Übergangsgeld bei Teilzeitumschulung

von
A.P.

Hallo,
Ich bekomme eine Teilzeitumschulung von der drv genehmigt, die dann 3 Jahre dauert.
Wird das fiktive Gehalt auf eine Teilzeitstelle berechnet oder grundsätzlich für eine Vollzeitstelle berechnet und bezahlt?
Mit welcher Höhe kann ich rechnen?
Davor habe ich immer Teilzeit gearbeitet.
Und bin seit 6 Monaten in meinem bisherigen Beruf nicht mehr Leistungsfähigkeit.
Und ich habe ein 10 jähriges Kind.
Vielen Dank im vorraus für die Mühe.
Lg
A.P.

Experten-Antwort

Hallo A.P.,

Berechnungsgrundlage für das Übergangsgeld ist grundsätzlich das zuletzt abgerechnete Bruttoarbeitsentgelt und Nettoarbeitsentgelt, wenn die Beschäftigung bei Beginn der Leistung nicht länger als 3 Jahre zurückliegt. Eine Begrenzung auf eine Teilzeitstelle erfolgt nicht.
Berechnungsgrundlage ist mindestens 65 % eines fiktiven Arbeitsentgelts, das Ihrer nachgewiesenen beruflichen Qualifikation entspricht. Dieses ist allein Berechnungsgrundlage, wenn die Beschäftigung länger als 3 Jahre zurückliegt.

Das Übergangsgeld beträgt bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Versicherte, die mindestens ein Kind im Sinne des § 32 Absatz 1 und 3 bis 5 des Einkommensteuergesetzes (EStG) haben,
75 %, für die übrigen Versicherten 68 % der maßgebenden Berechnungsgrundlage.

Die genaue Höhe Ihres Übergangsgeldanspruchs kann nur anhand der dafür notwendigen Formulare berechnet werden, die Ihnen bei der Bewilligung der Teilzeitumschulung zugesandt werden. Bitte setzen Sie sich ggf. mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung.

von
A.P.

Vielen herzlichen Dank für die Auskunft