Teilhabe am Erwerbsleben

von
Katja

Guten Abend, ich (43 J.) habe einen Antrag auf EM-Rente gestellt, der abgelehnt wurde. Dafür wurde mir Teilhabe am Erwerbsleben "dem Grunde nach" genehmigt (was ich nie beantragt habe). Was heißt dem Grunde nach? Mein Arzt ist der Meinung, dass ich das gar nicht schaffen und durchhalten werde, was er mir auch attestieren würde. Überlege ob ich es denoch versuchen soll. Was passiert wenn ich scheitere? Oder ist es besser direkt Widerspruch einzulegen?

von
???

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie erwerbsgemindert sind, sollten Sie auf alle Fälle Widerspruch gegen die Rentenablehnung einlegen. Schließlich müssen/wollen Sie auf Dauer von was leben.

Einen Widerspruch gegen die LTA-Bewilligung können Sie nicht erheben, da Sie dadurch nicht "beschwert" sind. Man hat Ihnen ja nichts verweigert oder weggenommen sondern will Ihnen etwas zukommen lassen. Außerdem ist die LTA-Bewilligung dem Grunde nach eher harmlos. Lassen Sie sich einfach erzählen, was man Ihnen anbieten kann. Wenn Sie das interessant finden und Sie es sich zutrauen, können Sie es ausprobieren. Ansonsten sagen Sie einfach, dass Sie sich nicht ausreichend belastbar fühlen und verweisen auf das (dann hoffentlich laufende) Widerspruchsverfahren. Anders als bei einer medizinischen Reha zwingt Sie bei LTA niemand in eine Maßnahme.

Experten-Antwort

Hallo Katja,

dem Beitrag von „???“ kann ich mich anschließen.