Teilhabe am Arbeitsleben - Fahrtkostenübernahme

von
Anna

Guten Tag,

wie verhält es sich mit der Übernahme der Fahrtkosten zu einer Reha-Maßnahme bei Teilhabe am Arbeitsleben? (Integrationscoaching - 4 Wochen Theorie, dann 6 Monate Praktikum in Betrieben)

Auf Rückfrage beim möglichen Reha-Träger (Bfw) gab es die Antwort, die DRV übernimmt die kostengünstigste Variante der Fahrtkosten.
Wenn nun eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel günstiger wäre, als die Kosten mit Privat-Pkw, aber die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ungünstig, werden dann trotzdem die Kosten für Pkw übernommen, oder nur bis zur Höhe Monatskarte?
Gibt es eine Obergrenze für Kostenerstattung oder gefahrene Kilometer x 0,20 € (ist dies der aktuelle Berechnungswert?)?

Kann man beispielsweise auch sagen, ich fahre 1 Woche mit Bus, 1 Woche mit Bus, oder gilt bei der Übernahme entweder oder? Also dann immer die Pkw-Kosten oder Bus.

Danke für eure Hilfe.

Anna

von
Annemarie

Hallo,

es kommt ganz darauf an. Entweder oder. 1 Woche mit Bus, und/oder mit Bus und Bahn, vielleicht mit der ÖPNV und zum Schluss mit dem PKW. Hauptsache Sie kommen an Ihr Ziel.

Mfg

von
Anna

Hallo Annemarie,

Hauptsache ich komme hin....ist schon klar.

Aber der Rehaträger meint, eine tageweise Aufstellung des benutzten Verkehrsmittels ist eher unüblich.

Deshalb meine Frage, was für die Kostenübernahme zu Grunde gelegt wird.

Mfg

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Anna,

Fahrtkosten können auf den Betrag begrenzt werden, der für eine auswärtige Unterbringung (Internatskosten) erforderlich gewesen wäre. Ist eine Internatsunterbringung nicht möglich, entfällt diese Begrenzung. Diese Entscheidung muss aber bereits bei der Bewilligung getroffen worden sein.

Natürlich können Sie auch das Verkehrsmittel wechseln. Einige Rentenversicherungsträger zahlen die Fahrtkosten aus Gründen der Vereinfachung jedoch monatlich pauschaliert aus. Dies bedeutet, dass der Fahrtkostenbetrag nur einmal bei Beginn der Leistung ermittelt wird und dann in für die gesamte Dauer in gleicher Höhe weiter gezahlt wird. Ein Wechsel des Verkehrsmittels würde bei der Erstattung dann nicht mehr berücksichtigt werden.

Eine rechtsverbindliche Auskunft kann Ihnen daher nur von Ihrem Rentenversicherungsträger gegeben werden. Das Berufsförderungswerk zahlt die Fahrtkosten lediglich im Auftrag aus und entscheidet nicht über die Höhe der Fahrtkostenerstattung.