Studium als Teilhabe am Arbeitsleben

von
EU-Rentner

Guten Tag! Ich beziehe unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente und bin schwerbehindert. Kürzlich habe ich mit meinem Arzt über einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV diskutiert. Angeblich soll es nicht möglich sein, sich von der DRV ein selbst ausgesuchtes Studium finanzieren zu lassen, sondern die DRV würde konkret die Art der Umschulung bestimmen und auch den Ort. Ist das richtig so, oder gibt es doch die Möglichkeit, von der DRV ein bestimmtes Studium finanziert zu bekommen? Es geht nicht einfach darum, etwas nach eigenem Gusto machen zu dürfen, sondern um eine bestimmte Problematik, die dahintersteht, und wo man nicht einfach irgendeine Umschulung machen kann, weil es nicht funktionieren würde. Es ist ein komplexes Thema, das ich auch an dieser Stelle hier nicht breittreten möchte. Mir geht es nur um die Frage, ob diese Möglichkeit grundsätzlich besteht oder nicht. Gern hätte ich eine Antwort von einem Experten der DRV.

von
???

So ganz grundsätzlich finanziert die DRV auch ein Studium. Aber: Die Eingliederung auf den Arbeitsmarkt darf nur durch das Studium erfolgen können. An diesem Punkt scheitert dann das Studium meistens, da man in der in 99,9 % aller Fälle auch andere, gesundheitlich passende Berufe oder Tätigkeiten findet. Dazu kommt, dass Sie, wenn grundsätzlich das Studium finanziert würde, in am wohnortnächsten Studienort studieren müssten. Und der muss natürlich in Deutschland liegen.

Sie kriegen doch Rente. Warum machen Sie nicht einfach das Studium ohne die DRV? Dann sind Sie Ihr eigener Herr und niemand macht Ärger, wenn Sie eine Prüfung nicht antreten oder durchfallen.

von
Studium

Ein Studium im Rahmen der LTA ist - wenn überhaupt - der absolute Ausnahmefall. Aber nichts ist unmöglich, also beantragen Sie es und nach einigen Wochen kennen Sie das Ergebnis.

Aber bedenken Sie die Folgen:

Wenn Sie ernsthaft studieren können, könnten Sie auch jede leichte Büroarbeit machen und wären so gesehen kaum voll erwerbsgemindert. Dieser Studienwillige bräuchte sich nicht wundern wenn die Rente dann wegfällt.
Weitere Voraussetzung für LTA ist, dass die Erwerbsfähigkeit dadurch wieder hergestellt werden kann, auch aus diesem Grund könnte die Rente in so einem Fall schnell weg sein.

Wer zum Spaß oder zur Selbstverwirklichung als EM Rentner studieren will, kann das jederzeit selbst und ohne staatliche Förderung tun. Sie haben doch die Rente und brauchen dann doch nicht noch zusätzliche finanzielle Unterstützungen, oder?

von
EU-Rentner

Ich hätte gern eine rechtsverbindliche Auskunft, ob ein Studium in einem von mir gewählten Studienfach (anhand von Vorkenntnissen, Berufsberatungen und behinderungsbedingten Gegebenheiten) an einer nicht wohnortnahen (Studienfach hier nicht vorhanden) staatlichen Hochschule in Deutschland außerhalb des Netzwerkes der Rentenversicherung genehmigt werden könnte oder nicht. So ganz allgemein. Es geht nicht um die Frage, was ich sonst noch tun oder nicht tun könnte. Ich möchte das aber nicht in aller Öffentlichkeit erklären, warum wieso weshalb. Die Antwort: "Die Eingliederung auf den Arbeitsmarkt darf nur durch das Studium erfolgen können." ist etwas in der Richtung, was ich brauche als Antwort. Allerdings möchte ich die Antwort direkt vom Experten, keine Privatmeinungen, das hat auch seine Gründe. Ich habe auch schon auf der Webseite der Rentenversicherung gesucht nach Informationen dazu, aber nicht soviel finden können.

von
Nicht-Experte

Sie möchten von einem Experten Argumente um den Reha-Berater für Ihre Idee zu überzeugen.
Das wird nicht funktionieren.

von
Fortitude one

Hallo,

dies ist ein öffentliches Forum, deshalb müssen Sie sich auch mit Privatmeinungen konfrontieren. Ob eine Expertenantwort hier im Forum rechtsverbindlich ist bezweifle ich. Gehen Sie auf Nummer sicher und bringen Ihr Anliegen schriftlich zu Papier und senden dies an die DRV. Dann erhalten Sie eine rechtsverbindliche Antwort.

Mfg

Zitiert von: EU-Rentner

Ich hätte gern eine rechtsverbindliche Auskunft, ob ein Studium in einem von mir gewählten Studienfach (anhand von Vorkenntnissen, Berufsberatungen und behinderungsbedingten Gegebenheiten) an einer nicht wohnortnahen (Studienfach hier nicht vorhanden) staatlichen Hochschule in Deutschland außerhalb des Netzwerkes der Rentenversicherung genehmigt werden könnte oder nicht. So ganz allgemein. Es geht nicht um die Frage, was ich sonst noch tun oder nicht tun könnte. Ich möchte das aber nicht in aller Öffentlichkeit erklären, warum wieso weshalb. Die Antwort: "Die Eingliederung auf den Arbeitsmarkt darf nur durch das Studium erfolgen können." ist etwas in der Richtung, was ich brauche als Antwort. Allerdings möchte ich die Antwort direkt vom Experten, keine Privatmeinungen, das hat auch seine Gründe. Ich habe auch schon auf der Webseite der Rentenversicherung gesucht nach Informationen dazu, aber nicht soviel finden können.

von
EU-Rentner

Zitiert von: Nicht-Experte

Sie möchten von einem Experten Argumente um den Reha-Berater für Ihre Idee zu überzeugen.
Das wird nicht funktionieren.

Nein, das möchte ich nicht. Es ist besser, Sie fantasieren in mein Anliegen nicht etwas hinein, was ich nicht möchte. Es hat einen ganz anderen Hintergrund.

von
Zelda

Zitiert von: EU-Rentner

Ich hätte gern eine rechtsverbindliche Auskunft, ob ein Studium in einem von mir gewählten Studienfach (anhand von Vorkenntnissen, Berufsberatungen und behinderungsbedingten Gegebenheiten) an einer nicht wohnortnahen (Studienfach hier nicht vorhanden) staatlichen Hochschule in Deutschland außerhalb des Netzwerkes der Rentenversicherung genehmigt werden könnte oder nicht. So ganz allgemein. Es geht nicht um die Frage, was ich sonst noch tun oder nicht tun könnte. Ich möchte das aber nicht in aller Öffentlichkeit erklären, warum wieso weshalb. Die Antwort: "Die Eingliederung auf den Arbeitsmarkt darf nur durch das Studium erfolgen können." ist etwas in der Richtung, was ich brauche als Antwort. Allerdings möchte ich die Antwort direkt vom Experten, keine Privatmeinungen, das hat auch seine Gründe. Ich habe auch schon auf der Webseite der Rentenversicherung gesucht nach Informationen dazu, aber nicht soviel finden können.

Auch ein Experte wird Ihnen im Rahmen dieses Forums keine rechtsverbindliche Auskunft geben können. Mehr als eine allgemeine Auskunft, auf die Sie sich aber rechtlich nicht berufen können, wird es nicht werden.

Hierzu müssen Sie sich direkt unter Nennung Ihrer Daten (u.a. Versicherungsnummer) schriftlich an die DRV wenden.

MfG

Zelda

von
KSC

Eine Rechtverbindliche Antwort erhalten Sie nur wenn Sie Ihren wunsch konkret bei Ihrer DRV beantragen, dann erhalten Sie eine Entscheidung, sei diese positiv oder negativ für Sie.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, dieses Forum wird nie individuell und verbindlich über Ihren Einzelfall entscheiden - wenn Sie das erwarten, haben Sie schlichtweg falsche Erwartungen.

Ist so und nicht zu ändern. Und es ist auch in Ordnung wenn hier Menschen antworten, die nicht zum Expertendienst eingeteilt sind, vor allem weil alle Antworten die Sie bislang erhalten haben völlig korrekt und zielführend sind,

Gute Nacht

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo EU-Rentner,

eine konkrete Entscheidung kann hier tatsächlich nicht erwartet werden. Eine Entscheidung kann nur bei entsprechender Antragstellung im Einzelfall vom zuständigen Leistungsträger getroffen werden, wenn alle notwendigen Einzelheiten bekannt sind.

von
Genervter

Zitiert von: EU-Rentner

Zitiert von: Nicht-Experte

Sie möchten von einem Experten Argumente um den Reha-Berater für Ihre Idee zu überzeugen.
Das wird nicht funktionieren.

Nein, das möchte ich nicht. Es ist besser, Sie fantasieren in mein Anliegen nicht etwas hinein, was ich nicht möchte. Es hat einen ganz anderen Hintergrund.

Bewahren Sie Ihr großes Geheimnis und akzeptieren Sie die gegebenen Antworten oder auch nicht.
Etwas anderes werden Sie hier nicht erfahren!