Sparpolitik der ZfA

von
hjs

Hallo Leute,

manchmal ist es schwierig, die korrekte Höhe der Zulagen zu erfahren. Deshalb hatte ich den Festsetzungsantrag beim Anbieter gstellt. Da muss man erstmal drauf kommen und kaum einer machet das.
Herausgekommen ist eine Kürzung der Zulage.
Und das geht so:
Wenn jemand angenommen am 1.2. in Rente geht, dann hat er in diesem Jahr genau ein einziges Monatseinkommen erzielt. Aber er hat auch 4% davon in seinen Riestervertrag eingezahlt. Und wenn das mindestens 60€ sind, dann wäre eigentlich alles in Ordnung.
Nicht so nach der Denkweise der ZfA.
Denn man vergleicht die Beiträge des aktuellen Jahres mit dem Einkommen des Vorjahres. Das führt dann zur Kürzung der Zulage um durchschnittlich 80€.
Das kann doch nicht im Sinne des Gesetzgebers sein?

von
Mitleser

Es war aber schon immer so das die 4% für die Höchstzulage vom Vorjahreseinkommen berechnet werden.

von
Ich denke so gehts

Einbezahlt wird im aktuellen Jahr . Berechnet mit Einkommen Vorjahr. Beantragt Folgejahr. Auf dem Konto ersichtlich übernächstes Jahr.

von
hjs

Zitiert von: Mitleser
Es war aber schon immer so das die 4% für die Höchstzulage vom Vorjahreseinkommen berechnet werden.

Finde ich eben nicht richtig.

von
Genervter

Zitiert von: hjs
Zitiert von: Mitleser
Es war aber schon immer so das die 4% für die Höchstzulage vom Vorjahreseinkommen berechnet werden.

Finde ich eben nicht richtig.

Wen interessiert was Du richtig oder falsch findest?

von
Sjh

Zitiert von: hjs
Hallo Leute,

manchmal ist es schwierig, die korrekte Höhe der Zulagen zu erfahren. Deshalb hatte ich den Festsetzungsantrag beim Anbieter gstellt. Da muss man erstmal drauf kommen und kaum einer machet das.
Herausgekommen ist eine Kürzung der Zulage.
Und das geht so:
Wenn jemand angenommen am 1.2. in Rente geht, dann hat er in diesem Jahr genau ein einziges Monatseinkommen erzielt. Aber er hat auch 4% davon in seinen Riestervertrag eingezahlt. Und wenn das mindestens 60€ sind, dann wäre eigentlich alles in Ordnung.
Nicht so nach der Denkweise der ZfA.
Denn man vergleicht die Beiträge des aktuellen Jahres mit dem Einkommen des Vorjahres. Das führt dann zur Kürzung der Zulage um durchschnittlich 80€.
Das kann doch nicht im Sinne des Gesetzgebers sein?

Und wo genau ist die Rentenfrage!

von
sturkopp

Zitiert von: Sjh

Und wo genau ist die Rentenfrage!

Siehe Startseite wo da steht:

Im Expertenforum können Sie Fragen zu allen Bereichen der Altersvorsorge - gesetzliche Rente, betriebliche und private Altersvorsorge - sowie zur Rehabilitation stellen.

Wo ist also dein Problem?

Experten-Antwort

Hallo hjs ,

die Höhe der Sparleistung (Eigenbeitrag plus Zulage), die Sie für jedes Beitragsjahr aufwenden müssen, beträgt vier Prozent Ihres Vorjahreseinkommens.
Es gibt keine gesetzliche Regelung für das Jahr des Renteneintritts, dass hier anders zu verfahren ist. Insofern hat die ZfA die gesetzlichen Grundlagen zutreffend angewendet.

von
Simone

Meine Zulagen wurden ebenfalls drastisch gekürzt.
Im Beitragsjahr Arbeitslosengeld, Krankengeld und rückwirkende Erwerbsminderung.

Sollte mein Festsetzungsantrag ebenfalls negativ beschieden werden steige ich vermutlich aus, denn die Gebühren sind fast höher als die Zulagen.

Warum die Bearbeitung des Festsetzungsantrages so lange dauert kann ich mir in der heutigen Zeit der Digitalisierung und Vernetzung auch nicht wirklich erklären.

Das Arbeitslosengeld und Krankengeld "tatsächliches Entgelt" bedeutet versteht sich von selbst und könnte der Computer sicherlich lernen.

von
hjs

Zitiert von: Simone
Meine Zulagen wurden ebenfalls drastisch gekürzt.
Warum die Bearbeitung des Festsetzungsantrages so lange dauert kann ich mir in der heutigen Zeit der Digitalisierung und Vernetzung auch nicht wirklich erklären.

Diese Vorjahresregelung wurde vermutlich beschlossen, um die Verzögerungszeit von 70 auf 20 Monate zu reduzieren.
Dass dadurch Leistungen gekürzt werden, ist aus deren Sicht ein posiver Nebeneffekt.
Also: Willkommen in einer Welt, wo Beschiss noch Früchte trägt.

MfG
hjs