Trotz voller Erwerbsunfähigkeit zurück ins Arbeitsleben

von
Elke

Hallo. Ich wurde vor 7 Jahren als vollerwerbsunfähig eingestuft, auf Grund div. Krankheiten und GdB von 80. Die Krankheiten sind noch da, trotzdem würde ich gerne wieder arbeiten, schwere Depressionen sind das Resultat des Nichtstun. Da ich vor der Erwerbsunfähigkeit selbständig war, bekomme ich keine Erwerbsminderungsrente sondern Grundsicherung. Was muss ich tun um wieder arbeiten zu dürfen, wenn ich einen geeigneten Job finden würde.

von
Groko

Zitiert von: Elke
Hallo. Ich wurde vor 7 Jahren als vollerwerbsunfähig eingestuft, auf Grund div. Krankheiten und GdB von 80. Die Krankheiten sind noch da, trotzdem würde ich gerne wieder arbeiten, schwere Depressionen sind das Resultat des Nichtstun. Da ich vor der Erwerbsunfähigkeit selbständig war, bekomme ich keine Erwerbsminderungsrente sondern Grundsicherung. Was muss ich tun um wieder arbeiten zu dürfen, wenn ich einen geeigneten Job finden würde.

Wer sollte Dich hindern zu arbeiten?

von
Elke

Ich weiß nicht ob ich einfach sagen kann, hallo ich will wieder arbeiten oder ob ich ein bestimmtes Prozedere einhalten muss.

von
Elke Heidenreich

Zitiert von: Elke
Ich weiß nicht ob ich einfach sagen kann, hallo ich will wieder arbeiten oder ob ich ein bestimmtes Prozedere einhalten muss.

Das Procedere soll/muss eingehalten werden. Ich schließe mich GroKo an - geh arbeiten und gut iss.
Viel Glück und Erfolg und Spaß.

von
Elke

Bei Ämtern bin ich mir da nicht so sicher.

von
Elke

Expertenantwort wäre mir sehr wichtig. Will nichts falsch machen. Sorry wenn ich so an den Antworten zweifle. Hab schonen einiges mitgemacht.

von
Elke

Expertenantwort wäre mir sehr wichtig. Will nichts falsch machen. Sorry wenn ich so an den Antworten zweifle. Hab schonen einiges mitgemacht.

von
Elke

Expertenantwort wäre mir sehr wichtig. Will nichts falsch machen. Sorry wenn ich so an den Antworten zweifle. Hab schonen einiges mitgemacht.

von
Elke

Expertenantwort wäre mir sehr wichtig. Will nichts falsch machen. Sorry wenn ich so an den Antworten zweifle. Hab schonen einiges mitgemacht.

von
Anna

Hallo Elke,

Ich bin kein Experte und auch ein eher vorsichtiger Mensch.

Aufgrund der unbefristeten EMR bekommen Sie Grundsicherung. Wenn Sie es mit der Arbeit probieren möchten , dann würde ich das Sozialamt darüber informieren, wenn Sie eine konkrete Stelle mit Arbeitsvertrag haben. Wichtig ist , dass das Amt Bescheid weiß und es wird die Leistung dann einstellen. Ich sehe da an diesem Punkt kein Risiko für Sie.

Die Frage die mich beschäftigen würde ist die was passiert, wenn es doch mit dem Arbeiten nicht wie gewünscht funktioniert.
Lebt dann die unbefristete EMR und somit die Grundsicherung ohne neues Rentenverfahren sofort wieder auf?

Oder wird dann ein neues Gutachten von der RV notwendig sein? Wer ist dann für die Zahlung des Lebensunterhaltes zuständig, solange das ggf. neue Überprüfungsverfahren läuft? Ist es vielleicht dann das Jobcenter ( sie haben ja wieder gearbeitet und die Erwebsminderung muss neu beurteilt werden?) Dass wären die Punkte die mich beschäftigen würden. Aber auch bei diesen Aspekten sehe ich kein Risiko, da Ihre materielle Grundversorgung gesichert wäre, ob nun über das Jobcenter oder wieder gleich über das Sozialamt .

Ich wünsche Ihnen , dass Sie Ihre Fragen und Bedenken klären können und eine für Ihre Gesundheit geeignete Arbeitsstelle finden.

Alles Gute dafür.
Anna

von
Elke

Hallo Anna.
Ja diese Fragen stelle ich mir auch.
Ich denke das mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit das Job Center zuständig wäre. Ob meine Erwerbs Fähigkeit erlischt wäre toll wenn mir das jemand hier beantworten könnte.
LG

von
W*lfgang

Zitiert von: Anna
Die Frage die mich beschäftigen würde ist die was passiert, wenn es doch mit dem Arbeiten nicht wie gewünscht funktioniert.
Lebt dann die unbefristete EMR und somit die Grundsicherung ohne neues Rentenverfahren sofort wieder auf?

Die Feststellung der vollen EM fällt nicht durch eine Arbeitsaufnahme einfach so plötzlich weg - sie besteht grundsätzlich weiter, bis eine anders lautende Feststellung der DRV dazu vorliegt.

Für die DRV ist eine Arbeitsaufnahme zunächst kein Grund, in ein erneutes EM-Prüfungsverfahren einzusteigen, da keine EM-Rente gezahlt wird. Das Sozialamt/Grundsicherung ist hier im Boot, um ggf. bei einer Arbeitsaufnahme, die Erwerbsfähigkeit und damit den Grundsicherungsanspruch als solchen zu hinterfragen. Werden durch die Erwerbstätigkeit/die Einkünfte sowieso die ergänzenden Grusi-Leistungen gestrichen, dürften die sich für die Frage der dann aktuellen EM gar nicht interessieren - Leistung eingestellt, Akte geschlossen.

Geht das mit dem Job doch nicht so gut/ich schaff es doch nicht, geht der Weg wieder zum Sozialamt ...an der früheren Feststellung der DRV/ist dauerhaft voll EM, hat sich bis dahin nichts geändert - eine ggf. positive Erwerbsfähigkeit kann nur durch ein neues Prüfungsverfahren vom Sozialamt eingeleitet werden.

Wenn Anna weiterhin nur unter 3 Std. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbsfähig wäre - und bis dahin sowie auf Kosten der Restgesundheit einen Arbeitsversuch gestartet hat - dürfte der dann noch/weiterhin gelten dauerhaften voll EM nichts im Wege stehen: die Grusi ergänzt wieder die fehlenden Einkünfte.

Also, ran an die Schaufel im Bergwerk und sehen, was/wie lange noch geht ...

Gruß
w.

von
Leserhamster

Hallo, warum lassen Sie sich nicht vom Sozialamt über die vorhandenen Möglichkeiten beraten? Nach § 11 SGB XII hat das Sozialamt eine Pflicht zur Beratung und Sie ein Recht darauf.
Ein Forum im Internet ist zwar ganz interessant, aber im Sozialamt sitzen die Experten für Ihren Fall und können Ihnen am besten weiterhelfen.
Rufen Sie am Montag mal Ihren Sachbearbeiter an und vereinbaren Sie einen Termin. Und dann schauen Sie mal, was machbar ist.
Viel Erfolg!

von
Elke

Lieber Lesehamster.

Die Antwort meiner Sachbearbeiterin war....wir gehen hier davon aus das sie nicht arbeiten können.
Thema für sie abgehakt.

von
KSC

Die DRV ist zunächst mal außen vor - hier wurde festgestellt dass Sie dauerhaft voll erwerbsgemindert sind, da Sie aber nicht für EM versichert waren bekommen Sie keine Rente.

Geld zahlt die Grundsicherung.

Daher wird es der DRV zunächst mal vollkommen egal sein ob Sie arbeiten oder nicht.

Können Sie arbeiten und zahlen aus den Job Beiträge, weil Sie mehr als einen 450 € Job machen, ist das auch Recht.

Wenn das dann irgendwann wieder nicht mehr möglich sein sollte, werden Sie dann (wann immer das ist) vielleicht erneut einen Antrag auf EM Rente stellen.
Und dann wird neu entschieden - wie auch immer......das kann keiner heute vorhersehen......

von
KSC

Ergänzug: dem Grundsicherungsamt wird es auch nicht verhindern dass sie arbeiten. Die sparen die Grundsicherung wenn Sie Arbeitseinkünfte haben, wer vom Sozialamt sollte da was dagegen habe und Ihnen verbieten zu arbeiten.
Schön wenn Sie durch Arbeitslohn nicht mehr bedürftigsind, den steuerzahler nichts mehr kosten, weil Sie Ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten.

Fazit: nur zu, frisch ans Werk

von
Leserhamster

Zitiert von: Elke
Lieber Lesehamster.

Die Antwort meiner Sachbearbeiterin war....wir gehen hier davon aus das sie nicht arbeiten können.
Thema für sie abgehakt.

Das ist natürlich nicht so schön. Dann bleibt Ihnen nur noch eine Möglichkeit, indem Sie eigenständig sich Arbeit suchen und mit eigener Hände Arbeit beweisen, das Sie arbeiten können. Da muss ich mich leider den anderen Schreibern anschließen.
Es wird schwierig für Sie werden, aber ich sehe da keine andere Lösung in Ihrem Fall.
Viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben.

von
Simon

Hallo!

Meine Frage wäre können Sie im Monat mehr erwirschaften als Sie jetzte an Grundsicherung erhalten?

Wird wohl sicherlich nicht einfach, denke ich mal zumal Ihnen ja wenn es nicht reicht alles erwirtschafte abgezogen wird.....!

Haben Sie schonmal über sogenannte Lebenshilfewerkstätten nachgedacht......dort werden Personen mit Psychosen/Depressionen auch ans Arbeitsleben herangeführt und Sie wären in dieser Zeit auch immer noch finaziell abgesichert und wäre sicher.....oder wollen Sie selbständig tätig sein.....gut verlieren können Sie auch dort nichts ....

Experten-Antwort

Hallo Elke,

W*lfgang und KSC haben Ihre Frage bereits voll umfänglich beantwortet.

von
tho123

Ich würde halt erst mal mit einem Minijob anfangen, und den dann evtl. erweitern wenn das mal für paar Monate / eine Weile gut ging? Zu Midijob ... und dann Vollzeitstelle, wenn so gewünscht? Dann kann sich die Rente erstmal weiter auszahlen, danach würde die halbiert und dann ganz weg? Irgendwie so. Möglicherweise hilft dann ja auch schon ein Minijob gegen die Depressionen vom Nichtstun ... und ein Zuviel des Guten wird vorerst verhindert. 450€ sind ja auch offiziell erlaubt. Selbstüberschätzung führt am Ende nur zum Zusammenbruch, da es ja auch einen (wahrscheinlich berechtigten) Grund für die Rente gibt wäre das m.E. nach die sinnvollste Lösung so vorzugehen. Schrittweise. Viel Spaß und Grüße von Thomas.