Thema Verbesserung Erwerbsminderungsrente

von
EM-Rentner

Sollte es zu einer Einigung der Regierung
zur Verbesserung der Erwerbsminderungsrente
kommen, sind denn diesmal auch die Bestands-
Erwerbsminderungsrenter auch betroffen.

von
Herz1952

Hallo EM-Rentner,

ich kann Ihre Frage mit einem definitiven "Ja" beantworten.

Beziehen Sie denn EM-Rente oder haben Sie einen Antrag gestellt? Sind Sie womöglich selbständig tätig? Aber selbst bei letzterem können Sie sich freiwillig bei einer gesetzlich Kasse versichern.

Sollten Sie einen Rentenantrag schon jetzt gestellt haben, könnte dadurch Verwirrung entstehen, dass Sie als evtl. Krankengeldbezieher auch ab Krankengeldbezug rechtlich als freiwillig Versicherter gelten. Dies auch, wenn Sie eigentlich gesetzlich unter der Beitragsbemessungsgrenze oder auch darüber gelegen haben.

Dies wird bei Rentenantragsstellung zur EM-Rente auch so der Krankenkasse mitgeteilt und geht auch an die RV, damit Beitragszuschüsse gezahlt werden können.

Das mit der freiwilligen Mitgliedschaft hat mich auch bei meinem Rentenantrag etwas verwirrt. Aber das müsse so sein, hat mich mein Berater aufgeklärt.

von
Herr Z.

55 Jahre immer 43 Stunden pro Woche zum Mindest-Lohn gibt Rente wie Hartz IV
EUR 2.500 brutto pro Monat durch EUR 8,50 Mindest-Lohn = ca. 294 Arbeits-Stunden pro Monat

EUR 2.500 brutto pro Monat X 12 Monate X 35 Jahre = EUR 1.050.000

geteilt durch 55 Jahre = ca. EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 12 Monate = EUR 1.590,91 brutto

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 187 Stunden pro Monat

geteilt durch 30 Tage = ca. 6 Stunden 10 Minuten pro Kalender-Tag

ca. 187 Stunden pro Monat geteilt durch 8 Stunden = 23,375 Arbeits-Tage pro Monat

EUR 19.091 pro Jahr

geteilt durch 52 Wochen = EUR 367,13

geteilt durch EUR 8,50 = ca. 43 Arbeits-Stunden pro Woche

Wer 55 Jahre lang für 43 Stunden pro Woche Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto verdient, bekommt nach 55 Jahren Rente auf Höhe von Hartz IV.

"Das Armutsrisiko künftiger Rentnergenerationen ist nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" erheblich höher als bislang bekannt. Ab dem Jahr 2030 erhielten selbst Arbeitnehmer, die 2500 Euro brutto im Monat verdient und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Die Zeitung beruft sich dabei auf neueste Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums."

Quelle und Volltext:
http://www.tagesschau.de/inland/altersarmut116.html

EUR 1.590,91 brutto

= EUR 1.144,83 netto

minus EUR 300 Frei-Beträge

= EUR 844,83 anrechnungs-fähig

minus EUR 391 Regel-Bedarf

= EUR 453,83

Vergleichs-Wert Wohn-Geld Mieten-Stufe VI EUR 407 plus 10 % = EUR 447,70

Fehlen noch EUR 6,13 bis zur Berechtigung zum Aufstocken, was z.B. bei Mehr-Bedarf für Warmwasser (EUR 8,99) schon der Fall wäre.

http://www.harald-thome.de/media/files/RB-Warmwasser-Mehr-Bedarf-2011-2012-2013-2014.pdf

Also 55 Jahre jeweils 43 Stunden pro Woche arbeiten zum Mindest-Lohn von EUR 8,50 brutto ist Hartz IV-Niveau während der Arbeits-Jahre und auch als Rentner.

Deutschland betreibt seit Jahrzehnten Lohn-Dumping im eigenen Land, untere Lohn-Gruppen müssten heutzutage bei ca. EUR 11,57 netto liegen.

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=2007849

Herr Z.

von
Schade

Dazu gibt es noch nicht mal einen Gesetzesentwurf sondern nur Absichtserklärungen verschiedener Parteien.

Fragen Sie bitte dann wenn dieses neue Gesetz beschlossen ist - dann kann Ihnen ein DRV Mitarbeiter auch sagen ab wann es für wen gilt.

Vorher ist es relativ nutzlos darüber zu spekulieren.

von
Schäuble

Also meine sehr vererhten Damen und Herren!

Wie soll ich den dann meine schwarze Null finanzieren.....Sie sehen es ja an mir es geht auch ohne Rente.......einfach immer weiterarbeiten!

In diesem Sinne frohes schaffen!

Euer

Wolfgang

von
Doretta

Zitiert von: Schäuble

Sie sehen es ja an mir es geht auch ohne Rente.......einfach immer weiterarbeiten!

Damit hat er völlig Recht!

Er könnte sich garantiert ohne nennenswerte finanzielle Einbußen zur Ruhe setzen und seinen Hobbys nachgehen.
Stattdessen arbeitet er unermüdlich in einem Beruf, der alles andere als einfach ist.

Wer das ernsthaft bestreiten will, hat von der Arbeit eines Bundestagsabgeordneten oder Ministers einfach keine Ahnung.

In Deutschland werden die teilweise Erwerbsgeminderten mit voll Erwerbsgeminderten gleichgestellt, weil sie Anspruch auf eine Arbeitsmarktrente haben, obwohl es ihnen zugemutet werden kann, einen Minijob anzunehmen, von denen es massenhaft welche gibt.

Die so möglichen und leicht verdienten 450 Euro sind oftmals mehr, als die Hälfte einer Voll-Rente.
Da die teilweise Erwerbsgeminderten aber durch die Arbeitsmarktrenten mit voll Erwerbsgeminderten finanziell gleichgestellt werden, zumal sie zusätzlich zur Arbeitsmarktrente auch noch völlig anrechnungsfrei 450 Euro hinzuverdienen dürfen, liegt eindeutig eine Ungleichbehandlung vor, die dringend korrigiert werden muss.

Grüß Gott

von
Herz1952

Hallo Doretta,

Sie haben ja voll die Ahnung. Eine volle EM-Rente entspricht bei einem einigermaßen stabilen Erwerbsleben für einen Familienvater (Hauptverdiener St. Kl III) nicht einmal die Hälfte des letzten Nettolohnes.

Ich bin mit nach 37 Jahren Arbeit voll erwerbsgemindert worden. Ich habe lediglich eine Rente, die die diesen Arbeitsjahren entspricht, das kommt von den hohen Abschlägen (bis 10,8 % Abschlag), bei der Hochrechnung. Ich hatte die ersten 3 Jahre auch eine volle AM-Rente, konnte aber keinesfalls noch etwas arbeiten. Nach Ablauf wurde mir die volle EM-Rente auf unbestimmte Dauer gewährt, die sich auch nach der Altersrente aber nicht erhöhen wird, wie viele meinen.

Nicht alle Minijobs laufen auch auf 450 Euro hinaus. Aber es sind "leichte" Arbeiten z.B. Putzen in Haushalten für 8 Euro. Eine Aufstockung wegen der Rente lohnt nicht.

Außerdem gibt es nur deshalb so viele Minijobs, weil diese den Arbeitgebern billiger kommen und viele "Halbtagsstellen" dadurch abgebaut wurden. Viele Minijobs sind Jobs auf Abruf, also keine Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Urlaubslohn. Insgesamt gibt es ca 7 Mio Menschen, die entweder gar keine Arbeit haben oder ihre Jobs "aufstocken" müssen, weil sie unterbeschäftigt sind, oder zu wenig Lohn bekommen. Die Vollzeitjobs liegen immer noch unter der Anzahl der Jobs von 1991.

Ihre Rechnung geht also nicht auf. Außerdem, wenn jemand gesundheitlich angeschlagen ist, hat er es schwer, noch irgend einer Arbeit nachzugehen. Außerdem können Sie auch die Hobbys vergessen, weil man dazu einfach nicht mehr in der Lage ist.

Ich sage aber auch nicht, dass es ein Politiker einfach hat. Schäuble ist zwar ein Spitzenfinanzminister, gar keine Frage, aber er spart am liebsten bei den sozial Schwachen ein, wie überall.

Für einen Mindestlohn von 8,50 Euro müssen Sie 65 Jahre arbeiten, um auf Sozialhilfe-Niveau zu kommen. Nicht, weil die Sozialhilfe so hoch ist, sondern weil Arbeit nicht hoch genug bezahlt wird, bzw. bezahlt werden kann.

Sie können sich ja noch entscheiden. Nächstes Jahr sind Wahlen und Sie können sich um ein Ministeramt bewerben.

Sollten Sie aber eine Durchschnittsangestellte sein, so können Sie mit 67 Jahren in Altersrente gehen und ganz leicht Ihre Rente um ca. 1/3 durch einen "leichten" Minijob "aufstocken". Dann geht es Ihnen gut, bis Sie tot umfallen. Letzteres wünsche ich Ihnen natürlich nicht, sondern dass Sie Freude an der Arbeit haben, genug verdienen und gesundheitlich fit bleiben.

In Zukunft werden noch viele Arbeitsplätze wegfallen durch "intelligente Maschinen", die ein Durchschnitts-Arbeiter aber nicht programmieren kann.

Ich habe bereits in den 70er Jahren dazu beigetragen, dass Arbeitsplätze eingespart wurden und das war nur ein klitzekleiner Anfang.

Eine "tolle" Zukunft steht uns noch bevor. Aber keine allzu große Sorge, denn so alt wie vorausberechnet wurde werden wir wohl doch nicht werden. Die "Alterskurve" nach der dies berechnet wurde ist schon wieder abgeflacht.

Jetzt werden Sie wohl sagen, wie eine 80 Jährige gesagt hat, "hätteste was gescheites gelernt",:-)

von
Franz-Josef

Zitiert von: Herz1952

Außerdem gibt es nur deshalb so viele Minijobs, weil diese den Arbeitgebern billiger kommen und viele "Halbtagsstellen" dadurch abgebaut wurden.

So ein Schmarrn!
Es ist genau anders rum.

Allerdings werde ich Ihnen das nicht näher erläutern, weil ich absolut keinen Bock darauf habe, mit Ihnen eine Endlos-Diskussion zu führen, die garantiert wieder aus dem Ruder laufen würde, weil Sie sich nicht auf das Wesentliche beschränken können.

Schönen Abend noch!

von
=//=

Zitiert von: Herz1952

Hallo EM-Rentner,

ich kann Ihre Frage mit einem definitiven "Ja" beantworten.

Beziehen Sie denn EM-Rente oder haben Sie einen Antrag gestellt? Sind Sie womöglich selbständig tätig? Aber selbst bei letzterem können Sie sich freiwillig bei einer gesetzlich Kasse versichern.

Sollten Sie einen Rentenantrag schon jetzt gestellt haben, könnte dadurch Verwirrung entstehen, dass Sie als evtl. Krankengeldbezieher auch ab Krankengeldbezug rechtlich als freiwillig Versicherter gelten. Dies auch, wenn Sie eigentlich gesetzlich unter der Beitragsbemessungsgrenze oder auch darüber gelegen haben.

Dies wird bei Rentenantragsstellung zur EM-Rente auch so der Krankenkasse mitgeteilt und geht auch an die RV, damit Beitragszuschüsse gezahlt werden können.

Das mit der freiwilligen Mitgliedschaft hat mich auch bei meinem Rentenantrag etwas verwirrt. Aber das müsse so sein, hat mich mein Berater aufgeklärt.

Sie sind aber wirklich mutig! Die Frage handelte von BESTANDSRENTNERN, was faseln Sie da von Antrag stellen etc. Woher wollen Sie wissen, ob eine Neuerung der EM-Renten auch Bestandsrentner betrifft?

Thema völlig verfehlt. Was hatte die Frage mit Krankenversicherung etc. zu tun? Ich kann nur noch den Kopf schütteln. :-(

von
Franz-Josef

Zitiert von: =//=

Thema völlig verfehlt. Ich kann nur noch den Kopf schütteln. :-(

Da sind Sie nicht der Einzige.
Es spielt auch keine Rolle, ob der "echte" oder der (angebliche) @Herz1952-Imitator schreibt.
Schreibstil und Informationsgehalt sind immer vergleichbar.

von
Jan

Hallo EM Rentner

Das Rentenkonzept soll morgen vorgestellt werden. Dann wissen wir vielleicht etwas mehr.
Glaube aber man sollte seine Erwartungen dämpfen da man sich sicher wieder auf einen Stichtag einigen wird. Sehr warscheinlich bei Hochrechnung auf zB 65 Jahre wird es einen Stichtag geben und somit eine 4 Klassen EM Rente..
Bei Abschaffung der Abschläge von bis zu 10,8% stehen die Chancen besser das alle bedacht werden. Wie gesagt alles Vermutungen. Man muss abwarten!!

von
Harry S.

Sollte der Abschlag für EMR 10,8% entfallen, würden noch mehr Leute versuchen an diese schöne Rente zu kommen. Bis 40J. arbeiten und die gleiche Rente wie die bis 65J. am Betonmischer stehen, das kann es nicht sein. Ich habe in ATZ bis 59 J. gearbeitet, dann bis 63 J. Freistellung,komme auf mehr als 48 Beitragsjahre. Meine Rente inkl. Betriebsrente auch nur ca. 1700 Netto. Der Vorteil, früh daheim zu sein, die paar Jahre wo hoffentlich bleiben sind schnell vorbei.

von
Ich

Zitiert von: Jan

Hallo EM Rentner

Das Rentenkonzept soll morgen vorgestellt werden. Dann wissen wir vielleicht etwas mehr.
Glaube aber man sollte seine Erwartungen dämpfen da man sich sicher wieder auf einen Stichtag einigen wird. Sehr warscheinlich bei Hochrechnung auf zB 65 Jahre wird es einen Stichtag geben und somit eine 4 Klassen EM Rente..
Bei Abschaffung der Abschläge von bis zu 10,8% stehen die Chancen besser das alle bedacht werden. Wie gesagt alles Vermutungen. Man muss abwarten!!

Dann wäre ich und viele andere schon wieder betrogen.
Ich verstehe immer noch nicht das man immer von armen Erwerbsminderungsrentner redet aber dann einen Großteil einfach vergisst.
Nehmen wir nur die letzte Zurechnungszeit her.
Man wurde im Mai 2014 krank dann kann man mit z.B. 1000 € Brutto Rente leben aber der im Juli 2014 krank wird kann das nicht mehr und deshalb bekommt dieser 2 Jahre zusätzlich Anrechnungszeit.
Und demnächst bekommen dann vielleicht neue Erwerbsminderungsrenter nochmal 3 Jahre mehr.
Und was hilft das dem armen Kranken der das Pech hatte vor Juli 2014 krank zu werden und immer noch mit ca. 900 € netto leben muß.
Und es gibt noch viele die noch weniger haben.
Deshalb wäre es gerechter für alle die 10,8% abzuschaffen.

von
W*lfgang

Zitiert von: EM-Rentner
Sollte es zu einer Einigung der Regierung
EM-Rentner,

ich rate Ihnen, an den Kabinettssitzungen selbst teilzunehmen, dann erhalten Sie Informationen aus 1. Hand. Empfehlenswert wäre auch, in den beratenden Ausschüssen Mitglied zu sein und letztendlich, als 1. Vertreter des Bundespräsidenten unterzeichnen Sie das fertige Gesetz als Erster - schneller im Bilde können Sie dann wirklich nicht sein ;-)

Gruß
w.

von
Ich

[quote=264042]
Sollte der Abschlag für EMR 10,8% entfallen, würden noch mehr Leute versuchen an diese schöne Rente zu kommen. Bis 40J. arbeiten und die gleiche Rente wie die bis 65J. am Betonmischer stehen, das kann es nicht sein. Ich habe in ATZ bis 59 J. gearbeitet, dann bis 63 J. Freistellung,komme auf mehr als 48 Beitragsjahre. Meine Rente inkl. Betriebsrente auch nur ca. 1700 Netto. Der Vorteil, früh daheim zu sein, die paar Jahre wo hoffentlich bleiben sind schnell vorbei.

Wir können gerne tauschen,ich habe 37 Jahre hart gearbeitet und war gut 20 Jahre auf Montage.
Durch Komplikationen bei einer Operation würde ich mit 54 krank und Erwerbsminderungsrentner und obwohl Oberbauleiter habe ich eine Brutto Rente von 1235 €.
Sie können gerne meinen entstellten Bauch haben oder meinen Nierenschaden nach multiplen Organversagen.
Also reden Sie nicht von schöner Rente.

von
Herz1952

Hallo Franz-Josef,

das mit dem billiger kommen stimmt eigentlich nicht, den ca. 30 % Umlage sind etwas mehr als 25 % SV-Beiträge.

Aber seit dieses Gesetz eingeführt wurde, wurden tatsächlich Teilzeitstellen abgebaut, weil z.B. Hausfrauen nicht einmal die Hälfte von dem rausbekommen haben, was sie brutto verdient haben. Aber die Arbeitsverträge im Gewerbe werden neuerdings so gestaltet (auf Abruf), dass damit der Anspruch für LFZ im Krankheitsfall und Urlaubslohn wegfällt.

Aber unterscheiden müssten Sie es eigentlich schon können, wer schreibt, das ist diesmal sogar eindeutig.

Was ich allerdings nicht berücksichtigt habe ist, dass auch voll erwerbsgeminderte Rentner 450 Euro hinzuverdienen können (falls sie es gesundheitlich schaffen).

Es ist auch bei weitem nicht so, dass ein "Arbeitsmarktrentner" wirklich noch was hinzuverdienen kann. Zwischen 3 und 6 Stunden ist nämlich doch ein großer Unterschied.

Eigentlich haben Sie mit den Minijobs auch insofern recht, dass diese wie Pilze aus dem Boden schießen, allerdings auch deshalb, wie Teilzeitjobs (4 Stunden) auch wegen Arbeitsmangel abgebaut werden und durch Minijobs ersetzt werden. Ist auch den Arbeitnehmern recht, weil sie meistens nur das "Netto" sehen. Außerdem wären sie auch nicht mehr Familienversichert, wenn über die "Minijobgrenze" kommen. Sie schauen womöglich nur auf die Zahlen, nicht auf die Qualität dieser Jobs, wobei ich jetzt nicht unbedingt die Schwere der Arbeit meine, sondern die sozialen Bedingungen.

Ich könnte auch meinen Namen ändern, aber mein Double ist mindestens so intelligent, dass er meinen Stil nachmachen kann. Er würde mich auch unter einem anderen Namen erkennen und schreiben

von
Herz1952

@ =//=,

Sie haben es bestimmt gemerkt dass der Beitrag nicht von mir stammt. Das mit dem Krankenkassenbeitrag heißt so nach dem § 201 Abs. 1 SGB V (Anmeldung zur KVdR) bzw. nach der Bescheinigung der Krankenkasse wegen Beitragszuschuss. Das habe ich aber in einem anderen Beitrag schon erklärt.

von
Harry S.

Hallo von Ich, ich wollte doch keine Menschen wie sie beleidigen, entschuldigung das kam schlecht rüber. Nur kenne ich einen EMR der vorher einen hohen Verdienst hatte, mit 40 mehr Rente bekommt als der Durchschnittsrentner, darüber kann man streiten.

von
Herz1952

Hallo Harry S.

Sie hätten es ja auch versuchen können an diese "schöne" Rente "ranzukummen". Sie müssten nur auf ein paar Jahre Ihres Lebens verzichten und evtl. nicht wissen, ob Sie nicht morgen ein Pflegefall oder tot sein werden.

Die Freizeit, soweit man das noch so nennen kann ist auch sehr, sehr eingeschränkt. Diese Rente ist gesundheitlich sehr teuer "erkauft".

Dass Menschen, sie Sie, eigentlich mehr verdienen müssten, als sie bekommen, das habe ich auch schon öfter erwähnt. Natürlich wären Sie auch der "Gelackmeierte", wenn Sie Ihre Arbeit nicht mehr machen könnten und auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden könnten, bei der Sie noch weniger verdienen und womöglich (glücklicherweise sind Sie ja schon älter) weniger Altersrente bekämen, als EM-Rente.

Glauben Sie mir, ich kann Sie schon verstehen. Aber auf Erden gibt es nun mal keine Gerechtigkeit. Seit 2001 sind die Bedingungen auch härter eine Rente zu bekommen, als vorher.

Wir können beide froh sein, dass wir "schon soweit sind". Ob ich allerdings in einem Jahr meine Altersrente (gleiche Höhe wie EM-Rente) bekommen werden, das "steht in den Sternen".

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Rente noch möglichst lange und so gesund wie möglich genießen können.

von
W*lfgang

Zitiert von: Herz1952
das mit dem billiger kommen stimmt eigentlich nicht, den ca. 30 % Umlage sind etwas mehr als 25 % SV-Beiträge.
Herz1952,

aha, also ist ein Minijob mit zusätzlich 30 % Pauschalabgabe für den AG doch 'billiger', als wenn er bei 451 EUR nur 25 % abdrücken muss? Das muss Rechnen mit negativen Zahlen sein, was ich in der Oberstufe schon nicht mehr verstanden habe ;-)

Gruß
w.