Teilrentner

von
Immer noch fleißig

Ich habe im August eine vorzeitige Altersrente ab September beantragt und dabei meinen Hinzuverdienst für den Rest des Jahres 2018 sowie für das Kalenderjahr 2019 angegeben. Die Teilrente ist mir auch bewilligt worden. Mein Hinzuverdienst für 2019 ist aber so hoch, dass mir für das ganze Jahr 2019 nicht mal eine Teilrente gezahlt werden kann. Dennoch ist die Teilrente unbefristet bewilligt worden. Wird die noch entzogen? Muss ich mich nochmals bei der DRV melden, damit die Rente ab Januar 2019 eingestellt wird und keine Überzahlung entsteht? Kann ich die Rente dann nochmals ab z.B. August oder September 2019 für den Rest des Jahres und für die wenigen Monate bis zur Regelaltersgrenze in 2020 bekommen? Der Hinzuverdienst wird für diese Zeit nämlich noch eine Teilrente ermöglichen.

von
KSC

Wenn gemäß Ihrer Prognose der Zuverdienst 2019 so hoch ist, dass die Rente 0 ist, dann bekommen Sie noch einen entsprechenden Bescheid darüber. Wann immer das sein wird?????

Und dann können Sie dieses "Teilrentenspiel" im Spätsommer / Herbst 2019 erneut durchziehen indem Sie ganz einfach wieder einen rentenantrag stellen.

Schöne Flexiwelt.........:)

Guten Abend noch

von
Immer noch fleißig

Zitiert von: KSC
Wenn gemäß Ihrer Prognose der Zuverdienst 2019 so hoch ist, dass die Rente 0 ist, dann bekommen Sie noch einen entsprechenden Bescheid darüber. Wann immer das sein wird?????

Und dann können Sie dieses "Teilrentenspiel" im Spätsommer / Herbst 2019 erneut durchziehen indem Sie ganz einfach wieder einen rentenantrag stellen.

Schöne Flexiwelt.........:)

Guten Abend noch

Besten Dank für die Auskunft. Dann hoffe ich mak auf die passenden Umtauschkurse von CHF in EUR für einen garantierten Wegfall und eine hohe Teilrente im Herbst und bin weiterhin neben der Rente
Immer noch fleißig

von
W*lfgang

> Muss ich mich nochmals bei der DRV melden, damit die Rente ab Januar 2019 eingestellt wird und keine Überzahlung entsteht?

Der geschätzte Hinzuverdienst für das jeweilige Jahr/hier 2019, würde erst zum 01.07. des Folgejahres (2020) tatsächlich überprüft werden - und insofern die zu viel gezahlte Teilrente komplett zurückgefordert werden.

Sie können sich darauf einrichten/Rückzahlung, oder bereits jetzt den höher erwarteten Hinzuverdienst für 2019 der DRV mitteilen - die Rente wird eingestellt (nicht etwa nur auf NULL gesetzt), Rückforderungen werden vermieden, allerdings müssen Sie dann wieder einen neuen Rentenantrag stellen.

> Kann ich die Rente dann nochmals ab z.B. August oder September 2019 für den Rest des Jahres und für die wenigen Monate bis zur Regelaltersgrenze in 2020 bekommen?

Wieso Restjahr in 2019, neue Rente??? Nach Ihrer Aussage:

> Mein Hinzuverdienst für 2019 ist aber so hoch, dass mir für das ganze Jahr 2019 nicht mal eine Teilrente gezahlt werden kann.

gibt es da kein Restjahr an Rentenzahlung, wenn bis Aug./Sept. bereits so viel Hinzuverdienst entstanden ist, das alle 12 Monate in 2019 entfallen - vor der Regelaltersrente wirkt sich Hinzuverdienst, wenn auch nur in einem Monat erzielt (1 Mio. Honorar im Januar) auf alle 12 Monate aus ...die zulässigen 6300 EUR 'leicht' überschritten ;-)

In 2020 neues Spiel /neuer Hinzuverdienst /hier zählt nur der Hinzuverdienst bis einschließlich des Monate der Regelaltersgrenze – da kann wieder eine Teilrente bis dahin gezahlt werden.

Was mir gerade einfällt: Wird die Rente 2019 eingestellt/entzogen ...was ist denn mit dem Steuerfreibetragssatz auf die alte/jetzige Rente aus 2018? Wird bei erneuter Bewilligung einer Alters(Teil)Rente in 2020 der nunmehr reduzierte %-Satz aus 2020/neuer Rentenbeginn, für alle Zeiten festgesetzt? Gefühlt – mangels Kenntnis Steuerrecht – würde ich zunächst sagen, lassen Sie die Teilrente 2019 durchlaufen inklusive der folgende Rückzahlung dann in 2020 ...ob damit der alte/kleinere Steuersatz erhalten bleibt??? Keine Ahnung – das können Ihnen nur die dafür bekannten Personen/Institutionen verlässlich erklären.

Zusatz-Tipp: hinterfragen Sie die Höhe der gezahlten KV/PV- Beiträge bei Ihrer Krankenkasse, wenn Ihnen aus Rente + Hinzuverdienst mehr Beiträge, als es die Beitragsbemessungsgrenze/Höchstbeitrag der KV vorsieht, abgezogen worden sind - grundsätzlich reagieren KK da nur auf eigenen Antrag, um zu viel gezahlte Beiträge zu erstatten ...für Nachrechnungen in 2019 wird es da wohl etwas 'Tohuwabohu' geben ;-)

Gruß
w.

von
Starwars

Zitiert von: W*lfgang
> Muss ich mich nochmals bei der DRV melden, damit die Rente ab Januar 2019 eingestellt wird und keine Überzahlung entsteht?

Der geschätzte Hinzuverdienst für das jeweilige Jahr/hier 2019, würde erst zum 01.07. des Folgejahres (2020) tatsächlich überprüft werden - und insofern die zu viel gezahlte Teilrente komplett zurückgefordert werden.

Sie können sich darauf einrichten/Rückzahlung, oder bereits jetzt den höher erwarteten Hinzuverdienst für 2019 der DRV mitteilen - die Rente wird eingestellt (nicht etwa nur auf NULL gesetzt), Rückforderungen werden vermieden, allerdings müssen Sie dann wieder einen neuen Rentenantrag stellen.

> Kann ich die Rente dann nochmals ab z.B. August oder September 2019 für den Rest des Jahres und für die wenigen Monate bis zur Regelaltersgrenze in 2020 bekommen?

Wieso Restjahr in 2019, neue Rente??? Nach Ihrer Aussage:

> Mein Hinzuverdienst für 2019 ist aber so hoch, dass mir für das ganze Jahr 2019 nicht mal eine Teilrente gezahlt werden kann.

gibt es da kein Restjahr an Rentenzahlung, wenn bis Aug./Sept. bereits so viel Hinzuverdienst entstanden ist, das alle 12 Monate in 2019 entfallen - vor der Regelaltersrente wirkt sich Hinzuverdienst, wenn auch nur in einem Monat erzielt (1 Mio. Honorar im Januar) auf alle 12 Monate aus ...die zulässigen 6300 EUR 'leicht' überschritten ;-)

In 2020 neues Spiel /neuer Hinzuverdienst /hier zählt nur der Hinzuverdienst bis einschließlich des Monate der Regelaltersgrenze – da kann wieder eine Teilrente bis dahin gezahlt werden.

Was mir gerade einfällt: Wird die Rente 2019 eingestellt/entzogen ...was ist denn mit dem Steuerfreibetragssatz auf die alte/jetzige Rente aus 2018? Wird bei erneuter Bewilligung einer Alters(Teil)Rente in 2020 der nunmehr reduzierte %-Satz aus 2020/neuer Rentenbeginn, für alle Zeiten festgesetzt? Gefühlt – mangels Kenntnis Steuerrecht – würde ich zunächst sagen, lassen Sie die Teilrente 2019 durchlaufen inklusive der folgende Rückzahlung dann in 2020 ...ob damit der alte/kleinere Steuersatz erhalten bleibt??? Keine Ahnung – das können Ihnen nur die dafür bekannten Personen/Institutionen verlässlich erklären.

Zusatz-Tipp: hinterfragen Sie die Höhe der gezahlten KV/PV- Beiträge bei Ihrer Krankenkasse, wenn Ihnen aus Rente + Hinzuverdienst mehr Beiträge, als es die Beitragsbemessungsgrenze/Höchstbeitrag der KV vorsieht, abgezogen worden sind - grundsätzlich reagieren KK da nur auf eigenen Antrag, um zu viel gezahlte Beiträge zu erstatten ...für Nachrechnungen in 2019 wird es da wohl etwas 'Tohuwabohu' geben ;-)

Gruß
w.

Von Flexi leider nicht genug Ahnung du hast

von
Guru

Zitiert von: W*lfgang
> Muss ich mich nochmals bei der DRV melden, damit die Rente ab Januar 2019 eingestellt wird und keine Überzahlung entsteht?

Der geschätzte Hinzuverdienst für das jeweilige Jahr/hier 2019, würde erst zum 01.07. des Folgejahres (2020) tatsächlich überprüft werden - und insofern die zu viel gezahlte Teilrente komplett zurückgefordert werden.

Sie können sich darauf einrichten/Rückzahlung, oder bereits jetzt den höher erwarteten Hinzuverdienst für 2019 der DRV mitteilen - die Rente wird eingestellt (nicht etwa nur auf NULL gesetzt), Rückforderungen werden vermieden, allerdings müssen Sie dann wieder einen neuen Rentenantrag stellen.

> Kann ich die Rente dann nochmals ab z.B. August oder September 2019 für den Rest des Jahres und für die wenigen Monate bis zur Regelaltersgrenze in 2020 bekommen?

Wieso Restjahr in 2019, neue Rente??? Nach Ihrer Aussage:

> Mein Hinzuverdienst für 2019 ist aber so hoch, dass mir für das ganze Jahr 2019 nicht mal eine Teilrente gezahlt werden kann.

gibt es da kein Restjahr an Rentenzahlung, wenn bis Aug./Sept. bereits so viel Hinzuverdienst entstanden ist, das alle 12 Monate in 2019 entfallen - vor der Regelaltersrente wirkt sich Hinzuverdienst, wenn auch nur in einem Monat erzielt (1 Mio. Honorar im Januar) auf alle 12 Monate aus ...die zulässigen 6300 EUR 'leicht' überschritten ;-)

In 2020 neues Spiel /neuer Hinzuverdienst /hier zählt nur der Hinzuverdienst bis einschließlich des Monate der Regelaltersgrenze – da kann wieder eine Teilrente bis dahin gezahlt werden.

Was mir gerade einfällt: Wird die Rente 2019 eingestellt/entzogen ...was ist denn mit dem Steuerfreibetragssatz auf die alte/jetzige Rente aus 2018? Wird bei erneuter Bewilligung einer Alters(Teil)Rente in 2020 der nunmehr reduzierte %-Satz aus 2020/neuer Rentenbeginn, für alle Zeiten festgesetzt? Gefühlt – mangels Kenntnis Steuerrecht – würde ich zunächst sagen, lassen Sie die Teilrente 2019 durchlaufen inklusive der folgende Rückzahlung dann in 2020 ...ob damit der alte/kleinere Steuersatz erhalten bleibt??? Keine Ahnung – das können Ihnen nur die dafür bekannten Personen/Institutionen verlässlich erklären.

Zusatz-Tipp: hinterfragen Sie die Höhe der gezahlten KV/PV- Beiträge bei Ihrer Krankenkasse, wenn Ihnen aus Rente + Hinzuverdienst mehr Beiträge, als es die Beitragsbemessungsgrenze/Höchstbeitrag der KV vorsieht, abgezogen worden sind - grundsätzlich reagieren KK da nur auf eigenen Antrag, um zu viel gezahlte Beiträge zu erstatten ...für Nachrechnungen in 2019 wird es da wohl etwas 'Tohuwabohu' geben ;-)

Gruß
w.


Die Antwort passt nicht zur Frage.

von
W*lfgang

Zitiert von: Guru

Die Antwort passt nicht zur Frage.

Das juckt weder den Fragesteller noch die hiesigen "Malen nach Zahlen-Experten" ;-)

Gruß
w.

von
Unwissende

Zitiert von: W*lfgang

Das juckt weder den Fragesteller noch die hiesigen "Malen nach Zahlen-Experten" ;-)

Deja Vu. Manche Leute ändern sich nie.

Fragt sich nur, wer hier der „Malen nach Zahlen-Experte“ ist:

Zitiert von: W*lfgang

Der geschätzte Hinzuverdienst für das jeweilige Jahr/hier 2019, würde erst zum 01.07. des Folgejahres (2020) tatsächlich überprüft werden - und insofern die zu viel gezahlte Teilrente komplett zurückgefordert werden.

Sie können sich darauf einrichten/Rückzahlung, oder bereits jetzt den höher erwarteten Hinzuverdienst für 2019 der DRV mitteilen - die Rente wird eingestellt (nicht etwa nur auf NULL gesetzt), Rückforderungen werden vermieden, allerdings müssen Sie dann wieder einen neuen Rentenantrag stellen.


Haben Sie schon mal was von einem Einweismonat gehört, W*lfgang? Könnte es sein, dass die DRV bisher nur die Teilrente für das Jahr 2018 angewiesen hat, weil der Einweismonat Januar 2019 noch nicht erreicht war, wodurch der prognostizierte Hinzuverdienst für das Jahr 2019 noch nicht in das System eingegeben werden konnte? Könnte es also sein, dass da noch ein Bescheid für das Jahr 2019 folgt, ohne das @Immer noch fleissig irgendetwas unternehmen muss? Könnte es sein, dass mit diesem Bescheid dann die Rente wegfällt, weil der angegebene, voraussichtliche Hinzuverdienst zu hoch ist?

Kleiner Tipp: Beantworten Sie sich die Fragen in der angegebenen Reihenfolge; Frage für Frage – wie beim Malen nach Zahlen. Dann ergibt sich für Sie hoffentlich ein neues Bild und eine etwas weitsichtigere Antwort auf die gestellte Frage!

Zitiert von: W*lfgang

> Kann ich die Rente dann nochmals ab z.B. August oder September 2019 für den Rest des Jahres und für die wenigen Monate bis zur Regelaltersgrenze in 2020 bekommen?

Wieso Restjahr in 2019, neue Rente??? Nach Ihrer Aussage:

> Mein Hinzuverdienst für 2019 ist aber so hoch, dass mir für das ganze Jahr 2019 nicht mal eine Teilrente gezahlt werden kann.

gibt es da kein Restjahr an Rentenzahlung, wenn bis Aug./Sept. bereits so viel Hinzuverdienst entstanden ist, das alle 12 Monate in 2019 entfallen - vor der Regelaltersrente wirkt sich Hinzuverdienst, wenn auch nur in einem Monat erzielt (1 Mio. Honorar im Januar) auf alle 12 Monate aus ...die zulässigen 6300 EUR 'leicht' überschritten ;-)


W*lfi, W*lfi! Hinzuverdienst nach § 34 SGB VI ist anspruchsvernichtend. Wenn die Altersrente wegen zu hohen Hinzuverdienstes ab Januar 2019 wegfällt, dann betrifft das – im Gegensatz zum Hinzuverdienst bei EM-Renten – den Grundanspruch auf Rente.

Wenn @Immer noch fleissig dann im August 2019 erneut Altersrente beantragt, spielt es für DIESEN Anspruch keine Rolle, welche Einkünfte er von Januar bis Juli 2019 hatte. Die Einkünfte von Januar bis Juli sind KEIN Hinzuverdienst, der auf die Rente ab August anzurechnen ist. Hinzuverdienst ist nämlich nur der Verdienst, der neben einer Rente erzielt wird, nicht aber der Verdienst, der vor Beginn der Rente erzielt wird. Und da von Januar bis Juli kein Anspruch (auch nicht dem Grunde nach) bestand, liegt in diesen Monaten bezogen auf einen (erneuten) Rentenbeginn im August kein Hinzuverdienst vor.

Es macht also einen großen Unterschied, ob ich für den Altersrentenanspruch ab Januar 2019 den gesamten Hinzuverdienst des Jahres 2019 betrachte oder für einem erneuten Rentenanspruch ab August 2019 nur den Hinzuverdienst der Monate August bis Dezember 2019. Damit auch ein „Malen-nach-Zahlen-Experte“ das versteht und nicht fragt „Wieso Restjahr in 2019, neue Rente???“, möchte ich das mal an einem kurzen Beispiel erläutern:

monatliches Gehalt: 3.000,- Euro

Hinzuverdienst bei Prüfung des Anspruchs für das ganze Jahr 2019:

Januar bis Dezember 2019 = 12 x 3.000,- Euro = 36.000,- Euro

Hinzuverdienst bei Prüfung eines erneuten Anspruchs ab August 2019:

August bis Dezember 2019 = 5 x 3.000,- Euro = 15.000,- Euro

So, jetzt vergleichen Sie mal die beiden Hinzuverdienstwerte und denken Sie scharf nach, ob es sein kann, dass ab Januar 2019 kein Rentenanspruch besteht, während ab August für das „Restjahr“ sehr wohl ein Anspruch besteht?

Ich weiß, dass das nicht leicht ist, weil man hier ein wenig abstrakt denken muss, da ein bereits als Hinzuverdienst ermitteltes Entgelt bei Änderung des Anspruchsbeginns seinen Charakter als Hinzuverdienst wieder verlieren kann. Aber vielleicht wollen Sie ja Ihr unbeschreibliches Niveau irgendwann mal erweitern. Sie sind doch nun schon lange genug in diesem Forum aktiv.

Zitiert von: W*lfgang

Was mir gerade einfällt: Wird die Rente 2019 eingestellt/entzogen ...was ist denn mit dem Steuerfreibetragssatz auf die alte/jetzige Rente aus 2018? Wird bei erneuter Bewilligung einer Alters(Teil)Rente in 2020 der nunmehr reduzierte %-Satz aus 2020/neuer Rentenbeginn, für alle Zeiten festgesetzt? Gefühlt – mangels Kenntnis Steuerrecht – würde ich zunächst sagen, lassen Sie die Teilrente 2019 durchlaufen inklusive der folgende Rückzahlung dann in 2020 ...ob damit der alte/kleinere Steuersatz erhalten bleibt??? Keine Ahnung – das können Ihnen nur die dafür bekannten Personen/Institutionen verlässlich erklären.

Mir scheint, hier ist jemand nicht mal mehr mit „Malen-Nach-Zahlen“-Strategie weiter gekommen. Aber anschließend hat er die anderen als „Malen-nach-Zahlen-Experten“ verunglimpft. Da fehlen mir die Worte!

Experten-Antwort

Guten Tag "Immer noch fleißig",
wenn Sie Ihren voraussichtlichen Verdienst bereits im Rahmen der Rentenantragstellung prognostiziert haben und dieser weiterhin zutrifft, müssen Sie sich grds. nicht erneut an Ihren Rentenversicherungsträger wenden. Sie werden einen weiteren Bescheid für die Zeit ab Januar 2019 erhalten. Sofern Ihr Hinzuverdienst so hoch ist, dass sich ein Rentenbetrag von Null ergibt, besteht kein Anspruch auf Ihre Altersrente ab 01.01.2019.
Sollte für die Zeit ab August/ September 2019 unter Berücksichtigung Ihres Hinzuverdienstes ein Anspruch auf Teilrente bestehen, ist eine erneute Antragstellung notwendig. Bei einem erneuten Rentenbeginn im August/ September 2019 würde als Hinzuverdienst allein das Arbeitsentgelt/ Arbeitseinkommen/ vergleichbares Einkommen für die Zeit ab Rentenbeginn (also August/ September 2019) bis zum Ende des Kalenderjahres berücksichtigt werden.

von
Dezidierter

Zitiert von: Experte/in
Guten Tag "Immer noch fleißig",
wenn Sie Ihren voraussichtlichen Verdienst bereits im Rahmen der Rentenantragstellung prognostiziert haben und dieser weiterhin zutrifft, müssen Sie sich grds. nicht erneut an Ihren Rentenversicherungsträger wenden. Sie werden einen weiteren Bescheid für die Zeit ab Januar 2019 erhalten. Sofern Ihr Hinzuverdienst so hoch ist, dass sich ein Rentenbetrag von Null ergibt, besteht kein Anspruch auf Ihre Altersrente ab 01.01.2019.
Sollte für die Zeit ab August/ September 2019 unter Berücksichtigung Ihres Hinzuverdienstes ein Anspruch auf Teilrente bestehen, ist eine erneute Antragstellung notwendig. Bei einem erneuten Rentenbeginn im August/ September 2019 würde als Hinzuverdienst allein das Arbeitsentgelt/ Arbeitseinkommen/ vergleichbares Einkommen für die Zeit ab Rentenbeginn (also August/ September 2019) bis zum Ende des Kalenderjahres berücksichtigt werden.

Ist es also richtig, wenn aufgrund der Prognose der Rentenanspruch komplett wegfällt, wird auch nachträglich keine Spitzabrechnung mehr zur Überprüfung des Sachverhalts vorgenommen werden. Dies also zum Beispiel auch bei dem Sachverhalt dass sich nachträglich herausgestellt, dass noch ein Teil Rentenanspruch von 1 % bestanden hätte.

Experten-Antwort

Hallo Dezidierter,
wenn ein prognostizierter Verdienst für ein Kalenderjahr angenommen wird, dann wird auch immer eine Spitzabrechnung vorgenommen.
Falls der Verdienst also nicht zu einer Nullrente führt (=anspruchsvernichtender Hinzuverdienst), dann wird im Rahmen der Spitzabrechnung die zustehende Anteilsrente (ggf. auch nur 1%) für 12 Kalendermonate nachgezahlt.
Die Möglichkeit einer neuen Antragstellung im Spätherbst (anteiliger Hinzuverdienst ab diesem Datum bis Jahresende) ist dann nicht gegeben, da ein durchgehender Teilrentenanspruch besteht.

von
W*lfgang

Zitiert von: Unwissende
Könnte es sein, dass mit diesem Bescheid dann die Rente wegfällt, weil der angegebene, voraussichtliche Hinzuverdienst zu hoch ist?

Hallo Unwissende,

könnte es sein, dass da ein kleines Kommunikations-/Verständigungsproblem vorliegt?

Laut Frage von @Immer noch fleißig: > Mein Hinzuverdienst für 2019 ist aber so hoch, dass mir für das ganze Jahr 2019 nicht mal eine Teilrente gezahlt werden kann. Dennoch ist die Teilrente unbefristet bewilligt worden.

ging ich davon aus, dass das 'neuer/zu hoher' Hinzuverdienst ist, der bisher die Unbefristung der weiteren Teilrente AUTOMATISCH ausgeschlossen hätte - wozu sonst die Aussage/künftiger Hinzuverdienst via R0230/(keine) Teilrente im Folgejahr? ...kann man sich dann ja komplett schenken, wenn die DRV Ihre damit Jahresübergreifenden Berechnungen/Bescheide nicht im Griff hat! ;-)

"Einweis(ungs)monat" ...netter Begriff - gilt der nur für Versicherte oder auch für MA? ...ok, kleine Buchtabenspielerei *gg

Gruß
w.
PS: nicht falsch verstanden, liebe Unwissende - Ihr Wissen ist auf höchstem Niveau - ...nur angesichts der Frage gibt es da wohl etwas kleine 'Ungereimtheiten' in der Ausführung der Flexi-Rente, und das nicht nur für Versicherte, sondern auch auf der 'local area', um simple 'Einweisungsmodalitäten' in DRV-PRG erklären zu müssen - *Tron lässt grüßen :-)

von
Unwissende

quote=307832] Hallo Unwissende,

könnte es sein, dass da ein kleines Kommunikations-/Verständigungsproblem vorliegt?
[/quote]
Hallo W*lfgang,

nö, das hat etwas mit Logik und mit der Kenntnis der Prozesse bei der DRV zu tun:

Wenn @Immer noch fleißig im September 2018 in Rente geht, kann Hinzuverdienst nur in den Monaten September bis Dezember 2018 vorliegen. Im folgenden Jahr 2019 werden hingegen alle Monate von Januar bis Dezember bei der Ermittlung des Hinzuverdienstes berücksichtigt. Folglich weicht der Hinzuverdienst im Jahr 2019 in solchen Fällen regelmäßig vom Hinzuverdienst des Jahres 2018 ab. Entsprechend muss in 99,9 % dieser Fälle ab 01.01.2019 ein neuer Rentenanspruch ermittelt werden.

Wenn @Immer noch fleißig dann gleich zweimal ausführt, dass aber nur "die Teilrente" (Einzahl!!!) bewilligt wurde, dann deutet das darauf hin, dass ein Teilrentenwechsel zum 01.01.2019 noch nicht durchgeführt wurde.

Kommt jetzt noch die Kenntnis hinzu, dass im Oktober 2018 noch keine Rentenberechnungen zum 01.01.2019 in rvSystem vorgenommen und somit keine entsprechenden Bescheide erstellt werden können, dann rundet sich das Bild ab. Dann sollte die Antwort auf die Anfrage lauten: "Warten Sie erst mal ab, da kommt normalerweise in den nächsten Wochen noch ein weiterer Bescheid."

Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass Sie als Mitarbeiter eines Versicherungsamtes die Kenntnisse von rvSystem nicht haben, lieber W*lfgang. Es ist dann nur etwas ungünstig, wenn Sie bei entsprechender Unkenntnis meinen, solche Anfragen beantworten zu können. Sorry, aber das ist dann auch nicht besser als "Mahlen-nach-Zahlen". Ganz im Gegenteil. Also senken Sie Ihre Nase ruhig mal wieder ein wenig ab!
:-(

Zitiert von: W*lfgang

wozu sonst die Aussage/künftiger Hinzuverdienst via R0230/(keine) Teilrente im Folgejahr? ...kann man sich dann ja komplett schenken, wenn die DRV Ihre damit Jahresübergreifenden Berechnungen/Bescheide nicht im Griff hat! ;-)

Die DRV hat die jahresübergreifenden Berechnungen nicht im Griff?

Wie hätten Sie's denn gerne? Soll die DRV die Rentenanpassung der nächsten 10 Jahre auch gleich "jahresübergreifend" mitberechnen?

Könnte es sein, dass zum 01.01.2019 neue Rechengrößen in der Rentenversicherung zu berücksichtigen sind? Wann ist denn die neue SV-Rechengrößenverordnung 2019 verkündet worden? Auf die Antwort, insbesondere das Verkündungsdatum, bin ich sehr gespannt… :-)

Zitiert von: W*lfgang

"Einweis(ungs)monat" ...netter Begriff - gilt der nur für Versicherte oder auch für MA? ...ok, kleine Buchtabenspielerei *gg

Ja, lieber W*lfgang, machen Sie sich in Ihrer Höhle ruhig lustig. Ich kann zwar nicht für alle Rentenversicherungsträger sprechen, aber zumindest bei mehreren RV-Trägern wird dieser Begriff in den rvSystem-Anweisungen ganz offiziell verwendet. Ist also nicht nur "nett" für Sie, sondern durchaus auch gebräuchlich für andere, dieser Begriff! Außerhalb der Wissenschaft!
:-)