen. Meist ist die Behandlung dann schlecht möglich, weil die Ursachen nicht beseitigt werden können. So kämpft man dann an mehreren Fronten. Psychisch Gesunde können sich gar nicht ausmalen, zu welch haarsträubender Symptomatik das führe kann. Es ist kein Zuckerschlecken!

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